HFU Newsletter 2012/2


Campus-Labor als Aushängeschild für Top-Qualität

Am 24. Oktober 2012 wurde am Campus Tuttlingen das Werkstofftechnik-Labor offiziell eröffnet. Die Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie und der Industrie soll Lehre und Forschung vorantreiben.

Die Qualität der Lehre, das Image und die Ausstattung einer Hochschule sind wichtige Entscheidungsfaktoren für die Wahl des Studienorts. Dies gaben 209.422 internationale Studierende in einer Benchmarking-Umfrage zu Studienfaktoren des „International Student Barometer (ISB)“ im Herbst 2011 an. Diese Faktoren hat auch der Hochschulcampus Tuttlingen im Fokus. Mit dem Start des Wintersemesters 2012/2013 wurde dort das neue Werkstofftechniklabor eröffnet. Hochschule und Unternehmen investierten rund 1 Million Euro in dessen technische Ausstattung.

Die Eröffnung war der Start für die Kooperation zwischen dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Hochschule Furtwangen. Experten des Instituts für Angewandte Materialien/Angewandte Werkstoffphysik des KIT, des Instituts für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg, des Instituts für Angewandte Forschung der Hochschule Furtwangen (IAF) und des Hochschulcampus Tuttlingen Fördervereins e.V. referierten vor rund 120 Teilnehmern. Für KIT-Leiter Professor Dr. Hans Jürgen Seifert steht eine „gelebte Zusammenarbeit“ im Vordergrund. „Es soll ein Austausch von Studierenden stattfinden und gemeinsame Forschungsprojekte beantragt werden“, so Seifert.

Auch für Professor Dr. Rolf Schofer, Rektor der Hochschule Furtwangen, ist das neue Labor die Basis für Projekte mit Universitäten und der Industrie. Der jüngste Standort der Hochschule Furtwangen (HFU) ist modellhaft. Anders als an anderen Universitäten interagieren Unternehmen, Hochschule und Studierende während der Ausbildung. Diese enge Zusammenarbeit mit der Industrie ermögliche einen hohen Qualitätsstandard in Lehre und Ausstattung. Das neue Werkstofftechniklabor erhöhe somit wesentlich die Attraktivität des Hochschulcampus Tuttlingen für Studierende und Unternehmen.

Zum Lehren und Forschen stehen der Hochschule unter anderem ein Röntgendiffraktometer zur Materialstrukturanalyse und ein Rasterkraftmikroskop (AFM) zum Abtasten von Oberflächen im Nanobereich zur Verfügung. Der Studiengang „Werkstofftechnik“ ist somit im Vergleich zu anderen im Bundesgebiet außerordentlich gut aufgestellt. Für Studiendekan Professor Dr. Hadi Mozaffari-Jovein ist die Ausstattung des Labors am Campus Tuttlingen ein besonderes Aushängeschild. „Es ist uns gelungen, Forschung und Entwicklung vor Ort zu bringen und dies der Industrie greifbar zu machen“, erklärt Hadi Mozaffari-Jovein. Ein Mikroskopiesystem zur Dokumentation von Forschungsergebnissen erhielt der Campus als Spende von der Karl Storz GmbH & Co KG.

Professor Dr. Rolf Schofer (Mitte) erläutert Landrat Stefan Bär (links) und Bürgermeister Willi Kamm das Mikroskopiesystem.
Doktorand Tiago Soares (HFU) erklärt den Besuchern die Funktionalität des Röntgen-Fluoreszenzspektrometers.
Experte Jürgen Domes (links) von der Bruker Corporation beantwortet Dr. Dirk Friedrich (Aesculap AG) seine Fragen.
Experten im Gespräch: Professor Dr. Hugo Hämmerle (NMI Tübingen), Professor Dr. Hadi Mozaffari-Jovein (Hochschule Furtwangen), Professor. Dr. Hans Jürgen Seifert (KIT).

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Prof. Dr. Pritschow erster Ehrenbürger der HFU

Professor Schofer zeichnet Professor Pritschow mit der Ehrenbürgerschaft der Hochschule Furtwangen aus.

Professor Dr. Günter Pritschow wurde im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung am 1. Oktober 2012 am Campus Tuttlingen zum ersten Ehrenbürger der Hochschule Furtwangen ernannt. „Das Wirken von Professor Pritschow für den Hochschulcampus Tuttlingen war richtungsweisend“, betonte Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer.

Als Wissenschaftler, Querdenker und Hochschulpolitiker spielte Professor Pritschow eine Schlüsselrolle im Aufbau des Studienstandorts. Er trug einen wesentlichen Teil zur Entstehung der Fakultät Industrial Technologies in Tuttlingen bei. Nebst Ideengeber Professor Dr. Peter Anders trieb er als Mitinitiator des einzigartigen Hochschulmodells der „Public Private Partnership“ die Kooperation zwischen Hochschule, Staat und Wirtschaft voran. „Es ist schon etwas besonderes, Ehrenbürger einer Hochschule zu werden. Ich nehme diese Auszeichnung gerne an“, erklärte Professor Pritschow bei seiner Ansprache. Weiterhin forderte er die Erstsemester auf, den Charakter der Modellhochschule zu bewahren und Dinge auszuprobieren. Landtagspräsident Guido Wolf, MdL sagte in seiner Festrede: „Sie haben uns geholfen, diesen Standort zu dem zu machen, was er ist.“ Er hob insbesondere die Person Pritschow hervor. „Ihre fachlichen und menschlichen Qualitäten sowie Ihre Erfahrung machen Sie, Herr Professor Pritschow, zu einer außerordentlichen Persönlichkeit.“

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Neue Fakultät Industrial Technologies

Das vierte Studienjahr begann der Hochschulcampus Tuttlingen ab 1. September 2012 als eigenständige Fakultät Industrial Technologies. Als neuer Studiengang wird im Wintersemester 2012/13 Materials Engineering  angeboten. Damit verfügt der Hochschulcampus Tuttlingen über fünf Studiengänge.

Ende August ging die Tätigkeit von Prof. Pritschow als Gründungsbeauftragter offiziell zu Ende. Gründungs- und Studiendekan Prof. Dr. Peter Anders wird auf eigenen Wunsch in eine neue Rolle schlüpfen. Als neuer Dekan ist Prof. Dr. Kurt Greinwald vorgesehen. Weiterer Prodekan soll Prof. Dr. Hadi Mozzafari werden.

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Lehre


Promotionskolleg gegründet

Senat und Hochschulrat der Hochschule Furtwangen haben die Gründung eines kooperativen Promotionskollegs beschlossen. Studierende können damit an der Hochschule Furtwangen alle Stufen der akademischen Karriere vom Bachelor über den Master bis hin zur kooperativen Promotion erlangen.

Was vor wenigen Jahren noch undenkbar war, ist heute gängige Praxis: Auch an der Hochschule Furtwangen können junge Wissenschaftler Forschungsarbeiten mit dem Ziel einer Promotion durchführen. Dabei wird der praktische Teil der Forschungsarbeit in den Forschungsgruppen der HFU unter der fachlichen Betreuung einer Professorin oder eines Professors geleistet, die Dissertation dann an einer Universität eingereicht. Derzeit laufen rund 20 solcher Promotionsarbeiten an der Hochschule, mehrere Arbeiten wurden in Kooperation mit einer Universität bereits erfolgreich abgeschlossen. Damit trägt die HFU der Entwicklung von der Fachhochschule zu einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften Rechnung und schafft für rund 20 Doktoranden, die den praktischen Teil ihrer Forschungsarbeit unter der fachlichen Betreuung einer Professorin oder eines Professors der Hochschule an der HFU ableisten, eine unterstützende Struktur.

Um dieser Gruppe von jungen Wissenschaftlern eine „Heimat“ zu geben, hat die HFU nun ein kooperatives Promotionskolleg gegründet. Das Promotionskolleg soll die Doktoranden unterstützen, ihre Forschungsarbeiten erfolgreich mit einer Promotion abzuschliessen. Dazu sollen im Kolleg Beratung geleistet und Qualifizierungsmaßnahmen im Kolleg angeboten werden. Mit dem Kooperativen Promotionskolleg sollen auch die Qualität und der Erfolg der an der HFU laufenden Promotionsarbeiten gesichert werden.

„Die meisten der bei uns promovierenden Wissenschaftler sind unsere „Eigengewächse“, haben also einen akademischen Abschluss an der HFU vor ihrer Promotion gemacht“ , so der Prorektor für Forschung, Prof. Dr. Ulrich Mescheder. Die meisten Promotionsarbeiten laufen im Rahmen von Kooperationsvereinbarungen, die die Hochschule Furtwangen mit verschiedenen Universitäten geschlossen hat. So gibt es das Promotionskolleg „Generierungsmechanismen für Mikrostrukturen“, das zusammen mit der Universität Freiburg (IMTEK) betrieben wird. Hier geht es um neue Verfahren, Methoden und Prinzipien, mit denen gezielt neuartige Mikrostrukturen hergestellt werden können, die z.B. auch zu neuen miniaturisierten Sensoren führen.

In der Kooperation mit der Universität Plymouth in Großbritannien geht es um Sicherheitskonzepte in der Informatik, um Datenkommunikation und Netzwerke. Weitere Kooperationsbeziehungen bestehen mit Universitäten in Linz, Prag und Dresden. Auch an der Universität Stuttgart haben Wissenschaftler ihre an der Hochschule erarbeiteten Ergebnisse erfolgreich zum Erwerb des Promotionsgrads eingereicht.

