1. Mitarbeiterbefragung an der HFU im WS 2013/14

Zum 1. Mal wird an der HFU eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt, die zu Beginn des kommenden Wintersemesters 2013/14 startet. Alle Beschäftigten sowie alle Professorinnen und Professoren der HFU sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Zielsetzung der Umfrage ist es, die aktuelle Situation an der Hochschule zu erfassen und Entwicklungspotentiale festzustellen. Im Fokus stehen die Angebote der HFU für Hochschulangehörige und die Services der zentralen Abteilungen. Es besteht auch die Möglichkeit, Vorschläge und Wünsche zur Verbesserung der Rahmenbedingungen an der HFU mitzuteilen.

Der Fragebogen zur Online-Umfrage wurde durch eine abteilungs- und fakultätsübergreifende Arbeitsgruppe erarbeitet und mit Personalrat und QM-Board abgestimmt. Die Teilnahme an der Umfrage ist freiwillig. Genauere Informationen erhalten Sie kurz vor dem Start per E-Mail im Oktober 2013. Bei Rückfragen können Sie sich gern an Petra Suwalski (Beauftragte für Qualitätsmanagement; suw(at)hs-furtwangen.de) wenden.

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Baumaßnahmen und Anmietung Karlsschule

Karlsschule

Am Standort Schwenningen scheint die Nutzung der ehemaligen Karlsschule nun greifbar zu sein. Wie OB Kubon auch in der Lokalpresse angekündigt hat, wird bis zum Beginn des WS 13/14 eine Ertüchtigung durch die Stadt erfolgen, die eine eingeschränkte Nutzung des Erdgeschosses durch die HFU ermöglichen soll. Die oberen Stockwerke können aus Gründen des Brandschutzes nicht genutzt werden und bleiben gesperrt.

Auch die von den Fakultäten MME und MLS dringend benötigten neuen Laborflächen in den Gebäuden A und B sollen nach deren Umbau bis zum Beginn des WS 13/14  zur vollständigen Nutzung zur Verfügung stehen.

In Furtwangen muss in den Sommersemesterferien in den Gebäuden B und C wegen der fortzusetzenden Brandschutzertüchtigung wieder mit baustellenbedingten Einschränkungen gerechnet werden. Dies betrifft vor allem die Flure im B-Bau, wo ab August neue Decken installiert werden und die Einhausung des Treppenaufgangs im C-Bau. Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis.

Des Weiteren wird zum Jahresende mit der Herrichtung der Ebene 1 im H-Bau begonnen werden. Gleichzeitig ist der Teilabriss des Zwischengebäudes mit anschließender Errichtung einer Fluchttreppe geplant. Der Bauabschnitt soll bis zum Herbst 2014 abgeschlossen sein. Im Anschluss plant die Hochschule die Finanzierung und Umsetzung eines weiteren Bauabschnitts im H-Bau. Ziel ist die schrittweise Ertüchtigung und Modernisierung des gesamten Gebäudes.

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Neues Innovations- und Gründungszentrum

Gunnar von der Grün

Existenzgründer aus dem Hochschulbereich haben jetzt einen leichteren Start. Für sie gibt es seit Juni am Standort Furtwangen ein Innovations- und Gründungszentrum (IGZ). Das IGZ ist aus einer Zusammenarbeit der Furtwanger Fakultäten Computer & Electrical Engineering, Digitale Medien, Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik und des Instituts für Angewandte Forschung (IAF) entstanden. Die Hochschule Furtwangen beantragte dazu eine Finanzierung für das Projekt IGZ beim Land Baden-Württemberg, die bewilligt wurde. So können nun die nächsten drei Jahre Studierende innovative Ideen unternehmerisch umsetzen.

Ziel des Projekts IGZ ist es, studentische Entrepreneure bei ihrer Unternehmensgründung in Furtwangen umfassend zu unterstützen. Das IGZ stellt den studentischen Existenzgründern Räumlichkeiten für ihre Unternehmen zur Verfügung: von Geschäftsräumen und Laboren über ein eigenes Sekretariat bis hin zu Konferenzräumen, in denen die jungen Entrepreneure Kunden und Lieferanten empfangen können. Zusätzlich bietet es ein Coaching und Vortragsreihen mit Referenten aus der Praxis zu Themen wie Recht, Steuern oder Management und Führung. Bei der Suche nach Kapitalgebern ist das IGZ den Jungunternehmern ebenfalls behilflich. In einem besonderen Mentoren-Programm werden die Jungunternehmer von Professorinnen und Professoren aus unterschiedlichen Fakultäten betreut.

Das IGZ wird auch durch die Stadt Furtwangen unterstützt. Sie hofft, dass sich durch erfolgreiche Existenzgründer mehr Unternehmen in Furtwangen ansiedeln werden und wird im Rahmen ihrer Möglichkeiten Räume anbieten.

Prof. Dr. Bernhard Plum, Koordinator des IGZs, erläutert: „Das IGZ ist ein klassischer Inkubator: es ist ein Brutkasten für Existenzgründer, deren Ideen noch nicht so stark sind, dass sie sich selbst tragen. Mit dem IGZ bieten wir ihnen eine geschützte Umgebung, in der sie sich mit relativ geringem Risiko nachhaltig als Unternehmen etablieren können.“

Ansprechpartner: Gunnar von der Grün

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HFU-Azubis helfen Hochwasser-Opfern

Helfer und Flutopfer
Nach der Flut in Fischerdorf

Vier Mechatroniker-Auszubildende der Hochschule Furtwangen (HFU) und einer der Werkstattleiter des Campus Schwenningen, Georg Schandelmaier, waren vom 11. bis 13. Juni 2013 im bayerischen Hochwassergebiet um zu helfen. Im VW-Bus der Hochschule hatten sich die fünf mit Werkzeug und Gepäck nach Deggendorf-Fischerdorf auf den Weg gemacht.

