HFU Newsletter 2012/1


40 Jahre Informatik

Prof. Dr. Zuse mit Dekan Prof. Dr. Rezagholi.
Eröffnung der Ausstellung des Rechnermuseums durch Prof. Dr. Piepmeyer.

Mit fast 200 Gästen aus Hochschule und Wirtschaft, darunter etlichen Ehemaligen, feierte die Fakultät Informatik am 14. Juni 2012 ihr 40-jähriges Jubiläum. Im Wintersemester 1971/72 wurde erstmalig an einer Fachhochschule in Deutschland – damals noch als staatliche Ingenieurschule Furtwangen bezeichnet – ein Informatikstudiengang eingeführt.

In seiner Begrüßungsansprache bezeichnete Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer die Einführung des grundlegend neuen Studiengangs „Allgemeine Informatik“ als Akt mit großem Weitblick. Dieser Studiengang wird bis heute erfolgreich unter demselben Namen geführt. Die Informatik im eigenen Hause habe eine hervorragende Entwicklung genommen und so prognostizierte er ihr auch weiterhin eine große Zukunft. Prof. Schofer wartete mit einer interessanten Anekdote auf: 1972 habe sein allererster Taschenrechner 800 DM gekostet, ein Betrag, der damals den doppelten BAföG-Satz wert war – und das bei einer Leistung, die heute dem Inhalt eines Kinderüberraschungseies entspreche.

Prof. Dr. Mohsen Rezagholi, Dekan der Fakultät, ging auf die Standbeine der Informatik, das Binärsystem und den Algorithmus, ein. Er zeigte, auf die Erfindung der Null hindeutend, dass mit dem Binärsystem die Voraussetzung für die Entwicklung digitaler Rechner geschaffen wurde. Die Null spiele in der Informatik eine besondere Rolle, so Rezagholi – Informatiker müssten sicherstellen, dass ihre Programme nicht durch Null dividieren. Die Folgen wären verheerend, wenn z.B. der Autopilot eines Flugzeuges durch Null dividiere. Der Algorithmus ebnete seinerseits den Weg zu Programmierung und Programmiersprachen. In seiner Ansprache wies er darauf hin, dass es mit der Einführung des erfolgreichen Studiengangs „Computer Networking“ vor 15 Jahren gleich noch einen weiteren Geburtstag in der Fakultät zu feiern gebe.

Im Zentrum des Festakts stand der packende Vortrag von Prof. Dr. Horst Zuse, Sohn des berühmten Computerpioniers Konrad Zuse. In seinem mit originalem Bild- und Tonmaterial seines Vaters bestückten kurzweiligen Vortrag zeichnete Horst Zuse anschaulich den Ursprung des Computers nach. Die Zuhörer konnten nicht nur sehen, sondern auch eindrücklich hören, wie die ersten Zuse-Computer laut ratternd Berechnungen durchführten, Lochstreifen einlasen oder einfache Melodien wiedergaben. Der begnadete Erfinder und Tüftler Konrad Zuse entwickelte unter anderem 1941 den legendären Z 3 als ersten funktionsfähigen Computer der Welt. In einem Gespräch mit Bill Gates gestand Zuse 1995, dass er nie gedacht habe, dass man mit Software auch nur einen Pfennig verdienen könne.

Als weiteres Highlight präsentierte Prof. Dr. Lothar Piepmeyer im Rahmen des Jubiläums wertvolle Exponate aus dem Rechnermuseum der Hochschule. Zu bestaunen waren u.a. die legendäre Rechenmaschine Curta und einer der ersten marktfähigen PCs, der Commodore PET 2001. Wer Lust hatte, konnte nach dem Festakt die ersten Computerspielkonsolen der frühen 80er Jahre ausprobieren.

Gastwissenschaftler Prof. Zbigniew Pietrzykowski, Dekan der Maritime University Szczecin, überreichte aus Anlass des Jubiläums ein Glückwunschschreiben seiner Universität an Dekan Rezagholi. Feierlich umrahmt wurde der Festakt von Eva und Julius Schlumberger (Cello und Akkordeon), beide Bundespreisträger bei „Jugend musiziert“. Mit Zukunftsvisionen, die von Professoren der Fakultät vorgetragen wurden und zum Nachdenken anregten, endete der gelungene Festakt. Freuen darf man sich auf die Festschrift, die anlässlich des Jubiläums erscheinen wird.

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Informatik und Wirtschaftsinformatik sind top

Studierende der Fakultät Informatik der Hochschule Furtwangen sind mit ihrer Studiensituation sehr zufrieden. In dem Anfang Mai 2012 von der "ZEIT" veröffentlichten CHE-Ranking gaben sie der Fakultät beim Kriterium „Studiensituation insgesamt“ einen hervorragenden Platz in der Spitzengruppe.

Die Lehr- und Studiensituation insgesamt konnte von den Studierenden auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht) bewertet werden. Mit der hervorragenden Note 1,6 kam Furtwangen unter die Besten von 110 gerankten Informatikfakultäten der Fachhochschulen in Deutschland.

Weitere Informationen im ZEIT-Studienführer oder unter http://ranking.zeit.de/che2012/de/

Im Ranking der Wirtschaftswoche belegen Wirtschaftsinformatik und Informatik hervorragende Plätze: Wirtschaftsinformatik kommt auf Rang 5, Informatik auf Rang 7 unter den deutschen Fachhochschulen. „Von welchen Hochschulen kommen die besten Absolventen?“ hatte die Zeitschrift Wirtschaftswoche gefragt und druckte in ihrer Ausgabe vom 7. April 2012 ein „Uni-Ranking“ ab. Dafür hatte das Magazin über 500 Personalchefs der größten deutschen Unternehmen befragen lassen.
Gegenüber dem Wirtschaftswoche-Ranking von 2011 hat sich die HFU sogar noch verbessert. Waren es bei Wirtschaftsinformatik 2011 vom gesamten deutschen Fachhochschulbereich 4,9 % und Platz 6 sind es 2012 bereits 6,0 % und Platz 5, bei Informatik 2011 6,6 % und Platz 6, hingegen im Jahr 2012 6,8% und Platz 7 – was eigentlich als Platz 5 zu lesen ist, da drei 4. Plätze vergeben wurden.

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Zu Gast


Ministerin Bauer beim Antrittsbesuch in Furtwangen

Ansprache von Ministerin Bauer.
Besichtigung der Labore von SSE.

„Furtwangen gehört zu den Juwelen unseres Hochschullandes Baden-Württemberg“, sagte Ministerin Theresia Bauer am 4. Mai 2012 bei ihrem Antrittsbesuch an der Hochschule Furtwangen. „Sie haben quantitativ und qualitativ bewiesen, wie nachhaltiges Wachstum an einer Hochschule gelingen kann.“ Theresia Bauer ist seit Mai 2011 Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Nach mehreren früheren Besuchen als bildungspolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion kam sie  zum ersten Mal als Ministerin an die Hochschule Furtwangen und weihte offiziell das O-Gebäude ein. Das ehemalige Krankenhaus wird nun für die Studiengänge Angewandte Gesundheitswissenschaften und Security and Safety Engineering genutzt.

„Die Verbindung aus High Tech und Naturerlebnis ergibt hier einen idealen Ort zum Studieren und Forschen“, richtete sich Ministerin Bauer an die Studierenden. Sie hob hervor, wie wichtig eine gute Ausbildung ist. „Besonders bemerkenswert ist die Fähigkeit der Hochschule Furtwangen zu kooperieren – sowohl innerhalb der Hochschule über Fächergrenzen hinweg, aber auch außerhalb der Hochschule, auch mit Forschungseinrichtungen wie der Fraunhofer Gesellschaft“, lobte Bauer. Sie hob hervor, in welch großem Umfang die HFU von den Ausbaumitteln 2012 Gebrauch gemacht habe. Die Ministerin sprach von einer „nachhaltigen Veränderung unserer Bildungslandschaft: Immer mehr junge Leute eines Jahrgangs wollen studieren.“ Bei der Nachfrage nach Studienplätzen handle es sich nicht um einen einmaligen Gipfel, sondern vielmehr um ein „Hochplateau“.

