HFU Newsletter 2017/2


Grundsteinlegung für das IFC in Tuttlingen

Die Grundsteinkassette wurde durch Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch, Landrat Stefan Bär, Prof. Dr. Rolf Schofer und Oberbürgermeister Michael Beck vermauert.

Für das Innovations- und Forschungs-Centrum (IFC) am Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen wurde am 22. März 2017 der Grundstein gesetzt. „Alle Partner glauben an das Projekt und ziehen an einem Strang“, machte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch deutlich. Die gemeinsame Finanzierung des Elf-Millionen-Bauvorhabens ist in der Tat außergewöhnlich: Stadt und Landkreis tragen jeweils 2,2 Millionen Euro der Baukosten, Bauherrin ist die Stadt Tuttlingen. 1,82 Millionen kommen vom Land und 4,55 Millionen von der EU. Im „RegioWin“-Wettbewerb hatte sich das IFC in einem europaweiten Wettbewerb durchgesetzt.

Bis 2018 wird auf dem früheren Katharinenheim-Areal das vierstöckige Gebäude des IFC errichtet, das Labore, Büros und Präsentationsräume beherbergen wird. Ziel ist, die Wissenschaft der Hochschule enger mit der regionalen Wirtschaft zu verknüpfen. Vor allem im Bereich der Medizintechnik sollen Innovationen aus der Forschung schneller umgesetzt werden können. Nutzer werden sowohl Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule Furtwangen als auch Unternehmen sein, die dort in direkter Anbindung an die Hochschule forschen können. Vor allem an Start-ups und kleinere Unternehmen ist dabei gedacht.

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EMAS-Überprüfungsaudit

Die Mitglieder des EMAS-Boards mit Auditor Dr. Axel Romanus (hinten rechts)

Am 5 und 6. April 2017 erfolgte das EMAS-Überprüfungsaudit der HFU durch den externen Gutachter Dr. Axel Romanus. Diese stand zyklusgemäß an, nachdem die HFU 2016 erstmals die Zertifizierung durchlaufen hatte. Er besuchte die Standorte Schwenningen und Furtwangen und führte Stichproben durch. "Ich habe mich sehr gefreut, dass meine Inputs vom letzten Jahr aufgegriffen wurden", sagte Romanus.

EMAS steht für Eco Management Audit Scheme. Sie zählt damit bundesweit zu einer der ersten Hochschulen mit diesem Umwelt-Siegel. EMAS ist ein freiwilliges Instrument der Europäischen Union, das Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche dabei unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern.

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Gesundheitsförderung: Ein Bewegungskonzept für die HFU

Foto: Natalie Collins

Ein großes Problem unserer aktuellen Arbeitswelt besteht darin, dass viele Tätigkeiten größtenteils im Sitzen verrichtet werden und parallel dazu der Ausgleich durch körperliche Bewegung vernachlässigt wird. Die durchschnittliche Arbeitszeit der Mitarbeitenden der HFU beträgt acht bis neun Stunden pro Tag, welche besonders bei Büroarbeit mindestens zur Hälfte sitzend durchgeführt wird. Zeitgleich nehmen die körperlichen Freizeitaktivitäten ab. Folge können negative Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit sein, die im schlimmsten Fall zu kardiovaskulären Krankheiten, Diabetes oder anderen Erkrankungen des Bewegungsapparates führen. Auch eine einseitige Überlastung des Schulter-Nacken-Bereichs, Bewegungsmangel, Rückenschmerzen und Unausgeglichenheit werden häufig von Hochschulbeschäftigen als Belastung angegeben. Körperliche Aktivität zählt daher zu einem der bedeutenden Handlungsfelder gesundheitsfördernder Hochschulen.

Umfragen an anderen Hochschulen ergaben, dass Bewegungsförderung an Hochschulen auf hohe Akzeptanz stößt. Das gilt insbesondere für Personen, die sich ohnehin mehr bewegen möchten. Aus diesen Gründen wurde vom Studiengang „Angewandte Gesundheitswissenschaften“ im Verantwortungsbereich der akademischen Mitarbeiterin Tanja Schick ein Bewegungskonzept für die Hochschule Furtwangen entwickelt. Ab dem Wintersemester 2017/18 wird es für alle Mitarbeitenden der HFU vielfältige bewegungsfördernde Angebote an allen drei Standorten geben. Dazu gehören:

  • vergünstigte Tarife für ausgewählte Fitnessstudios an jedem Standort ab 1. Mai 2017 (nähere Infos folgen in Kürze)
  • präventive Gesundheitskurse (Rückenkurse, Yoga-, Nordic Walking- oder Spinning-Kurs)
  • abrufbare „bewegte Pause“ auf dem Bildschirm
  • Poster zur aktiven Pausengestaltung mit dem Thera-Band für jedes Büro
  • interne Fortbildungen zum Thema Rückengesundheit, Ernährung und Stressprävention

Ansprechpartnerin: Tanja Schick, sita(at)hs-furtwangen.de

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Jahresbericht der HFU

Bei der gemeinsamen Sitzung von Hochschulrat und Senat am 5. April 2017 wurde der Jahresbericht 2015/16 der Hochschule Furtwangen erörtert. Er wird in geringer Auflage gedruckt werden. Bereits jetzt liegt er in digitaler Form vor: Jahresbericht 2015/16.

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Personalentwicklungskonzept

Personalentwicklung ist an der HFU ein strategisches Thema von zunehmender Bedeutung. Deshalb hat die Kanzlerin der Hochschule die Aufgabe übernommen, dieses Thema in den folgenden Jahren intensiver zu bearbeiten. Unterstützt wird sie dabei durch das Board Personalentwicklung, welches im WiSe 2014/15 ins Leben gerufen wurde, um die vorhandenen Ansätze der Personalentwicklung zusammen zu führen und das Thema systematisch weiterzuentwickeln. Dem Board Personalentwicklung gehören neben der Kanzlerin ein Mitglied des Personalrats, eine Leiterin der Personalabteilung, die Beauftragte für Personalentwicklung, der Leiter der HFU Akademie, die Stabsstelle Familiengerechte Hochschule/Referat Gender & Diversity, ein Vertreter aus der Professorenschaft sowie drei wissenschaftliche MitarbeiterInnen an, die unter anderem das Thema „Gesundheit am Arbeitsplatz“ vertreten. Koordiniert wird diese Arbeitsgruppe von der Beauftragten für Personalentwicklung. 

Im Auftrag des Rektorates wurde vom Board Personalentwicklung ein Personalentwicklungskonzept für die HFU entwickelt, welches im Januar 2017 vom Rektorat verabschiedet wurde. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten der Personalentwicklung an der HFU zählen die Themen Führung und Führungskräfteentwicklung, Einarbeitungs-, Kontakthalte- und Wiederkehrprogramme für Beschäftigte, die Stärkung und Weiterentwicklung der fachlichen und sozialen Kompetenzen sowie die Gesundheitsförderung aller HFU-Angehörigen. 

Als weitere Bausteine der Personalentwicklung wurden vom Rektorat nun auch die HFU-Führungsgrundsätze verabschiedet und ein Konzept zur Bewegungsförderung in Auftrag gegeben, um die Gesundheit, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit der HFU-Angehörigen an allen Standorten zu erhalten und zu fördern.

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W-Besoldung: Termine beachten

Seit 1. August 2015 ist die neu gefasste Richtlinie der Hochschule Furtwangen über das Verfahren und die Vergabe von Leistungsbezügen für Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer in Kraft. Das Antragsverfahren auf einen Leistungsbezug für besondere Leistungen in einem Stufenbetrag wurde gegenüber dem bisherigen Verfahren in größerem Umfang modifiziert.

