HFU Newsletter 2013/1


Neue Grundordnung tritt in Kraft

Im vergangenen Jahr wurden an der HFU Entscheidungen diskutiert und getroffen, die sich erheblich auf die Struktur der Hochschule und ihre Fakultäten auswirken:

  1. In Furtwangen gliederte sich der Studiengang Security and Safety Engineering (SSB) aus der Fakultät CEE aus und bildete mit dem neuen Studiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften (AGW) die neue Fakultät GSG (Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft).
  2. Am Standort Schwenningen spaltete sich die sehr stark gewachsene Fakultät MuV in die beiden neuen Fakultäten MLS (Medical and Life Sciences) und MME (Mechanical and Medical Engineering) auf.
  3. In Tuttlingen bildete sich aus den bisher mit einem Senatsausschuss gesteuerten Studienangeboten eine neue Fakultät Industrial Technologies (ITE).
  4. Die bisherige Fakultät Product Engineering/Wirtschaftsingenieurwesen (PE) heißt jetzt nur noch Wirtschaftsingenieurwesen (WING).

Die Hochschule gliedert sich damit in die folgenden zehn neuen Fakultäten:

  • Fakultät Computer & Electrical Engineering (CEE)
  • Fakultät Digitale Medien (DM)
  • Fakultät Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft (GSG)
  • Fakultät Industrial Technologies (ITE)
  • Fakultät Informatik (IN)
  • Fakultät Mechanical and Medical Engineering (MME)
  • Fakultät Medical and Life Sciences (MLS)
  • Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen (WING)
  • Fakultät Wirtschaft (W)
  • Fakultät Wirtschaftsinformatik (WI)

Änderungen von solcher Tragweite müssen an einer Hochschule durch eine entsprechende Anpassung der Grundordnung umgesetzt werden. Die Grundordnung ist insofern die Verfassung einer Hochschule. Deswegen unterliegen Grundordnungsänderungen einem formell aufwändigen Verfahren innerhalb der Hochschule. Außerdem ist eine Genehmigung des Ministeriums erforderlich. Im zweiten Anlauf wurde diese Genehmigung vom MWK (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg) noch rechtzeitig vor Weihnachten erteilt, so dass die neue Grundordnung zum 1. Januar 2013 in Kraft treten konnte.

Weitere maßgebliche Änderungen betreffen eine Erweiterung des Kreises der Angehörigen der HFU. Hierzu zählen jetzt auch Studierende der HFU Akademie im Kontaktstudium sowie Studierende, die sich auf eine Externenprüfung an der HFU vorbereiten. Diese neuen Hochschulangehörigen sollen dadurch in den Genuss der Serviceeinrichtungen und -leistungen der HFU kommen. Schließlich erhielt die Grundordnung noch ein modernes gendergerechtes Outfit.

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Lehre


Industriebeirat an Fakultät Informatik gegründet

Sitzend: Paul Lajer, Prof. Dr. Mohsen Rezagholi, stehend von links nach rechts: Konrad Krafft, Chris Bartl, Jens Bocklage, Jens Kröger, Erwin Müller, Prof. Dr. Peter Fleischer, Prof. Dr. Rolf Schofer, Prof. Dr. Bernhard Hollunder, Martina Kaiser und Kordula Kugele

Im Rahmen eines Festakts haben die Fakultät Informatik und sechs führende IT- Unternehmen am 11. Januar 2013 Kooperationsvereinbarungen zur Gründung eines Industriebeirats unterzeichnet. Durch intensiven Kontakt und vielfältige Aktivitäten wollen die Beteiligten das Informatikstudium noch attraktiver machen, die hohe Qualität und den Praxisbezug sichern und damit den nahtlosen Übergang der Absolventen in den Arbeitsmarkt gewährleisten.

Nach Aussage von Prof. Dr. Mohsen Rezagholi, Dekan der Fakultät Informatik, soll die bisher schon gute Zusammenarbeit zwischen der Fakultät und den Unternehmen intensiviert und institutionalisiert werden. Gemeinsam könne in Forschung und Lehre mehr erreicht werden. In einem Arbeitsmarkt, in dem Informatiker ein knappes Gut seien, so Rezagholi, bedeute die Kooperation mit der Fakultät für die Industriepartner frühzeitig in Kontakt mit qualifizierten Studentinnen und Studenten zu kommen.

Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer hob in seiner Ansprache hervor, dass die Hochschule Furtwangen den Aufbau von Industriebeiräten begrüße, sie brauche die Impulse und Anregungen aus der Industrie. Die Informatik sei eine Kernkompetenz der Hochschule und habe eine mehr als 40-jährige Tradition. In einer Zeit da die Industrie händeringend nach Informatikabsolventinnen und –absolventen suche, garantiere die Etablierung eines Industriebeirats moderne, an die aktuellen Entwicklungen angepasste Lehrinhalte.

Die Realisierung des schon längere Zeit geplanten Industriebeirats kam auf Wunsch von Paul Lajer, Firma CGI, zustande. Der Wunsch fiel bei Professor Rezagholi auf fruchtbaren Boden, da mit der Etablierung des TREFFER Projekts an der Fakultät die Zeit reif war, um diese Kooperation auf eine fundierte Basis zu stellen. Bei einem ersten Treffen im Frühjahr sollen die Details der zukünftigen Zusammenarbeit ausgearbeitet werden.

Bevor die Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet wurden, stellten die Vertreter der beteiligten IT-Unternehmen die Kernkompetenzen ihrer Firmen vor. Mit dabei sind: Paul Lajer, CGI Leinfelden-Echterdingen; Konrad Krafft, doubleslash Net Business GmbH Friedrichshafen; Jens Kröger, Endress+Hauser GmbH+Co. KG Maulburg; Chris Bartl, InterCard GmbH Kartensysteme Villingen-Schwenningen; Erwin Müller, M&M Software GmbH St. Georgen; Jens Bocklage, XS Embedded GmbH Villingen-Schwenningen.

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Servicequalität-Umfrage bringt gute Noten

(c) Benjamin Thorn, pixelio.de

Die Ergebnisse der jüngsten Servicequalität-Umfrage an der HFU liegen vor. In den unterschiedlichen Rubriken haben die Studierenden die Angebote der Hochschule Furtwangen mit „gut“ benotet. Gefragt wurde zum Beispiel nach der Zufriedenheit mit den Öffnungszeiten der Bibliotheken, der Zuverlässigkeit des W-LANS auf dem Campus, der Hilfsbereitschaft von International Center, zentraler Studienberatung oder Prüfungsamt und der Erreichbarkeit des AStA.

3100 deutsche und 500 englische Fragebögen wurden im Sommersemester 2012 an Studierende aller Standorte verteilt. Davon wurden 1526 Fragebögen ausgefüllt abgegeben. Im Fokus der Umfrage standen diese Serviceeinrichtungen der HFU: die Bibliotheken, das Rechenzentrum, die Abteilung Learning Services, das Language Center, das International Center, die zentrale Studienberatung, das Prüfungsamt und der AStA. 

Ziel der Umfrage war es, Optimierungspotenziale rechtzeitig zu erkennen und Verbesserungen einzuleiten. „Wir nehmen die Rückmeldungen ernst. Sie dienen unserem kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Erste Verbesserungsmaßnahmen sind bereits in Arbeit, wie der Ausbau von W-LAN-Zugriffspunkten und die Ausweitung der Öffnungszeiten von Bibliothek und Studentischer Abteilung“, erläutert Prof. Dr. Edgar Jäger, Prorektor für Lehre und Studium.

Bei der Umfrage haben sowohl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HFU mitgewirkt, wie auch IB Consulting, die studentische Unternehmensberatung der Fakultät Wirtschaft.

Den Bericht zur Servicequalität-Umfrage der HFU finden Sie hier zum Download.

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Die neue HFU-Mediathek ist online

Das Video-Wissensportal der HFU, die Mediathek, enthält über 100 Expertenvorträge, spannende Videoproduktionen wie beispielsweise die Schock-Deine-Freunde-Reihe der Bibliotheken, oder die LatteMATHEiato-Videotutorials. Nach ihrem Relaunch erscheint die HFU-Mediathek im neuen Look und bietet zahlreiche neue Möglichkeiten. Beiträge sind jetzt getagged und durchsuchbar, so dass die Navigation im stetig wachsenden Medienbestand einfach ist. Die Mediathek ist jetzt außerdem auch für mobile Geräte optimiert.