„Promotionsarbeiten an der HFU zeigen, dass wir in unseren Forschungsschwerpunkten an aktuellen und innovativen Themen arbeiten und in den Forschungsgruppen die Ressourcen und Kompetenzen haben, auch sehr anspruchsvolle wissenschaftliche Fragestellungen zu bearbeiten“, so Mescheder. Die starke internationale Ausrichtung der Masterstudiengänge der HFU zeigt sich auch bei den Promotionen: Rund die Hälfte der Promovierenden kommen ursprünglich aus dem Ausland. Ein interessanter Nebeneffekt: Die an der Hochschule ausgebildeten Forscher haben eine enge regionale Bindung und bringen nach ihrer Promotion ihre Erfahrungen und Kompetenzen in Unternehmen der Region ein. Mit dem nunmehr gegründeten Kooperativen Promotionskolleg schafft die Hochschule für ihre Promovierenden eine zukunftsweisende Plattform.

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Informationen zur W-Besoldung

Für Professorinnen und Professoren der Besoldungsgruppe W 2 bzw. W 3: Ein Antrag auf einen Leistungsbezug für besondere Leistungen ist für neue Professorinnen und Professoren erstmals nach drei Jahren nach dem Dienstantritt möglich. Wenn Sie bereits einen Leistungsbezug für besondere Leistungen erhalten, können Sie den Zeitpunkt, zu dem der nächste Antrag gestellt werden kann, dem Gewährungsschreiben entnehmen.

Bitte beachten Sie, dass nach der Richtlinie über die Vergabe von Leistungsbezügen an Hochschullehrer der Antrag mindestens vier Monate vor dem gewünschten Beginn im Rektorat eingereicht werden soll.

Bitte überprüfen Sie in Ihrem eigenen Interesse wann Sie einen Antrag auf einen Leistungsbezug für besondere Leistungen stellen können. Es erfolgt generell keine Erinnerung durch die Verwaltung. Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie die Anträge jeweils im drei-Jahres-Rhythmus stellen oder nicht.

Falls Sie Fragen haben, können Sie sich gerne an die Personalabteilung, Frau Wolf, wok(at)hs-furtwangen.de, Durchwahl 2288, wenden.

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HFU-Stundenplan-Tool online

Seit dem Wintersemester 2012/13 hat die HFU ein zentrales online Stundenplan-Tool (stundenplan.hs-furtwangen.de). Vorbei ist die Zeit der veralteten ausgedruckten Pläne. Sämtliche Stundenpläne aller drei Standorte können jederzeit aktuell eingesehen werden.

Die Ical-Funktion ermöglicht das Importieren der Studenpläne in diverse Kallender, und nach freien Räume kann einfach und effektiv gesucht werden. Nach dem Anmelden können Dozenten sogar ihren persönlichen Stundenplan einsehen.

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Studium und Spitzensport

Vereinbarkeit von Studium und Spitzensport. Foto: Armin Küstenbrück

Sportlerinnen und Sportler, die in einem A-, B- oder C-Kader olympische Sportarten ausüben, profitieren von flexibleren Regelungen im Studium an der Hochschule Furtwangen. Im Wintersemester 2012/13 studieren 14 Leistungssportler olympischer Disziplinen an der HFU. Sie kommen aus den Bereichen Skisprung, Biathlon, Nordische Kombination, Schwimmen, Straßenradrennen und Mountainbike Cross Country. Elf studieren an der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, darunter der Paralympics-Bronzemedaillen-Gewinner von London, Christoph Burkard.

Die beiden Mountainbiker Felix Euteneuer und Markus Bauer haben in einem studentischen Projekt, unter Leitung des Dekans der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, Prof. Robert Schäflein-Armbruster, entsprechende Regelungen für das Studium erarbeitet. Die Änderungen erlauben es den Sportlern das Studium auf maximal 16 Semester zu verlängern. Diese Regelungen wurden verbindlich für Studierende und Professoren gleichermaßen in der Studien- und Prüfungsordnung verankert. „Die Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Freiburg verlief dabei äußerst produktiv“, so Schäflein-Armbruster, Beauftragter für Spitzensport der HFU. Geschenkt wird den Spitzensportlern das Studium nicht. Prüfungsleistungen müssen in gleichem Umfang erbracht werden wie bei regulären Studierenden.

Weitere Informationen

Spitzensportler-Treffen an der HFU. Vorne links Christoph Burkard, der in London die Bronzemedaille über 100 m Brust bei den Paralympics gewonnen hat.

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App-Portal geht online

Foto: Fotolia

Apps sind derzeit in aller Munde. Wer ein Smartphone oder einen Tablet-PC benutzt, lädt sich Apps (Anwendungen) üblicherweise aus App-Stores auf sein Gerät. Auch an der Hochschule Furtwangen gibt es nun einen App-Store, der auf Initiative der Fakultät Informatik entwickelt wurde.

Die hier angebotenen Apps sind im Rahmen von vorlesungsbegleitenden Praktika zum Thema Android oder aus Projektarbeiten an der Fakultät Informatik entstanden. Darüber hinaus steht das App-Portal allen Studierenden anderer Fakultäten zur Veröffentlichung ihrer Apps zur Verfügung. Zu jeder App findet sich eine kurze Beschreibung sowie Name und Studiengang der Autoren.

app-portal.hs-furtwangen.de

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INside – Volles Programm für Erstsemester

Die Fakultät Informatik hat mit ihrem INside-Programm unter dem Motto „In 7 Tagen zum Insider“ neue Wege beschritten. Anstatt der bisherigen Brückenkurse wurde ein spezielles Einführungsprogramm für alle Erstsemester organisiert. Ziel war es, den Übergang von Schule zu Studium zu erleichtern.

INside hat die ganze Aufmerksamkeit und den vollen Einsatz der neuen Erstsemester gefordert. Zum anspruchsvollen Programm der sieben Tage gehörten Mathematik-Veranstaltungen in drei Leistungsstufen, Seminare rund um das Lernen an der Hochschule und Einführungskurse zur Hard- und Software der Fakultät.   
Auch Teamarbeit, Vernetzung, Zeitmanagement und Kommunikation spielten bei INside eine große Rolle. Neben fachlichem Know-how fördern die Organisatoren aus dem TREFFER-Projekt der Informatik ganz gezielt die sozialen und methodischen Kompetenzen der Studienanfänger. Im Teamtraining stellten sich die Erstsemester beispielsweise kommunikativen Herausforderungen und lernten neben anderen Studierenden auch sich selbst besser kennen.

Durch die intensive Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Fakultät und des Learning Services, externen Dozenten und Erlebnispädagogen ist es INside gelungen, eine spannende Mischung aus Einführungsprogramm und Studienvorbereitung und zusammenzustellen. Das TREFFER-Team freut sich insbesondere, dass das Informations- und Beratungsangebot bereits in den ersten Wochen rege genutzt wurde. Das TREFFER-Büro im B-Bau ist zur zentralen Anlaufstelle für Informatikstudierende und deren Fragen und Probleme rund ums Studium geworden.

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LatteMATHEiato: Mathe-Nachhilfe der besonderen Art

In der Reihe „LatteMATHEiato“, die im Sommersemester 2012 gestartet wurde, erklären Mathematik-Professoren der HFU in kurzen Video-Tutorials mathematische Grundkonzepte. Die Reihe startete sehr erfolgreich. Innerhalb der ersten 30 Tage erfolgten über 750 Zugriffe auf die Webseite „lattematheiato.hs-furtwangen.de“. Zusätzlich wurden die Beiträge in diesem Zeitraum rund 120 Mal über die HFU-Mediathek und über den iTunesU-Auftritt der Hochschule ebenfalls über 650 Mal aufgerufen.

Zu sehen sind: 

  • In Furtwangen: Polynomdivision - Prof. Dr. Thomas Schneider
  • In Schwenningen: Einheitskreis - Prof. Dr. Edgar Seemann
  • In Tuttlingen: Lineare Gleichungen - Prof. Dr. Sebastian Dörn

Zu den Videos

 

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Schock Deine Freunde: 2. Staffel

Nach dem großen Erfolg der Reihe „Schock Deine Freunde – Lies ein Buch“ wollen die HFU Bibliotheken auch im Wintersemester 2012/2013 herausragende Bücher mit inhaltlichem Bezug zum Studium bzw. Bücher mit Bezug zum studentischen Leben vorstellen.

Studierende, Mitarbeiter und Professoren präsentieren in ihren Video-Statements eine spannende Mischung aus Belletristik und studiennaher Sachliteratur, die sich zum Beispiel mit 9/11, Medientheorien, Kometenjägern oder der Ethik im Internet beschäftigen.

Die Beiträge finden Sie auf www.Schock-Deine-Freun.de

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E-Mail-System der HFU überarbeitet

Die bereits erfolgreich an der HFU eingesetzten Mail-Systeme wurden überholt und neueste Versionen eingespielt. Sowohl der Viren- als auch der Spamschutz konnten hierdurch weiter optimiert werden. Auf plötzlich auftretende Probleme, wie Spam-Wellen aus Botnetzen, ist es nun möglich flexibler und mit noch effizienteren Mitteln zu reagieren.

Die augenscheinlichsten Veränderungen werden für die Benutzer in HFU Webmail sichtbar. Es präsentiert sich nun deutlich moderner in den aktuellen Farben der Hochschule. Neue Funktionalitäten und verbesserte Bedienerfreundlichkeit runden das Bild des neuen HFU Webmail ab. Anhand weiterer Maßnahmen konnte zusätzlich eine deutliche Steigerung hinsichtlich System-Performance und -Stabilität erreicht werden.

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Forschung


Forschungsprojekt zur Qualitätsverbesserung von Cloud Computing

An der Fakultät Informatik startete im Oktober 2012 das Forschungsprojekt „Autonomic SLA Management as a Service“ (ASLAMaaS). Ziel dieses Projekts ist das selbständige, automatische Management von Dienstgütevereinbarungen in Cloud-Umgebungen.