„Wir haben drei Tage geschuftet für die Opfer der Flutkatastrophe in Fischerdorf“, erzählt Georg Schandelmaier: „Keller, Garagen, ganze Häuser und auch einen Pferdehof und eine KFZ-Werkstatt ausgeräumt, Räume und WCs geputzt, Container beladen und nicht zuletzt Opfer getröstet. Oft war nur mit Atemschutzmaske ein Arbeiten möglich. Denn die Fäkalien, das Heizöl und die Tierkadaver im Wasser verbreiteten einen höllischen Gestank. Die Hitze tat ihr Übriges.“

Die Erfahrungen der Gruppe waren überwältigend: „Wir bekamen von allen Seiten größten Respekt gezollt“, erzählt Georg Schandelmaier. „Die Azubis bekamen viel Herzlichkeit und Liebe zu spüren. Wir wurden von den Opfern umarmt und gedrückt. Eine Erfahrung, die für uns alle sehr beeindruckend war. Denn auch die ganze Atmosphäre war unglaublich. Es war alles abgeschottet und es kam uns vor wie im Krieg.“

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Lehre


Neues Studienangebot: Security & Safety Master

Zum Sommersemester 2013 wurde von der Fakultät Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft ein neues Studienangebot eingeführt: der Master-Studiengang Security & Safety Engineering, der eine qualifizierte Weiterführung des Bachelor-Studiengangs Security & Safety Engineering ermöglicht. Es haben sich zwölf Studierende für den Masterstudiengang eingeschrieben, die eine besondere Qualifikation als Sicherheitsingenieure erwerben können.

Zugangsvoraussetzungen zum Masterstudium ist ein überdurchschnittlicher berufsqualifizierender Hochschulabschluss, etwa der Bachelor-Abschluss in Security & Safety Engineering. Bewerber mit vergleichbaren Ausbildungen aus dem Bereich der Ingenieur- oder Naturwissenschaften werden ebenso angenommen, wenn deren Ausbildung eine deutliche Nähe zu den Inhalten des Masterprogrammes aufweist. Die Bewerber müssen in diesem Fall Kenntnisse in fünf von sieben Kompetenzbereichen nachweisen.

Aufgeteilt ist das Studium in drei Semester, wovon zwei Semester in jeweils fünf Module untergliedert sind. Das erste Semester beinhaltet ausgewählte Kapitel der Naturwissenschaften, Höhere Mathematik, Ingenieurmethoden in Security & Safety, Recht und Management, Sicherheitspsychologie, im zweiten Semester folgen Quantitative Risikoanalyse, Systemintegration, zwei Wahlpflichtfächer sowie wissenschaftliches Arbeiten. Im dritten Semester wird die Thesisarbeit verfasst.
Ziel des Studiengangs ist es, den Sicherheitsexperten vertiefte Kenntnisse zu vermitteln, wobei eine individuelle Profilbildung erwünscht ist. Mit Hilfe einer ausgereiften Methodenkompetenz sollen die Studierenden befähigt werden, komplexe und themenübergreifende Sicherheitsaufgaben zu bewältigen. Die Schulung einer besonderen Urteilfähigkeit muss dabei ebenso gefördert werden wie die Ausbildung von Führungsqualitäten.

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Arbeitsschutz-Ausbildung anerkannt

Die Qualität der Arbeitsschutz-Ausbildung im Studiengang Security & Safety Engineering wurde vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württembergerneut anerkannt. Der Studiengang Security & Safety Engineering hat die offizielle Anerkennung als “Staatlich anerkannter Bildungsträger in Deutschland, der die Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit anbieten darf“ weiterhin erhalten.

Hiermit bleibt Furtwangen eine von sieben Hochschulen (und die einzige in Baden-Württemberg), die diesen Status bislang erreichen konnte. Die HFU wird in der entsprechenden Liste der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geführt.

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Video-Tutorial „SMART Boards an der HFU“

SMART Boards sind interaktive Whiteboards, die es Lehrenden der HFU ermöglichen, Lerninhalte nicht mehr „nur“ zu präsentieren, sondern diese auch aktiv im Hörsaal zu bearbeiten und erarbeitete Ergebnisse zu speichern. Im Rahmen der Reihe „Lehren Lernen Online“ hat die Abteilung Learning Services ein Video-Tutorial produziert, indem Sie erfahren:

  1. Wie Sie das SMART Board erfolgreich mit Ihrem Laptop verbinden,
  2. Wie Sie das Board optimal anpassen und
  3. Wie Sie das Board bedienen können.

Link zum Video (Sie müssen sich via HFU-Account anmelden, da das Video nur intern verfügbar ist)

Bei Fragen rund um das Thema SMART-Board hilft Ihnen die Abteilung Learning Services gerne weiter (learningservices(at)hs-furtwangen.de).

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Rechtzeitig zur Prüfungszeit: neue Beiträge LatteMATHEiato

Rechtzeitig zur Prüfungszeit präsentiert die Abteilung Learning Services zwei neue Beiträge der Reihe „LatteMATHEiato“. In zwei Folgen erklärt Professor Dr. Sebastian Dörn Differentialgleichungen.
Reinschauen lohnt sich!

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Forschung


Erfolgreiche Beantragung bei „Innovativen Projekten“

Die Hochschule Furtwangen beteiligte sich sehr erfolgreich an der letzten Ausschreibung zur Förderung von FuE-Projekten an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften durch das Land Baden-Württemberg („Innovative Projekte“). Zwei von acht eingereichten Projekten der HFU erhielten eine Bewilligung:

  • Prof. Dr. Markus Egert: Identifizierung Präbiotika-verstoffwechselnder Mikroorganismen im Verdauungstrakt von Mäusen mittels stabiler Isotopenbeprobung von Nukleinsäuren
  • Prof. Dr. Taghi Tawakoli: Innovativer Einsatz von Pikosekunden-Lasern beim Abrichten und Strukturieren von CBN- und Diamantschleifwerkzeugen

Insgesamt wurden in der Ausschreibungsrunde 70 Anträge eingereicht, zwölf davon erhielten eine Förderzusage.

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Projekt MICROMET bietet Alternativen zum Tierversuch

Im Rahmen der Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)-Förderung „Alternativen zum Tierversuch“ wurde der Projektantrag „Mikrofluidisches in vitro Modellsystem zur Beobachtung intravaskulärer Schritte der Metastasierung sowie für die Tumorzellextravasation aus dem Gefäßsystem“ (MICROMET) von Prof. Dr. Margareta Müller in Höhe von über 471.000 Euro bewilligt. Gemeinsam mit dem Projektpartner HSG-IMIT soll ein in vitro Modellsystem für mikrokapillare Gefäße entwickelt werden.

Mit dem Modellsystem sollen Tumorzellbewegungen innerhalb des Gefäßsystems sowie die durch bestimmte Wachstumsfaktoren (Zytokine) hervorgerufene Auswanderung von Tumorzellen aus dem Gefäßsystem in umliegendes Gewebe beobachtet werden.
Ein besonderer Erfolg ist die hiermit verbundene Bewilligung eines inversen Fluoreszenzmikroskops mit Hochgeschwindigkeitskamera zur Messung von Zellen und Zellkulturen.