Seit fünf Jahren gibt es den Studiengang Security and Safety Engineering, erläuterte Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer und nannte den Studiengang mit aktuell 268 Studierenden ein Erfolgsmodell. Im ehemaligen Krankenhaus sind drei moderne Laborräume für rund 200.000 Euro eingerichtet worden. Seit 2011 kann man an der HFU Angewandte Gesundheitswissenschaften studieren – ein bundesweit einzigartiges Studienkonzept. Im Wintersemester gab es zehn Mal so viele Bewerber wie Plätze. „Wir bilden Übersetzer aus zwischen Technik und Mensch“, illustrierte Studiendekan Prof. Dr. Stefan Selke. Er zitierte einen Zeitungsartikel aus dem Jahr 2004, in dem es hieß, Furtwangen sei „eine Kaderschmiede aus eigener Kraft“. Es zeichne die HFU aus, sich Zukunftsfragen zu stellen und entsprechend neue Studienangebote zu schaffen. 

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Horst Köhler besucht Campus Tuttlingen

Prof. Dr. Köhler und Prof. Dr. Schofer im Gespräch.

"Es geht ums Ganze" hatte Professor Dr. Horst Köhler seinen Vortrag am 26. April 2012 am Campus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen überschrieben. Der ehemalige Bundespräsident begeisterte eine große Zuhörerschaft. "Bildung stärkt die Fähigkeit, genau hinzuschauen", sagte er. Und an die Studierenden gewandt: "Sie können den Lauf der Dinge beeinflussen."

HFU-Rektor Professor Dr. Rolf Schofer freute sich sehr über den Besuch des früheren Bundespräsidenten am Hochschulcampus Tuttlingen. „Schon vor der Amtszeit als Bundespräsident besaß Professor Köhler als Geschäftsführender Direktor des Internationalen Währungsfonds großes öffentliches Ansehen in der Welt. - Die Internationalisierung spielt eine sehr große Rolle für uns als Hochschule", betonte Schofer und verwies auf den 1. Platz der HFU beim International Student Barometer unter den deutschen Hochschulen. "Auch im Markt der Hochschulen geht es ums Ganze", griff Schofer den Vortragstitel auf. Der Besuch des ehemaligen Bundespräsidenten sei ein Meilenstein in der noch jungen Geschichte des Hochschulcampus Tuttlingen und ein wertvoller Impuls für die Studierenden. 

"Die Hochschule ist ein Leuchtturm für die Region", lobte Köhler die HFU. "Investition in Bildung ist die wichtigste Investition überhaupt. Diese Investition sind wir den jungen Leuten schuldig." Seine Vorlesung hatte er "Es geht ums Ganze" betitelt. Und eröffnete mit den Fragen: "Was ist denn das Ganze? Wer weiß denn schon, wie der Welt zu helfen ist?" Köhler spannte den Bogen von moralischer Verantwortung und Wissen hin zu ökonomischem Handeln. "Unsere wichtigste Qualität ist: Der Mensch ist das einzige Wesen, das den Blick für das Ganze hat." Mitdenken sei möglich, im Kleinen wie im Großen: "Wir wissen im Prinzip längst genug. - Niemand muss das ganze 'Mumbo Jumbo' der Finanzindustrie verstanden haben, um zu wissen: Da ist etwas falsch gelaufen." Es existiere ein gemeinsames Ethos, verwies er auf die Erkenntnisse von Hans Küng. "Weltethos meint Grundkonsenz - auf der Ebene des persönlichen Gewissens. Es geht um einen inneren Kompass für die Menschheit." 

Köhler sprach sich für ein konsequentes Eingreifen des Staates aus: "Der Staat muss den wirtschaftlichen Prozessen Regeln geben. Er soll Schiedsrichter sein. Es liegt an den Bürgern, das Spiel zu machen." Die aktuelle Krise dürfe nicht ungenutzt bleiben. "Die westlichen Demokratien müssen wieder lernen im Rahmen ihrer Verhältnisse zu leben." 

In seinem Grußwort betonte Guido Wolf MdL, Landtagspräsident und Vorsitzender des Hochschulcampus Tuttlingen Fördervereins, wie wichtig die Hochschule für die Region Tuttlingen ist. Er unterstrich die Modellhaftigkeit des Campus Tuttlingen. "Ihr Besuch adelt unser Modell", rief er Köhler zu. 
Bei der Preisverleihung der Bürgerstiftung durch Michael Beck, Oberbürgermeister der Stadt Tuttlingen, wurde Ramin Vahdat-Behroui, Student Industrial MedTec im sechsten Semester, für sein herausragendes Engagement ausgezeichnet und erhielt 500 Euro. 

Der Hochschulcampus Tuttlingen hat sich seit der Eröffnung im Oktober 2009 hervorragend entwickelt. In diesem Jahr wird mit dem Studiengang  Industrial Materials Engineering bereits der fünfte Studiengang eingerichtet.  Horst Köhler hatte die Entstehung und Entwicklung  des jungen Hochschulstandorts von Anfang an mit großem Interesse und Wohlwollen verfolgt. Auf Vermittlung von Sparkassendirektor a.D. Ortwin Guhl besuchte Köhler nun den Hochschulcampus.

Zur Person
Horst Köhler war von Juli 2004 bis Mai 2010 Bundespräsident. Zuvor war er Geschäftsführender Direktor des Internationalen Währungsfonds. Von 1965 bis 1969 studierte Köhler an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaften.

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Honorarprofessuren


Testo-Chef Burkart Knospe neuer Honorarprofessor

Prof. Dr. Rolf Schofer (Rektor), Honorarprofessor Dr. Burkhart Knospe, Prof. Robert Schäflein-Armbruster (Dekan).

Die Hochschule Furtwangen hat den Vorstandsvorsitzenden der Testo AG in Lenzkirch, Burkart Knospe, zum Honorarprofessor ernannt. Die offizielle Berufung fand am 5. Mai 2012 im Rahmen der Thesisübergabefeier der Fakultät PE/Wirtschaftsingenieurwesen (WING) in der Aula der HFU statt. Die Laudatio sprach der Rektor der Hochschule, Prof. Dr. Rolf Schofer.

Burkart Knospe ist mit der Hochschule Furtwangen bereits seit vielen Jahren eng verbunden – unter anderem als Mitglied des Kuratoriums der HFU. „Herr Knospe ist ein herausragender Unternehmer und ein langjähriger und wichtiger Partner der HFU“, so Rektor Rolf Schofer in seiner Rede. „Er wird insbesondere von unseren Studierenden als Dozent und Ratgeber sehr geschätzt.“ In der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen hält Knospe regelmäßig Vorlesungen und Vorträge mit Schwerpunkt BWL und Marketing und war schon in mehreren Berufungskommissionen aktiv. Zuletzt wirkte er intensiv bei der Ausgestaltung des neuen WING-Bachelor-Studiengangs Service Management mit.

„Die Ernennung als Honorarprofessor durch die HFU ist eine große Ehre für mich“, so Burkart Knospe. „Die Hochschule Furtwangen ist eine wichtige Talentschmiede für die Wirtschaft in der Region, für die ich mich gerne einsetze.“ Bei der Testo AG ist Burkart Knospe seit 1992 – zunächst als Managing Director in den USA, dann als Geschäftsführer Vertrieb und schließlich als Sprecher der Geschäftsführung und Verantwortlicher für Vertrieb, Finanzen, Personal und IT. Seit 2002 ist er Vorstandsvorsitzender. 2006 wurde Knospe zum Unternehmer des Jahres gekürt und 2011 als Entrepeneur des Jahres nominiert. 2008 war Testo Dienstleister des Jahres und 2009 unter den Top 100 der innovativsten Unternehmen.

Burkart Knospe studierte in Freiburg Volkswirtschaft und ist seit April 2011 Vorsitzender des Hochschulrates der Albert-Ludwigs-Universität. In den 90ern war er Dozent für strategisches Controlling an der Humboldt Universität in Berlin und lehrte am Institut für Marketing und Kommunikation. Außerdem leitete er beim Fraunhofer Institut für Arbeitsorganisation in Stuttgart den Arbeitskreis „Innovationsprozesse managen“.

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Honorarprofessur für Dr. Werner Riedel

Prof. Dr. Rolf Schofer (Rektor), Honorarprofessor Dr. Werner Riedel, Prof. Dr. Ulrich Weber (Studiendekan).

Prof. Dr. Ulrich Weber, Studiendekan Security and Safety Engineering, freute sich über die neue Honorarprofessur in seinem Studiengang für Dr. Werner Riedel. Da Riedel beim Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut, in Efringen-Kirchen arbeitet, ergäben sich vielfältige Anknüpfungspunkte für die Lehre, so Weber in seiner Laudatio. Mit vielen Veröffentlichungen und einer eindrucksvollen Forscherlaufbahn erfülle Riedel die Kriterien für die Verleihung einer Honorarprofessor absolut. Seit dem Jahr 2009 hat Riedel Lehraufträge an der HFU.