Mehr unter: mediathek.hs-furtwangen.de

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Startschuss für Mentoring4U

TREFFER Informatik startet nach erfolgreicher Pilotphase zum Sommersemester 2013 mit allen Erstsemestern ein Mentorenprogramm. Elf studentische Mentorinnen und Mentoren stehen in den Startlöchern, um den neuen Erstsemestern als Ansprechpartner in fachlicher, organisatorischer und persönlicher Hinsicht zur Seite zu stehen.
Nach einer vorbereitenden Schulung werden sie die Verantwortung für eine Gruppe mit circa sieben Erstsemestern übernehmen und diese intensiv im Übergang von der Schule zur Hochschule begleiten.

Vier der Mentoren haben bereits im vergangenen Semester in der Pilotphase eine Gruppe von Mentees betreut und darüber hinaus die Konzeption von Mentoring4U mitgestaltet. Durch diese Form der studentischen Beteiligung profitieren beim Mentorenprogramm nicht nur die Mentees, sondern auch die Mentoren, die wertvolle Erfahrungen sammeln und ihre sozialen Kompetenzen weiterentwickeln.

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Forschung


Projekt SONIA untersucht technische Hilfen für Senioren

(c) Matthias Balzer, pixelio.de

Prof. Dr. Stefan Selke (Angewandte Gesundheitswissenschaften) hat ein neues Forschungsprojekt akquiriert. Geldgeber ist das baden-württembergische Sozialministerium. Es geht darum, wie die soziale Inklusion älterer Menschen, gerade auch in ländlichen Regionen, mithilfe technischer Assistenzsysteme (Ambient Assisted Living - AAL) verbessert werden kann. Dabei steht das Thema Kommunikation im Mittelpunkt.

Die Bevölkerung wird immer älter. Ob in einem Mehrfamilienhaus in der Stadt oder auf einem Bauernhof auf dem Land: Alle Menschen wollen so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben. Technische Assistenzsysteme bieten hierfür Möglichkeiten, auch indem sie die Arbeit von pflegenden Angehörigen und Pflegediensten erleichtern.

Das Projekt SONIA ist ein Verbundvorhaben. Partner sind die Hochschule Furtwangen, das Fraunhofer ISI und das Fraunhofer IAO, das Geriatrische Zentrum am Uniklinikum Tübingen und das Entwicklungszentrum Gut altwerden der Keppler-Stiftung.

An der Hochschule Furtwangen sind gleich drei Professoren an dem Projekt beteiligt. Neben Prof. Dr. Stefan Selke (Gesellschaftswissenschaften) sind zwei weitere Kollegen am Fachbereich „Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft“ an SONIA beteiligt: Prof. Dr. Christophe Kunze (assistive Technologien) und Prof. Peter König (Pflegewissenschaften).

SONIA steht für „Soziale Inklusion durch technikgestützte Kommunikationsangebote im Stadt-Land-Vergleich“. Das Projekt erhält 600.000 Euro Fördermittel. Im Rahmen des Projekts wird in Kirchheim/Teck und den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Waldshut-Tiengen untersucht, ob und wie niedrigschwellige und alltagstaugliche technikvermittelte Kommunikationsangebote dazu beitragen können, dass alte Menschen in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können, auch wenn sie mehr Unterstützung im Alltag brauchen oder pflegebedürftig werden.

Gefördert werden sollen insbesondere Projekte, die prüfen, wie bereits bestehende technische Möglichkeiten eingesetzt werden können, um Wohn-, Versorgungs-, Bildungs- und Mobilitätsangebote zu verbessern. “Wichtigstes Ziel des Projektes ist es, bedarfsorientiert zu arbeiten, das heißt die tatsächlichen Bedürfnisse von pflegedürftigen Menschen und deren Umfeld genau unter die Lupe zu nehmen anstatt nur technikgetrieben zu arbeiten. Das Projekt verfolgt daher im Kern eine sozialwissenschaftliche Perspektive, gerade auch weil es um den Nutzen von Technologien für den Alltag geht. Neben technischen Lösungen werden daher auch andere Möglichkeiten, die Lebensqualität und die soziale Einbindung von Menschen zu erhöhen in den Fokus geraten“, unterstreicht Prof. Dr. Selke.

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Aktuelle Ausschreibungen zu Forschungsprogrammen aus Baden-Württemberg

(c) Gerd Altmann, AllShilhouettes.com, pixelio.de

1. Baden-Württemberg Stiftung
Mit dem aktuellen Forschungsprogramm „Bioinspirierte Materialsynthese“ fördert die Baden-Württemberg Stiftung Forschungsprojekte, in deren Zentrum die Nutzbarmachung von Erkenntnissen aus der biologischen Grundlagenforschung für die Materialsynthese im Hinblick auf eine technische Umsetzung steht. Mögliche Anwendungsziele sind Hochleistungswerkstoffe mit neuen funktionellen Eigenschaften, etwa für energietechnische, bautechnische oder medizinische Anwendungen.