Gegenwärtig werden derartige Untersuchungen zu Metastasierungsprozessen zumeist noch am Mausmodell durchgeführt. Mit Einsatz des neuen mikrofluidischen Modellsystems soll der Einsatz von Tieren in der Tumorforschung reduziert werden.

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Forschungsprojekt ENAS startet

Prof. Dr. Christophe Kunze und Peter König starten aktuell mit den Arbeiten zum Forschungsprojekt ENAS („Effekte und Nutzen altersgerechter Assistenzsysteme – praktikable Vorgehensmodelle, Evaluationsmethoden und Werkzeuge“). Während der einjährigen  Projektlaufzeit untersuchen sie gemeinsam mit Wissenschaftlern des Forschungszentrum Informatik Karlsruhe (FZI) wie der Nutzen neuer, technikgestützter Versorgungsansätze in der Pflege, etwa in Bezug auf die Lebensqualität der Nutzer, zuverlässig evaluiert werden kann.

Die Hochschule Furtwangen erhält vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aus dem Förderschwerpunkt „Mensch-Technik-Interaktion im demographischen Wandel“ eine Förderung über 173.000 Euro.

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„Living Lab“ an der HFU

Typische Beispiele für AAL-Systeme aus der rollenden Ausstellung des Partners FZI Forschungszentrum Informatik (www.wegweiserpflegeundtechnik.de). Die Abbildung zeigt im Uhrzeigersinn beginnend oben links: eine Herdsicherung, eine Sensormatte, einen Medikamentendispenser und ein SmartHome-System.

Unter Leitung von Prof. Dr. Christophe Kunze wird an der HFU ein Experimentalsystem für Intelligente Assistive Lebensumgebungen („Living Lab“) aufgebaut. Gemeinsam mit Nutzern von Assistenzsystemen sollen neuartige Lösungsansätze zur Unterstützung älterer Menschen im alltäglichen Leben entwickelt und frühzeitig evaluiert werden.

Im neuen Labor werden in einer typischen Wohnumgebung unter anderem neue Interaktionstechnologien wie Objektinteraktion oder Gesten- und Sprachsteuerung, innovative Sensorsysteme zum Monitoring von Gesundheitszustand und zur Unterstützung von Alltagsaktivitäten oder neuartige Assistenzroboter verfügbar sein.

Der Aufbau des Labors wird im Rahmen des Forschungsgroßgeräteprogramms von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Baden-Württemberg mit insgesamt  475.000 € gefördert.

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HFU auf dem Freiburger Wissenschaftsmarkt

Alterssimulationsanzug

Am Freitag, 12. und Samstag, 13. Juli 2013 findet der Freiburger Wissenschaftsmarkt auf dem Münsterplatz statt. Unter dem Titel „Altsein testen und verstehen“ stellt das Institut für Angewandte Forschung (IAF) auf einem Stand aktuelle Forschungsthemen und –projekte vor. Aus dem Forschungsschwerpunkt „Gesellschaft, Gesundheit, Nachhaltigkeit“ stellen die Professoren Kunze und König einen Alterssimulationsanzug vor, den Besucher anprobieren und dabei fühlen können, in welchem Maß im Alter körperliche Fähigkeiten wie Beweglichkeit, Feinmotorik oder Kraft beeinträchtigt werden können.

Mit dem Alter können aber auch Sinnesleistungen wie das Sehen stark nachlassen. Hier bietet ein neu entwickeltes System aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Knut Möller (Forschungsschwerpunkt „Medical Technologies“) Abhilfe, das über Vibrationen Umgebungsinformationen an den Sehbeeinträchtigten oder Blinden überträgt. Auch dieses System können Besucher auf dem Wissenschaftsmarkt testen.

Der Wissenschaftsmarkt hat an beiden Tagen jeweils von 10 – 18 Uhr geöffnet.

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Innovationstag Mittelstand in Berlin

Beim Exponat P199 von links nach rechts: Prof. Aßbeck, MdB Peter Weiß, Jürgen Wentworth

Die Hochschule Furtwangen beteiligte sich am „20. Innovationstag Mittelstand“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) am 16. Mai 2013 in Berlin. Dazu trafen sich innovative kleine und mittelständische Betriebe sowie Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland um ihre Ergebnisse aus Forschungsprojekten des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) vorzustellen. Prof. Dr. Franz Aßbeck und sein Forscherteam von der HFU präsentierten zusammen mit der Rosenberger AG (Simonswald und Apolda/Thüringen) einen Produktionsautomaten für die hochfrequenzbasierte Kunststoffverformung, der in einem gemeinsamen ZIM-Forschungsprojekt, auch mit tatkräftiger Unterstützung durch die HFU-Zentralwerkstatt, innerhalb von nur 19 Monaten bis zur Serienreife entwickelt wurde.

„Der Tag verlief für uns sehr erfolgreich. Wir haben viele positive Rückmeldungen zu unserer Entwicklung erhalten“, kommentierte Aßbeck die Teilnahme. Zahlreiche Fachbesucher informierten sich bei der Technologie- und Maschinenvorführung über die Funktionsweise des Automaten, darunter auch die Bundestagsabgeordneten Peter Weiß und Johannes Selle. „Bei dem neu entwickelten Verfahren wird das Kunststoffrohmaterial mittels Hochfrequenz erwärmt, dann konventionell verformt und anschließend abgekühlt“, erklärt Aßbeck. Im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren der Kunststoffverformung, welche derzeit sämtlich in Billiglohnländer ausgelagert sind, läuft das neue Verfahren nun Prozesstakt-gesteuert automatisiert ab, ist sauber und vor allem energiesparend.

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In Zukunft besseres 3D-Kino

Unter dem Namen „BinoQ3D“ wird die Fakultät Digitale Medien der Hochschule Furtwangen in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Ilmenau und der Firma Ergoneers aus Manching in einem vom Bundesministerium für Wirtschaft geförderten Kooperationsprojekt arbeiten. Es geht dabei um die Entwicklung eines binokularen Blickerfassungssystems (Eyetracking) zur Untersuchung der Auswirkungen von Bildfehlern auf die Zuschauer. Diese treten häufig bei der Erstellung von stereoskopischen 3D-Filmen auf.