Das seit 2016 geltende Antragsformular auf einen Leistungsbezug für besondere Leistungen und das aktuelle Formular für den Selbstreport sowie weitere Informationen zu der Antragstellung finden Sie im Intranet FRIEDA unter (bitte vorher anmelden, damit der Link funktioniert): https://www.hs-furtwangen.de/beschaeftigte/hfu-intern/frieda/inhalt/stichwoerter/w-besoldung.html

Bitte beachten Sie, dass ein Antrag auf einen Leistungsbezug auf besondere Leistungen nur noch einmal jährlich zum Stichtag 1. Juni (der Stichtag ist aber im Regelfall nicht identisch mit dem Antragsdatum – Informationen zum Antragsdatum finden Sie in FRIEDA) möglich ist. Das bedeutet, dass das Antragsformular und der Selbstreport vollständig ausgefüllt und unterschrieben bis spätestens Donnerstag, 1. Juni 2017 dem Rektoratssekretariat (E-Mail an rks(at)hs-furtwangen.de, zwei PDF-Dateien) vorliegen müssen. Die Dokumente liegen jeweils in zwei verschiedenen Word-Versionen (2010 bzw. 97-2003) vor, damit Sie die entsprechende auswählen können. Bitte nutzen Sie nach Möglichkeit Microsoft Word, damit die Formatierungen in den Dokumenten erhalten bleiben.

Die Anträge werden mit einer Bearbeitungsdokumentation an die zuständige Dekanin/den zuständigen Dekan zur Bestätigung der fakultätsbezogenen Angaben weitergeleitet und müssen bis spätestens Samstag, 1. Juli 2017 an das Rektoratssekretariat zurückgegeben werden. Verspätet eingegangene Anträge werden im laufenden Kalenderjahr nicht mehr berücksichtigt und können im Folgejahr erneut gestellt werden.

In FRIEDA finden Sie auch die Richtlinie mit dem nicht abschließenden Katalog der besonderen Leistungen sowie das Informationsschreiben des Rektors vom 19. August 2015, in dem die wichtigsten Regelungen und insbesondere die Übergangsregelungen erläutert sind (wann bin ich antragsberechtigt, wie viele Anträge kann ich noch stellen, auf wann kann ich den Antrag stellen, wie lautet mein Berichtszeitraum…).

Das Rektorat wird über die eingegangen Anträge voraussichtlich im Juli 2017 entscheiden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Kolleginnen in der Personalabteilung.

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Gute Beratung für das Studium

An der Hochschule gibt es ein vielfältiges Beratungsangebot für Studierende und Studieninteressierte. Es umfasst beispielsweise die Fachstudienberatung durch Professoren/-innen und Mitarbeitende in den Fakultäten sowie die Zentrale Studienberatung und Beratung zu Themen wie Auslandsstudium, Weiterbildung und Gleichstellung.

Damit die Qualität in der Beratung an der HFU noch weiter steigt, haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Leitgedanken für die Beratung ausgearbeitet. Sie haben sich dabei an den Qualitätsstandards des Nationalen Forums für Beratung nfb orientiert. Gute Beratungsgespräche an der HFU sollen den jeweiligen Studenten oder Schüler bzw. die jeweilige Studentin oder Schülerin in den Mittelpunkt stellen und den Ratsuchenden helfen, sich künftig selbst besser helfen zu können. Die Gespräche sollen ergebnisoffen, professionell und vertraulich gestaltet werden. Auch die Sensibilität für Gender- und Diversityaspekte ist einer der wichtigsten Leitgedanken.

Ein wichtiges Etappenziel für das Vorhaben wurde in der Sitzung des Senats der Hochschule Furtwangen vom 29. März 2017 erreicht. Das Gremium stimmte der Einführung der Beratungsgrundsätze zu. Schwerpunkt für die Einführung des gemeinsamen Beratungsverständnisses ist der Bereich Studium und Lehre.

Es werden weitere Schritte folgen und verschiedene Akteure sowie die Beratenden der Hochschule dabei einbezogen. Bereits Anfang April wird eine Schulung für Mitarbeitende der HFU zum Thema Beratung stattfinden. Sie bildet den Auftakt für ein regelmäßiges Weiterbildungsangebot in diesem Bereich. Organisiert werden diese Weiterbildungen von der Zentralen Studienberatung und der HFU-Akademie.

Weitere Informationen bei der Leiterin der Zentralen Studienberatung, Victoria Reineck (rev(at)hs-furtwangen.de).

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Lehre


Neuer Wirtschaftspsychologie-Studiengang ist gestartet

Die Erstsemester des Studiengangs "Business Management and Psychology"

33 Studentinnen und Studenten starteten am 13. März 2017 im neuen Studiengang „Business Management and Psychology“ (Abkürzung: BMP) an der Fakultät Wirtschaft am Campus Schwenningen der Hochschule Furtwangen. Der Bachelorstudiengang ist ein betriebswirtschaftlicher Studiengang mit psychologischem Schwerpunkt.

Die Inhalte sind wirtschaftlich und psychologisch eng verzahnt und durch die konsequente Praxisorientierung stark auf die Bedürfnisse von Unternehmen ausgerichtet. Die Studierenden analysieren wirtschaftliche Fragestellungen aus psychologischer Perspektive und entwickeln entsprechende Handlungsempfehlungen. Dabei ist eine Vertiefungsrichtung entsprechend der individuellen Begabung und Präferenzen möglich.

Ansprechpersonen für den neuen Studiengang sind Studiendekan Prof. Dr. Armin Trost und Studiengangsassistentin Nadine Merkt - sie verstärkt seit Januar 2017 das Team der Fakultät Wirtschaft. 2012 hatte sie selbst ihren Bachelorabschluss in Internationaler Betriebswirtschaft in Schwenningen gemacht.

Weitere Informationen zum Studiengang: www.bmp.hs-furtwangen.de

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Neues in FELIX: Videos und mehr

Mit Beginn dieses Sommersemesters steht die zentrale Lernplattform FELIX in einer neuen Version (basierend auf OpenOLAT 11) zur Verfügung. Die wichtigsten Neuerungen betreffen die Verbesserung des Testeditors sowie die Integration neuer Frageformate, deren Entwicklung unter anderem durch die Hochschule Furtwangen vorangebracht wurde. Auch die Überarbeitung und Neustrukturierung des Bewertungswerkzeugs standen bei diesem Releasewechsel im Vordergrund. 

Neben der Implementierung von zwei neuen Kursbausteinen (der „Video-Baustein“ und der „Teilnehmer-Ordner“) wurde der sogenannte „Lesemodus“ eingeführt: Wird ein Kurs beendet, befindet er sich im Lesemodus und es können keine Änderungen mehr vorgenommen werden. Der Kurs steht jedoch weiterhin für Studierende und Besitzer zur Verfügung. Der Beendet-Status kann im neuen Release auch wieder aufgehoben werden.

Bei Fragen bitte ein Ticket unter servicedesk.hs-furtwangen.de schreiben oder anrufen unter der Durchwahl 1382.

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Start ins Sommersemester

Preise für soziales Engagement (v.l.n.r.): Siegfried Fien (ASTA-Büro), Alexander Scheurer, Karl Kleiser, Sarah Häfele, Jannis Breumann, Sandra Beuck, Marius Bacher, Prof. Dr. Heinz Sauerburger (Schatzmeister Fördergesellschaft).

Die Vorlesungszeit des Sommersemesters startete am Montag, 13. März 2017 an der HFU. 643 Studienanfängerinnen und -anfänger im 1. Semester kann die HFU begrüßen. 511 beginnen einen Bachelor- und 132 einen Masterstudiengang.

Am Campus Furtwangen sind es 391, am Campus Schwenningen 194 und am Campus Tuttlingen 58 Studienanfänger. Die drei Studiengänge mit den meisten Bewerbungen sind Internationale Betriebswirtschaft, Medienkonzeption und der erstmals angebotene Studiengang „Business Management and Psychology“.

Preise für soziales Engagement
Die Fördergesellschaft der Hochschule Furtwangen zeichnete Absolventinnen und Absolventen aus, die sich besonders im sozialen Bereich engagiert hatten. Im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung am Campus Furtwangen wurden ausgezeichnet:

  • Marius Bacher, Studiengang Informatik (Master),
  • Sandra Beuck, Design Interaktiver Medien (Master),
  • Jannis Breumann, Elektronik und Technische Informatik,
  • Sarah Häfele, Medieninformatik (Master),
  • Karl Kleiser, Elektronik und Technische Informatik und
  • Alexander Scheurer, Medieninformatik (Master).