In seiner Antrittsvorlesung sprach Prof. Dr. Werner Riedel über „Die sichere Stadt der Zukunft“. Er zeigte auf, wie mittels eines Kerns aus Ultrahochleistungsbeton Wolkenkratzer auch den Einschlag eines Flugzeugs überstehen können. In der heutigen Zeit gäbe es nicht nur Naturkatastrophen wie Tsunamis sondern auch „gewollte Katastrophen“ wie Terroranschläge, die von Sicherheitsingenieuren zu analysieren seien. „Sicherheit wird ein entscheidendes Thema bei urbaner Entwicklung sein“, betonte Riedel. Er möchte dazu beitragen, den Studierenden das nötige Wissen für diesen Bereich zu vermitteln.

Die offizielle Verleihung der Honorarprofessur erfolgte im Beisein von Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg, bei deren Antrittsbesuch an der HFU am 4. Mai 2012.

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Internationales


Hervorragend bewertet von den ausländischen Studenten

Prof. Dr. Michael Lederer (Prorektor für Internationales), Wytske Siegersma (i-gradutate) und Brigitte Minderlein (International Center).

Die Hochschule Furtwangen schneidet hervorragend im internationalen Wettbewerb ab. Das ist das Resultat der Umfrage „International Student Barometer“. Unter den deutschen Hochschulen kommt die HFU auf Platz 1. Dies ergibt sich aus den exzellenten Einzelnoten, die in den Bereichen „Lernen“, „Qualität der Vorlesungen“, „Leben“, „Unterstützung“, „Arbeitserfahrung“  und „Vorbereitung auf den Einstieg in den Beruf“ von der HFU erreicht wurden, denn auch in diesen belegt die HFU jeweils Platz 1 unter den deutschen Hochschulen. Bei der Umfrage unter 210.000 Studierenden an 208 Hochschulen in 16 Ländern nahmen 34 Hochschulen aus Deutschland teil. Das „International Student Barometer“ ist die größte Studie über mobile Studierende und Doktoranden weltweit und wird von i-graduate durchgeführt.

Der Ausbau der englischsprachigen Studiengänge und die konsequente Ausrichtung auf einen internationalen Arbeitsmarkt machen die HFU attraktiv für Studierende und Dozenten aus der ganzen Welt. Studierende der HFU haben die Möglichkeit, an einer von über 140 Partnerhochschulen weltweit zu studieren. Sieben rein englischsprachige Studiengänge, ein tri-nationaler Studiengang, bi-nationale Studiengänge mit Doppelabschluss sowie ein überdurchschnittlich hoher Anteil ausländischer Studierender belegen die internationale Orientierung der HFU.

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HFU nimmt am HRK-Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ teil

Ablauf des HRK-Audits Internationalisierung der Hochschulen, Quelle: HRK

Am 23. Januar 2012 traf sich die für das Audit der Hochschulrektorenkonferenz „Internationalisierung der Hochschulen“ zusammengestellte Projektgruppe zur Auftaktveranstaltung am Campus Schwenningen. Die Leiterin der Internationalen Abteilung der Hochschulrektorenkonferenz, Marijke Wahlers, und ihre Kollegin Sarah Karis stellten der HFU-Projektgruppe das Auditierungsverfahren vor. Die 16-köpfige Projektgruppe der HFU besteht aus Vertretern aller Fakultäten, einer Studierenden sowie Mitgliedern der Verwaltung, Sprecherin ist Brigitte Minderlein.

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat im November 2008 eine internationale Strategie verabschiedet, die auf einer gemeinsamen Vision von Internationalisierung und Internationalität der deutschen Hochschulen basiert. Ausgangspunkt ist dabei, dass nur eine internationalisierte Hochschule den Prozess der Globalisierung aktiv mitgestalten und ihre Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen kann.

Das Audit „Internationalisierung der Hochschulen" ist bei den deutschen Hochschulen von Beginn an auf außerordentlich großes Interesse gestoßen. Insgesamt haben bislang 120 Hochschulen ihr Interesse bekundet, am Audit teilzunehmen. Inzwischen haben 18 Hochschulen das Audit durchlaufen. Die Hochschule Furtwangen gehört zu den sechs Hochschulen, die für die Teilnahme im 4. Zyklus ausgewählt wurden.

Aufgabe der HFU-Projektgruppe unter Leitung von Prorektor Prof. Dr. Michael Lederer ist es einen umfassenden Selbstbericht zur Internationalisierung zu erstellen und eine Stärken-Schwächen-Analyse durchzuführen. Insgesamt dauert der Prozess der Auditierung rund drei Jahre. Das Audit wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und ist für die teilnehmenden Hochschulen kostenfrei.

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Unterstützung für Englisch-Kurse

Grafik: Gerd Altmann/pixelio.de

Die HFU fördert gezielt die weitere Internationalisierung der Lehre und unterstützt englische Sprachkurse für HFU-Dozentinnen und Dozenten. Die Sprachkurse sollen im englischsprachigen Ausland besucht werden und mindestens 60 Stunden umfassen. Voraussetzung für eine finanzielle Unterstützung ist, dass im Anschluss an die Förderung englischsprachige Vorlesungen an der HFU gehalten werden. Übernommen werden ausschließlich die Kosten für Sprachkurse (nicht für Reisekosten/Verpflegung etc.) bis zu einem Betrag von maximal 1000 Euro je Dozent/Antrag. Es kann nur eine begrenzte Anzahl von Anträgen gefördert werden.

Für Fragen stehen Ihnen Brigitte Minderlein (Campus Furtwangen) oder Anette Brodbeck (Campus Schwenningen) gerne  zur Verfügung. Anträge können ab sofort beim International Center, z.H. Brigitte Minderlein oder Anette Brodbeck, eingereicht werden.

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Schweizer beeindruckt von Studieninhalten

Prof. Dr. Heimerl erläutert die Labor-Ausstattung.
Führung durch das Technikum.
Info zum MuV-Studienangebot.

Die Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik (MuV) am Campus Schwenningen erhielt Besuch aus dem Kanton Schaffhausen. Eine Delegation unter Leitung von Regierungsrat Christian Amsler hatte sich am 4. Mai 2012 auf den Weg nach Villingen-Schwenningen gemacht, um sich mit Kreisräten des Schwarzwald-Baar-Kreises und dem damaligen Landrat und seinem Nachfolger zu treffen. Zwischen dem Schwarzwald-Baar-Kreis und dem Kanton Schaffhausen besteht eine Partnerschaft.

An der HFU bekamen die Gäste Einblicke in die Studiengänge der Fakultät MuV und besichtigten Labore und Technikum. Dekan Prof. Dr. Manfred Raff stellte die Fakultät MuV vor, an der zur Zeit 1200 Studierende eingeschrieben sind und 38 Professoren arbeiten. Damit ist sie die größte Fakultät der HFU. Die Fakultät bietet fünf Bachelor- und zwei Masterstudiengänge und zudem das „Studium Plus“ an. Sowohl der zu diesem Zeitpunkt noch amtierende Landrat Karl Heim wie auch sein Nachfolger Sven Hinterseh verfolgten mit großem Interesse die Ausführungen zu den Studienschwerpunkten und technischen Möglichkeiten am Campus Schwenningen. „Die Hochschule ist ein Segen für den Landkreis“, unterstrich Heim.

Einblicke in die Labore im ehemaligen Kienzle-Gebäude erhielt die deutsch-schweizerische Gruppe durch Prof. Dr. Gerd-Walter Haimerl, Studiendekan Medical Engineering. Dass Medizintechnik eine Zukunftstechnologie ist, und hier bei der Ausbildung von jungen Menschen die Grundlagen für künftiges Wissen gelegt werden, wurde eindrucksvoll sichtbar. In den Laboren erläuterte Prof. Haimerl die Funktionsweise der unterschiedlichen Apparaturen. Simulatoren ermöglichen das Erlernen der Extrakorporalen Zirkulation mit einer Herz-Lungen-Maschine oder das Training spezieller Situationen und Notfallszenarien. Der Simulator „CardioSim“ ist in der Lage eine komplette Herz-OP unter realitätsnahen Bedingungen für das Kardiotechnik- und das Kardioanästhesie -Team nachzubilden. Die Kreisräte zeigten sich sehr beeindruckt über die Spezialkenntnisse, die in Schwenningen vermittelt werden.