Dienstgütevereinbarungen, sogenannte SLAs, beschreiben die Leistungsqualität der Cloud Services, die zwischen Kunde und Dienstleister ausgehandelt werden. Die Nutzung von Cloud Services bietet insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen große Vorteile, so zum Beispiel Kosteneinsparungen durch den Zukauf von IT-Ressourcen nach Bedarf, niedrige Investitionskosten und die Möglichkeit Innovationen rasch umzusetzen. „Autonomic SLA Management as a Service“ soll es Nutzern erlauben ihre ausgelagerten Cloud Services jederzeit auf die Anforderungsänderungen ihrer Geschäftsprozesse anzupassen und deren SLAs zu ändern. Eine Hauptaufgabe des Projekts besteht darin, vorhandene Technologien so einzusetzen, zu kombinieren und zu ergänzen, dass ein durchgängiges, jederzeit anpassbares und leicht zu bedienendes Management von Dienstgütevereinbarungen geschaffen wird.

Das Projekt unter Leitung von Prof. Dr. Christoph Reich wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung für drei Jahre gefördert (Laufzeit  Oktober 2012 – September 2015). Es wird in Kooperation mit dem Firmenkonsortium Freicon AG, Advanced Unibyte GmbH und Gruner AG durchgeführt.

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Beteiligung an Forschungsprojekt zu Risikoschätzung

Prof. Dr. Matthias Kohl und Daria Pupashenko

Das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik in Kaiserslautern bearbeitet ein Projekt mit dem Titel „Robuste Risikoschätzung“. Von Seiten der HFU beteiligt sich Prof. Dr. Matthias Kohl (Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik) mit dem Teilprojekt „Robust Statistics for Clinical Data“ daran. Seit Oktober 2011 arbeitet und promoviert Daria Pupashenko als Mitarbeiterin von Prof. Kohl im Rahmen des Projektes und in Zusammenarbeit mit der TU Kaiserslautern. Die Volkswagenstiftung fördert das Projekt seit Juli 2011 für einen Zeitraum von drei Jahren.

Um Vergangenheitsdaten zur Vorhersage von Risiken heranziehen zu können, müssen diese repräsentativ für die Ereignisse der Zukunft sein. Dies ist für die Betrachtung extremer Ereignisse durchaus strittig. Daher beschäftigt sich das Projekt „Robust Risk Estimation“ mit theoretischen Grundlagen, Entwicklung und Anwendung von robusten Methoden im Risikomanagement komplexer Systeme bei extremen Ereignissen. Im Team arbeiten Mathematiker der Technischen Universität Kaiserslautern und der Universität für Bodenkultur Wien mit.

Beim Schwenninger Projekt geht es um klinische Daten. Seit 2004 werden Patienten in Deutschland in Diagnosis Related Groups klassifiziert und die Krankenhäuser entsprechend mit Fallpauschalen bezahlt. Dadurch ist es für Krankenhausverwaltungen ebenso wie für das gesamte Gesundheitssystem wichtig, die Dauer und Kosten von Aufenthalten zwischen Stationen, Kliniken und Klassifikationsschemas vergleichen zu können. Das Hauptziel ist es, Regressionsmodelle zu finden, welche die Aufenthaltsdauer auf Intensivstationen und die resultierenden Kosten robust schätzen. Hierzu müssen bereits vorhandene Implementierungen in ihrer Geschwindigkeit optimiert werden und Extremwertverteilungen als Fehlerverteilungen eingeführt werden.

www.mathematik.uni-kl.de/~wwwfm/RobustRiskEstimation/

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ZIM-Projekte an der HFU

Mit ZIM, dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand, fördert das Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi) mittelständische Unternehmen und mit diesen zusammenarbeitende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen. Insgesamt 500 Mio. Euro werden in den kommenden zwei Jahren noch für Projekte vom Bund bereitgestellt.

Gefördert werden Projekte zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen. Eine Beschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen gibt es bei diesem Förderprogramm nicht.
Hochschulen und Unternehmen beantragen in der ZIM-Förderlinie „FuE-Kooperationsprojekt“. Im Mittelpunkt steht ein Verbundprojekt zwischen mindestens einem Unternehmen und einer Forschungseinrichtung, wobei beide Projektpartner gefördert werden.

Die Hochschule Furtwangen hat seit 2009 elf ZIM-Anträge erfolgreich eingereicht. Die Programmlaufzeit wurde bis Ende 2014 verlängert.
Informationen zur Förderlinie gibt es im Institut für Angewandte Forschung bei Dr. Manuela Philipp.

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Energie-Ernte

Wer kennt nicht das Problem: Mitten im Telefongespräch plötzliche Stille – Handy-Akku leer! Gerade bei mobilen Anwendungen lauert permanent die Gefahr, dass die Stromversorgung durch Akku oder Batterie im entscheidenden Moment versagt. In einem Forschungsprojekt an der Hochschule Furtwangen beschäftigt man sich intensiv mit einer Lösung: der Energiegewinnung aus in der Umgebung vorhandenen Energiequellen für mobile Geräte und Anwendungen (Energy Harvesting, zu deutsch: Energie Ernten).

Seit Jahr und Tag werden zahlreiche mobile Geräte wie Handy, Laptop oder MP3-Player noch mit Akku oder Batterie betrieben. Der Nachteil für den Nutzer liegt vor allem in dem begrenzten Einsatz der Geräte außerhalb des Stromnetzbetriebs. Daneben stellen Batterien und Akkus aber auch eine erhebliche Umweltbelastung dar: Zum einen ist sowohl Herstellung als auch Entsorgung von Batterien aufgrund umweltschädlicher Materialien problematisch. Zum anderen wird sehr viel Energie verschwendet durch das permanente Aufladen von Millionen von Kleinstgeräten sowie durch ineffiziente Netzteile. Gerade in Zeiten von Ressourcenverknappung und Energiewende sollten das Bewusstsein für den Energieverbrauch gestärkt und Wege zur Umweltentlastung vorangetrieben werden.

An der Hochschule Furtwangen wird deshalb an einer Möglichkeit geforscht, wie Energie, die in der alltäglichen Umgebung sowieso zur Verfügung steht, für den Betrieb eines mobilen Gerätes genutzt werden kann. Der Einsatz von Akku oder Batterie wird dadurch überflüssig. Als Energiequellen lassen sich für die Energiegewinnung beispielsweise Temperaturunterschiede, Licht, Luftströmungen oder Bewegungen nutzen. Den Prozess der Energiegewinnung bezeichnet man als „Energy Harvesting“, was übersetzt soviel bedeutet wie „Energie-Ernte“.

Die Forschergruppe in Furtwangen fokussierte sich in dem Forschungsprojekt auf die Nutzung von Vibrationsenergie, wie es zum Beispiel beim normalen Gehen erzeugt wird. Entwickelt wurde ein miniaturisierter Chip aus Silizium, mit dem unabhängig von dessen Einbaulage in einem Gerät aus Vibrationen elektrische Energie „geerntet“ werden kann. Das „Ernte-Prinzip“ beruht auf der Aufnahme von Vibrationsenergie aus der Umgebung über eine im Chip zentral liegende Masse, die mechanisch in kleinen Silizium-Federn gespeichert wird. In den Chip integrierte Elektroden wandeln die gespeicherte mechanische Energie in elektrische Energie um (elektrostatische Energieumwandlung).

Herausragende Erfolge wurden in dem Bereich der Energiespeicherung innerhalb des Chips erzielt. Durch die geeignete Wahl des Materials und der Bearbeitungstechniken konnten elektrische Ladungen langzeitstabil und in sehr hoher Dichte gespeichert werden. Im Vergleich zu allen bisherigen Systemen konnte dieser Speicherwert verdoppelt werden – Weltrekord in Furtwangen!
„Energy Harvesting spielt bei vielen Zukunftstechnologien eine wichtige Rolle“, so Prof. Dr. Ulrich Mescheder, der das Forschungsprojekt leitete. Dabei ist das Prinzip seit vielen Jahren bekannt und kommt zum Beispiel in Fahrraddynamos zur Anwendung ebenso wie in Armbanduhren, die durch Armbewegungen ihre eigene Energie erzeugen. Künftig sollen jedoch noch zahlreiche weitere Anwendungen in Industrie und Alltag mit einem Energiegewinnungssystem ausgestattet werden. Denkbar ist der Aufbau batterieloser Netzwerke aus Funksensoren, die als Frühwarnsysteme dienen und sich eigenständig mit Energie versorgen können.

Bei besonders schwer zugänglichen Orten und Umgebungen, wie Baukörper oder auch Werkzeugmaschinen, würde sich ebenfalls der Einsatz von energieautarken Sensoren eignen. Im Bereich der Medizintechnik sollen Implantate entwickelt werden, die sich selbst mit Strom versorgen können. Beispielsweise müssen Herzschrittmacher dann nicht mehr mit Batterien betrieben werden, sondern können ihre Energie direkt aus der Umgebung gewinnen. Für die Patienten würde das bedeuten, dass weitere Operationen zum Austausch der Herzschrittmacher-Batterie wegfallen.
Energy Harvesting stellt also ein Forschungsgebiet mit großem Zukunftspotential und weitem Anwendungsfeld dar.

Im Rahmen der praxisnahen Ausbildung bietet sich Studierenden der Hochschule Furtwangen immer wieder die Möglichkeit zur Mitwirkung an zukunftsweisenden Forschungsprojekten. Dadurch lernen die Studierenden eine systematische Arbeits- und Vorgehensweise zur Lösung von anwendungsbezogenen F&E-Fragestellungen - Fähigkeiten, die im späteren Berufsleben gefragt sind.

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Auszeichnungen


Drei Mal Gold für die HFU-Bibliotheken

 – genauergenommen dreieinhalb Mal

Fast wie bei einem sportlichen Wettkampf treten die Teilnehmer des deutschlandweiten Bibliotheksindes (BIX) in vier "Disziplinen" mit ihren Leistungsdaten an: Dienstleistungsangebote, Nutzung, Effizienz und Entwicklungspotential werden anhand von 17 Indikatoren verglichen.
Neu in diesem Jahr ist die Aufteilung in drei Ergebnisgruppen für jede Disziplin - von der Schluss- und Mittelgruppe bis zur "Top"-Gruppe, die mit goldgelber Auszeichnung glänzt.
    