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Deutschandstipendien vergeben

Sieben Studierende der Hochschule Furtwangen werden im Studienjahr 2016/17 durch das Deutschlandstipendium gefördert. Beim Deutschlandstipendium handelt es sich um eine von der Bundesregierung initiierte und finanziell unterstützte Förderung besonders begabter Studentinnen und Studenten. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden für ein Jahr mit je 300 Euro im Monat unterstützt. 150 Euro übernimmt der Bund, die andere Hälfte wirbt die Hochschule über private Geldgeber ein.

Als private Förderer konnten dieses Jahr die VEGA Grieshaber KG, Schiltach, für ein Stipendium, die Firma MARQUARDT, Rietheim, für zwei Stipendien, der Absolventen-Verein IBAA (International Business Alumni Association) für zwei Stipendien und die Fördergesellschaft der Hochschule Furtwangen für zwei Stipendien gewonnen werden.

Da es sich beim Deutschlandstipendium um eine Förderung besonders begabter Studierender handelt, waren die Anforderungen an die Bewerberinnen und Bewerber sehr hoch: Ein Notendurchschnitt von 1,3 und besser aus dem jeweils vorhergehenden Studienabschnitt oder eine entsprechende Schulabschluss-Note war Voraussetzung für eine Bewerbung. Bei der Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten wurden zusätzliche Kriterien, wie soziales Engagement, besondere Erfolge, Auszeichnungen und Preise sowie besondere persönliche oder familiäre Umstände, berücksichtigt.

Aus den 49 Bewerbungen wurden ausgewählt:

  • Daniel Konegen, Studiengang Maschinenbau und Mechatronik,
  • Jens Kopper, Studiengang International Business Management,
  • Evgenia Noll, Studiengang Nachhaltige Bioprozesstechnik,
  • Maximilian Schwägler, Studiengang Industrial Automation and Mechatronics,
  • Daniel Werner, Studiengang International Business Management,
  • Annika Windeck, Studiengang International Engineering und
  • Laura Wundke, Studiengang Industrial MedTec.

Bei einer Übergabefeier würdigte Prorektor Prof. Dr. Edgar Jäger die beeindruckenden Lebensläufe der jungen Stipendiatinnen und Stipendiaten. Den Förderern dankte er herzlich für deren Engagement, welches die Vergabe der Stipendien ermöglichte.

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Flüchtlinge erwerben Deutschkenntnisse fürs Studium

Ihr Deutsch-Sprachzeugnis ist ein wichtiger Meilenstein für die Frauen und Männer, die am ersten Studienvorbereitungskurs für Flüchtlinge an der Hochschule Furtwangen teilgenommen haben. Bei einer Feierstunde erhielten die Teilnehmenden von Prorektor Prof. Dr. Edgar Jäger ihre Zertifikate. „Es ist enorm, was Sie durch Fleiß und Disziplin in so kurzer Zeit gelernt haben“, sagte Jäger. Seit Oktober 2016 waren die Flüchtlinge an zwei Tagen pro Woche an den Campus Schwenningen der Hochschule gekommen, um sich für ein mögliches Hochschulstudium das nötige Rüstzeug anzueignen. Besonders wichtig dabei: der Nachweis über Deutschkenntnisse auf hohem Niveau.

Zwölf Männer und fünf Frauen im Alter von 20 bis 48 Jahren hatten im Oktober mit dem Studienvorbereitungskurs begonnen, zwölf von ihnen haben nun Deutsch-Zertifikate erhalten. Die meisten von ihnen stammen aus Syrien, auch zwei Iraner und ein Afghane sind unter ihnen. Im Studienvorbereitungskurs werden nicht nur Deutsch- und Englischkenntnisse vermittelt, sondern auch interkulturelle Fähigkeiten und das Wissen um das akademische System in Deutschland. Die Teilnehmenden haben zum Teil bereits in ihrer Heimat studiert oder ein Studium begonnen. Seit März wird nun der zweite Studienvorbereitungskurs an der Hochschule angeboten, er zählt 18 Teilnehmende.

Die Ziele der Teilnehmenden gehen alle in die gleiche Richtung: So gut Deutsch können, dass eine Berufstätigkeit in Deutschland möglich ist. Da ist der Apotheker aus Syrien, der weiterhin in diesem Bereich arbeiten möchte, oder die jungen Männer, die ein Maschinenbau- oder Bauingenieurwesen-Studium beginnen wollen. Ein anderer würde sich gerne, fußend auf seinen Kenntnissen aus dem Automobilbereich, mit einem Studium am Campus Schwenningen weiter spezialisieren und eine junge Frau ein Informatik-Studium in Furtwangen absolvieren. Einige der Teilnehmenden nehmen das Angebot der Hochschule Furtwangen wahr, als Gasthörer individuell ausgewählte Vorlesungen aus Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft zu besuchen, um sich auf ihr angestrebtes Studium auch fachlich vorzubereiten.

Studierende entwerfen interaktive Systeme für Menschen mit Demenz

Sitztanz

Wie können interaktive digitale Medien genutzt werden, um die Lebensqualität von Menschen mit Demenz zu verbessern? In einer Lehrveranstaltung, welche Studierende aus „Digitale Medien“ und dem Studiengang „Angewandte Gesundheitswissenschaften“ gemeinsam besuchten, haben sie zusammen mit Menschen mit Demenz und Betreuungskräften im Pflegeheim St. Cyriak in Furtwangen innovative Ideen entwickelt.

Die entwickelten Prototypen haben sie nun im Pflegeheim St. Cyriak vorgestellt. Entstanden ist unter anderem ein interaktives Memory-Spiel. Die Symbole auf den hölzernen Karten sind eingraviert, so dass sie nicht nur angeschaut, sondern auch gefühlt werden können. Über Marker auf der Rückseite erkennt die Ablage-Box die Karten und erzeugt je nach Kombination verschiedene Geräusche und Lieder. Auch wurde ein System entwickelt, mit dem Menschen mit Demenz beim Sturzprophylaxetraining gemeinsam musizieren können, indem sie mit den Bewegungen ihrer Hände und Füße Instrumente steuern und so ein bekanntes Lied spielen.

Das Besondere an der von Professoren Christophe Kunze (Fakultät Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft) und Mathias Wölfel (Fakultät Digitale Medien) gemeinsam geleiteten Lehrveranstaltung: Die Ansätze dazu entstehen nicht in einem Forschungslabor, sondern werden mit Hilfe der sensiblen Einbindung der zukünftigen Nutzergruppen entwickelt. Dazu kooperiert die HFU mit dem Pflegeheim St. Cyriak in Furtwangen.

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41. Ausgabe der Fakultätszeitschrift WING

Pünktlich zum Vorlesungsbeginn des Sommersemesters 2017 ist die 41. Ausgabe der Zeitschrift der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, kurz WING, erschienen. Die WING berichtet über das Leben in und um Furtwangen, die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen und die praxisnahe Lehre und Forschung an der Hochschule Furtwangen. Sie ist im Dekanat der Fakultät in der Baumannstraße 38 in Furtwangen erhältlich und kostet 1,50 Euro.

Leseproben der aktuellen Ausgabe, Informationen rund um die WING sowie das Archiv sind unter folgendem Link zu finden: www.hfu-wing.de


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Erste Innovationsprojekte im neuen Masterstudiengang WPI

Zentrales Element des Masterstudienganges „Wirtschaftsingenieurwesen – Product Innovation“ (WPI) ist ein zweisemestriges Innovationsprojekt. Den Studierenden wird dabei die Möglichkeit gegeben, das Erlernte praxisnah zu erleben und eigenverantwortlich anzuwenden. Die ersten vier im Sommersemester 2016 gestarteten Teams haben nun ihre Projekte erfolgreich abgeschlossen.