Im Technikum erklärte Prof. Dr. Manfred Raff die verschiedenen Versuchsanordnungen und wie in den Gebieten der Biotechnologie und Verfahrenstechnik die Studierenden praxisnah ausgebildet werden. Dass eine studentische Gruppe aus Traubensaft vom Discounter sogar Wein herstellen konnte, rief großes Erstaunen hervor. Ebenso stießen die Erläuterungen, wie in modellhaften Apparaturen die Reinigung von Wasser mittels Licht durchgeführt werden kann, auf großes Interesse bei der deutsch-schweizerischen Gruppe.

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Verbundprojekt gestartet

Die Forschungsgruppe um Prof. Dr. Ulrich Mescheder hat sich erfolgreich an der Ausschreibung ERA.Net RUS beteiligt. Im geförderten Verbundprojekt zum Thema "Innovative Elektroden und Prozesse für Micro-ECM" sind neben der HFU vier weitere Partner aus Russland, der Schweiz und Deutschland beteiligt. Am 27. Februar 2012 fand dazu das Kick-Off Meeting mit allen Projektpartnern an der Hochschule Furtwangen statt.
 
Eines der Ziele von ERA.Net RUS ist es, die in Europa existierenden Ansätze der Zusammenarbeit innerhalb bilateraler Förderprogramme zu bündeln und damit zum weiteren Ausbau des Europäischen Forschungsraums ("European Research Area", ERA) beizutragen.
 
Die partnerschaftliche Nutzung von Chancen der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit mit Russland ist eine wichtige Aufgabe bei der Erreichung der Ziele der Wissenschaftspolitik der meisten europäischen Länder und der Europäischen Union. Vor diesem Hintergrund haben sich nationale Träger von öffentlichen Forschungsförderprogrammen zum europäisch-russischen Konsortium ERA.Net RUS (Linking Russia to the ERA. Coordination of MS/AC S&T programmes towards and with Russia) zusammengeschlossen, um die Forschungskooperationen zwischen europäischen Ländern und Russland zu intensivieren.

Förderung


Familiengerechte Hochschule

Ganz gleich, ob es um Kinderbetreuung oder flexible Arbeitszeiten durch Telearbeit geht: Die Vereinbarkeit von Familie und Studium sowie von Familie und Arbeit stellt eine große Herausforderung für eine Hochschule dar. Die HFU setzt sich seit 2008 zum Ziel, durch verschiedene Maßnahmen schrittweise die Rahmenbedingungen für Beruf bzw. Studium und Familie zu verbessern. Hierfür lässt sie sich im regelmäßigen Abstand von unabhängiger Seite prüfen und zertifizieren.

Für ihre Bemühungen wurde der Hochschule Furtwangen daher am 11. Juni 2012, nach erfolgreichem Abschluss der Re-Auditierung, zum zweiten Mal das Zertifikat zum Audit familiengerechte Hochschule verliehen. Verliehen wird das Zertifikat durch berufundfamilie gGmbH – eine Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Die Überreichung der Zertifikatsurkunde in Berlin an Prof. Dr. Marianne Andres, Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule, erfolgte durch den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Peter Hintze und Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder und Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler tragen gemeinsam die Schirmherrschaft für das Audit.

Mit ihren geplanten und umgesetzten Maßnahmen und Zielen unterstützt die Hochschule aktiv die Beschäftigten und die Studierenden mit Familie. Das Angebot reicht von Kooperationsvereinbarungen zur Kinderbetreuung für die Standorte Furtwangen und Villingen-Schwenningen, einem regionalen Erst-Informations-Paket zum Thema Pflege über eine Dienstvereinbarung zur Telearbeit bis hin zu einem im Entstehen begriffenen Eltern-Kind-Arbeitsraum.

"Die Vereinbarkeit von Beruf bzw. Studium und Familie ist ein Standortfaktor und wichtiges Argument zur Personalgewinnung und –bindung", betont Kanzler Gerd Kusserow. So hat die HFU es sich auch für die nächsten Jahre zur Aufgabe gemacht die Bedingungen für Studierende und Beschäftigte weiter zu verbessern und dabei insbesondere auch einen Bewusstseinswandel voranzutreiben.

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HFU Akademie: Weiterbildungs-Broker

Die Idee, den Unternehmen in der Region die in der Hochschule Furtwangen vorhandenen Kompetenzen zu erschließen (Stichwort Weiterbildungs-Broker), trifft zunehmend auf Interesse. Im vergangenen Jahr entwickelte die HFU Akademie gemeinsam mit der Leitung der EGT Unternehmensgruppe in Triberg ein Trainingsprogramm für Führungskräfte und den Vorstand. Dozenten der HFU haben inzwischen Seminare und Workshops u.a. zu den Themen strategisches Management, Personalmanagement, Leadership und Führungskompetenzen durchgeführt. Neun weitere Veranstaltungen folgen in diesem und im nächsten Jahr, an denen insgesamt zwölf Lehrende der HFU aus drei Fakultäten beteiligt sind.

In einem anderen Fall wurden mit Managern und Entwicklern eines sehr erfolgreichen mittelständischen Technologieunternehmens aus der Region in mehreren Workshops die Themen Wissens- und Innovationsmanagement so aufgearbeitet, dass konkrete Maßnahmen in Angriff genommen werden können, um pfiffige Ideen zu fördern und daraus nachhaltige Innovationen zu entwickeln. Geleitet wurden die Workshops von Professoren der HFU aus den Fakultäten Wirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen.

Interne Weiterbildung

Seit dem Sommersemester 2010 bietet die HFU Akademie Weiterbildungskurse für die Beschäftigten der HFU an. Schreibwerkstatt, Persönlichkeitstraining, InDesign und Präsentieren mit Powerpoint sind aktuell die Renner im internen Weiterbildungsangebot der Hochschule.

Zu den Office-Themen, die zunächst im Vordergrund standen, sind Angebote für verschiedene Zielgruppen, wie z.B. akademische Angestellte in Forschungsprojekten und Beschäftigte mit Aufgaben in der Öffentlichkeitsarbeit hinzugekommen.

Für die Führungskräfte der HFU werden im Vorfeld zur Einführung des HFU Personaldialogs im Sommersemester mehrere zweitägige Führungstrainings organisiert.

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Seminarreihe des Career Centers

Wie geht es nach dem Studium weiter? Da sich viele diese Frage stellen, hat das Career Center im Sommersemester 2012 erstmals eine Seminarreihe für Studierende angeboten. An fünf Nachmittagen standen am Campus Schwenningen Experten bereit, um über Bewerbungsgespräche, Teamwork und Karriereplanung zu sprechen.
Diese Themen wurden behandelt: 

  • Karriere erlaubt! Wer bin ich? Was kann ich? Was oder wohin will ich? (Jasmin Biermann, biema Bildungsmanagement Biermann)
  • Freejazz oder Orchester – Erfolgsfaktor Teamfähigkeit (Ulrich Höfer, Höfer Trainings)
  • Von der Stellenanzeige zur schriftlichen Bewerbung - Recherche, Bewerbungsmappe, wie lese ich eine Anzeige (Dr. Dieter Meissner, CET Business Academy GmbH)
  • Wie präsentiere ich mich in Bewerbungsgesprächen (Prof. Dr. Katrin Allmendinger, SRH Hochschule)
  • Business-Knigge (Dörthe Fiwek, image&style)

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Deutschland-Stipendien an HFU-Studierende vergeben

Grafik: Bund

Seit Sommersemester 2012 erhalten an der Hochschule Furtwangen die ersten drei Studierenden ein Deutschlandstipendium. Das von der Bundesregierung initiierte Förderprogramm soll besonders leistungsstarke Studierende bei der Finanzierung ihres Studiums unterstützen. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten für die Mindestdauer eines Jahres jeden Monat 300 Euro. 