Die Projektdauer ist auf drei Jahre begrenzt. Besonders erwünscht sind interdisziplinäre Forschungsansätze und standortübergreifende Kooperationen. Einreichungsfrist für Anträge ist der 30. April 2013.

2. Karl-Steinbuch-Forschungsprogramm

Mit dem Karl-Steinbuch-Forschungsprogramm werden innovative Projektideen und Anträge in den Bereichen Informations- und Telekommunikationstechnologie (ITK) sowie der Kreativwirtschaft unterstützt. Neben technischen Disziplinen adressiert das Karl-Steinbuch-Forschungsprogramm ausdrücklich auch die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und andere benachbarte Disziplinen. Mögliche Fragestellungen können sich also auf experimentelle Entwicklungen, die Erforschung neuartiger Modellierungskonzepte und die Durchführung empirischer Studien (z.B. zur zunehmenden Kundeneinbindung in die Entwicklung von IT-Dienstleistungen und Produkten) beziehen.

Für eine Projektlaufzeit von zwei Jahren stehen für die Projektdurchführung maximal 70.000 Euro zur Verfügung. Einreichungsfrist für Projektanträge ist der 15. März 2013.

Fragen zu diesen Ausschreibungen und zur jeweiligen Antragsstellung beantwortet Caroline Armbruster, Institut für Angewandte Forschung (arm(at)hs-furtwangen.de).

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5. Interner Forschungstag an der HFU

Am Dienstag, 5. Februar 2013 findet der 5. Interne Forschungstag an der Hochschule Furtwangen statt. In kurzen Vorträgen werden aktuelle Forschungsprojekte und -themen sowie Promotionsarbeiten an der HFU vorgestellt. Der Forschungstag richtet sich insbesondere an forschungsaktive und -interessierte Hochschulmitarbeiter und Professoren.

Ein Ideenworkshop im Anschluss an die Vorträge soll Gelegenheit geben, neue Forschungsideen sowie Ansätze für interdisziplinäre Arbeiten vorzustellen und im offenen Dialog Fragen zur Forschung an der HFU zu erörtern.

Dienstag, 5. Februar 2013, Campus Furtwangen, Raum C 0.01, 13.30 – 17 Uhr.
Weitere Informationen gibt es im Institut für Angewandte Forschung (IAF) bei Dr. Manuela Philipp (phm(at)hs-furtwangen.de).

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HFU und Polizei kämpfen gegen Cyberkriminalität

Angriffe auf Firmenportale aus dem Internet, die sogenannte Cyberkriminalität, sind inzwischen nicht nur für große Firmen zu einem massiven Problem geworden. Auch kleine und mittelständische Unternehmen im Schwarzwald-Baar-Kreis werden immer öfter Opfer von Angriffen aus dem Internet. Eine besonders gefährliche Form dieser Angriffe ist die sogenannte Denial of Service (DoS) Attacke. Hierbei werden zum Beispiel die Internetpräsenz oder E-Mail-Server eines Unternehmens mit Millionen von Anfragen regelrecht bombardiert. Dies überlastet die Server der Unternehmen und Kunden können nicht mehr bedient werden.

Die Abwehr dieser DoS-Angriffe gestaltet sich sehr schwer und ist von den betroffenen Firmen meist nicht allein zu bewältigen. Zur schnellen Abwendung müssen Unternehmen, Internet-Provider und Strafverfolgungsbehörden Hand in Hand arbeiten. Doch vor allem viele kleinere Unternehmen merken erst viel zu spät, dass sie angegriffen werden. Ist ein Angriff dann identifiziert, stehen viele der Angriffsflut machtlos gegenüber. Nach Hilfe gefragt wird auch selten, da viele Unternehmen ihren „guten Ruf“ gefährdet sehen, sollte solch ein Angriff publik werden. Dies ist jedoch leider der völlig falsche Weg.