Mit dem neuen Blickerfassungssystem soll in Zukunft gemessen werden, welche Darstellungsfehler in 3D-Filmen als besonders störend empfunden werden. Gleichzeitig soll überprüfbar werden, wie 3D-Effekte vom Zuschauer wahrgenommen und bewertet werden. Erste Arbeiten im Projekt haben schon im Mai dieses Jahres begonnen, Ende 2015 soll das Projekt seinen Abschluss finden. 

Die Fakultät Digitale Medien wird innerhalb des Projekts mehrere Softwaremodule und das komplette technische Zuspielkonzept für die gemeinsame Testplattform der Projektpartner entwickeln sowie die Abschlusstests mit speziell qualifiziertem Personal unterstützen. Das Projektteam an der HFU umfasst zwei Forschungsmitarbeiter sowie Studierende der neuen Masterstudiengänge der Fakultät DM, welche gemäß der Strategie der Hochschule frühzeitig und praxisnah in wissenschaftliche Projekte integriert werden sollen. Die Leitung übernimmt Prof. Nikolaus Hottong.

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Auszeichnungen


Für Artur Fischer Preis nominiert

Prof. Dr. Eduard Heindl (Fakultät Wirtschaftsinformatik) ist mit seiner Erfindung "Lageenergiespeicher" für den Artur Fischer Preis nominiert worden. Aus 69 Bewerbern gab es zwölf Nominierungen. Die Preisverleihung wird am 17. Juli 2013 in Stuttgart stattfinden - erst dann wird bekannt gegeben, wer welchen Platz errungen hat. 

Der Artur Fischer Preis ist ein Erfinderpreis, der alle zwei Jahre verliehen wird. Dabei handelt es sich um eine Unterstiftung der Baden-Württemberg Stiftung. Es gibt einen Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler und einen für Erwachsene. Während bei den erwachsenen Erfindern das Innovationspotenzial der Erfindung, der Nutzen für die Allgemeinheit und die Initiative bei der Umsetzung wichtige Kriterien für die Bewertung sind, stehen bei den Erfindungen der Schülerinnen und Schüler insbesondere die Kreativität, der Teamgeist und ebenfalls der Nutzen der Erfindung im Mittelpunkt.

Artur Fischer Preis

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Internationales


HFU auf der 65. NAFSA in St. Louis (USA)

Anette Kohler mit Vertretern anderer Hochschulen am Baden-Württemberg Stand

Die HFU war auch dieses Jahr wieder auf der Annual Conference & Expo der Association of International Educators (NAFSA) vertreten. Die NAFSA ist eine der bedeutendsten Konferenzen und Netzwerkmessen für die Bereiche internationale Hochschulbildung, Austausch und Mobilität weltweit.

Mehr als 8.000 Teilnehmer aus über 120 Ländern waren nach St. Louis, Missouri, USA, angereist, um vom 27. bis 31. Mai Hochschulvertreter und Austauschorganisationen aus aller Welt zu treffen und aktuelle hochschulpolitische Themen und Trends zu diskutieren. Die diesjährige Veranstaltung stand unter dem Motto: „Ideals and Impact in International Education“.

Es wurde ein umfangreiches Programm an Vorträgen, Workshops und Seminaren zu aktuellen Fragestellungen im Bereich „International Higher Education“ angeboten.
Zusammen mit vielen anderen Hochschulen aus dem Ländle war die Hochschule Furtwangen am Stand „Baden-Württemberg International“ vertreten. Anette Kohler vom International Center, Campus Schwenningen, informierte dabei über die Hochschule Furtwangen. Dabei konnte mit vielen Vertretern der HFU-Partnerhochschulen Gespräche geführt werden und so die bestehenden internationalen Kooperationsprogramme und Hochschul-Partnerschaften weiter intensiviert werden.

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Internationale Gäste

Dr. Marianne Kriesche, Prof. Sergej Vassin, Brigitte Minderlein

Zahlreiche Gäste von Partnerhochschulen aus der ganzen Welt nutzten die Monate Mai und Juni für einen Besuch an der Hochschule Furtwangen.

Aus den USA kamen Doreen Sheridan und Basem Alzahabi von der Kettering University sowie Suzanne Altobello von der Southern Illinois University. Aus Neuseeland informierten sich Lesley Smith und Samuel Mann von der neuen Partnerhochschule Otago Polytechnic sowie Tina Hattung vom Eastern Institute of Technology vor Ort über die Möglichkeiten der künftigen Zusammenarbeit.
Aus Russland kam Sergej Vassin von der Staatlichen Universität Tula für einen Informationsbesuch.

Aus Großbritannien hielten Aladdin Ayesh und ein weiterer Kollege von der De Montfort University im Rahmen des ERASMUS-Dozentenaustauschs Vorlesungen in der Fakultät Informatik. Aus Kanada war Guida Bendrich von der UNB hier, um kanadische Studierende zu besuchen, die derzeit ein Praktikum über Vermittlung von Prof. Dr. Rüdiger Kukral in der lokalen Industrie durchführen. Außerdem hielt auch sie Vorlesungen in der Fakultät MME. Aus Ungarn schließlich kam eine Delegation von der Obuda University, um an der Graduierungsfeier von CEE teilzunehmen.

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ERASMUS-Personalmobilität

Petra Balasta (links) und Ulrike Waldvogel (rechts) mit internationalen Kollegen

Ulrike Waldvogel und Petra Balasta vom International Center nahmen im Rahmen der ERASMUS-Personalmobilität vom 10. – 14 Juni an der International Week der Turku University of Applied Sciences in Finnland teil.

Mehr als 70 Mitarbeiter von International Offices, Bibliotheken und anderen Hochschulverwaltungseinheiten aus ganz Europa trafen sich in Turku, um das finnische Bildungssystem besser kennenzulernen und sich über die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich des Bildungswesens auszutauschen.



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Powered by Diversity - Bodenreinigen für die Wissenschaft

Studierende des Masterstudiengangs „Sales & Service Engineering“ der Fakultät WING nahmen in diesem Jahr wieder am International Workshop teil. Dieser wird traditionell von der Hochschule Furtwangen gemeinsam mit der Hanze University of Applied Sciences ausgerichtet. Die Liste der in diesem Jahr beteiligten Universitäten und Nationalitäten ist lang. So wirkten insgesamt 36 Studierende aus sieben Hochschulen und elf Nationen am Workshop mit. Neben den beiden ausrichtenden Hochschulen Furtwangen und Hanze waren unter anderem Hochschulen aus Cambridge, Manchester und Compiègne mit von der Partie.