„Die Hochschule kann nur dann Stipendien vergeben, wenn es ihr gelingt, die Hälfte des Stipendienbetrags – also 150 Euro monatlich - von privaten Dritten, insbesondere Unternehmen, als Förderung einzuwerben“, erläutert HFU-Kanzler Gerd Kusserow. Dann verdoppelt der Bund den Betrag. 
Die Premiere des Deutschlandstipendiums an der HFU wurde durch den International Business Alumni e.V., eine Organisation von Absolventen der Schwenninger Fakultät Wirtschaft, und die RENA GmbH mit Hauptsitz in Gütenbach ermöglicht. „Die Hochschule dankt diesen beiden Institutionen für ihre großzügige Unterstützung“, unterstreicht Kusserow. „Sie geben damit hochmotivierten jungen Menschen eine große Hilfestellung.“

Gefördert werden in der ersten Ausschreibungsrunde drei Studierende: einer studiert an der Fakultät Wirtschaft, einer an der Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie eine im Bereich Industrial Technologies. Für das Deutschlandstipendium-Auswahlgremium der HFU fiel die Entscheidung nicht leicht. „Es waren insgesamt rund 70 Bewerbungen von hochqualifizierten und herausragenden Studierenden eingegangen“, berichtet Gerd Kusserow. „Bewertet wurden vor allem bisherige Leistungen, wie die Abitursnote oder Studienleistungen, aber auch Engagement, etwa innerhalb der Hochschule, im sozialen Bereich und in Vereinen.“

In Zukunft wird das Stipendium einmal jährlich zum Wintersemester vergeben werden. „Wir freuen uns sehr darüber, dass bereits jetzt die Zusage des International Business Alumni Vereins über die Finanzierung eines weiteren Stipendiums vorliegt“, teilt Kusserow mit. Wer Interesse daran hat ebenfalls ein Stipendium zu ermöglichen, kann sich bei Dr. Theophil Rieger, E-Mail rte(at)hs-furtwangen.de, Telefon 07461 1502-6680, informieren.  

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TREFFER WI startete Mentoring-Programm

Mentees und Mentoren.

Das Mentoring-Programm von TREFFER ist im Sommersemester 2012 an der Fakultät Wirtschaftsinformatik mit vollem Erfolg gestartet. Beim Mentoring begleiten erfahrene Studierende Erst- und Zweitsemester auf ihrem Weg zum Studienerfolg.

TREFFER – das heißt TRaining, Erfolg, Fordern, FördERn – richtet sich an Studierende der Bachelor-Studiengänge Wirtschaftsinformatik und WirtschaftsNetze (eBusiness) und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt. Ziel des Projekts ist mehr Integration, Chancengleichheit und ein besserer Studienerfolg, insbesondere für Studierende mit Migrationshintergrund.

Wirtschaftsinformatiker können sich nun ab dem ersten Semester durch ein neues Mentoring-Programm betreuen lassen. Die Mentoring-Partnerschaft, die am 4. Mai 2012 mit einer Kick-Off-Veranstaltung startete, stellt den Studierenden (Mentees) eine Begleitung von fortgeschrittenen Studierenden (Mentorinnen und Mentoren) zur Seite. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen stammen aus sechs verschiedenen Nationen.

Im Einführungsworkshop lernten die Tandem-Paare die Anforderungen, Erwartungen und Grenzen dieser Beziehung kennen. Mit den Seminaren „Motivation und Zielsetzung“ und „Interkulturelle Beratung: eine Einführung“ wurden die Mentees, Mentoren und Mentorinnen auf ihre Zusammenarbeit vorbereitet. Die Partnerschaft dauert zwei Semester, in denen sich Mentees, Mentorinnen und Mentoren regelmäßig zum Austausch treffen und gemeinsam unterschiedliche Lernstrategien erarbeiten. Am Ende der Zusammenarbeit gibt es Bilanzgespräche und eine Evaluation der gemeinsamen Erfahrungen.

„Das Mentoring-Programm ist glänzend gestartet - für den ersten Durchgang haben sich zwölf Paare angemeldet“, erzählt Projektleiter Prof. Dr. Bernardin Denzel. „Besonders erfreulich: Die Teilnehmer/innen machen einen hoch motivierten Eindruck und haben unterschiedlichste nationale Herkunft, so dass auch ein intensiver interkultureller Erfahrungsaustausch stattfinden wird. Bezüglich der  Akzeptanz des Förderprogramms und seiner Erfolgspotentiale sind wir also außerordentlich optimistisch."

Neben dem Mentoring-Programm bietet TREFFER spezielle Seminare zu Themen wie Selbstmotivation und interkulturelle Kommunikation an.

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TREFFER-IN: Startschuss für mehr Studienmotivation

Von links nach rechts sind zu sehen die akademischen Mitarbeiterinnen Martina Kaiser, Susanne Matthes und Cornelia Kellermann sowie der Projektleiter Prof. Dr. Bernhard Hollunder.

Hochqualifizierte Informatikerinnen und Informatiker sind gefragt. Die Fakultät Informatik der Hochschule Furtwangen startete ein neues Projekt, das Studierende auf dem Weg zum erfolgreichen Abschluss noch intensiver begleitet. Das Studienangebot der Fakultät Informatik zeichnet sich bereits jetzt durch eine intensive, persönliche Betreuung in einem familiären Lernumfeld aus.

Seit Ende 2011 gibt es nun das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt TREFFER. Dieser Qualitätspakt von Bund und Ländern steht ganz im Zeichen der Qualitätsverbesserung in der Lehre. Die Verantwortlichen der Fakultät freuen sich über die eingeworbenen Mittel, die einen Förderzeitraum von vorerst fünf Jahren umfassen.

TREFFER steht für Training, Erfolg, Fördern und Fordern. Bereits der Name macht deutlich, was das Projektteam unter der Leitung von Prof. Dr. Bernhard Hollunder anstrebt. Es geht darum, die spezifischen Herausforderungen im Studienalltag angehender Informatikerinnen und Informatiker zu identifizieren und maßgeschneiderte Unterstützungsangebote für Studierende zu entwickeln.

Geplant sind u.a. Mentoring-Programme, zusätzliche Vorbereitungs- und Brückenkurse, Tutorien und motivationssteigernde Veranstaltungen, um den Übergang zwischen Schule und Studium zu erleichtern. Auch Trainings in den Bereichen Selbst- und Arbeitsorganisation und Soft Skills rücken durch das Projekt TREFFER-IN noch stärker in den Fokus. Durch eine Vernetzung mit regionalen Unternehmen werden sowohl den Studierenden als auch der Wirtschaft zusätzliche Kontaktmöglichkeiten geboten. Nicht zuletzt wird das gesamte Programm wissenschaftlich begleitet, um den Transfer und langfristigen Erfolg sicher zu stellen.

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Für Innovationspreis der Sparkasse bewerben

Hofschlaeger/pixelio.de
Grafik: Hofschlaeger/pixelio.de

Mit dem Innovationspreis der Sparkasse Schwarzwald-Baar werden seit vielen Jahren innovative Leistungen von mittelständischen Betrieben aus Industrie und Handwerk gefördert. Ausgelobt werden maximal 5.000 € bei einem Gesamtpreis von jährlich 10.000 €. Seit 2011 ist die Hochschule Furtwangen zusammen mit der Handwerkskammer Konstanz und der Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg Mitglied des Preiskomitees und führt die Vorauswahl der eingehenden Bewerbungen durch.

Die Entwicklung und Markteinführung neuer Produkte, Produktionsverfahren, Geschäftskonzepte sowie Dienstleistungen stehen im Vordergrund. Dabei ist insbesondere an solche Innovationen gedacht, die sich positiv auf Umwelt, allgemeine Gesundheit, Sicherheit am Arbeitsplatz sowie Arbeits- und Ausbildungsplatzsicherung auswirken. Die Wettbewerbsunterlagen sollen spätestens bis zum 31. Juli des jeweiligen Jahres bei der Hochschule Furtwangen, Jakob-Kienzle-Straße 17 in 78054 Villingen-Schwenningen mit dem Vermerk „Innovationspreis“ eingereicht werden. Die Preisverleihung erfolgt nach Begutachtung und Beurteilung im Oktober oder November.

Die Einreichungsunterlagen können unter innovationspreis-sparkasse(at)hs-furtwangen.de angefordert werden. Für Rückfragen stehen Prof. Dr. Markus Hoch (hoch(at)hs-furtwangen.de) sowie Prof. Dr. Manfred Kühne (kue(at)hs-furtwangen.de) gerne zur Verfügung.

Personalia


Der beste Absolvent

Markus Vogel ist der beste HFU-Absolvent der vergangenen zwölf Jahre. Er hat sein Studium der Technischen Informatik mit 1,0 abgeschlossen und ist damit der Beste unter den bisherigen 3013 Bachelor-Absolventen der HFU. Die bisherige Beste war eine Absolventin des Studiengangs Wirtschaftsnetze mit 1,06 (Abschlussdatum 12. Oktober 2006).