Die Ergebnisse zeigen jeder der teilnehmenden 346 Bibliotheken wo sie in Relation zu allen vergleichbaren Einrichtungen in Deutschland steht. Die Bibliotheken der HFU konnten überzeugen und wurden mit 3,5 (von 4 möglichen) Sternen ausgezeichnet.
    
Besonders gefallen haben den BIX-Prüfern der Bibliotheksneubau am Campus Schwenningen sowie die innovativen virtuellen Angebote (eBooks, elektronische Datenbanken etc.), die zeigen, dass das Bibliotheks-Angebot der HFU führend  ist.
Im Landes- und Bundesvergleich rangieren nur die HTWG Konstanz, die HS Reutlingen und die FH Dresden mit 4 BIX-Tops vor der HFU; neben der HFU konnte von den wissenschaftlichen Hochschulbibliotheken deutschlandweit nur noch die FH Osnabrück ebenfalls 3,5 BIX-Tops  erreichen.

Alle Teilnehmer und Ergebnisse des BIX 2012 finden Sie unter www.bix-bibliotheksindex.de

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E-Teaching Award

Prof. Dr. Edgar Seemann von der Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik bekam den E-Teaching Award der Hochschule Furtwangen verliehen. Ausgezeichnet wurde seine Vorlesung "Datenverarbeitung 1" des Sommersemesters 2012.

In der Vorlesung werden verschiedene E-Learning-Elemente eingesetzt (z.B. Programmierbeispiele, FELIX-Forum, Video-Aufzeichnungen). Studierende finden: „[Herr Seemann] ist schnell erreichbar, Medien werden sinnvoll eingesetzt und auch über FELIX erhält man alle wichtigen Informationen und Hilfen.“

Die Abteilung Learning Services der HFU ruft jedes Semester die Studierenden dazu auf, herausragende Veranstaltungen für den E-Learning Award vorzuschlagen. Aus diesen Einreichungen ermittelt eine Expertenkommission anhand verschiedener Kritierien - wie medialer Mehrwert, didaktische Qualität, Nachhaltigkeit - eine/n Gewinnerin. Der Hochschule ist es ein besonderes Anliegen, innovative Ansätze in der Lehre zu fördern und zu würdigen.

Mehr zum Preisträger des Sommersemesters und den bisherigen Empfängern des E-Teaching Awards

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Herausragende Studierende ausgezeichnet

Campus Furtwangen: v.l.n.r. Herr Stiefel (Sparkasse Schwarzwald-Baar), Simon Scherzinger (Student CEE), Herr Kast (EGT), Frau Berberich (Mutter von Mona Berberich, Studentin W), Brigitte Minderlein (International Center), Prof. Dr. Ulrich Mescheder (Rektorat), vorne: Cornelius Funk (Student CEE), Kossi Essenam (DAAD Preis).
Innovationspreis der Sparkasse Schwarzwald-Baar-Kreis: Jürgen Jauch überreicht den Preis an Dominik Wensorra (Studiengang BPT)
Preis der Firma Aesculap: (v.l.n.r.) HFU-Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer, Preisträger Eva-Maria Fricke, Benjamin Heilbrunn und Christian Weichel, überreicht durch Dr. Harald Stallfort (Fa. Aesculap)
Ehrung für die besten Projektarbeiten am Campus Tuttlingen im Studienjahr 2011/2012 durch Markus Waizenegger, Stv. Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Tuttlingen: Michael D’Agosto, Jens Renner, Markus Rieble und Ramin Vahdat-Behroui.

Bei der Erstsemesterbegrüßung am 1. Oktober 2012 wurden an allen drei Campus Studierende für hervorragende Leistungen ausgezeichnet.

Preisverleihungen am Campus Furtwangen
Innovationspreis der Sparkasse Schwarzwald-Baar-Kreis:
Simon Scherzinger, Computer & Electrical Engineering, Betreuer: Prof. Dr. Rainer Mueller,überreicht von Bernhard Stiefel, Stellvertretender Vorsitzender der Sparkasse Schwarzwald-Baar

Von Schoenscher Innovationspreis der EGT AG:
Cornelius Funk, Fakultät Computer & Electrical Engineering, Betreuer: Prof. Dr. Ulrich Weber
Mona Berberich, Fakultät Wirtschaft, Betreuer: Prof. Dr. Armin Trost, überreicht von Rudolf Kastner, Vorstandsvorsitzender der EGT AG

DAAD Preis:
Kossi Essenam DIABO aus Togo, überreicht von Brigitte Minderlein, Leiterin International Center

Preisverleihungen am Campus Villingen-Schwenningen

Innovationspreis der Sparkasse Schwarzwald-Baar-Kreis:
Dominik Wensorra, Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Betreuer: Prof. Dr. Andreas Fath, überreicht von Jürgen Jauch, Stellvertretender Vorsitzender der Sparkasse Schwarzwald-Baar

Preis der Firma Aesculap:
Benjamin Heilbrunn, Fakultät Wirtschaftsinformatik, Bertreuer: Prof. Dr. Martin Buchheit, Dr. Adrian Mocanrof
Eva-Maria Fricker, Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Betreuer: Prof. Dr. Thomas Oppenländer
Christian Weichel, Fakultät Informatik, Betreuer: Prof. Dr. Lothar Piepmeyer, überreicht durch Dr. Harald Stallfort, Fa. Aesculap

E-Teaching Award der Hochschule Furtwangen:
Prof. Dr. Edgar Seemann, Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik, für "Datenverarbeitung 1"

Preisverleihungen am Campus Tuttlingen

Im Rahmen der Feierlichkeiten zeichnete die Dr. Winkler Stiftung zur Förderung junger Talente die Besten sieben Studierenden aller Studiengänge aus. Daniel Heine (3. Semester) und Jens Renner (7. Semester) waren mit einem Notendurschnitt von jeweils 1,1 die Besten des Studienjahres 2011/2012. Als Studierende der Fachrichtung Industrial Systems Design erhielten sie eine Belobigungssumme von je 500 Euro. Die Stiftung Jugend und Bildung der Kreissparkasse Tuttlingen prämierte vier Studierende für deren herausragende Projektarbeiten im Studienjahr 2011/2012. Michael D’Agosto, Student der Medizintechnik, erhielt für die beste Ausarbeitung einen Preis in Höhe von 600 Euro. Eine Kommission aus Professoren bewertete die Bearbeitung der komplexen Thematik als „sehr beachtlich“. Die Aufgabenstellungen für die Projektarbeiten kommen direkt von den Unternehmen der Region und sind deshalb praxisorientiert und anwendungsbezogen.

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Software-Firmen sponsern die besten Informatikstudenten

Von links nach rechts: Prof. Dr. Mohsen Rezagholi (Dekan Fakultät Informatik), Prof. Dr. Peter Fleischer (Studiendekan AIB, CNB), Carolin Gerth (Firma M&M), Julian Ganz (Preisträger AIB), Leonie Hlawatsch (Firma double/Slash), Alexander Block (Preisträger CNB), Perihan Oezacar (Preisträger SPB), Nadine Kozima (Firma double/Slash), Prof. Dr. Edgar Jäger (Prorektor HFU), Prof Dr. Steffen Thiel (Studiendekan SPB)

Im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung der Fakultät Informatik durften zu Beginn des Wintersemesters 2012 die drei Besten des vorangegangenen ersten Semesters Gutscheine im Wert von 500 Euro bzw. ein Netbook aus den Händen der Partnerfirmen der Fakultät entgegen nehmen.

Den Erstsemesterpreis der Firma M&M aus St. Georgen erhielten Julian Ganz, Student der Allgemeinen Informatik, und Alexander Block, Student des Studiengangs Computer Networking. Aus den Händen der Vertreterinnen der Firma double/Slash aus Friedrichshafen durfte Perihan Oezacar, Studentin im Studiengang Software Produktmanagement, den wertvollen Preis entgegen nehmen.

Die beiden Partnerfirmen sind der Fakultät seit Jahren in vielfältiger Weise verbunden. Viele Studentinnen und Studenten absolvieren in diesen Unternehmen ihr Praxissemester, bearbeiten Semesterprojekte oder erstellen dort ihre Abschlussarbeiten. Die Kooperation der Unternehmen mit der Fakultät ist sowohl für die Hochschule als auch die Firmen ein Gewinn, denn nicht wenige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Partnerfirmen sind ehemalige Studenten der Fakultät Informatik. 

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Nr. 1 unter den deutschen Hochschulen bei Facebook

Der Facebook Analyse-Anbieter AllFacebook Stats (www.allfacebookstats.com) hat zum Bewerbungsschluss Mitte Juli 2012 die Facebook-Seiten aller deutschen Hochschulen analysiert. Dabei stellte sich heraus, dass die HFU auf Platz 1 gelandet ist, was ihre Beliebtheit auf Facebook angeht.

Der ‚Beliebtheitsquotient’ ergibt sich aus dem Verhältnis der Anzahl der Studierenden und der Anzahl an Facebook-Fans der Seite. Bei 5.000 Studierenden hatte die HFU zum Zeitpunkt, als AllFacebook Stats die Daten sammelte, 3.556 Facebook-Fans. Mittlerweile sind es bereits wesentlich mehr. Wer ebenfalls HFU-Fan werden möchte: Der Facebook-Auftritt findet sich unter der Adresse www.facebook.com/HochschuleFurtwangen

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Best Paper Award für Prof. Dr. Tawakoli

Beim internationalen Symposium "Green Manufacturing and Applications" (ISGMA 2012), das vom 24. - 29. August 2012 in Korea stattfand, wurde Prof. Dr. Taghi Tawakoli (Leiter Kompetenzzentrum für Schleiftechnologie und Feinstbearbeitung am IAF) der Best Paper Award verliehen. Insgesamt wurden 307 Paper aus 18 Ländern eingereicht.