Um bei lokalen Firmen die Wahrnehmung des Themas zu schärfen entwickelte ein Team der Fakultät Informatik um Prof. Dr. Christoph Reich zusammen mit der Abteilung Wirtschaftsdelikte der Polizeidirektion Villingen-Schwenningen und der Schutzwerk GmbH aus Ulm den „Erste-Hilfe-Leitfaden bei Denial-of-Service-Angriffen aus dem Internet“. Er erläutert kurz und verständlich, wie ein DoS-Angriff erkannt und mit welchen Maßnahmen darauf reagiert werden kann. „Es ist wichtig, dass das Thema sowohl auf Ebene der Geschäftsführung als auch auf IT-Administratoren-Ebene verstanden und in beiderseitig verständlicher Sprache kommuniziert wird. Dies ist bei teilweise erhitzten Gemütern im Falle eines Angriffes gar nicht so einfach“, erzählt Frank Dölitzscher, Doktorand der Informatik und Mitarbeiter des Projektes. „Aus diesem Grund haben wir einen Leitfaden für die Geschäftsleitung wie auch einen für den betroffenen IT-Administrator entworfen, damit jeder mit den für ihn wichtigen Informationen versorgt wird.“ Während die Geschäftsführung über notwendige Kooperationspartner zur Angriffsabwehr informiert wird, liefert der Leitfaden für Administratoren konkrete erste Befehle für unterschiedliche Serversysteme, mit denen ein Angriff abgewehrt werden kann.

Auch die Benachrichtigung der Strafverfolgungsbehörden ist wichtig, da diese ohne Mitteilung gar nicht aktiv werden können. Die Leitfäden sind auf Deutsch und kostenfrei unter http://wolke.hs-furtwangen.de/currentprojects/leitfaden-internetangriffe zum Download verfügbar.

Downloadlinks:

[1] Erste-Hilfe-Leitfaden bei Denial-of-Service-Angriffen (Zielgruppe: Geschäftsleitung)
http://www.wolke.hs-furtwangen.de/assets/files/Guidelines/G1_Leitfaden_DoS-Angriffe_Version_Geschaeftsleitung_Version1.pdf

[2] Admin-Leitfaden bei Denial-of-Service-Angriffen (Zielgruppe: Administratoren)
http://www.wolke.hs-furtwangen.de/assets/files/Guidelines/A1_Leitfaden_DoS-Angriffe_fuer_Admins.pdf

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Auszeichnungen


Best Paper Award für Alexander Wahl und Prof. Dr. Bernhard Hollunder

Bei den „Fourth International Conferences on Advanced Service Computing“ (Service Computation 2012), die vom 22. - 27. Juli 2012 in Nizza (Frankreich) stattfanden, wurden Alexander Wahl und Prof. Dr. Bernhard Hollunder mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. Die jetzt übergebene Urkunde wurde für das Paper „Performance Measurement for CEP Systems“ verliehen. Im Rahmen des Forschungsprojektes QoS/SOA der Fakultät Informatik wurden Produkte zur Verarbeitung von komplexen Ereignissen (CEP, Complex Event Processing) von verschiedenen Herstellern auf ihre Eignung für das Projekt getestet und verglichen. Hierfür wurde ein System entworfen, in dem die CEP-Produkte durch die Verwendung von einheitlichen Schnittstellen und virtuellen Maschinen leicht austauschbar waren und die Testumgebung einheitlich und reproduzierbar gestaltet wurde. 

Das Paper ist online abrufbar unter: http://www.thinkmind.org/index.php?view=article&articleid=service_computation_2012_5_40_10107

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Weiterbildung


"Meine Karriere planen und gestalten" - Neuer Online-Kurs der HFU Akademie

Im Rahmen des Crossmentoring-Programms "CroMe" führt die HFU Akademie   
für Studentinnen der DHBW einen vierwöchigen Online-Kurs durch. In dem Kurs werden die Studentinnen bei der Auswahl des persönlichen "Traumarbeitgebers" bis zur optimalen Bewerbung begleitet. Dabei setzt die HFU Akademie eine eigens für das Online-Lernen entwickelte Lehrmethode ein: Einen WebQuest mit sieben Aufgaben, die von den 20 Teilnehmerinnen teils einzeln, teils in Teamarbeit online erarbeitet werden. Als Arbeits- und Kommunikationsmittel nutzen sie dabei die Lernplattform der HFU Akademie und einen virtuellen Konferenzraum. Eine Trainerin unterstützt diesen Prozess rein internetbasiert.
 