Zudem hatten mit der Note 1,08 eine Studentin des Studiengangs Medical Engineering (Abschlussdatum 11. März 2011) und ein Student des Studiengangs Maschinenbau und Mechatronik (Abschlussdatum 28. August 2009) ihr Studium beendet.


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E-Teaching Award für Professor Jirka Dell´Oro-Friedl

Prof. Dell'Oro-Friedl und Rektor Prof. Dr. Schofer.

Der E-Teaching Award für das Wintersemester 2011/12 wurde vom IMZ an Professor Jirka Dell´Oro-Friedl (Fakultät Digitale Medien) und seine Veranstaltung "Programmieren" verliehen. Insgesamt wurden über 20 Veranstaltungen von Studierenden aller Fakultäten für den E-Teaching Award nominiert. Die Nominierungen wurden von Gutachtern anhand eines Kriterienrasters auf verschiedene Aspekte, wie didaktischer Ansatz, Lernziele, Nachhaltigkeit/Qualität etc., hin analysiert.

Bei Professor Dell´Oro-Friedl kommen in der Vorlesung digitale Medien auf vier Ebenen zum Einsatz:

  • Speziell programmierte Applikationen ermöglichen den Studierenden einen intuitiven Zugang zum Thema und laden zum Selbststudium und Experimentieren ein.
  •  Eine JavaScript/PHP-Webseite ermöglicht eine intensive und persönliche Betreuung der Studierenden, auch bei hohen Studierendenzahlen (ca. 200). Lösungen zu den Aufgaben werden online eingestellt und sind mit wenigen Mausklicks für Betreuer einsehbar. Differenziertes und individuelles Feedback sowie ein Belohnungs- und Mahnungssystem unterstützten die Motivation.
  • Live-Coding während der Vorlesung macht Ergebnisse schnell interpretierbar und Auswirkungen der Programmierung werden leichter verinnerlicht.
  • Einbindung des selbstentwickelten WBT "Computergrafik" zum Selbststudium (http://computergrafik.entertrain.com).

Der E-Teaching Award richtet sich an alle Lehrenden der Hochschule und verfolgt das Ziel, den Einsatz digitaler Medien in der Lehre nachhaltig zu fördern. Der Preis wird jedes Semester neu an der Hochschule Furtwangen ausgeschrieben.

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Gründerpreis für Prof. Dr. Christophe Kunze

Prof. Dr. Kunze (links) bei der Preisverleihung auf der CeBIT.

Auf der weltgrößten Computermesse CeBIT in Hannover wurde das von Prof. Dr. Christophe Kunze (Studiengang Angewandte Gesundheitswisschenschaften) mitgegründete Softwareunternehmen nubedian GmbH im Gründungswettbewerb "IKT Innovativ" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ausgezeichnet. Das Unternehmen, das Kunze noch vor seinem Wechsel an die Hochschule Furtwangen zusammen mit einem Studenten und einem Kollegen am Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe gegründet hatte, wurde zusammen mit fünf anderen Hauptpreisträgern unter über 270 Vorschlägen für den mit je 30.000 € dotierten Preis ausgewählt. Die Preise wurden von Hans-Joachim Otto, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, am 7. März 2012 auf der CeBIT überreicht.

Das junge Unternehmen nubedian GmbH unterstützt mit der als Cloud-Lösung über das Internet bereitgestellten Software CareCM Care und Case Manager seit kurzem Einrichtungen der Sozialwirtschaft und des Gesundheitswesen bei der Beratung und Versorgung ihrer Klienten. Mit CareCM haben alle an der Versorgung  Beteiligten – zum Beispiel Pflegestützpunkte, Seniorenbüros, Sozialämter oder Pflegekassen – zeit- und ortsunabhängig Zugriff auf ihre Klientenakten. Darüber hinaus hilft die Software dabei, den Versorgungsprozess der Pflegebedürftigen über den Case Management Ansatz organisationsübergreifend zu koordinieren.

Mit der HFU als Forschungspartner entwickelt nubedian die Lösung für verschiedene Anwendungsfelder im Gesundheitswesen weiter. An der HFU untersucht Prof. Kunze im Rahmen seines Lehrgebiets "Assistive Technologien" im 2011 neu eingerichteten Studiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften (AGW), wie  technische Assistenzsysteme und IT-Lösungen Pflegebedürftige im Alltag sowie ihre Hilfspersonen unterstützen können, um den Herausforderungen des demographischen Wandels zu begegnen.

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Weiterbildungspreis für Online-Masterstudiengang

Das Haus der Technik in Essen, eines der renommiertesten deutschen Weiterbildungsinstitute, hat den mit 10.000 Euro dotierten Deutschen Weiterbildungspreis für den berufsbegleitenden Studiengang „Physikalisch-Technische Medizin“ verliehen. Professor Dr. Josef Guttmann vom Uniklinikum Freiburg nahm ihn entgegen.

Professor Dr. Guttmann leitet zusammen mit Professor Dr. Edgar Seemann von der Hochschule Furtwangen diesen Online-Masterstudiengang. Der Studiengang Physikalisch-Technische Medizin der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ist gleichzeitig an das Universitätsklinikum Freiburg und an die Hochschule Furtwangen angebunden. Im Rahmen der Kooperation mit der Universität Freiburg findet eine enge Zusammenarbeit mit der Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Hochschule Furtwangen statt. Durch diese Besonderheit ist der aktuelle Bezug des Studiengangs zur medizinischen Forschung ebenso gewährleistet wie sein hoher Praxisbezug.

Die Entwicklungen der Medizintechnik schreiten rasant voran und führen zu hoch vernetzten medizintechnischen Systemen. Hierdurch ergeben sich neue Herausforderungen in den Bereichen Patientenversorgung, medizinische Forschung und Entwicklung sowie Lehre und Fortbildung. Die zunehmende Technisierung betrifft nicht nur den stationären, sondern auch den ambulanten Sektor, insbesondere die medizinischen Versorgungszentren (MVZ). Der neue Studiengang richtet sich an Mediziner und Naturwissenschaftler (Life Sciences), die mit diesen Entwicklungen auch zukünftig Schritt halten und ihre berufliche Weiterbildung an der Zukunftstechnologie Medizintechnik orientieren möchten. Nur an der Universität Freiburg in Kooperation mit der Hochschule Furtwangen wird dieser bundesweit einzigartige Studiengang angeboten.

Dabei setzt der Studiengang auf das von der Hochschule Furtwangen Akademie (HFU Akademie) mit entwickelte Blended-Learning-Konzept: orts- und zeitungebundenes, von Tele-Tutoren begleitetes Lernen via Internet ergänzt durch Präsenzphasen. Auch die Ausbildung der Tele-Tutoren fand durch die HFU Akademie statt. Damit ist der Master-Studiengang konsequent auf das begrenzte Zeitbudget von Berufstätigen ausgerichtet. Ein weiterer Vorteil für die Studierenden ist, dass sie gleichzeitig an zwei Hochschulen angebunden sind und deren Infrastruktur nutzen können. Kurze Praktikumsphasen vor Ort runden das Programm jeweils zum Semesterende ab.

„Die Verbesserungen in der Ausbildung von Ärzten und Wissenschaftlern, die auf diesem Weg bewirkt werden können, beinhalten eine enorme gesellschaftliche Relevanz“, so Professor Dr.-Ing. Ulrich Brill, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Haus der Technik, bei der Preisverleihung am 2. Februar 2012.

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Veranstaltungen


HFU wirbt beim Ultra-Bike für Hochschulmeisterschaft

Für die am 8. und 9. September 2012 in Furtwangen im Rahmen des Schwarzwald-Bike-Marathons stattfindende Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) „Mountainbike Marathon und Team Relay“ warben Mountainbiker der Hochschule Furtwangen beim 15. Ultra Bike Marathon in Kirchzarten. Der zu den größten Mountainbike Veranstaltungen Europas zählende Marathon hatte dieses Jahr erstmalig die Deutsche Meisterschaft im Cross Country Sprint ausgerichtet.

Dabei konnten drei Studenten der Hochschule Furtwangen die Endläufe erreichen und mit Felix Euteneuer eine Top Ten Platzierung verbuchen. Keine andere Hochschule hatte dort so viele erfolgreiche Spitzen-Mountainbiker am Start der Deutschen Meisterschaften wie die Hochschule Furtwangen.