„Der International Workshop ist fester Bestandteil des Curriculums im zweiten Semester unseres Masterstudiengangs und wichtiger Baustein der Internationalen Ausbildung“, so Prof. Dr. Michael Gehrer, als Studiendekan für den Studiengang Sales & Service Engineering verantwortlich. Der Workshop fand vom 3. bis 7. Juni 2013 in der niederländischen Stadt Groningen statt. Von den knapp 200.000 Einwohnern, davon über 25.000 Studierende, sind ca. die Hälfte jünger als 35 Jahre. Groningen ist somit die jüngste Stadt der Niederlande. Im Zentrum der studentischen Projektaufgabe stand der Aqua-Trio, ein Hartbodenreiniger der Firma Philips. In Gruppenarbeit wurden Vorschläge für Vermarktungsstrategien und Produktmodifikationen erarbeitet und vor dem Kunden Philips präsentiert. Besonders beeindruckt zeigte man sich seitens des Auftraggebers von den kreativen Problemlösungen der Studierenden und deren Engagement.

Input für die Projektarbeit bildeten begleitende Fachvorträge über die Themen Markenführung oder Eindrucksbildung aber auch Präsentationen der Philips-Mitarbeiter aus den Bereichen Entwicklung und Marketing. Exkursionen zu Philips mit Besichtigung der Fertigung und des Testlabors für Rasierapparate in Drachten sowie zu IKEA Groningen stellten den Praxisbezug sicher.

Informationen zum Masterstudiengang erhalten Sie durch den Studiendekan Prof. Dr. Michael Gehrer unter gmi(at)hs-furtwangen.de oder die Webpage www.sem.hs-furtwangen.de.

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Digitale Medien als Vermittler zwischen Furtwangen und Kairo

23 Studierende der HFU und der German University in Cairo haben im Mai 2013 in Ägypten an der Videodokumentation und Reflexion gesellschaftlicher Transformationsprozesse gearbeitet. Unter Leitung von Prof. Daniel Fetzner fand der einwöchige Workshop "Cross Cultural Media" in der Tahrir Lounge am Goethe Institut in Kairo statt.
 
Die Studierenden aus Deutschland und Ägypten arbeiteten in gemischten Kleingruppen an Produktionen zum Themen-Schwerpunkt gesellschaftliche Rollenmodelle. Bereits im Vorfeld hatten sich die Teams über kleine ethnografische Skizzen und Selbstportraits kennengelernt, die an der Fakultät Digitale Medien und der Faculty of Applied Arts in Kairo in Begleitseminaren angefertigt und via Skype diskutiert wurden. 

Die Arbeitsergebnisse werden am 14. Juli 2013 auf der Fachtagung "Körper-Medien-Sinnlichkeit" der Forschungsgruppe mbody von Daniel Fetzner im E-Werk Freiburg gezeigt und diskutiert. Das Projekt wurde aus Mitteln des Auswärtigen Amts über das DAAD-Programm zur Förderung zivilgesellschaftlich-demokratischer Strukturen und des Transformationsprozesses in Tunesien und Ägypten sowie des Goethe Instituts Kairo mit insgesamt 24.000 Euro gefördert.

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HFU goes Midwest

Am RHIT (von links nach rechts:) Prof. Dr. Rüdiger Kukral, Prof. Dr. David Purdy, Prof. Dr. Michael Kukral, Prof. Dr. Edgar Jäger, Prof. Dr. Michael Lederer

Mit dem Ziel, in den USA das Interesse an einem Studiensemester an der HFU zu wecken, reisten Prof. Dr. Michael Lederer, Prorektor für Internationales und Weiterbildung, und Prof. Dr. Edgar Jäger, Prorektor für Lehre und Studium, durch den Mittleren Westen. Begleitet wurden sie dabei von Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Kukral, dem Auslandsbeauftragten der Fakultät Mechanical and Medical Engineering.

Erste Station auf der Reise war das Rose-Hulman Institute of Technology (RHIT) in Terre Haute, Indiana. Das RHIT belegte zuletzt 14 Mal in Folge Platz 1 im Ranking der Engineering Colleges und gilt daher als renommiertestes Engineering College der USA. Ein Studierendenaustausch zwischen HFU und RHIT ist das Ziel, was nun mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung in Gang kommen dürfte. Zeitnah soll nämlich ein detaillierter Kooperationsvertrag folgen, in dem die während des Besuchs identifizierten Kooperationsfelder noch genauer zu spezifizieren sind. Dort traf HFU-Professor Rüdiger Kukral auf Prof. Dr. Michael A. Kukral, mit dem er weitläufig verwandt sein dürfte. Beide Kukrals kennen sich bereits seit neun Jahren.

Von Indiana ging es weiter an die Southern Illinois University (SIU) in Carbondale. Mit ihr kooperiert die HFU bereits seit 2002, wenngleich nur gegen Gebühren. Auch hier ergaben sich in den Fachgesprächen zahlreiche Möglichkeiten für einen echten Austausch in naher Zukunft.

Letzte Station auf der einwöchigen Reise war die University of Missouri in Kansas City (UMKC). Hier wurden die drei HFU-Professoren sehr freundlich an der Bloch School of Management empfangen. Schnell ergaben sich Anknüpfungspunkte für eine engere Zusammenarbeit mit der HFU Business School, die Prof. Lederer intensiv weiterverfolgen will. Perspektiven für die Informatik- und Technik-Fakultäten zeichnen sich zudem an der School of Computing & Engineering ab.

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Weiterbildung


Erste Runde im HFU-Personaldialog

Nach einer umfangreichen Vorbereitung im vergangenen Jahr wurden seit Anfang des Jahres in den Fakultäten und zentralen Einrichtungen der Hochschule unter dem Stichwort „HFU-Personaldialog“ Gespräche zwischen Vorgesetzten und Beschäftigten geführt. Stichtag für den Abschluss der Gespräche für das laufende Jahr war der 30. Juni 2013.

Die meisten Fakultäten und zentralen Einrichtungen haben die Gespräche inzwischen abgeschlossen. Die Bestätigungen über die Durchführung des HFU-Personaldialogs (Anlage 1 unter dem Stichwort HFU-Personaldialog auf FRIEDA) werden von der Personalabteilung gesammelt. Noch nicht eingereichte Bestätigungen sollten bis zum 15. Juli an die Personalabteilung geschickt werden.
Es sind auch bereits die ersten Meldungen zu Qualifikationsbedarf (z.B. Projektmanagement) eingegangen. Bitte nutzen Sie die Gelegenheit solche Bedarfe anzumelden und auch Rückmeldung über den Verlauf des Gesprächs – positiv wie negativ - zu geben. Auch hierfür stehen auf FRIEDA Vordrucke zur Verfügung. Speziell die Rückmeldungen zum Gespräch sind sehr wichtig, um den Verlauf des HFU-Personaldialogs weiter verbessern zu können.