Da die Teilnehmerinnen an unterschiedlichen Standorten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg studieren und  zwei Studentinnen sich aktuell in den USA befinden, bietet sich Online-Lernen mit individueller Zeiteinteilung und räumlicher Flexibilität geradezu an.

Das Projekt CroMe wird über das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

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Interne Weiterbildung HFU 1. Halbjahr 2013

Wenn nicht anders angegeben, finden die Präsenzseminare an einem der drei Standorte der Hochschule Furtwangen statt. Bitte beachten Sie den Anmeldeschluss für die Veranstaltungen (Angabe in Klammern). Nähere Informationen und die Online-Anmeldung finden Sie auf dem Seminarportal der HFU Akademie: www.hfu-akademie.de.

Allgemeine Themen

SMARTBoard-Einsatz in der Hochschullehre
(Sandra Hübner, Bettina Leicht)
4. Februar 2013
(Anmeldeschluss: 21. Januar 2013)
Präsentieren Sie noch oder überzeugen Sie schon? Intensivkurs Präsentieren mit PowerPoint
(Edgar Seemann, Heiko Weible)
18. – 19. Februar 2013
(21. Januar 2013)
Fitnesstraining für Ihre Persönlichkeit 2
(Werner Bornholdt)
22. Februar – 1. März 2013 (8. Februar 2013)
Fitnesstraining für Ihre Persönlichkeit – Präsentieren, Kommunizieren, Argumentieren
(Werner Bornholdt)
31. Mai – 7. Juni 2013
(3. Mai 2013)
Informationsrecherche für Lehrende, Beschäftigte und Studierende vor der Abschlussarbeit
(Einzelberatung, Beate Münchinger)
Termin nach Vereinbarung

Office und Internet

Effiziente Internet-Recherche – Mehr als nur Google
(Edgar Seemann, Thomas Seemann)
4. März 2013
(4. Februar 2013)
PowerPoint 2007/2010 – Crashkurs/Workshop
(vhs Oberes Bregtal: Eva Spale)
9. April 2013
(2. April 2013)
Excel 2007/2010 Aufbau Kompakt-Workshop
(vhs Oberes Bregtal: Eva Spale)
16. – 18. April 2013
(9. April 2013)
Internet & Social Media im Beruf effizient nutzen
(vhs Oberes Bregtal: Eva Spale)
30. April – 2. Mai 2013
(23. April 2013)
Umgang mit Grafiken – Mit kostenloser Freeware effektiv arbeiten
(vhs Oberes Bregtal: Eva Spale)
12. Juni 2013
(5. Juni 2013)
Word 2007/2010 Crashkurs/Workshop
(vhs Oberes Bregtal: Eva Spale)
18. – 20. Juni 2013
(11. Juni 2013)

Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

Auffrischung für HFU-Online Redakteure: Die wichtigsten Funktionen von Typo3
(Jutta Neumann, Hendrik Kuijs)
6. Februar 2013
(29. Januar 2013)
Facebook Integration - Praxiskurs
(Edgar Seemann, Heiko Weible)
21. – 22. Februar 2013
(23. Januar 2013)

Führung

Führungskräftetraining: HFU-Personaldialog
(Führungsakademie: Matthias Schmitt, Helmut Demmelhuber)
11. - 12. März 2013
(25. Februar 2013)

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CEE: TheoPrax führt Lehrerfortbildung durch

Dörthe Krause
Prof. Dr. Olaf Neiße

Das TheoPrax-Zentrum in Furtwangen (Dr. Safiullah Baborie, CEE) ist Bestandteil des Großprojektes MST-BW (Mikrosystemtechnik Baden-Württemberg). Ziel des TheoPrax-Zentrums ist das Heranführen von Nachwuchskräften in MINT-Arbeitsbereiche, hier speziell die Mikrosystemtechnik. Dazu werden Projekte eingerichtet, die von Hochschule, Firmen und Schülern/Lehrern getragen werden.

Im Rahmen dieses Projektes wurde in Freiburg am 12. Oktober 2012 eine Lehrerfortbildung unter Beteiligung von CEE und TheoPrax durchgeführt. Themenfelder waren Kreativitätstechnik und Codierung.

Kreativität ist die Verbindung von bekannten Gedanken zu etwas Neuem, Unbekannten. Kreativ sein bedeutet nicht, das Rad vollständig neu zu erfinden. Vielmehr können Gedanken “gegen die Regel” zu völlig Neuem und Unbekannten führen – so die Dozentin Dörthe Krause (TheoPrax). Die Lehrer und Lehrerinnen lernten Methodiken der Kreativitätstechniken, die sie dann im Unterricht einbringen können.