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Auszeichnung für Beitrag zur Sicherheit von Cloud Computing

Das erfolgreiche Team: Frank Dölitzscher, Prof. Christoph Reich, Christian Fischer, Denis Moskal

Cloud Computing - eine Technologie von der Experten erwarten, dass sie die IT-Welt revolutionär verändern wird. Doch noch gibt es viele offene Fragen, vor allem was die Sicherheit in der Wolke angeht. Dies war eines der Hauptthemen auf dem 8. IEEE World Congress on SERVICES im Juni 2012 - einer wissenschaftlichen Konferenz, bei der Forscher aus allen Nationen sich über das Thema Internet der Zukunft und Cloud Computing austauschen.

Im Rahmen der Konferenz holte ein Team der Hochschule Furtwangen den 2. Platz beim gleichzeitig stattfindenden IEEE SERVICES CUP 2012 - ein Wettbewerb, bei dem junge Forscher aus Universitäten, Hochschulen und Industrie ihre Ideen zur Verbesserung aktueller Probleme im Internet und bei Cloud Computing präsentieren. Das Furtwangener Team setzte sich bereits Anfang Mai mit seinem Beitrag „Cloud-Audits zur Überprüfung der Sicherheit in Cloud Computing Umgebungen“ gegen zahlreiche internationale Mitstreiter durch und wurde als einer von fünf Finalisten nach Honolulu, Hawaii, zur Endrunde des Wettbewerbs eingeladen.

Die Herausforderung beim IEEE-SERVICES-CUP besteht darin, dass neben einem wissenschaftlichen Konferenz-Paper auch ein funktionierender Software-Prototyp bewertet wird. Die Studierenden der Fakultät Informatik, Christian Fischer (CNB 5) und Denis Moskal (CNB 4), arbeiteten seit Anfang des Jahres zusammen mit Doktorand Frank Dölitzscher und Prof. Dr. Christoph Reich im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes „Security Audit as a Service“ daran, ein System zu programmieren, das auf Änderungen in einer Cloud Computing Umgebung reagiert und anschließend automatisch deren Sicherheit validiert. Dabei wurde Wert darauf gelegt, dass das System auch Anbieter-übergreifend agieren kann.

Als Vertreter des Teams flog Frank Dölitzscher Ende Juni nach Hawaii. Nach einem Vortrag über den wissenschaftlichen Hintergrund des Themas wurde mittels einer gesicherten Internetverbindung das System live einer Jury von etablierten Experten aus Wissenschaft und Industrie präsentiert. Diese waren beeindruckt von der Qualität und der Schnelligkeit des gezeigten Systems. „Obwohl es sich bei der Software um einen studentischen Prototypen handelt, steht er vom Design und der Anwendbarkeit einer kommerziellen Lösung in nichts nach“, meinte einer der Juroren erstaunt.

Dies belegt auch das finale Ergebnis: Mit einem sehr guten 2. Platz war nur ein Team der Forschungseinrichtung Fondazione Bruno Kessler aus Trento, Italien besser. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Erfolg - es ist das Ergebnis der engen Teamarbeit zwischen angewandter Forschung, Industrie und den guten Studierenden an der HFU“, sagte Prof. Dr. Reich hinterher.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Cloud Research Labs der Hochschule Furtwangen unter http://wolke.hs-furtwangen.de.

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Großer Erfolg für SIFE

Beim deutschen SIFE-Wettbewerb hat das Team der Hochschule Furtwangen den Rookie-Award, der für das beste Newcomer-Team vergeben wird, gewonnen. Zuvor hatte das Team beim Regionalwettbewerb in Ludwigshafen den dritten Platz belegt. SIFE ist die Abkürzung für „Students in free enterprise“, eine internationale Studentenorganisation, die sich um soziale Projekte kümmert und in 47 Ländern an 1.800 Universitäten tätig ist. SIFE gibt es erst seit acht Monaten an der Hochschule Furtwangen.

Das SIFE-Team der Hochschule Furtwangen setzt sich aus 27 Studierenden zusammen, die meisten von ihnen studieren Internationale Betriebswirtschaft am Campus Schwenningen. Mit dem entsprechenden betriebswirtschaftlichen Know-how waren sie an ihre selbstgewählten Aufgaben herangegangen. Zum einen hatten sie eine besonders effektive Mitfahrzentrale ins Leben gerufen, zum anderen ermöglichen sie einkommensschwachen Frauen mit selbstgestrickter Babykleidung ein Taschengeld zu verdienen.

Unter dem Begriff ‚Ride Together‘ wurden Mitfahrzentralen in Facebook gegründet. Es gibt bereits 13 Gruppen in Deutschland und vier im Ausland – eine in den Niederlanden und drei in Frankreich. Für Schwenningen existiert genauso wie für Furtwangen dieses Angebot, aber auch in Kiel und Freiburg.

Woolworld
Das zweite SIFE-Projekt ist in einem gänzlich anderen Bereich angesiedelt. Immer mehr ältere Menschen leben an der Existenzgrenze. Woolworld soll ihnen wieder eine Aufgabe und ein Ziel geben – durch das Stricken von Babykleidung. Im Seniorenheim ‚Am Deutenberg‘ in Schwenningen und dem Seniorenheim in Dornhan werden Babysachen gestrickt, welche im Internet auf Dawanda.com und über Facebook verkauft werden. Der Erlös geht an die Senioren im Altersheim, damit sie sich verschiedene Aktivitäten oder Anschaffungen leisten können.

Da es nicht nur in Deutschland Einkommensprobleme gibt, hat die SIFE-Gruppe Woolworld auch in der Türkei gestartet. Ein Team aus sechs Hausfrauen aus Istanbul strickt für das Projekt Babykleidung aus reiner Bio-Wolle vom Hirten – der in der Nachbarschaft seine Schafe weiden lässt. Diese Frauen haben nicht nur Einkommensschwierigkeiten, sondern sind auch Analphabetinnen. Diese Frauen erhalten nun einmal pro Woche Unterricht im Lesen und Schreiben.

Kontakt und weitere Infos
http://sife.hs-furtwangen.de
www.facebook.com/WoolWorld

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Ochsen-App erhält Media-Award in Silber

Im Projektstudium entstand an der Fakultät Digitale Medien die "Ochsen-App", die beim World Media Festival in Hamburg den Media Award in Silber gewann. Das „Ochsen-App“-Projekt wurde von Professor Dr. Ullrich Dittler ins Leben gerufen. Die Aufgabe bestand darin, für das Hotel Zum Ochsen in Schönwald eine iPhone-App zu entwickeln, mit der das Hotel seine Gäste auf moderne Weise über das Hotel und dessen Freizeitangebot informiert.
 
Das Projektteam bestand aus den Studierenden Robin Baumann (Studiengang Medieninformatik (MI)), Sabine Faude (MI), Cyra Fredrich (MI), Ana Catarina Ferreira Costa (MI), Leonie Benkenstein (MI) und mir Jenny Susanne Forc (Studiengang OnlineMedien (OM)) und Felix Schröder (OM). Im ersten Projekt-Semester erstellten die Studierenden einen Designentwurf sowie ein Konzept, welches durch mehrere Absprachen mit dem Hotelbesitzer, Martin Dalbeck, an seine Wünsche und Anforderungen angepasst wurde.
Anschließend wurde im zweiten Projekt-Semester die komplette App programmiert. Dies setzte voraus, dass sich die Studierenden der Projektgruppe in die neue Programmiersprache Objective-C einarbeiteten.

Die „Ochsen-App" steht im App-Store zum Download zur Verfügung.Weitere Informationen zur „Ochsen-App" unter: www.tag-der-medien.hs-furtwangen.de. Link zum Media Award.

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WI-Student in Talente-Programm aufgenommen

Marcel Altendeitering, Student des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Furtwangen (HFU), wurde aufgrund seiner herausragenden Studienleistungen in das WiWi-Talents Programm aufgenommen. WiWi-Online ist eine Webplattform für die Wirtschaftswissenschaften.
Mit diesem Programm fördert WiWi-Online die besten Studierenden der Wirtschaftswissenschaften und angrenzender Fachbereiche - wie der Wirtschaftsinformatik - im deutschsprachigen Raum. 

Marcel Altendeitering strebt parallel an der HFU-Partnerhochschule Staffordshire University in Großbritannien seinen Doppelabschluss im Studiengang Business Information Systems Management an.

Kontakt: Prof. Dr. Guido Siestrup, Studiendekan Wirtschaftsinformatik, E-Mail SDek-WIB(at)hs-furtwangen.de.

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Internationales


HFU schließt Vertrag für Chinesisch-Deutsches Hochschulkolleg

Bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages: (v.l.n.r.) vordere Reihe: HFU-Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer, Prof. Bin Chen von der USST, hintere Reihe: Prof. Dr. Markus Hoch (Fakultät Wirtschaft), Dr. Tian Wenju (USST), Li Fang-Heck (Koordinatorin Sinowelt Fakultät Wirtschaft), Prof. Dr. Wolf-Dietrich Schneider (Fakultät Wirtschaft und Studiendekan International Engineering).

Am Campus Schwenningen der Hochschule Furtwangen wurde ein weiterer Meilenstein in der Internationalisierung der Hochschule gesetzt: Die Verträge zur Errichtung eines Chinesisch-Deutschen Hochschulkollegs in Shanghai wurden unterschrieben. Zusammen mit den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Hamburg und in Coburg errichtet die HFU mit der University of Shanghai for Science and Technology (USST) ein gemeinsames Dach in China. Unter diesem können die beteiligten Hochschulen ihre Studienangebote chinesischen Studienbewerbern anbieten.