  • Flexible Sensorik und Auswertung für Condition Monitoring and Predictive Maintenance: Stillstandszeiten und Maschinenausfälle gehen mit Produktionsausfällen und damit Kosten einher. In diesem Projekt wurde ein Demonstrator entwickelt, der die gezielte Einbringung von Fehlern in ein technisches System sowie deren frühzeitige Erkennung durch geschickte Sensorik und Datenanalyse ermöglicht.
  • Kompetenzzentrum 3D-Druck: Im Rahmen dieses Projekts wurde der Grundstein für ein Kompetenzzentrum für 3D-Druck gelegt. Diese zentrale Informationsquelle kann sowohl von den Fakultäten der HFU als auch von Unternehmen in Anspruch genommen werden.
  • Lawinenrettungssystem SmartMask: Schneelawinen fordern jedes Jahr Menschenleben. Ausrüstung wie Lawinenrucksäcke erhöhen die Überlebenswahrscheinlichkeit bei einem derartigen Unglück. Im Rahmen des Projekts wurde ein System ausgearbeitet und zum Patent angemeldet, das die Erstickungsgefahr bei Verschüttung weiter vermindert.
  • Sensorik mobiler Roboter: Im Rahmen des Projekts wurde eine mobile Roboterplattform entwickelt, mit der das Team am jährlichen Sick Robot Day teilnahm. Dieses Mal mussten die Roboter Schaumstoffwürfel aufnehmen und möglichst schnell, autonom sowie kollisionsfrei in einem schachbrettartigen Feld platzieren.

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Hanuta for Bugs statt Bug Bounty

Prof. Dr. Friedbert Kaspar und Elias Backmund

Unter dem Motto: "Hanuta for Bugs statt Bug Bounty" führen Professor Dr. Friedbert Kaspar und Martin Kramer von der Fakultät Informatik seit einem Jahr ein Bug Bounty-Programm durch. Dahinter steckt die Idee, dass diejenigen, die eine Schwäche in einer Software oder einer IT-Infrastruktur entdecken, dafür belohnt werden. Beim Bug Bounty-Programm der Fakultät Informatik sollen Studierende Schwächen der IT der Fakultät Informatik und des Rechenzentrums der HFU finden, diese Bugs an die Betreuer berichten und dafür symbolisch mit Hanuta belohnt werden.

Für das Wintersemester 2016/17 konnte die Firma Airbus als Sponsor für den Siegerpreis gewonnen werden. Im Rahmen der Sicherheitsbelehrung der Studierenden am 21. März 2017 wurde nun der Preis verliehen. Gewinner ist Elias Backmund, Student des Studiengangs Allgemeine Informatik mit Vertiefung Netze und IT-Sicherheit im 4. Semester. Als Preis durfte er eine Tasche mit einem Amazon-Gutschein über 130 Euro und vielen Hanutas und Bountys entgegen nehmen. Auf dem zweiten Platz landete Julian Keller, der im Wintersemester 2016/17 als Student im Studiengang Computer Networking seine Thesis schrieb. Er darf sich über zwei große Pakete Hanuta freuen

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Schülerstudium an der Fakultät Informatik

Eine Programmiersprache von Grund auf zu erlernen ist schon für Studierende eine echte Herausforderung.  Umso mehr gilt dies für Schüler. Die Hochschule Furtwangen ermöglicht Schülerinnen und Schülern bereits während der Schulzeit am regulären Studienangebot Programmierung teilzunehmen. Bei der Zertifikatübergabe am 21. Februar 2017 an der Fakultät Informatik durften sechs erfolgreiche Schüler ihre Teilnahmezertifikate in Empfang nehmen. Während des Wintersemesters 2016/17 hatten die Schüler und Auszubildenden der Systemelektronik der Robert-Gerwig-Schule Furtwangen zusammen mit den Erstsemesterstudierenden des Studiengangs Allgemeine Informatik die anspruchsvolle Programmiersprache C++ erlernt. Die Schüler fanden es toll, darüber hinaus schon mal in den regulären Studienbetrieb hineinzuschnuppern und das Studentendasein erleben zu können.

Prof. Dr. Wolfgang Rülling, der das Schülerstudium durchgeführt hatte, hob bei der Zertifikatübergabe die enorme Leistung und das außergewöhnliche Engagement der Schüler hervor: „Ich bin begeistert, wie gut Sie das Schülerstudium als Zusatzleistung zum normalen Unterricht geschafft haben.“  Die Klausur sei anders als eine Klassenarbeit an der Schule; die Anforderungen seien jedoch genau gleich hoch wie für die Studierenden gewesen. Auch der Schulleiter der Robert-Gerwig Schule, Herr Ender, und die betreuenden Lehrkräfte freuten sich über die tolle Leistung ihrer Schüler und Azubis.

Das Schülerstudium der Fakultät Informatik findet jedes Semester statt.
Weitere Informationen unter  Schülerstudium

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Tuttlinger Gymnasialstufe belegt Informatik-Vorlesung

Seit 13. März 2017 ist es Realität. Die Tuttlinger Gymnasien Immanuel-Kant und Otto-Hahn gehen mit dem Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen eine Kooperation der besonderen Art ein: 13 informatikaffine Schülerinnen und Schüler besuchen die Vorlesung „Informatik I“ und das dazugehörige Praktikum.

Als Programmleiter seitens des Campus zeigt sich Professor Dr. Albrecht Swietlik verantwortlich. „Ziel der Initiative ist es, ein Förderprogramm für sehr gute Schüler der Jahrgangsstufe 11 zu schaffen. Gleichzeitig bietet der Kurs Gelegenheit, den Studienalltag kennenzulernen“. Innerhalb dieses Semesters lernen sie die Programmiersprache C kennen. „Das sogenannte Schülerstudium umfasst drei Vorlesungs- plus zwei Praktikumseinheiten à 45 Minuten pro Woche exklusive Vor- und Nachbereitung“, fährt der Informatik-Professor fort.

Vorreiterin dieser Form der Zusammenarbeit war die Tuttlinger Gymnasiastin Julia Högerle vom Immanuel-Kant-Gymnasium. Sie schloss 2016 erstmals einen Informatik-I-Kurs aus dem Curriculum am Hochschulcampus Tuttlingen erfolgreich ab. Högerle war unter den besten zehn der insgesamt 40 Kursteilnehmer.

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Forschung


Grenzüberschreitende Forschung am Oberrhein

Die Hochschule Furtwangen ist an einem grenzüberschreitenden Projekt beteiligt, das nun startet. Ziel ist die bessere wissenschaftliche Vernetzung im Oberrheingebiet. Unter der Abkürzung „RMTMO RI“ soll ein Konzept für die Forschungsinfrastruktur in den grenznahen Gebieten von Frankreich, Deutschland und der Schweiz entstehen. Es werden bestehende Forschungsinfrastrukturen inventarisiert und Informationen wie Zugänglichkeit und Kapazität über eine Datenbank zugänglich gemacht.

So sollen Lücken in der Infrastruktur benannt werden und an noch nicht optimal genutzten Stellen die Zugänglichkeit und Verfügbarkeit von Forschungsinfrastruktur weiter verbessert werden. Mit rund 950.000 Euro wird das Großforschungsinfrastrukturprojekt für drei Jahre bezuschusst. Es steht unter der Leitung der Universität Freiburg. Die HFU trägt zur Durchführung der Inventarisierung der Forschungsinfrastruktur und zur Erstellung zukünftiger Szenarien der Großforschungsinfrastruktur bei. Die Abkürzung RMT-TMO steht für die „Region Metropolitaine Trinationale du Rhin Superieur – Trinationale Metropolregion Oberrhein“, die Abkürzung RI für "Renforcement des infrastructures de recherche - Research Infrastructure".

Partner
Beteiligt sind aus Deutschland: Universität Freiburg, Universität Koblenz-Landau, Karlsruher Institut für Technologie, Hochschule Furtwangen, Hochschule Offenburg und Hochschule Karlsruhe, aus der Schweiz: Universität Basel und Fachhochschule Nordwestschweiz, aus Frankreich: Université de Haute-Alsace, Université de Strasbourg, Centre National de la Recherche Scientifique – Délégation Alsace, SATT Conectus Alsace, Institut National des Sciences Appliquées de Strasbourg und das Institut National de la Santé et de la Recherche Médicale – Délégation.