Weitere Informationen zum Schulungsangebot gibt es bei der HFU-Akademie (Dr. Thomas Jechle, Durchwahl 2670). Fragen zum HFU-Personaldialog beantwortet der Kanzler (Gerd Kusserow, Durchwahl 2282 oder kus(at)hs-furtwangen.de).

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Interne Weiterbildung

Am 2. und 3. September stellt Professor Dr. Edgar Seemann gemeinsam mit
seinem Bruder Prof. Dr. Thomas Seemann von der Dualen Hochschule
Baden-Württemberg im Intensivkurs Präsentieren mit PowerPoint wieder die Frage „Präsentieren Sie noch oder überzeugen Sie schon?“. Sie lernen nicht nur Powerpoint-Funktionen für fortgeschrittene Anwender kennen sondern erfahren auch mehr darüber, wie Sie rhetorische Stolperfallen und typische Präsentationsfehler vermeiden können. So können Sie bei Ihrer nächsten Präsentation nicht nur durch ansprechende Folien sondern auch durch ein sicheres und souveränes Auftreten auffallen.

Für Kolleginnen und Kollegen, die mit der Pflege von Seiten der Hochschul-Website (CMS Typo3) befasst sind, bieten Jutta Neumann und Hendrik Kuijs zwei Halbtageskurse an. Am 24. September können Anfänger das System kennen lernen und am 25. September können fortgeschrittene Nutzer ihre Kenntnisse zu den am häufigsten benutzten Funktionen vertiefen.

Ein weiteres Highlight im Herbst ist die Fortsetzung des „Fitnesstrainings für Ihre Persönlichkeit“ mit Professor Bornholdt. Dieses Angebot richtet sich an all jene, die in einem der vorangegangenen Semester das Fitnesstraining bereits besucht haben und nun die Themen Krisen- und Konfliktsituationen sowie Motivations- und Manipulationseffekte vertiefen möchten. Professor Bornholdt wird voraussichtlich zum letzten Mal für dieses Seminar zur Verfügung stehen. Nutzen Sie also die Chance am 8., 9. und 15. November (jeweils halbtags).

Nicht nur Studierende, sondern auch Beschäftigte können sich am Campus Furtwangen von Beate Münchinger über professionelles Vorgehen bei der Informationsrecherche und –verwaltung einzeln oder in Gruppen beraten lassen. Auf zunehmendes Interesse stößt dabei das Literaturverwaltungsprogramm Citavi, das in der neuesten Version 4 deutlich umfangreichere Möglichkeiten der individuellen und gruppenbezogenen Informationsverwaltung bietet. Beschäftigten der Hochschule steht diese Software über eine Landeslizenz kostenlos zur Verfügung.

Weitere Kursangebote sind in Planung. Bitte informieren Sie sich auch auf den Webseiten der HFU Akademie unter dem Link „Angebot – HFU interne Weiterbildung“.

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Workshop zu Online-Lernen mit Hochschule aus Novosibirsk

Die Erfahrungen der HFU Akademie und ihrer Vorläuferorganisation tele-akademie im Bereich des Online-Lernens war im Mai 2013 Gegenstand eines Workshops, den Dr. Thomas Jechle mit Vertretern der Novosibirsk State University durchführte. Die kleine aber sehr renommierte sibirische Hochschule plant die Einrichtung eines modernen Distance Learning Centers und informierte sich im Rahmen eines einwöchigen Aufenthalts im Schwarzwald über die Erfahrungen verschiedener Einrichtungen.

Als Referenten waren neben Thomas Jechle auch Vertreter der Universität Oldenburg, der RWTH Aachen und der PH Freiburg eingeladen. Thema des Workshops der HFU Akademie war das E-Learning aus Anbietersicht und die Qualifizierung von Betreuungspersonal beim E-Learning.

Professor Dr. Mikhail M. Lavrentyev, der die russische Delegation leitete, regte eine Intensivierung des Austausches und gemeinsame Projekte auf studentischer Ebene an.

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Personalia


Felix Hollerbach neu im Referat für Nachhaltige Entwicklung

Felix Hollerbach hat an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde studiert und sich auf die Bereiche "Umweltbildung", "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und "Regionalentwicklung" spezialisiert. Die Stelle im Referat für Nachhaltige Entwicklung an der HFU ist zum einen eine Rückkehr in seine alte Heimat, zum anderen eine neue und spannende Herausforderung. Er freut sich auf die Zusammenarbeit mit den ProfessorInnen, MitarbeiterInnen und Studierenden und darauf seine Ideen in die Hochschule einzubringen.

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Anmelden zur Sommerhochschule Informatice Feminale

Die Sommerhochschule informatica feminale Baden-Württemberg findet von Dienstag, 30. Juli, bis Samstag, 3. August 2013 an der Hochschule Furtwangen statt: Sie richtet sich an Studentinnen und Wissenschaftlerinnen aller Informatik- und informatikverwandten Studiengänge von Universitäten und Hochschulen sowie an IT-Fachfrauen aus der Praxis und bietet die Möglichkeit zur Weiterqualifikation und zum Austausch. Die informatica feminale Baden-Württemberg ist ein Projekt des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und wird vom Netzwerk Frauen.Innovation.Technik an der Hochschule Furtwangen organisiert. In diesem Jahr unterstützen HP und Google als Hauptsponsoren die Veranstaltung.

Programm und Anmeldung
Die Sommerhochschule informatica feminale Baden-Württemberg bietet an fünf Tagen Workshops, Seminare und Vorträge zu Themen rund um die Informatik und zur Persönlichkeitsbildung auf dem Campus Furtwangen. Teilnehmerinnen können ECTS-Punkte für Fachkurse erhalten. Das Programm ist vielfältig und umfasst Bereiche wie Web-Programmierung, Java, Typo3 CMS sowie Soft Skills Kurse, wie Wissenschaftliches Schreiben oder die Positionierung von Frauen in Männerteams. Anmeldungen sind möglich bis Sonntag, 7. Juli 2013, über die Website www.informatica-feminale-bw.de.