„Ich hoffe auf den Beginn einer langen und fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Häusern“, sagte Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer bei der Unterzeichnung am Campus Schwenningen und verwies auf die Umfrage „International Student Barometer“, bei der die HFU unter den deutschen Hochschulen den Platz 1 erreichte. Vizepräsident Bin Chen berichtete von der Geschichte der USST, die bis in das Jahr 1906 zurückreicht. Derzeit sind rund 20.000 Studierende in sechs Fakultäten an der Hochschule eingeschrieben. Professor Chen unterstrich die herausragende Bedeutung, welches dieses College in der ökonomischen Entwicklung der Industrieregion Shanghai einnehmen wird. Die Absolventen dieses Colleges finden in den internationalen Unternehmen der Region, aber auch in den chinesischen Unternehmen, die sich immer stärker auf dem Weltmarkt etablieren, hervorragende Beschäftigungschancen. Im Endausbau sind rund 2000 Studierende vorgesehen.

Die HFU bietet zunächst den Studiengang „International Engineering“ an. Zwei Alternativen stehen zur Wahl: Erstens ein Vollzeitstudium am chinesisch-deutschen College auf dem Campus der USST. Rund vierzig Prozent der Vorlesungen werden die deutschen Professoren in China übernehmen. Zweitens ein sogenanntes 3+1-Programm, bei dem die Teilnehmer drei Jahre in China studieren und das letzte Studienjahr in Deutschland absolvieren.

„Mit der Unterzeichnung dieser Verträge gehen einjährige intensive Verhandlungen zu Ende. Dabei waren nicht nur die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und China zu überbrücken, sondern auch die Unterschiede in den Hochschulgesetzen der drei deutschen Hochschulen aus drei Bundesländern“, betonten Professor Dr. Markus Hoch und Frau Li Fang-Heck, die für die HFU die Verhandlungen führten. Professor Hoch wird die HFU auch im gemeinsamen Verwaltungsausschuss vertreten.

Professor Dr. Wolf-Dietrich Schneider, Studiendekan des Studiengangs „International Engineering“ freut sich, dass die Gründungsidee dieses Studiengangs, nämlich jungen Ingenieuren neben Fachwissen auch Sprach- und entsprechende Kulturkompetenzen zu vermitteln, auch in China auf so positive Resonanz stößt.

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Doppelabschluss Digitale Medien mit bfi Wien

Dr. Helmut Holzinger (Geschäftsführer der FH des bfi Wien; links) und Prof. Dr. Dirk Eisenbiegler (Dekan der Fakultät Digitale Medien)
v.l.n.r. Dr. Helmut Holzinger (Geschäftsführer der FH des bfi Wien), Prof. Dr. Dirk Eisenbiegler (Dekan der Fakultät Digital Medien), Prof. Wilhelm Walter (Fachkoordinator), Frau Mag. Iris Schirl, Studiengangsleiter "Projektmanagement- und Informationstechnologie", Dr. Kai Erenli (Studiengangsleiter "Film-, TV- und Medienproduktion"), Prof. Martin Aichele (Prodekan der Lehre und Studiendekan Medienkonzeption)

Am 13. Juli 2012 wurde das Doppelabschlussabkommen zwischen der Fakultät Digitale Medien (Hochschule Furtwangen) und der Hochschule des bfi Wien unter Anwesenheit von Prof. Dr. Dirk Eisenbiegler, Dekan der Fakultät Digitale Medien, Professor Martin Aichele, Prodekan und Studiendekan des Studienganges Medienkonzeption, und Professor Wilhelm Walter, Fachkoordinator, feierlich in Wien unterzeichnet.
 
Ab dem Sommersemester 2013 erhalten jedes Semester zwei Studierende der Fakultät Digitale Medien die Möglichkeit nach Wien zu gehen, um neben dem Bachelor-Abschluss der Hochschule Furtwangen den akademischen Grad „Bachelor of Arts in Business“ des FH-Studienganges Film-, TV- und Medienproduktion der bfi Wien zu erwerben. Bisher war dies nur in Kooperation mit dem Studiengang Projektmanagement und Informationstechnik (PIT) an der bfi Wien möglich.

Am Programm können Studierende der Studiengänge OnlineMedien, Medienkonzeption und Medieninformatik der Hochschule Furtwangen teilnehmen, sofern sie die erforderlichen Voraussetzungen erfüllen, wie beispielsweise den erfolgreichen Abschluss der ersten fünf Semester in Furtwangen (mindestens 150 ECTS-Anrechnungspunkte). Interessierte Studierende können sich bis zum 20. Juni bzw. 20. Januar beim International Center der Hochschule Furtwangen bewerben.

Die Studierenden, die für den Doppelabschluss ausgewählt werden, werden das sechste und siebte Semester in Wien verbringen, dort ebenfalls ihre Bachelorthesis verfassen und eine mündliche Abschlussprüfung in Wien und Furtwangen ablegen. Vor der Reise nach Wien wird zusammen mit den zuständigen Professoren ein auf den einzelnen Studierenden angepasstes Learning Agreement erstellt. Die Hochschule Furtwangen erwartet im Gegenzug im Wintersemester 2012 drei Studierende des Studiengangs PIT, die den Doppelabschluss in Furtwangen machen werden.

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Kanadische Praktikanten

Die Möglichkeit, ein Studiensemester im Ausland zu verbringen und dieses an der Heimathochschule anerkannt zu bekommen, wird zunehmend zu einem Kriterium, nach dem Studienbewerber ihre Hochschule auswählen. Zu den bevorzugten Zielländern zählt dabei neben den USA und Australien auch Kanada. Diesem Trend folgend betreibt die Hochschule Furtwangen seit 2004 mit der University of New Brunswick (UNB) einen Austausch von Studierenden nach dem Motto „Freie Studienplätze an der UNB gegen die Vermittlung von Praktikumsplätzen in deutschen Firmen“.

Getragen wird die Kooperation vor allem von der Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik (MUV), die so über die Jahre fast 50 Praktikumsplätze vermitteln konnte und dafür entsprechend viele Freiplätze für ihre Studierenden des Maschinenbaus, der Mechatronik, der Medizin- und der Verfahrenstechnik zugesprochen bekam.

In diesem Jahr gelang nun der bis dato größte Erfolg mit der Vermittlung von 15 Praktikanten bzw. 16 freien Studienplätzen im Wert von über 85.000 €. Nicht nur deshalb trafen sich jetzt die deutschen Austauschstudierenden mit den kanadischen Praktikanten und ihren Firmenbetreuern am Campus Schwenningen. Für Prof. Dr. Rüdiger Kukral, Prodekan und Auslandsbeauftragter der Fakultät MuV, sind diese Treffen auch ein wichtiger Anlass, um Kontakte zwischen beiden Gruppen herzustellen, um so gemeinsame Aktivitäten diesseits und jenseits des Atlantiks zu ermöglichen. Dem stimmt Prof. Dr. Guida Bendrich, Leiterin des Engineering Coop Office an der UNB und derzeit zu Besuch an der HFU, uneingeschränkt zu.

In Bezug auf die Kooperation sind laut Kukral zwei Dinge hervorzuheben: Dass hier wie dort die Auslandsphase voll ins Studium integriert ist und somit bei erfolgreichem Abschluss keine Verlängerung der Studienzeit verursacht sowie die Tatsache, dass neun UNB-Studierende aus Chemical Engineering (Verfahrenstechnik) an Firmen aus der Region sowie aus dem übrigen Baden-Württemberg vermittelt werden konnten. „Auch wenn es im klassischen Sinne wenig verfahrenstechnische Industrie in der Region gibt, ist hier doch ein erheblicher Bedarf an Verfahrensingenieuren festzustellen“, so Kukral. „Das macht Verfahrenstechnik zu einem attraktiven Studium mit Zukunft, zumal wenn wir weiterhin so viele Freiplätze im Ausland einwerben können und weil wir unsere Verfahrenstechnik in den nächsten Jahren stärker in Richtung auf Nachhaltigkeit weiterentwickeln wollen.“

Positiv fällt auch die Zwischenbilanz der diesjährigen Praktika aus. Während die UNB-Studierenden ihr Auslandspraktikum als große persönliche und fachliche Bereicherung sehen, äußerten sich die beteiligten Firmen durchweg sehr positiv über ihre Praktikanten, so wie dies auch in den vergangenen Jahren stets der Fall war. „Basis für die Zufriedenheit der Firmen ist die gezielte Auswahl der Bewerber nach ihrer fachlichen und persönlichen Eignung“, so Kukral. „Da ist auf die Kollegin Bendrich und ihr Office absolut Verlass.“   

Nachdem die für 2014 angestrebten 50 Austauschsemester schon nach acht Jahren nahezu erreicht sind, kann man sich für das zehnjährige Jubiläum nun neue Ziele stecken. Entscheidend für den Erfolg sind allerdings eine weiterhin günstige Entwicklung der Konjunktur sowie eine anhaltende Nachfrage nach Praktikanten, vor allem aus den Bereichen Medizin- und Verfahrenstechnik.

Dafür und ebenso für den Maschinenbau werden weiterhin interessierte Firmen gesucht, die sich gerne direkt an Herrn Prof. Kukral (kuk(at)hs-furtwangen.de) wenden können.

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Personalia


Hochschulrat mit neuen Mitgliedern

Der Hochschulrat startet in veränderter Zusammensetzung in die nächste Amtsperiode. Für die ausgeschiedenen Mitglieder Herrn Dumslaff und Frau Dr. Grosu wurden Silke Burger, Firma SBS-Feintechnik, Schonach, sowie Dr. Lothar Ulsamer, Daimler AG, Stuttgart, als neue Mitglieder gewählt. Brigitte Minderlein wurde als internes Mitglied als Nachfolgerin des in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedeten Herrn Prof. Kubisch gewählt. Die restlichen Mitglieder des Hochschulrats verlängerten dankenswerterweise ihr Engagement um eine weitere Amtszeit.