Bei den mit insgesamt fast 5000 Startern über alle Langstrecken wieder stark besetzten Konkurrenz konnten Jeannine Mark und Pirmin Held als „Sie-Er-Team DHM 2012-HFU“ den hervorragenden 2. Platz über die 42 km Short-Track Marathon Strecke von Hinterzarten nach Kirchzarten gewinnen. Ideales Mountainbike Wetter und sehr gute Wettkampfbedingungen ermöglichten den beiden Furtwanger Studierenden der Fachbereiche Product Engineering/WING und Computer and Electrical Engineering eine zehn Minuten schnellere Zeit verglichen zu den eigenen persönlichen Bestzeiten vom Training.

Auch die anderen Starter der Hochschule zeigten sich sehr zufrieden mit ihren Ergebnissen, Wettkampf und Organisation. Ohne Pannen, Stürze oder Verletzungen kamen alle Sportler der Hochschule Furtwangen über die Distanz. Mit Bachelor-Hut und DHM-Shirt war das Team auch im Stadion bei der Siegerehrung präsent und sorgte für einiges Aufsehen. Dank Unterstützung durch die Hochschule und Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg konnten Flyer in den Startertaschen platziert werden und mit Durchsagen vom Stadionsprecher wurde zusätzlich auf die Deutschen Hochschulmeisterschaften in Furtwangen hingewiesen.

Erste Anmeldungen aus München, Trier, Wuppertal und Kempten liegen für die Deutsche Hochschulmeisterschaft bereits vor. Bis zum Anmeldeschluss am 15. August werden noch viele Meldungen erfolgen, hofft Andreas Gauckler, Koordinator der Hochschule Furtwangen für die DHM 2012, da noch weitere Werbemaßnahmen bei Mountainbikerennen und Veranstaltungen erfolgen werden. Dann wird die Deutsche Hochschulmeisterschaft für die Hochschule Furtwangen und die Region eine erfolgreiche Veranstaltung werden, und das nicht nur aus sportlicher Sicht.

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1. Campus Day Schwenningen

Firmeninfostand.

Im April 2012 haben erstmals unter dem Begriff Campus Day die beiden Veranstaltungen Business Talks Main Event und Industrietag gleichzeitig stattgefunden. Auf dem Campus Schwenningen präsentierten sich am 18. April 2012 über 50 Firmen mit Vorträgen und Infoständen. Eröffnet wurde der 1. Campus Day am 17. April mit einem Vortrag von Landtagspräsident Guido Wolf.

Einmal jährlich bietet der Campus Day Studierenden und Absolventen die Möglichkeit, persönliche Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen. Personalverantwortliche aus Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistungen stehen für Gespräche bereit und geben über Job- und Praktikaangebote sowie Themen für Bachelor- bzw. Masterthesis Auskunft. Zudem vermitteln Fachvorträge und Workshops ein Bild über Bewerbung und Karriereplanung sowie verschiedene Unternehmensprofile.

Business Talks ist eine studentische Initiative. Gegründet wurde sie 2003 von drei Studierenden der Fakultät Wirtschaft. Seitdem fand einmal jährlich das "Main Event" statt. Die Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik richtet seit vielen Jahren den Industrietag am Campus Schwenningen aus.

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Die HFU auf der Hannover Messe

Vom 23. - 27. April 2012 präsentierte sich die HFU auf der weltgrößten Industriemesse in Hannover vor internationalem Publikum. Mit zwei Ausstellungsflächen beteiligte sich die HFU an dem „Baden-Württemberg Gemeinschaftsstand, Research & Technology“, um über aktuelle Forschungsergebnisse zu informieren.

Aus dem Institut für Angewandte Forschung wurde ein Biosensor aus nanoporösem Silizium zur Charakterisierung flüssiger oder gasförmiger Analyten vorgestellt, der in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Ulrich Mescheder entwickelt wurde. Das Kompetenzzentrum Schleiftechnologie und Feinstbearbeitung (Leitung: Prof. Dr. Taghi Tawakoli) stellte innovative Werkzeuge und Werkstücke aus. Aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Hadi Mozaffari wurden Exponate aus dem Leichtbau und der Hybridschmiedetechnologie gezeigt.

Auf der zweiten Ausstellungsfläche präsentierte Prof. Dr. Eduard Heindl sein Konzept zur Lageenergiespeicherung, das sehr gut zu dem Messeleitthema „Energy“ passte, bei der erneuerbare Energieerzeugung, Energieversorgung, -übertragung, -verteilung und -speicherung im Fokus standen.

Beeindruckt zeigte sich Staatssekretär Ingo Rust MdL bei seinem Besuch am Messestand. „Eine tolle Leistung für eine Hochschule“, kommentierte er die vorgestellten Forschungsergebnisse.

Staatssekretär Ingo Rust MdL (rechts) informiert sich über Forschungsarbeiten an der HFU.
Internationaler Besuch am Messestand von Prof. Dr. Heindl.
Fachbesucher am Messestand der HFU.

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STeP 2012: IT-Sicherheit und Mobile Systeme

Am 12. Mai 2012 führte die Fakultät Informatik in Furtwangen inzwischen zum dritten Mal die Konferenz „Software-Technologien und -Prozesse (STeP 2012)” mit großem Erfolg durch. Mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Industrie und Wissenschaft diskutierten aktuelle Trends und Themen der Softwaretechnik, die in technisch-wissenschaftlichen Beiträgen und Tutorien vorgestellt wurden.

Den Veranstaltern ist es auch in 2012 gelungen zu den Schwerpunkten IT-Sicherheit und Mobile Systeme anspruchsvolle Referenten zu rekrutieren. Die zunehmende Verbreitung des Internets und der Einsatz mobiler Systeme stellt die Informatik im Hinblick auf IT-Sicherheit vor neue Herausforderungen. Eröffnet wurde die Konferenz von Professor Markus Ullmann vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, dessen hochkarätiger Keynote-Vortrag auf großes Interesse stieß.

Im technischen Programm standen während der Konferenz Forschungsergebnisse und praxisrelevante Entwicklungsansätze aus der Industrie zur Softwaretechnik im Mittelpunkt, so z.B. zu den Themen „Cloud im Fahrzeug“, „Smartphones als Sicherheitselement“ oder der „Sicherheit mobiler Betriebssysteme“. Ein gesonderter Track widmete sich den Beiträgen von Nachwuchswissenschaftlern. Die Konferenz wurde abgerundet durch Tutorien, die der ausführlichen Präsentation innovativer Technologien und Tools, z.B. „How to hack“, für ein breites Fachpublikum dienten. Weitere Informationen unter www.step2012.de.

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Großer Erfolg: 3. Gesundheitskongress

Vortrag in der Aula von Ministerialdirigent Dr. Joachim Kohler.

Impulsvortrag, Marktplatzveranstaltungen und die Rekordzahl von rund 450 Besuchern bot am 14. März 2012 der Gesundheitskongress, der zum dritten Mal an der Hochschule Furtwangen stattfand. Das Gesundheitsnetzwerk Schwarzwald-Baar hatte gemeinsam mit der Hochschule, der Fördergesellschaft der Hochschule Furtwangen und der Stadt Furtwangen dazu eingeladen. Der Kongress richtete sich an alle Gesundheitsanbieter aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg.

Landrat Karl Heim und Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer eröffneten den Kongress und begrüßten die Besucher. Den Impulsvortrag "Gesundheitsdialog – Die gesundheitspolitische Strategie der neuen Landesregierung" hielt Ministerialdirigent Dr. Joachim Kohler, Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren, Baden-Württemberg. Er stellte die künftige Ausrichtung der Gesundheitspolitik vor. Fünf Marktplätze boten im Anschluss umfangreiche Informationen, zudem wurden Poster ausgestellt.

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Hack2Improve: Sicherheit mobiler Systeme

Für Informatikstudenten ist es ein alljährliches Highlight ganz legal in die Rolle von Hackern zu schlüpfen. Bereits zum vierten Mal veranstaltete die Fakultät Informatik am 20. Mai 2012 einen Hack2Improve Workshop, in dem der Sicherheit von Computern auf den Zahn gefühlt wurde.

Computer sind aus dem modernen Leben nicht mehr wegzudenken – und fast jeder ist weltweit über mobile Systeme mit anderen vernetzt. Schlagzeilen über Datenangriffe treiben deshalb so manchem Anwender die Schweißperlen auf die Stirn. Können unsere Informatiker bei zunehmender Vernetzung die Systeme in Zukunft noch beherrschen? Nur wer als Informatiker selbst gelernt hat, wie Computer Hacker in der Realität arbeiten, kann die Sicherheit der Systeme gewährleisten.