Conference Day – auch für Männer
Am Donnerstag, 1. August 2013, findet von 10 bis 16 Uhr der Conference Day im I-Bau, Allmendstraße 21, statt – mit Vorträgen aus Wissenschaft und Industrie zu Themen wie Agiles Anforderungsmanagment, Hochleistungsrechner im Wandel der Zeit, XML in der Oracle Datenbank, Unternehmensgründung oder Coaching und Netzwerken. Hierzu sind ausdrücklich auch männliche Teilnehmer eingeladen; eine Anmeldung zum Conference Day ist nicht erforderlich.

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Ankündigungen


Logistik-Kongress Südwest im September

Gemessen am Umsatz gilt die Logistik heute als drittgrößter Wirtschaftsbereich in Deutschland. Leistungsfähige und effiziente Prozesse bilden die Voraussetzung, um Kundenanforderungen bestmöglich zu erfüllen. Hinzu kommt eine Fülle an Value Added Services, die heute über Dienstleister im Logistikbereich angeboten werden.

Innovative Lösungsansätze und Best Practices der Logistik zu präsentieren und zu diskutieren - das sind die Ziele des Logistik-Kongresses Südwest, der am Dienstag, 24. Septebmer 2013 in Schwenningen stattfindet. HFU, IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg (als Veranstalter) und DHBW VS haben ein Veranstaltungsprogramm entwickelt, das primär auf Unternehmenslenker, Logistik-Führungskräfte und Logistikexperten als Zielgruppe ausgerichtet ist und so den Dialog zwischen Hochschulen und Unternehmen forciert.

Das Fachprogramm beginnt am Vormittag mit vier Keynotes, moderiert von Herrn Marongiu (VSL BW) und wird am Nachmittag in vier Sessions fortgesetzt. Titel der Sessions sind „Herausforderungen im Straßengüterverkehr“ (moderiert von Prof. Dr. Jochen Baier/HFU), „Potenziale der Logistik“ (moderiert von Prof. Dr. Erich Klaus/DHBW VS), „Kooperative Logistiklösungen“ (moderiert von Prof. Dr. Guido Siestrup/HFU) und „IT in der Logistik“ (moderiert von Holger Bach/LOG BW). Weitere Details zum Programm sind auf der Homepage logikon-suedwest.de zu finden. Ansprechpartner seitens der HFU sind Prof. Dr. Baier und Prof. Dr. Siestrup.

Anmeldung ab sofort bis spätestens 10. September 2013.

Planungsteam Logistik-Kongress (von links): Herr Groh (IHK), Christine Vanderlieb (HFU), Frau Wohland (DHBW VS), Prof. Dr. Erich Klaus (DHBW VS), Prof. Dr. Guido Siestrup (HFU), Prof. Dr. Jochen Baier (HFU)

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Mitmachen im HFU-Team beim Schwarzwald-Bike-Marathon

Auch in diesem Jahr nimmt die Hochschule Furtwangen an der Firmenwertung beim Schwarzwald-Bike-Marathon am Sonntag, 8. September 2013, rund um Furtwangen teil. Gezählt werden dabei die gefahrenen Kilometer von Studierenden, Professoren und Mitarbeitern fürs Firmenteam. Zeiten und Platzierungen der Biker werden im allgemeinen Ranking individuell erfasst.

Ob 42, 60, 90, 120 km oder Lady-Bike-Strecke - alle Strecken zählen für ein gutes Gesamtergebnis der HFU, Zeiten spielen für die Firmenwertung keine Rolle - heil durchkommen ist die Devise! Wie in den letzten Jahren koordiniert das Firmenteam wieder Andreas Gauckler. Wer Interesse hat und weitere Infos wünscht - einfach kurze E-Mail an ga(at)hs-furtwangen.de. Meldungen für das Firmenteam müssen bis spätestens 28. August 2013 bei Andreas Gauckler vorliegen.

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Stützpunkt der Lichttechnischen Gesellschaft an der HFU

Die Lichttechnische Gesellschaft ist ein eingetragener technisch-wissenschaftlicher Verein und verfolgt gemeinnützige Ziele (www.litg.de). Sie verbindet Wissenschaftler aus Forschung und Lehre, Ingenieure und Techniker aus Entwicklung, Fertigung, Projektierung und Vertrieb, Mitarbeiter aus Bundes- und Landesministerien sowie Kommunalverwaltungen, Architekten, Innenarchitekten, Lichtplaner, Elektrofachplaner, Handwerker, Produktdesigner, Künstler und Studierende aus diesen Bereichen.

Im Januar 2013 wurde an der HFU der Stützpunkt Schwarzwald-Baar der Deutschen Lichttechnischen Gesellschaft gegründet. Prof. Dr. Paola Belloni (Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen) hat die Aufgabe übernommen Veranstaltungen zu organisieren.

Über „Energieeinsparung in der Straßenbeleuchtung“ spricht Dipl.-Ing. Steffen Köhler, Philips GmbH, Hamburg, am Donnerstag, 25. Juli 2013, um 17 Uhr an der Hochschule Furtwangen. Das Thema Energieeffizienz wird aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet – etwa über die Energiekennwerte in den projektierten neuen Normen EN 13201 und die Möglichkeiten der Energieeinsparung mit LED. Anmeldung unter der E-Mail-Adresse bv-schwarzwald@vdi.de bis 20. Juli mit dem Kennwort „Straße“.

Weitere Informationen über die geplanten Lehr- und Forschungsaktivitäten im Bereich Lichttechnik erhalten Sie von Prof. Dr. Paola Belloni. Sie ist Mitglied im Institut für Angewandte Forschung, welches unterstützend bei der Organisation der Veranstaltung am 25. Juli mitwirkt.

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Jazz trifft Klassik

Unter der Überschrift „Jazz trifft Klassik“ findet ein Orchesteraustausch der Big Band
VS Campus mit einem Orchester aus Bordeaux, Frankreich statt. Das Orchestre UNISSON Acme, ein hochklassiges Barockorchester, gastiert vom 13. bis 20. Juli 2013 in Schwenningen.

Diese zwei Auftritte sind geplant:

  • Sonntag, 14. Juli 2013 im Badhaus Rottweil, um 19 Uhr
  • Abschiedskonzert am Freitag, 19. Juli 2013, um 18 Uhr in der Kirche St. Franziskus in Schwenningen

Weitere Infos (auf Französisch) auf der Webpage des Orchestre UNISSON Acme.