Der Hochschulrat trägt nach dem Landeshochschulgesetz die Verantwortung für die Entwicklung der Hochschule und schlägt Maßnahmen vor, die der Profilbildung und der Erhöhung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit dienen. Er beaufsichtigt die Geschäftsführung des Rektorats.

Im vergangenen Studienjahr nahm der Hochschulrat eine seiner wichtigsten Aufgaben wahr: Er führte das Verfahren zur Rektorwahl durch und bestätigte Prof. Dr. Rolf Schofer für eine weitere Amtszeit. Auch die Wahl der Prorektoren für eine weitere Amtszeit wurde vom Hochschulrat bestätigt. Über die Strategie der HFU, die neue Fakultätsstruktur und das Qualitätsmanagement wurde im Hochschulrat intensiv diskutiert. Die Diskussionen über diese Themen werden sich auch in der kommenden Amtsperiode fortsetzen. Ein weiterer Meilenstein wurde ebenfalls vom Hochschulrat gesetzt: Er verabschiedete im April den Struktur- und Entwicklungsplan 2011-2016.

Die Hochschulleitung bedankt sich bei den Mitgliedern des Hochschulrats für die geleistete Arbeit und wünscht den neugewählten Mitgliedern viel Erfolg.

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Neue Nachhaltigkeitsreferentin

Wir leben derzeit in der UN-Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Diesen von der UN, der Bundesregierung sowie der Landesregierung Baden-Württemberg ausgesprochenen Bildungsauftrag setzt die HFU mit einer Profilierung auf dem Gebiet der nachhaltigen Entwicklung um.

Seit Oktober 2012 hat die HFU eine Nachhaltigkeitsreferentin: Michaela Hölz hat Politikwissenschaft, Religionswissenschaft und Öffentliches Recht studiert sowie in politischer Theorie promoviert (Thema: Globale Verbreitung der Leitidee Sustainable Development).

Frau Hölz soll vor allem ein stärkeres Bewusstsein für das Querschnittsthema Nachhaltigkeit schaffen – sowohl hochschulintern als auch hochschulextern. Das bedeutet für die HFU: Das Referat Nachhaltigkeit wird in nächster Zeit zahlreiche Angebote für diejenigen machen, die am Thema Nachhaltigkeit interessiert sind und in den Gestaltungsbereichen Lehre, Forschung, Wissenstransfer und Betrieb interne Projekte initiieren. Zur Mitwirkung sind Sie alle herzlich eingeladen!

Kontakt Michaela Hölz: Raum: O 0.03; Durchwahl: 2956.

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Hervorragender Auszubildender

Maik Waldraff war als Auszubildender zum Mechatroniker in der HFU Werkstatt beschäftigt. Seine Prüfung hat er vorzeitig abgelegt und mit dem Notendurchschnitt 1,8 bestanden. Dafür erhielt er ein Lob der Schule und der IHK. Er ist der fünfte Absolvent in den vergangenen zwei Jahren. Davon absolvierten drei vorzeitig die Prüfung, zwei davon mit Lob.

Maik Waldraff arbeitet mittlerweile an der Hochschule als Mitarbeiter der Zentralwerkstatt am Campus Furtwangen.

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Weiterbildung


Beratung und Training zur Informationskompetenz

Das Finden von relevanten Informationen ist eine zentrale Kompetenz für eine Informationsgesellschaft. Mit den Bibliotheken an den drei Standorten der Hochschule Furtwangen, den dort zugänglichen Medien und Dienstleistungen haben Studierende, Lehrende und Beschäftigte der Hochschule einen idealen Ausgangspunkt für die Suche nach Information.

Hilfestellung beim Aufbau von Informationskompetenz bietet in Furtwangen Beate Münchinger als Schulungsreferentin an der HFU Akademie. Das Dienstleistungsangebot umfasst Schulungs- und Beratungsangebote zum Beispiel in den Bereichen Bibliotheksbenutzung, Informations- und Literaturrecherche, Fachbezogene Datenbankschulungen, Einführung in die Literaturverwaltung.
Studierende können diese Dienstleistungen ebenso in Anspruch nehmen wie Lehrende und Beschäftigte der Hochschule.

Nähere Informationen hierzu auf www.hfu-akademie.de und auf diesem Flyer.

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Weiterbildungsevent zum Doppeljubiläum Fördergesellschaft und WING

In diesem Jahr feiert die Fördergesellschaft der Hochschule ihr 60-jähriges und die Fakultät WING ihr 30-jähriges Bestehen. Im Auftrag der Fördergesellschaft und der Hochschule organisiert die HFU Akademie deshalb am 30. November 2012 für die Mitglieder der Fördergesellschaft und die Alumni der Fakultät WING einen Weiterbildungstag.

In Vorträgen, Kompaktseminaren und Workshops werden Themen aus Technik, Marketing und Unternehmensführung behandelt: Experimentaltechnik in der Schwerelosigkeit, neue Trends beim Usability-Engineering und Zukunftstrends in der Medienproduktion sind ebenso Themen wie der Einsatz von Social Media im Marketing, dem ersten Eindruck, den Verkäufer hinterlassen sollten, Entscheidungstechniken, Kreativitätstechniken und verschiedene Aspekte der Unternehmensführung.
Nähere Infos erhält man über das Portal der HFU Akademie (www.hfu-akademie.de).

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HFU-Personaldialog

Zur Einführung des HFU-Personaldialogs organisiert die HFU Akademie Führungskräftetrainings und Einführungsveranstaltungen für die Beschäftigten. Aufgrund des regen Interesses sind im November und Dezember 2012 weitere Einführungsveranstaltungen für die Beschäftigten zu folgenden Terminen vorgesehen: Dienstag, 27. November und Dienstag, 4. Dezember am Campus Furtwangen und Dienstag, 11. Dezember am Campus Schwenningen. Die Anmeldungen erfolgen wie gewohnt über das Portal der HFU Akademie im Bereich HFU-intene Weiterbildung (www.hfu-akademie.de).

Unter dem Stichwort "HFU-Personaldialog" sind aktuelle Materialien auf FRIEDA eingestellt.

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Ausbau Workshop-Angebot der Abteilung Learning Services

Die Abteilung Learning Services der HFU hat ihr bestehendes Workshop- und Schulungsangebot deutlich erweitert. Neben FELIX-Einführungen und FELIX-Workshops können an den verschiedenen Hochschulstandorten auch Einführungen in MEMEO, Smart-Board-Schulungen und den Workshop „Von der Papierklausur zur eKlausur“ angeboten werden.

Bei Interesse einfach eine E-Mail an: LearningServices(at)hs-furtwangen.de.

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Technikinitiative NwT

Seit Anfang des Jahres 2012 gibt es das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst geförderte Projekt „Technikinitiative NwT“. Ein Ziel des Projektes ist es, Schülerinnen und Schüler im Schulunterricht für Technik zu begeistern, um so auch den Anteil an Studierenden im Ingenieursbereich zu erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden NwT-Lehrkräfte von Gymnasien aus Baden-Württemberg am Campus Schwenningen im Bereich Technik geschult und mit passenden Unterrichtsmaterialien unterstützt. Die geschulten und von der Technik begeisterten Lehrkräfte sollen als Multiplikatoren fungieren und die Begeisterung im Unterricht an ihre Schülerinnen und Schüler weitergeben.

Die ersten beiden Weiterbildungsseminare zum Thema „Verfahrenstechnik im Apfelsaft“ wurden im Juli 2012 mit insgesamt 90 Referendaren und Referendarinnen durchgeführt. Nach den Vorlesungen standen im Labor passende Versuche für die Seminarteilnehmer auf dem Programm. Geplant und durchgeführt wurde das umfangreiche Programm durch das fünfköpfige Kernteam des Projekts, tatkräftig unterstützt durch mehrere akademische Mitarbeiter, HIWIs  und Professoren der Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik. 

Die Buchungen für die nächsten Seminare im November 2012 laufen bereits. Parallel dazu erarbeitet die Technikinitiative NwT weitere Unterrichtseinheiten zu den Themengebieten Verfahrenstechnik, Energietechnik und Medizintechnik. Am Ende wird ein umfangreicher Katalog mit praxiserprobtem Unterrichtsmaterial für die gymnasialen Lehrkräfte zum Download auf der Website www.technikinitiative-nwt.de zur Verfügung stehen.

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Netzprogrammierung mit Java für Informatiklehrkräfte

„Die Weiterbildung passt perfekt für Netzwerktechnik an meiner Schule“, war das begeisterte Fazit eines Teilnehmers des 2. Informatikworkshops an der Fakultät Informatik der Hochschule Furtwangen. Fast 30 Informatiklehrkräfte aus beruflichen und allgemeinbildenden Gymnasien des Regierungspräsidiums Freiburg waren am 28. September 2012 an die Fakultät Informatik gekommen, um sich zum Thema Netzprogrammierung mit Java fit zu machen.

Mit der Workshopreihe ‚Softwaretechnik‘ beschreitet die Fakultät Informatik neue Wege in der Kooperation zwischen Hochschule und Gymnasien. Auf Seiten des Regierungspräsidiums findet die Fortbildung breite Unterstützung. Da dem Fach Informatik in den Schulen immer größere Bedeutung zukommt, ist der Bedarf an fachlich hochqualifizierter Weiterbildung für dieses Fach groß.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlernten in Vorträgen und bei praktischen Übungen wie man einen Notenabfrageserver programmiert oder einen Primzahlengenerator auf mehrere Rechner verteilt. Dozent war Professor Dr. Christoph Reich, der neben seiner Lehrtätigkeit an der Fakultät Informatik für das Informations- und Medienzentrum der HFU verantwortlich ist. 

Den Verantwortlichen der Veranstaltung wurde am Ende des Tages eine lange Liste an Wunschthemen für zukünftige Informatikfortbildungen mitgegeben. Fest steht, dass dieses Netzwerk zwischen Schulen und Hochschule weiter ausgebaut und intensiviert werden soll.