Auf Einladung der Fakultät kam der IT-Sicherheitsdienstleister Schutzwerk GmbH aus Ulm an die Hochschule, um praxisnah mit 60 interessierten Studierenden das Hacking-Event durchzuführen. Die Teilnehmer des Workshops probierten in abwechslungsreichen Szenarien den Ernstfall aus. So wurden Netzwerksicherheit, die Sicherheit von Webanwendungen wie Ebay oder Facebook sowie Datenanalyse in einem eigens dafür eingerichteten Forensik-Labor unter kontrollierten Bedingungen in anspruchsvollen Aufgabenstellungen geübt. Der praktische Ansatz, das sogenannte Hacking, brachte so manche Augen zum Leuchten, denn nur wer einmal selbst erlebt, wie einfach es sein kann Daten auf einem fremden Rechner zu verändern, weiß sich davor zu schützen. Durch diese Veranstaltungen werden die Teilnehmer sensibilisiert, so dass ein verantwortungsvoller Umgang mit neuen Technologien möglich ist.

Die Reihe Hack2Improve reiht sich nahtlos in die neue Ausrichtung Computersicherheit und mobile Systeme des Studiengangs Computer Networking ein. Nach diesem gelungenen Ereignis steht fest: 2013 wird es wieder eine Furtwanger Hacking Veranstaltung geben.

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Schleiftechnologie-Seminar

Am 15. Mai 2012 fand in Stuttgart im Haus der Wirtschaft das 9. Seminar „Moderne Schleiftechnologie und Feinstbearbeitung“ statt.
Es wurde ein kompaktes Seminar mit 23 Vorträgen an einem Tag angeboten.
U.a. wurden Vorträge zu folgenden Themen gehalten:

  •     Trockenschleifen
  •     Konditionieren von Schleifscheiben mit Licht und Strom
  •     Undichtheit und Drallmesstechnik
  •     Neue Abrichttechnik T-Dress
  •     Kühlschmierstoffe, Einsatz und Vermeidung von Verschwendung
  •     Einsatz von Ultraschall für die Bearbeitung von Keramik und Stahl
  •     Einsatz von Messtechnik
  •     Spitzenloses Schleifen   
  •     Feinbearbeitung für Freiformflächen
  •     Innovationen im Festwalzen
  •     Band und Stein Superfinishing
  •     Strahlglätten hochwertiger Stahl-, Keramik- und Glasoberflächen
  •     Formgenauigkeit im Nanometer-Bereich
  •     Thermisches Entgraten
  •     Hartdrehen, Schäldrehen,
  •     Schleifen und Honen in Kombination
  •     Feinschleifen von Lagerringen
  •     ELID-Dressing Technologie

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Zum zweiten Mal: FELIX-User Meeting

Unter dem Motto „FELIX kann‘ s. Und FELIX kann mehr!“ veranstaltete die Abteilung Learning Services im Sommersemester 2012 erneut ein FELIX-User Meeting.

FELIX-Nutzer aus verschiedenen Fakultäten und Bereichen diskutierten gemeinsam Best-Practice Beispiele sowie neue FELIX-Features und nutzten die Chance zum informellen Austausch. Prof. Dr. Jurka Dell´Oro-Friedl und Prof. Dr. Olaf Neiße stellten ihre Lehrveranstaltungen vor, mit denen sie im Wintersemester 2011/12 bzw. im Sommersemester 2011 den E-Teaching Award gewonnen hatten.

Reger Austausch unter den FELIX-Usern.
Prof. Dell'Oro-Friedl.
Best-Practise Beispiele wurden vorgestellt.
Prof. Dr. Neiße.

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Kurznachrichten


Formularserver für Bestellungen und Dienstreiseanträge

Im Sommersemester 2012 hat der Formularserver für die Formulare Bestellung und Dienstreiseantrag für die gesamte Hochschule den Betrieb aufgenommen. Der gesamte Workflow wird elektronisch abgebildet. Zur Nutzung dieses Workflows braucht jeder Mitarbeiter der HFU ein Digitales Zertifikat.

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HFU Personaldialog

Grafik: Gerd Altmann/pixelio.de

Wenn Vorgesetzte und Mitarbeitende miteinander sprechen, geht es meistens um die tägliche Arbeit. Selten nimmt man sich die Zeit, um in Ruhe über die Arbeitsbedingungen und das Arbeitsumfeld zu sprechen, über die Zusammenarbeit oder die persönliche und berufliche Entwicklung. Gerade in Zeiten, in denen Beschäftigte unter besonderen Belastungen stehen, ist es wichtig, den Raum für die regelmäßige Durchführung dieser Gespräche zu schaffen. Das Gespräch findet auf Augenhöhe statt und kann genutzt werden, um gemeinsam Arbeitsziele zu definieren und festzuhalten.

Die Vorgehensweise an der HFU

  • Die Führungskräfte der HFU werden zum Ende des Sommersemesters in einem zweitägigen Training zu den Aufgaben und Rollen von Führungskräften geschult und auf die Durchführung des HFU Personaldialoges vorbereitet.
  • Alle Beschäftigten werden in Informationsveranstaltungen Mitte September 2012 in Furtwangen und Schwenningen mit der Zielsetzung und dem Ablauf des HFU Personaldialogs vertraut gemacht. Der genaue Termin wird demnächst festgelegt und mitgeteilt.
  • Zielsetzung ist, dass der HFU Personaldialog ab Wintersemester 2012/13 jährlich durchgeführt wird.

Für den Ablauf dieses Gesprächs gibt es einen Leitfaden, der im Intranet „Frieda“ unter dem Stichwort HFU Personaldialog zu finden ist.

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Medien-Selbstverbuchung verfügbar

Bücher und andere Medien können nun in den Bibliotheken an allen drei Hochschulstandorten per Selbstverbuchung entliehen werden. Per Touchscreen und RFID lassen sich die Medien an den Selbstverbuchungsterminals problemlos verbuchen.

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Von der „Papierklausur“ zur eKlausur

Die Anzahl an eKlausuren am Standort Furtwangen steigt jedes Semester kontinuierlich. Im Sommersemester 2012 werden nun erstmals auch eKlausuren am Standort Tuttlingen stattfinden. Didaktisch vielfältig gestalten sich dabei die Anwendungsszenarien.

Ein wichtiges Kriterium für die eKlausuren bilden die positiven Effekte auf die Qualität der Lehre. So unterstützt beispielsweise die Integration bestimmter Programme in den Prüfungsprozess (z.B. die Anwendung von SAP) das handlungsnahe Erfassen der gelehrten Kompetenzen. Die Möglichkeit, den Lernstoff in vielfältiger Weise zu prüfen, bietet die Einbindung verschiedener Testformate (z.B. Bild- oder Video-Dateien). Automatisch auswertbare Aufgabentypen, wie sie in eKlausuren häufig vorkommen, fördern eine Systematisierung und Objektivierung des Prüfprozesses.

Alle, die sich mit dem Thema eKlausur intensiver beschäftigen wollen, sind am Donnerstag, 12. Juli 2012 eingeladen zum Workshop „Von der „Papierklausur zur eKlausur“. Weitere Infos finden Sie hier.

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Schock Deine Freunde – lies ein Buch!

Zum Welttag des Buches am 23. April 2012 starteten die Bibliotheken die Aktion „Schock Deine Freunde – lies ein Buch“: In zweiminütigen Videos präsentieren Studierende, Mitarbeiter und Professoren aktuelle Bücher mit inhaltlichem Bezug zum Studium oder ausgefallene Bücher.

Mittlerweile wurde ein Dutzend Bücher rezensiert, neue Buchvorstellungen werden während des Semesters wöchentlich auf der Seite www.Schock-Deine-Freun.de veröffentlicht.

Impressum


Herausgeber:
Dieser Newsletter wird herausgegeben von der Hochschule Furtwangen, Robert-Gerwig-Platz 1, 78120 Furtwangen, vertreten durch Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer

Verantwortlich für den Inhalt:
Jutta Neumann, Online Redaktion
Telefon: +49 (0)7723-920 2734, E-Mail nej(at)hs-furtwangen.de

Quelleninformationen
Fotos: Soweit nicht anders gekennzeichnet von der HFU. Alle Angaben wurden gewissenhaft recherchiert, sind aber ohne Gewähr. Vervielfältigungen - auch auszugsweise - nur mit Genehmigung des Herausgebers. Es gelten die gleichen Angaben zu Haftung und Copyright wie auf den Webseiten der Hochschule Furtwangen.
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