Prof. Dr. Olaf Neiße leitete die Fortbildung „Codierung“. Exemplarisch fungierte der digitale Gangwahlschalter (Schalthebel im BMW) als modernes Bauteil. Bei der Detektierung der Schalterstellung werden codierte Magnetplatten verwendet und deren Position ausgewertet. Dies bildet den Hintergrund für mehrere Unterrichtseinheiten im Fach NWT (oder Mathematik) zum Thema Codierung. Im Unterrichtsmittelpunkt steht die Codierung der EAN (European Article Number) — ein Ziffern- und Strichcode, der sich auf allen gängigen Produkten im Supermarkt befindet. Dieses Thema können nun die Lehrerinnen und Lehrer als Lernmodul im Unterricht einsetzen. Unterstützt wird dieses Thema durch die Firma Marquardt (Rietheim) mit Anschauungs- und Übungsmaterial.

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Ankündigungen


Führungskräftetraining und Startschuss zum HFU-Personaldialog

Am Montag, 11. und Dienstag, 12. März 2013 findet im Rahmen der Vorbereitungen zum HFU Personaldialog ein weiteres Seminar für Führungskräfte statt. Das Training steht außer den aktuellen Führungskräften auch möglichen Nachwuchskräften offen. Die Anmeldung erfolgt wie gewohnt über die Webseite der HFU Akademie: www.hfu-akademie.de (Angebot – HFU-interne Weiterbildung)

Mit dieser vorläufig letzten Schulung fällt auch der Startschuss für die erste Runde des HFU-Personaldialogs. Bis 30. Juni 2013 müssen diese Gespräche geführt sein. Bitte vergessen Sie nicht, deren Durchführung durch Ausfüllen der Anlage 1 zu dokumentieren.

Informationen rund um den HFU-Personaldialog, wie z.B. der Leitfaden und die Anlagen, stehen auf FRIEDA zur Verfügung. Seit kurzem gibt es dort auch eine sehr informative Liste mit FAQs.

Weitere Informationen zum Schulungsangebot gibt es bei der HFU-Akademie (Dr. Thomas Jechle, Durchwahl 2670). Fragen zum HFU-Personaldialog beantwortet der Kanzler (Gerd Kusserow, Durchwahl 2282 oder kus(at)hs-furtwangen.de).

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9. WING-Halbmarathon und 10-km-Lauf im Oktober 2013

Der 9. WING-Halbmarathon und 10-km-Lauf wird am Samstag, 26. Oktober 2013, um 10.30 Uhr an der HFU-Aula starten. Am Vorabend, 25. Oktober, findet ab 19 Uhr die legendäre Pasta-Party in der Cafeteria statt.

Studierende, Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Alumni, Firmenvertreter und Gäste können sich sportlich messen. Im Vordergrund steht der Spaß an der Sache.

Es gibt zwei Strecken, einen 10-Kilometer-Lauf und einen Halbmarathon.

  • Die 10-km-Strecke führt vom Innenhof der Hochschule Furtwangen (vor der Aula) über die Baumannstraße in Furtwangen bis zur Zeitabnahme 1 und zurück. Die 10-Kilometer-Strecke kann jeder laufen, joggen, walken oder wandern.
  • Der Halbmarathon ist 21,1 km lang und führt von Furtwangen nach Vöhrenbach und zurück. Diese Strecke ist eine reine Laufstrecke.

Sponsoren 2013: RENA (Gütenbach) und Waldmann (VS-Schwenningen).

Kontakt:
Prof. Robert Schäflein-Armbruster, Dekan der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, E-Mail: sar(at)hs-furtwangen.de

Mehr Informationen

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Veranstaltungen


Schüler-Ingenieur-Akademien bei CEE

Um Nachwuchskräfte an technische Studiengängen heranzuführen, führte die Fakultät Computer & Electrical Engineering (CEE) zwei Schüler-Ingenieurakademien (SIA) durch. Mit den Partnern Kreisgymnasium Titisee-Neustadt, testo AG, Südwest-Metall, FramoMorat, dunkermotoren und IMS-Gear konnte ein technisches Projekt begleitet werden. An der HFU lernten die jungen Nachwuchsingenieure und -ingenieurinnen neben Projektmanagement auch das Programmieren von Robotern des Typs Formula Flowcode Buggy.