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Ankündigungen


Bauarbeiten im B-Bau in Furtwangen

Im B-Bau in Furtwangen werden von November 2012 bis etwa Ende März 2013 in mehreren Etappen umfangreiche Bauarbeiten durchgeführt. Die Arbeiten beginnen im November mit der dringend notwendigen Sanierung der Toilettenanlage. Hierdurch wird der Rest des Gebäudes nur unwesentlich beeinträchtigt. Beginnend mit dem Ende der Prüfungszeit sollen im Februar 2013 die Gebäudeflure teilweise baulich völlig umgearbeitet und aktuellen Vorgaben des Brandschutzes angepasst werden. In diesem Zusammenhang müssen Flure und Gebäudeteile phasenweise vollständig gesperrt werden. Während der vorlesungsfreien Zeit im Frühjahr stehen deswegen der B-Bau und seine Einrichtungen (Aula etc.) nicht zur Verfügung. Der Briefkastenraum wird innerhalb dieses Zeitraums provisorisch in den Rektorats- und Verwaltungsbereich im A-Bau verlegt. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Direkt von den Bauarbeiten Betroffene werden gesondert und detailliert informiert und können sich bei Nachfragen an Wolfgang Scherzinger (s(at)hs-furtwangen.de, Telefon 07723 920-2258) wenden.

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Zwei Kurse für MINT-Studentinnen

Die Karriere-Beratungs-Stelle für Studentinnen der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) bietet im November 2012 zwei Kurse an:

Die Kurse finden am Campus Furtwangen statt, die Anmeldung erfolgt über die HFU Akademie.

Ansprechpartnerinnen:
Sarah Braun (bsa(at)hs-furtwangen.de)
und Kathrin Senk-Klumpp (sek(at)hs-furtwangen.de)

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Veranstaltungen


Antrittsvorlesung Prof. Dr. Ruf

Prof. Dr. Oliver Ruf, Inhaber der Professur für Textgestaltung an der Fakultät Digitale Medien, hielt seine Antrittsvorlesung zum Thema "Wischen und Schreiben. Von Mediengesten zum digitalen Text" am 17. Oktober 2012. In der Vorlesung ging es um eine für die Gegenwart und Zukunft der digitalen Medien zentrale Beobachtung: Bei der Nutzung und Bedienung entsprechender Medien-Geräte wird vor allem eine Geste immer stärker privilegiert: das Wischen. Insbesondere eine genuin körperlich ausgeführte Bewegung macht eine Handhabbarkeit der ersten sowie aller folgender Generationen von Smartphones und Tablet-Computern überhaupt erst möglich. Diese Entwicklung zeitigt zugleich neue Entwicklungen für Erscheinungen, die mit Momenten von ›Schrift‹, ›Schreiben‹, ›Text‹ und dann auch von ›Hand-Schriften‹ einher gehen.

Die Vorlesung verdeutlichte: Die Hand schreibt, indem sich die Finger bewegen; sie ahmen dabei traditionelle Schreib-Bewegungen (wie sie etwa bei der Benutzung von Schreibmaschinen üblich sind) nach, und doch handelt es sich, so der Ausgangspunkt, um einen anderen haptisch-körperlichen Akt des Schreibens. Dieser nimmt bekannte medientheoretische Bestimmungen – etwa à la Vilém Flusser – wörtlich und macht damit mit ihnen ernst.

Oliver Ruf wurde 1978 in Saarbrücken geboren. Er ist Medientheoretiker, Kultur- und Literaturwissenschaftler. Seit März 2012 lehrt er als neuer Professor für Textgestaltung an der Fakultät Digitale Medien der Hochschule Furtwangen.

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Start des Eltern-Kind-Arbeitsraums in Furtwangen

Seit Oktober 2012 steht am Standort Furtwangen für alle Mitarbeitenden und Studierenden ein Eltern-Kind-Arbeitsraum zur Verfügung. Dieser Raum im Haus des Kindergartens „Maria Goretti“ (Lindenstraße 5) kann von Eltern in Notsituationen oder Zwischenzeiten genutzt werden.

Er ist ausgestattet mit einem Arbeitsplatz mit Internetzugriff auf HFU-Open sowie Spielzeug für verschiedene Altersgruppen. Darüber hinaus steht ein kleines Bad zur Verfügung und die Küche steht zur Nutzung bereit. Der Raum kann zu den regulären Kindergarten-Öffnungszeiten (7 bis 17.30 Uhr) frei genutzt werden - und mit Anmeldung im Kindergarten auch in den Abendstunden und am Wochenende.

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Science Days in Rust

Vom 11. - 13. Oktober 2012 präsentierte die HFU bei den Science Days im Europapark Rust Forschung und Experimente zum Mitmachen.

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IAF auf dem Innovationsforum Medizintechnik

Das Institut für Angewandte Forschung (IAF) präsentierte aktuelle Forschungsergebnisse und Exponate auf dem 4. Innovationsforum „Medizintechnik“ am 25. Oktober 2012 in Tuttlingen. Auf der Fachausstellung wurden Arbeiten der IAF-Mitglieder Prof. Dr. Knut Möller (Forschungsschwerpunkt: Medical Technologies) und Prof. Dr. Hadi Mozaffari (Forschungsschwerpunkt: Produktionstechnik) gezeigt.

Vorgestellt wurden neben der Elektroimpedanztomographie-Technik zur Überprüfung des Belüftungsstatus der Lunge ein mobiles Lungenfunktionsmessgerät, das in der Arbeitsgruppe von Prof. Möller entwickelt wurde. Aus der Arbeitsgruppe von Prof. Mozaffari wurden medizintechnische Bauteile gezeigt, die in einem thermischen Entgratungsverfahren behandelt wurden. In einer umfassenden Studie mit Industriepartnern wurde untersucht, ob und inwieweit sich verschiedene Materialien und Legierungen durch das Entgratungsverfahren in ihren Materialeigenschaften verändern.

Das Innovationsforum bot neben der Fachausstellung Vorträge von Referenten aus Industrie und Wissenschaft zu Themenbereichen wie innovative klinische Anwendungen, Beschichtungen und Oberflächen, intelligente Implantate und Systeme.

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Bike-Marathon in Furtwangen

Am 8./9. September 2012 fand die 7.  Deutsche Hochschulmeisterschaft Mountainbike Marathon und Team Relay im Rahmen des Schwarzwald-Bike Marathons in Furtwangen statt. Ausrichter war die Hochschule Furtwangen. Andreas Gauckler vom Organisationsteam freut sich sehr über die begeisterten Rückmeldungen, die er erhielt:

  • Christoph Edeler, Organisator der DHM 2011/12 Rennrad Hannover: Uns hat der Marathon sehr gut gefallen und ich kann mich im Namen des Teams aus Hannover noch einmal für Eure Orga bedanken.
  • Daniel Dube, Uni Tübingen: Vielen Dank für die Orga von dem tollen Event. Es hat echt riesigen Spaß gemacht.
  • Christian Scheeder, Uni Heidelberg: Danke für den tollen Wettkampf.
  • Fabian Strecker, HFU: Mir hat die Staffel sehr viel Spaß gemacht und ich fand es eine rundum gelungene Veranstaltung.
Simon Scherzinger, DHM-Team Relay, 1. Platz DHM 60 km
Marcel Broghammer, DHM-Team Relay, Triathlon und Rennrad Lizenzfahrer
Martin Kramer, Mitarbeiter IN, auf der 60km Strecke
HFU Team 1 bei Siegerehrung: mit Jeannine Mark, Felix Euteneuer, Markus Bauer, Fabian Strecker
Siegerehrung DHM 120 km mit Prof. Schäflein-Armbruster und Markus Bauer (HFU) Platz 2
 

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Senat zu Gast bei Hansgrohe

Einen besonderen Tagungsort hatte der Senat der Hochschule Furtwangen für seine Juni-Sitzung gewählt: die Firma Hansgrohe. Am Hauptsitz in Schiltach hat die Firma das Aquademie Erlebniszentrum eingerichtet, das sowohl über ein Tagungszentrum wie auch über eine umfangreiche Ausstellung verfügt.

Das Museum Wasser – Bad – Design zeigt die Entwicklung des privaten Hausbads sowie die des Klempnerhandwerks in Mitteleuropa seit dem Mittelalter. Bei einer Führung lernten die Mitglieder des Senats viele Aspekte des Badens kennen, etwa das bescheidene Nachkriegsbad oder das psychedelische Kacheldesign der Hippie-Ära: Die Exponate erzählen tausendundeine Zeitgeschichte.

Die Hansgrohe SE ist ein weltweit tätiges Unternehmen, das sanitärtechnische Produkte wie Armaturen, Brausen, Thermostate, Abläufe und Badzubehör herstellt. Der Hauptsitz ist Schiltach/Schwarzwald. Das Unternehmen wurde 1901 von Hans Grohe gegründet. Weltweit beschäftigt die Hansgrohe-Gruppe heute mehr als 3200 Mitarbeiter, davon zwei Drittel im Inland
Mehr über Hansgrohe: www.hansgrohe.de/1551.htm

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Impressum


Herausgeber:
Dieser Newsletter wird herausgegeben von der Hochschule Furtwangen, Robert-Gerwig-Platz 1, 78120 Furtwangen, vertreten durch Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer

Verantwortlich für den Inhalt:
Jutta Neumann, Online Redaktion
Telefon: +49 (0)7723-920 2734, E-Mail nej(at)hs-furtwangen.de

Quelleninformationen
Fotos: Soweit nicht anders gekennzeichnet von der HFU. Alle Angaben wurden gewissenhaft recherchiert, sind aber ohne Gewähr. Vervielfältigungen - auch auszugsweise - nur mit Genehmigung des Herausgebers. Es gelten die gleichen Angaben zu Haftung und Copyright wie auf den Webseiten der Hochschule Furtwangen.
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