Was ist Interreg?
Das Projekt wird durch Interreg finanziert. Die Interreg-Programme wurden 1989 von der europäischen Union ins Leben gerufen. Mittlerweile gibt es mehr als 100 solcher Programme entlang der der Binnen- und Außengrenzen der EU. Im Rahmen dieser Programme werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gemeinsame Projekte gefördert, die über die Grenzen der EU hinweg durchgeführt werden.

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Drei internationale Kooperationsprojekte bewilligt

Im Rahmen des Projektaufrufs 2016 der Wissenschaftsoffensive (WO) wurden nun drei Projektanträge bewilligt, an denen die Hochschule Furtwangen beteiligt ist. Die Wissenschaftsoffensive ist ein innovatives und europaweit einzigartiges Förderinstrument zur Unterstützung von exzellenten, grenzüberschreitenden Forschungsprojekten in der Trinationalen Metropolregion Oberrhein (TMO). Von insgesamt 22 eingereichten Projektvorschlägen wurden sieben Anträge zur Förderung ausgewählt. Die bewilligten Projekte sind:

HALFBACK – Länderübergreifende hochverfügbare Smart Factories in der Cloud
Partner: Hochschule Furtwangen (Projektkoordination: Prof. Dr. Christoph Reich), INSA de Strasbourg, Université de Strasbourg
Assoziierte Partner: Kirner Schleifmaschinen, Senk CNC-Fräs- & Graviertechnik, Industrie Informatik, inovex, GTEO, INEVA SAS, Rhénatic
Projektziel: Design und die Entwicklung einer intelligenten Produktionsinfrastruktur, welche die Hochverfügbarkeit von Produktionsprozessen über Standort- und Ländergrenzen ermöglicht.

HNBi – Biomechanik des Systems Schädel-Hirn-Halswirbelsäule  
Partner: Université de Strasbourg, Hochschule Furtwangen (Projektverantwortlicher an der HFU: Prof. Dr. Steffen Peldschus), Universitätsklinikum Freiburg, Deutsch-Französisches Forschungsinstitut Saint-Louis
Assoziierte Partner: Daimler (DAI), Porsche, DYNAmore, ORTEMA, CELLUTEC, SHARK, DYNAmore France SAS, ANTARES, Universitätsmedizin Mainz
Projektziel: Entwicklung eines numerischen Kopf-/Halswirbelsäule-Verletzungsprädiktionswerkzeugs für die Evaluierung von Schutzsystemen in PKW und von Helmen. Die Projektergebnisse bilden die Grundlage einer „verletzungsmechanischen Plattform“ für die Rechtsmedizin und sollen zur Entstehung eines Exzellenzzentrums für Traumata im Bereich Schädel-Hirn-Halswirbelsäule beitragen.

SPIRITS – Intelligente 3D-gedruckte interaktive Roboter zur interventionellen Radiologie und Chirurgie
Partner: INSA Strasbourg, Hochschule Furtwangen (Projektverantwortlicher an der HFU: Prof. Dr. Ulrich Mescheder), Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, Fachhochschule Nordwestschweiz, Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne
Assoziierte Partner: Universität Mainz, Alsace Biovalley, Axilum Robotics, Memry, Handy Tech Elektronik, Sensoptic, iSYS Medizintechnik
Projektziel: Entwicklung und Integration innovativer 3D-gedruckter robotischer Assistenzsysteme für die interventionelle Radiologie sowie für die hybride bildgestützte Chirurgie.

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OPUS-Hochschulschriftenserver – eine Erfolgsgeschichte

Seit mehr als einem Jahr bieten die HFU-Bibliotheken Studierenden und Hochschulangehörigen die Möglichkeit  Abschlussarbeiten und Publikationen auf dem OPUS-Hochschulschriftenserver der HFU zu dokumentieren und/oder hochzuladen und damit sichtbar zu machen. Zum Sommersemester 2017 wurde nun die Grenze von 1.000 in OPUS dokumentierten Abschlussarbeiten und Publikationen überschritten.

Das OPUS-Repositorium startete initial mit rund 400 Arbeiten der Fakultät Wirtschaft.  Mittlerweile haben viele ProfessorInnen ihre Publikationen bibliografisch und im Volltext hochgeladen und nachgewiesen. Auch die Anzahl der eingetragenen Bachelor- und Masterthesisarbeiten verzeichnet zum Semesterbeginn 2017 einen deutlichen Anstieg.

opus.hs-furtwangen.de

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Bibliothek präsentiert Autoren der HFU

Auch im Sommersemester 2017 machen die Bibliotheken den literarischen Output der HFU-Angehörigen sichtbar: Bereits im dritten Semester in Folge werden im Rahmen der Aktion „Deine Bib präsentiert Autoren der HFU“ die Werke der HFU-Mitarbeitenden nicht nur auf Facebook und den multimedialen Stelen in der Bibliotheken beworben, sondern auch in den Neuerwerbungsregalen an den drei Standorten ausgestellt und zur Ausleihe bereitgehalten.

Alle Publikationen von HFU-Angehörigen sind mit einem entsprechenden Aufkleber gekennzeichnet und so leichter zu identifizieren.

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Neues Buch zu e-Learning von Prof. Dittler

Von Professor Dr. Ullrich Dittler (Fakultät Digitale Medien) ist im De Gruyter Verlag ein neues Buch erschienen: "E-Learning 4.0: Mobile Learning, Lernen mit Smart Devices und Lernen in sozialen Netzwerken". Neben den inzwischen etablierten elektronischen Lehr- und Lernformen wie Computer- oder Web-based-Trainings und virtuellen Seminaren gewinnt das "Mobile Learning" mit Smart Devices und die Lernunterstützung und -begleitung in sozialen Netzwerken stetig an Bedeutung. Anhand zahlreicher Beispiele sowohl aus der betrieblichen Praxis weltweit operierender Unternehmen, als auch aus der Hochschullehre, zeigt Dittler grundsätzliche Einsatzszenarien und Erfolgsfaktoren des Lernens mit Mobile Devices sowie des Lernens in Sozialen Netzwerken auf.

https://www.degruyter.com/viewbooktoc/product/467643?rskey=XUlO4F&result=1

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Auszeichnungen


Fakultät Informatik in den Top 10

Die Fakultät Informatik der Hochschule Furtwangen erhält von Personalverantwortlichen deutscher Unternehmen ein hervorragendes Zeugnis. Für das aktuelle Uni-Ranking der Zeitschrift Wirtschaftswoche, bei dem der Fokus auf dem Praxisbezug liegt, bewerteten Personalchefs die deutsche Hochschullandschaft. Auch in dieser Auswertungsrunde befindet sich die Fakultät Informatik in den Top 10.

Mit dieser hervorragenden Platzierung bestätigt die Fakultät Informatik ihren traditionell sehr guten Ruf. Seit vielen Jahren landet die Fakultät bei den Rankings der Wirtschaftswoche in den Top 10. Für die Bewertung wurde gefragt, welche Universitäten und Hochschulen die Studierenden optimal auf die Bedürfnisse der Unternehmen vorbereiten. Hochschulen, die die Digitalisierung auf die Agenda setzen und ein breites Studienangebot bieten, qualifizieren demnach am besten für den Berufseinstieg. Neben einer fundierten Praxiserfahrung legen die Personaler sehr viel Wert auf die Persönlichkeit der Bewerber.

Für die Rangliste wurden 540 Personalverantwortliche aus kleinen, mittleren und großen Unternehmen befragt. Die Experten wählten aus einer Liste aller Hochschulen die Einrichtungen aus, deren Absolventen ihre Erwartungen am besten erfüllen. Die Personalverantwortlichen bestätigten der Fakultät Informatik der HFU bei dem Uni-Ranking hervorragende Arbeit.

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Auszeichnung für die "Küche von morgen"

Auf der internationalen Möbelmesse „Living Kitchen“ in Köln wurden im Januar 2017 Studierende der Angewandten Gesundheitswissenschaften der Hochschule Furtwangen für ihre Überlegungen zur "Küche von morgen" ausgezeichnet. Bei dem von "Der Kreis - Anja Schaible Stiftung" gestellten Thema erarbeiteten im Sommersemester 2015 und Wintersemester 2015/16 Studierende der Hochschule Furtwangen zusammen mit Studierenden der Fachrichtungen Design und Innenarchitektur der Hochschule Wismar Ideen für unterschiedliche Nutzertypen, vom „Bio Kocher“ bis zum „Lässig Kocher“. Die Musterküchen konnten auf der Messe ausprobiert werden.