Zusammen mit den Partnern Robert-Gerwig-Schule Furtwangen, Südwestmetall und der Firma SSS-Siedle konnte eine weitere SIA erfolgreich durchgeführt werden, bei der die Nachwuchsingenieure und -ingenieurinnen eine Türzugangsvorrichtung auf der Basis von RFID (drahtlose elektronische Türöffnung) entwickeln konnten.

Bei beiden SIAs waren auch erfreulicherweise Nachwuchsingenieurinnen dabei. Besichtigungen der Firmen und der Hochschule mit ihren Einrichtungen rundeten das fast einjährige Programm ab.

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Mehr Frauen in die Technik – CEE führt Girls Day Akademie durch

Die Girls Day Akademie (GDA) darf nicht mit den Girls Days verwechselt werden. Die GDA läuft über 22 Termine (Tage), an denen sich junge interessierte Schülerinnen mit technischen Fragestellungen detailliert auseinandersetzen. Die Fakultät Computer & Electrical Engineering (CEE) konnte mit ihren Partnern des Otto-Hahn-Gymnasiums (Furtwangen) und des Schwarzwaldgymnasiums Triberg, der Südwestmetall und den Firmen SSS-Siedle, RENA und EGT ein rundes Programm anbieten, das von zwölf Gymnasiastinnen aufgegriffen wurde.

Neben Firmen- und Hochschulbesichtigung standen Themen wie Löten, Mathe im Auto, Roboter, Berechnung des Glücks, Sicherheit im Internet, Bau einer Grätzelzelle, regenerative Energien und Duftöle auf dem Programm. Aber auch Teamtraining und Präsentationstechnik wurden bestens von den Akademieteilnehmerinnen gemeistert.

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Absolventen mit besten Berufschancen

Insgesamt 57 Absolventen verabschiedete die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen der HFU Ende November 2012 im Rahmen ihres 30jährigen Jubiläums. Sorgen um ihre Zukunft müssen sich die Bachelorstudierenden nicht machen. Die Nachfrage der deutschen Wirtschaft nach Ingenieuren und Wirtschaftsingenieuren ist nach wie vor groß und wird sich in den nächsten Jahren, so prognostizieren Fachleute, auch nicht verringern.

Trotzdem stellt sich für Bachelor-Absolventen die Frage, ob sie ein Master-Studium anschließen oder sogar eine Promotion anstreben, was inzwischen auch für Fachhochschulabgänger möglich ist. „Was den Master angeht, sind wir bei WING mit unserem MBA in Sales and Service Engineering hervorragend aufgestellt“, so Dekan Professor Robert Schäflein-Armbruster.

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Prof. Bullinger über die Erschließung neuer Geschäftsfelder

Der ehemalige Präsident der Fraunhofergesellschaft (2002 - 2012), Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, hielt auf Einladung des Wirtschaftsrats am Campus Schwenningen einen Vortrag über Innovationen unter dem Titel "Mehr Mitmacher statt Bedenkenträger". Europa müsse sich den Vorsprung, den es gegenüber Schwellenländern eingebüßt habe, wieder erarbeiten. Andernfalls bliebe das Sinken des Lebensstandards nicht aus. Deutschland als "Exportweltmeister" sollte sich neuen Feldern zuwenden.

Als Märkte von Übermorgen sieht Bullinger die Bereiche Gesundheit, Sicherheit, Mobilität, Automation und Rohstoffe. Dabei spielten effektives Recycling und die Nutzung von regenerativen Energien eine wichtige Rolle.

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Impressum


Herausgeber:
Dieser Newsletter wird herausgegeben von der Hochschule Furtwangen, Robert-Gerwig-Platz 1, 78120 Furtwangen, vertreten durch Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer

Verantwortlich für den Inhalt:
Jutta Neumann, Online Redaktion
Telefon: +49 (0)7723-920 2734, E-Mail nej(at)hs-furtwangen.de

Quelleninformationen
Fotos: Soweit nicht anders gekennzeichnet von der HFU. Alle Angaben wurden gewissenhaft recherchiert, sind aber ohne Gewähr. Vervielfältigungen - auch auszugsweise - nur mit Genehmigung des Herausgebers. Es gelten die gleichen Angaben zu Haftung und Copyright wie auf den Webseiten der Hochschule Furtwangen.
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