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Veranstaltungen


Junge Fakultät begrüßt zum Tag der offenen Tür

Am 15. Juni 2013 fand am alten Krankenhaus ein Tag der offenen Tür statt. Die Fakultät Gesundheit, Sicherheit und Gesellschaft (GSG) beteiligte sich an diesem Tag mit einem umfangreichen Informationsangebot.

Im Foyer des Gebäudeteils boten Studierende der Studiengänge Angewandte Gesundheitswissenschaften (AGW) und Security & Safety Engineering (SSB und SSM) Studienberatungen zu ihren Studiengängen und zu anderen Angeboten der Hochschule an. Insbesondere die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden in der Fakultät vereinten Studiengänge konnten hier herausgestellt werden.

Die Angewandten Gesundheitswissenschaften bauen auf ein umfangreiches Fundament aus Kenntnissen in den Bereichen Medizin und Pflege, Gesundheitspsychologie, Sozialer Wandel, Technik und Gesundheitsökonomie. Die konkreten Tätigkeitsfelder der Absolventen zeigen sich variantenreich. Im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung, in Gesundheitsinstitutionen und –netzwerken, beratend oder im Management, in der Beratung und Betreuung von Anwendern assistiver Technologien bis hin zur Forschung und Entwicklung dieser Technologien steht ihnen ein breitgefächertes Spektrum der Möglichkeiten offen.

Bei SSB und SSM hingegen handelt es sich um Ingenieurstudiengänge, bei denen Wert auf ein breites Basiswis-sen in technischen und naturwissenschaftlichen Bereichen gelegt wird. Dies muss im Anwendungsfall in konstruktive und logische Verbindung mit den vorhandenen Vorschriften und Normen gebracht werden. Den Absolventen stehen weite Tätigkeitsfelder in beinahe allen Bereichen der Gesellschaft offen. Das Wissen von Sicherheitsexperten wird überall gebraucht, wo Menschen und Betriebe geschützt werden müssen und wo Konzepte für eine bessere Sicherheit erarbeitet werden sollen. Mögliche Arbeitgeber für die Absolventen sind demnach Betriebe, Behörden, Beratungsunternehmen und Nothilfeorganisationen.

Auf dem Vorplatz des O-Baus hatten Studierende des Studiengangs AGW einen Rollstuhlparcours markiert. Dort konnte die Handhabung eines Rollstuhls oder eines Rollators ausprobiert und die Zeit gestoppt werden, die für die fehlerlose Bewältigung der ausgewiesenen Strecke benötigte wurde. Auch der Alterungsanzug konnte getestet werden: Dieser Anzug bremst jede Bewegung, da durch eingearbeitete Spitzen simuliert wird, wie sich Rückenschmerzen beim Bücken und Drehen anfühlen.

Im ersten Obergeschoss hatte der Studiengang SSB seine Labore geöffnet. Im Gefahrstofflabor zeigte Laborlei-terin Nadine Theurich die Entstehung einer Staubexplosion mit Hilfe von Bärlappsporen, einer Kerze und einem kontrolliert eingebrachten Luftzug. Die Explosionsfähigkeit von einigen Tropfen Petrolether (Wundbenzin), die in einem geschlossenen Zylinder verdunsten und sich mit Luftsauerstoff vermischen, wurde gezeigt, indem das Dampf-Luftgemisch per Piezozünder zur Explosion gebracht wurde. Das Labor bietet die Möglichkeit für viele weitere Experimente. So gibt es einen Bereich, in dem biologische Experimente durchgeführten werden können, sowie ein Kalorimeter, mit dem der Brennwert von Proben bestimmten werden kann.

Im Safety-Labor nebenan führte Laborleiter Alexander Wilke unter anderem den Gebrauch einer Wärmebild-kamera vor. Kinder konnten mit einem Schallpegelmessgerät erfahren, welche Wirkung sie mit ihrem Geschrei auf das Gehör ihrer Eltern ausüben können.

Die Mitarbeiter und Studierenden der Fakultät GSG konnten sich über viele Besucher aus Furtwangen und Um-gebung freuen, die sich sehr interessiert an den Vorführungen zeigten, aber auch allgemein den Räumen im „neuen O-Bau“ große Beachtung schenkten. Somit war die Veranstaltung ein voller Erfolg.

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Tuttlinger Hochschul-Pioniere feiern Abschluss

Der Hochschulcampus Tuttlingen feierte seine ersten Absolventinnen und Absolventen: 68 Jung-Ingenieurinnen und -Ingenieure schlossen ihr Studium mit dem Bachelor of Science ab. 2009 startete der dritte Standort der Hochschule Furtwangen (HFU) mit der Fakultät Industrial Technologies den Studienbetrieb basierend auf dem Konzept der Public Private Partnership. Das Event fand in der Stadthalle Tuttlingen statt.

Das Studium an der Fakultät Industrial Technologies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit rund 100 Unternehmen der Region und den Förderern Stadt und Landkreis Tuttlingen. Die drei Gründungsstudiengänge Industrial MedTec (Medizintechnik, IMT), Systems Design (Mechatronik, ISD) und Manufacturing (Fertigungstechnik, IMF) entlassen jeweils 34, 19 und 15 Absolventen. Die Bestnote hatten Jens Renner (ISD) und Florian Schumpp (IMF) mit jeweils 1,19.

Die „Dr. Winkler Stiftung zur Förderung junger Talente“ prämierte die Besten der drei Gründungsstudiengänge: Manuel Eichenlaub (Industrial MedTec) erhielt 500 Euro, Jens Renner (Industrial Systems Design) und Florian Schumpp (Industrial Manufacturing) bekamen jeweils 750 Euro. Der Studienpreis der Tuttlinger Bürgerstiftung, dotiert mit 500 Euro, ging an Robin Laqua (Industrial Systems Design, 6. Semester). Seitens der Fördergesellschaft der Hochschule Furtwangen e.V. erhielten Jennifer Rigger, Sven Hirth, Michael Hinner und Bernd Mager den Sozialpreis 2012. Die Prämie hatte eine Höhe von jeweils 250 Euro.

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Impressum


Herausgeber:
Dieser Newsletter wird herausgegeben von der Hochschule Furtwangen, Robert-Gerwig-Platz 1, 78120 Furtwangen, vertreten durch Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer

Verantwortlich für den Inhalt:
Jutta Neumann, Pressesprecherin/Online Redaktion
Telefon: +49 (0)7723-920 2734, E-Mail nej(at)hs-furtwangen.de

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