Die Furtwanger Gruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Peter König nutzte für ihre Konzeption die Senioren- und Behindertenwohnung „Future Care Lab“ als Studienobjekt. Diese Musterwohnung befindet sich beim ehemaligen Furtwanger Krankenhaus. Fragestellungen, mit denen sich die Studierenden beschäftigten, waren: Wie wird sich die Küchenarchitektur in den nächsten zwei Jahrzehnten verändern, wird es eine flexible Einheit als „Lebensraum Küche, Wohnen und Arbeiten“ geben? Und brauchen wir dann überhaupt noch eine Küche im herkömmlichen Sinn? Die HFU-Studiengruppe konnte hierzu in etlichen Workshops zusammen mit Küchenherstellern und Küchenstudios wertvolle Anregungen für Zukunftskonzepte beitragen.


Video:
https://www.youtube.com/watch?v=4DnSkhLy4cc

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Preise für die besten BPT-Absolventen

Foto: Testo Industrial Services GmbH, Kirchzarten

Auch in diesem Jahr vergab die Testo Industrial Services GmbH wieder Preise an die beiden besten Absolventen des Studiengangs "Bio- und Prozess-Technologie" (BPT; Fakultät Medical and Life Sciences) des vergangenen Studienjahres. In Anerkennung von herausragenden Studienleistungen erhielten Alexa Zumkeller-Klingele aus Kirchzarten und Clemens Hall aus Villingen einen Scheck in Höhe von 300 Euro und 200 Euro. Frau Zumkeller-Klingele hat das Studium als Beste des Studienjahres 2015/16 und als Beste der Vertiefungsrichtung „Biotechnologie“ abgeschlossen. Herr Hall hat das Studium als Zweitbester des Studienjahres 2015/16 und als Bester der Vertiefungsrichtung „Verfahrenstechnik“, abgeschlossen. 

Zur Preisübergabe wurden die beiden Absolventen an den Firmenhauptsitz des messtechnischen Dienstleistungsunternehmens nach Kirchzarten bei Freiburg eingeladen. Zunächst führte Jonas Vogel (Foto Mitte) durch die Kalibrierlabore und es konnte der Reinraum, der für Schulungen genutzt wird, besichtigt werden. Anschließend erfolgte die Scheckübergabe durch Natascha Salemink, Leitung Innovation & Marketing Bereich GMP (Foto links), und Personalleiterin Sabine Thomaier (Foto rechts).

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Die Besten im Informatik-Grundstudium

v.l.n.r.: Markus Wingler (doubleSlash), Thu Diem Nguyen (ITP), Nadine Schiffmann (doubleSlash), Prof. Dr. Peter Fleischer (Studiendekan AIN), Prof. Dr. Mohsen Rezagholi (Dekan), Kenan Sengün (M&M), Stephan Gudd (AIN)

Bei der fakultätsinternen Erstsemesterbegrüßung am 13. März 2017 hieß Dekan Professor Dr. Mohsen Rezagholi die neuen Bachelorstudentinnen und -studenten an der Fakultät Informatik willkommen. Bei der Begrüßung zeichnete die Fakultät die besten Absolventen des Grundstudiums mit einer Urkunde aus. Die guten Leistungen wurden darüber hinaus von Industriepartnern der Fakultät mit einem Preis von jeweils 500 Euro prämiert. Stephan Gudd vom Studiengang Allgemeine Informatik durfte den Preis vom Softwareunternehmen M&M aus St. Georgen entgegen nehmen. Thu Diem Nguyen, IT-Produktmanagement-Studentin, wurde vom Softwareunternehmen doubleSlash aus Friedrichshafen ausgezeichnet. Beide IT-Unternehmen sind langjährige Mitglieder des Industriebeirats der Fakultät Informatik und kooperieren eng mit der Fakultät Informatik der Hochschule Furtwangen.

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Internationales


ERASMUS-Personalmobilität

Auch im akademischen Jahr 2017/18 ist es Beschäftigten der Hochschule wieder möglich, sich für eine Fortbildung oder eine Gastdozentur im Ausland zu bewerben, die aus ERASMUS-Mitteln finanziell bezuschusst wird. Folgende Websites enthalten alle wichtigen Informationen zu den Möglichkeiten, Voraussetzungen und zum Ablauf einer Förderung:
Fort- und Weiterbildung im Ausland
Lehraufenthalte im Ausland

Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass der/die Vorgesetzte/r seine/ihre Zustimmung gibt (diese wird im Bewerbungsformular gefordert). Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2017.

Für Fragen steht das International Center gerne jederzeit zur Verfügung.
Kontakt: Ilka Günnel, guen(at)hs-furtwangen.de, 07723 920-2556.

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Gastwissenschaftler aus Montenegro zu Besuch an der Fakultät Informatik

Bei Kendrion Villingen im Reinraum (Feritigung von Druckventilen), von links nach rechts: Matthias Lermer, Assist Prof Dr Ivana Ognjanović, Christoph Reich, Prof Dr Ramo Šendelj, Hendrik Kuijs.

Ende März 2017 waren drei Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler aus Montenegro von der University Donja Gorica in Podgorica zu Besuch an der Fakultät Informatik. Im Rahmen des DAAD Erasmus Plus Mobility Programms nahmen Prof. Dr Ramo Šendelj, Assist. Prof Dr Ivana Ognjanović und  Igor Ognjanović am einwöchigen Austauschprogramm teil. Von der Fakultät Informatik wurde der Austausch von Prof. Dr. Christoph Reich und seinem Team organisiert.

Das DAAD Erasmus Plus Mobility Programm soll die Zusammenarbeit in Europa intensivieren. Ziel dieser Kooperation ist es, die Forschungszusammenarbeit im Bereich Informatik zu vertiefen und auszubauen, insbesondere in den Forschungsfeldern Cloud Computing und IT-Sicherheit. Im Rahmen dieses Besuchs wurden spezifische Forschungsfragen definiert, die zukünftig gemeinsam bearbeitet werden können. Neben dem intensiven fachlichen Austausch standen Besuche bei den Firmen Kendrion in Villingen und M&M in St. Georgen sowie Ausflüge in die schöne Schwarzwaldumgebung auf dem Programm.

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Diesen Herbst erstmals vier Tuttlinger Studierende im Auslandssemester

Von links: Colino Neves (Student Industrial Materials Engineering), Sina Martin (Studentin Industrial MedTec), Johannes Braig (Student Industrial MedTec), Tanja Heider (Studentin Industrial MedTec), Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Kukral (Fakultät Mechanical and Medical Engineering), Jenny Sailer (International Center Campus Tuttlingen)

Vier Studierende des Hochschulcampus Tuttlingen absolvieren im Wintersemester 2017/18 erstmals ein gebührenfreies Auslandssemester an Hochschulen in den USA beziehungsweise Kanada. Ermöglicht wird dies durch die Bereitschaft der Fakultät Industrial Technologies, sich aktiv an FiPS, dem Furtwangen Internship Placement Service, zu beteiligen. 

Das Programm FiPS vermittelt sorgfältig ausgewählte Studierende von Partnerhochschulen aus dem englischsprachigen Ausland für ein Pflichtpraxissemester in deutsche Firmen. Im Gegenzug erhält die Hochschule Furtwangen (HFU) gebührenfreie Studienplätze von diesen Partnerhochschulen. Die Idee zu FiPS stammt von Prof. Dr. Rüdiger Kukral von der Fakultät Mechanical and Medical Engineering am Campus Schwenningen. Unter seiner Regie wurde das Austauschmodell seit 2004 aufgebaut und sukzessive weiterentwickelt. Der Erfolg gibt ihm recht: Bislang absolvierten mehr als 100 HFU-Studierende ein Studiensemester in Nordamerika oder Schottland.

In diesem Jahr wurden Studierende von der University of New Brunswick, Kanada und der University of Glasgow, Schottland in Unternehmen aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg und darüber hinaus vermittelt. Sie beginnen ihr Praktikum bereits im Sommer dieses Jahres und freuen sich auf ihre „German Experience“. Die teilnehmenden Unternehmen schätzen den fachlichen Input durch die hohe Ausbildungsqualität der ausländischen Praktikantinnen und Praktikanten. Ihren Mitarbeitenden vor Ort bietet sich zudem durch den direkten Kontakt die Möglichkeit, ihre Englischkenntnisse zu verbessern und sich interkulturell zu sensibilisieren.

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Weiterbildung


Preisgeld für Wissenschaftliche Weiterbildung

Wer zu einem Thema lehrt und forscht, das auch außerhalb der HFU als Weiterbildungsangebot auf Interesse stößt und finanzielle Unterstützung benötigt, sollte sich für den CEDA-Award (die Abkürzung steht für Continuing Education Development) bewerben. Es werden Bewerbungen sowohl von Einzelpersonen als auch von Teams angenommen. Bewerbungsschluss ist der 15. September 2017, das Preisgeld beträgt bis zu 70.000 Euro.

Für die Entwicklung und den Ausbau innovativer Weiterbildungsangebote in der Bildungsregion Südbaden vergibt das Projekt „Weiter in Südbaden“ die Gelder. Dr. Thomas Jechle, Leiter der HFU Akademie, hat gemeinsam mit Jan Ihwe, Akademischer Direktor der Freiburger Akademie für Universitäre Weiterbildung (FRAUW) die Projektleitung von „Weiter in Südbaden“ inne. Das Projekt wird vom Europäischen Sozialfonds in Baden-Württemberg und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert.

Näheres zur Ausschreibung unter: https://www.weiterbildung.uni-freiburg.de/Projekte/WIS/CEDA

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Stress reduzieren

Belastungssituationen lassen sich im beruflichen Alltag kaum vermeiden. Mitunter entwickeln diese aber eine Dynamik, die letztlich zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Stress bis hin zum Burn-out sind die extremen Folgen. Wie kann man einer solchen Dynamik vorbeugen? Wie erkennt man die ersten Anzeichen für Stress und was kann man selbst dagegen tun?

Sylvana Grabitzki, die auch das Seminar „Zeit- und Selbstmanagement“ an der HFU leitet, stellt im Seminar "Stress reduzieren, Leistungsfähigkeit gewinnen, Ressourcen aktivieren" verschiedene Werkzeuge vor.

Mehr Informationen und Anmeldung: HFU-Akademie


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Kurse HFU Akademie

Kurs-Nr.    Veranstaltung    Starttermin    Anmeldeschluss    Campus
847EXCEL-Auffrischung: Formeln, Funktionen und Zellbezüge (Aufbau auf Grundkenntnisse)25. April 20177. April 2017Fu
852Workshop zum HFU-Personaldialog für Beschäftigte (VS)3. Mai 20177. April 2017VS
851Workshop zum HFU-Personaldialog für Beschäftigte (Fu)4. Mai 20177. April 2017Fu
824Stress reduzieren, Leistungsfähigkeit gewinnen, Ressourcen aktivieren (siehe auch gesonderter Text)5. Mai 201710. April 2017Fu
856Interkulturelle Kompetenz: Leben in und mit kultureller Vielfalt15. Mai 201714. April 2017Fu
848EXCEL Mini-Workshop 1: Aufbereiten und importieren von Daten23. Mai 201724. April 2017Fu
849EXCEL Mini-Workshop 2: Filtern, Sortieren und Gültigkeitsprüfung23. Mai 201724. April 2017Fu
867Effective Visual Communication of Science29. Mai 201730. April 2017Fu
868LaborleiterInnen-Schulung1. Juni 201715. Mai 2017Fu
865Promotionslandkarte. Karriereoption Promotion - Chancen und Risiken13. Juni 201730. Mai 2017Fu
866Strategien zur Vereinbarkeit von Familien- und Karriereplänen13. Juni 201730. Mai 2017Fu
857Strategien in Berufungsverfahren und aktive Rekrutierung - Workshop für Dekane/Dekaninnen19. Juni 201722. Mai 2017VS
858Strategien in Berufungsverfahren - Theaterworkshop für AkteurInnen in der Gleichstellung19. Juni 201722. Mai 2017VS
850Personalgespräche sicher führen (für Führungskräfte)29. Juni 201729. Mai 2017Fu
843Urheberrecht und Hochschullehre: Ein Workshop für Lehrende an der HFU29. Sept. 201728. Aug. 2017Fu.

TYPO3 für Redakteure/-innen

Kurs-Nr.VeranstaltungTerminAnmeldeschlussCampus
861TYPO3 7.6 für HFU Redakteure/-innen 112. April 20175. April 2017Fu
862   TYPO3 7.6 für HFU Redakteure/-innen 213. April 20176. April 2017Fu
863    TYPO3 7.6 für HFU Redakteure/-innen 318. April 201711. April 2017Fu

 Coaching- und Beratungsangebote

Kurs-Nr.VeranstaltungStartterminAnmeldeschlussCampus
843Office-Support an der HFU - Coaching/Einzelberatungab sofortkein AnmeldeschlussFu/VS/TUT
854"Adobe Acrobat Reader DC" - Coaching/Einzelberatungab sofortkein AnmeldeschlussFu/VS/TUT
853   Optimierter Umgang mit E-Mails ab sofortkein AnmeldeschlussFu/VS/TUT

 

Anmeldungen können über das Portal der HFU Akademie erfolgen. Dort finden sich auch die Details zu den einzelnen Kursen. 

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Personalia


Prof. Dr. Robert Richter neu im Studiengang Physiotherapie

Seit wann sind Sie an der HFU und was waren Ihre Aufgaben, bevor Sie an die HFU kamen?
Seit 1. März 2017. Zuvor war ich fast sieben Jahre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Fakultätskoordinator an der IB Hochschule Berlin tätig. Ich war hier neben Forschung und Lehre vor allem in den Bereichen der Studiengangsentwicklung, -implementierung und -akkreditierung aktiv. Auch zahlreiche Aufgaben in den Bereichen der Lehr- und Hochschulevaluation gehörten zu meinem Tätigkeitsspektrum. Parallel promovierte ich an der Universität Potsdam zum Thema „Physiotherapie und Wissenschaft“. Vor meiner Zeit an der Hochschule arbeitete ich als Physiotherapeut und Lehrkraft für Physiotherapie und baute für einen großen Träger eine Physiotherapieschule auf, die ich von 2004 bis 2010 leitete.

Welche Forschungs-/Lehrschwerpunkte möchten Sie in nächster Zeit setzen?
Ich befasse mich nun schon einige Zeit mit dem Thema Verwissenschaftlichung der Physiotherapie und deren Relevanz für die angewandte Physiotherapie sowie die Gesundheitsversorgung in Deutschland. Hier interessiert mich vor allem die Gestaltung einer gelingenden Theorie-Praxis-Beziehung unter den Aspekten einer zunehmenden wissenschaftlichen Fundierung und Substituierung therapeutischen Handelns. Da dies seinen Ursprung in der hochschulischen Ausbildung von Physiotherapeut*innen nimmt, versteht es sich von selbst, dass ich diese Aspekte verschränkt mit einer auf Evidenz basierenden Anwendungsorientierung auch in der Lehre stärken möchte.

Und was war Ihr erster Eindruck von der HFU?
Sehr gut organsiert mit klaren Zuständigkeiten, sehr kompetente Mitarbeiter/innen, große Offenheit sowie Möglichkeiten der Entfaltung für innovative Ideen und flache Hierarchien. Auch die gute Ausstattung fiel mir gleich auf.

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Prof. Dr. Hanna Niemann neu im Studiengang Physiotherapie

Seit wann sind Sie an der HFU und was waren Ihre Aufgaben, bevor Sie an die HFU kamen?Seit dem 1. März 2017 bin ich an der HFU. Vorher war ich mehrere Jahre ärztlich in der Radiologie tätig. Im Anschluss daran habe ich als Geschäftsführerin einer Herzultraschall-Akademie und als Lehrbeauftragte für Anatomie und Physiologie an der ETH Zürich gearbeitet.

Welche Forschungs-/Lehrschwerpunkte möchten Sie in nächster Zeit setzen?
Der Studiengang Physiotherapie ist erst letztes Semester gestartet. Es ist großartig, hier Lehrschwerpunkte und –inhalte von Anfang an mitgestalten zu können. Gerade die sinnvolle Verzahnung von Anatomie, Physiologie und Krankheitslehre liegt mir hier am Herzen. Hierfür möchte ich auch Beispiele aus der Praxis und praktische Übungen integrieren. Daneben möchte ich anwendungsbezogene, klinisch ausgerichtete Ultraschall-Forschung am muskuloskelettalen System etablieren, hier gibt es aktuell sehr spannende Entwicklungen.

Und was war Ihr erster Eindruck von der HFU?
Sehr engagierte, hilfsbereite Kollegen und motivierte Studierende. Hier wird effizient und erfolgreich an der Weiterentwicklung eines neuen Studienganges gearbeitet.

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Honorarprofessur für Sicherheitsexperten Dr. Helmut Körber

Dekan Prof. Dr. Stephan Lambotte (links) mit Honorarprofessor Dr. Helmut Körber

Die Hochschule Furtwangen hat den promovierten Physiker Helmut Körber im März 2017 zum Honorarprofessor ernannt. Damit würdigt die HFU sein langjähriges Engagement als Lehrbeauftragter der Fakultät Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft.

An der HFU lehrt Helmut Körber sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudiengang „Security & Safety Engineering“. Er hat maßgeblich daran mitgewirkt, dass Bachelorstudierende die Zusatzqualifikation zum Störfallbeauftragten erlangen können. Seine Lehrveranstaltungen beschäftigen sich mit Risikoanalysen sowie mit dem Thema Reaktorsicherheit. Eine Besonderheit ist seine Veranstaltung „Wirtschaftlichkeitsbewertung von Sicherheitstechnik im Umwelt- und Arbeitsschutz“, in der die angehenden Ingenieure die finanzielle Machbarkeit von Projekten und die eventuell bestehenden Finanzierungsrisiken abzuschätzen lernen. Da die Finanzierung größerer Projekte häufig durch internationale Institutionen erfolgt, werden alle Fachbegriffe auf Deutsch und Englisch vermittelt.

Helmut Körber studierte Physik an der Universität Stuttgart und befasste sich bereits in seiner Diplomarbeit mit einem seiner späteren Fachgebiete, der Kerntechnik. Nach dem Studium arbeitete Körber mehrere Jahre am Institut für Kernenergetik und Energiesysteme in Stuttgart und begleitete dort den Aufbau der Abteilung Reaktorsicherheit und Umweltschutz. In seiner Promotion befasste er sich mit der Computer-Simulation von Kernschmelzunfällen, wie sie später in Fukushima tatsächlich stattfanden.

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Judith Jakob erhält Promotionsstipendium des Cusanuswerks

Judith Jakob, Promovendin im Fach Informatik, erhält ab April 2017 ein Promotionsstipendium des Cusanuswerks, dem Begabtenförderungswerk der katholischen Kirche in Deutschland. Frau Jakob überzeugte die Auswahlkommission in einem mehrstufigen Auswahlverfahren durch ihre fachlichen Kenntnisse und Leistungen sowie durch ihr ehrenamtliches soziales Engagement bei der Katholischen jungen Gemeinde und in der Flüchtlingshilfe.

Frau Jakob promoviert seit September 2016 an der Hochschule Furtwangen bei Professor Dr. Fleischer in der Fakultät Informatik in einem kooperativen Promotionsverfahren mit der Óbuda University Budapest und ist Mitglied im Kooperativen Promotionskolleg. Ihr Promotionsthema ist „Kamerabasierte Assistenz für Blinde und Sehbehinderte durch Adaption von Algorithmen aus dem Bereich Fahrerassistenz und durch Verwendung externer Informationen“. Vor der Aufnahme ihres Promotionsvorhabens arbeitete Frau Jakob bei der Firma C.R.S. ii Motion GmbH in Villingen als Entwicklungsingenieurin.

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IBH: Katharina Kirschbaum als Sprecherin wiedergewählt

v.l.n.r. Stefanie Graf, Katharina Kirschbaum und Marion Woelki

Ende letzten Jahres haben die Mitglieder der AG Gender & Diversity der Internationalen Bodenseehochschule die Referentin Katharina Kirschbaum als Sprecherin ihrer Arbeitsgruppe einstimmig wieder gewählt. Stefanie Graf (PH St. Gallen) tritt die Nachfolge von Marion Woelki (Universität Konstanz) an.

Die Hochschule Furtwangen ist eine der 30 aktiven Mitgliedshochschulen, die die Internationale Bodenseehochschule (IBH) bilden. Die Vernetzung der IBH-Mitgliedshochschulen erfolgen Arbeitsgruppen mit verschiedenen Themenschwerpunkten. Die IBH-AG Gender & Diversity hat zum Ziel, die Diskurse um Geschlechtergerechtigkeit, Familienfreundlichkeit Diversity im IBH-Raum zu erweitern, um Studien-, Arbeits- und Forschungsbedingungen für alle zu verbessern.

Mehr über die Aktivitäten und Veranstaltungen der AG hier und ein Interview mit Katharina Kirschbaum und ihrer Mit-Sprecherin Stefanie Graf hier.

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WING-Student Benedikt Doll ist Biathlon-Weltmeister

Screenshot Facebook-Seite Benedikt Doll

Benedikt Doll, Wirtschaftsingenieurwesen – Marketing und Vertrieb Student, triumphierte im Februar 2017 bei der Biathlon-Weltmeisterschaft im österreichischen Hochfilzen im 10 km-Sprint der Herren: Dank einer fehlerfreien Leistung am Schießstand und einer starken läuferischen Leistung krönte der Schwarzwälder seine bisherige Karriere mit dem Weltmeistertitel.

Unter folgendem Link ist ein Kurzbeitrag des SWR zu finden: http://www.ardmediathek.de/tv/SWR-Aktuell-Baden-W%C3%BCrttemberg/Doll-holt-Titel-im-Sprint/SWR-Baden-W%C3%BCrttemberg/Video?bcastId=254078&documentId=40622648



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Wintersport und Studium kombinieren

v.l.n.r. Tobias Simon, Petrick Hammann und Jan Mayländer

Dass sich Höchstleistungen im Sport und ein Studium durchaus kombinieren lassen, haben in dieser Wintersportsaison Studenten der Hochschule Furtwangen (HFU) wieder eindrucksvoll bewiesen. Bei der Winter-Universiade im kasachischen Almaty zeigten drei Furtwanger Studenten ihr Können.  

Die HFU ist Partnerhochschule des Spitzensports. Durch ihren Campus mitten im Schwarzwald ist die Hochschule Furtwangen besonders attraktiv für alle Wintersportler oder Disziplinen wie Mountainbike. Tobias Simon, Petrick Hammann und Jan Mayländer studieren alle den selben Studiengang in Furtwangen: „Wirtschaftsingenieurwesen – Product Engineering“. Als Mitglied der deutschen Studierenden-Nationalmannschaft gewann der 24-jährige Tobias Simon bei der Winter-Universiade in der Nordischen Kombination die Silbermedaille. Bei den Skispringern belegte Petrick Hammann Platz 20 und Jan Mayländer Platz 39.

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Alumnus Christoph Burkard ist „Persönlichkeit des Sports“

Foto: Michael Kienzler

Zur „Persönlichkeit des Sports“ wurde WING-Alumnus Christoph Burkard im März 2017 im Rahmen der Sportlerehrung der Stadt Rottweil ausgezeichnet. Bei den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro, Brasilien, stand im September 2016 mit Schwimmer Christoph Burkard ein Absolvent der Hochschule Furtwangen im Aufgebot der Deutschen Paralympischen Mannschaft. Über 100 Meter Brust in der Startklasse SB6 konnte Burkard, Alumnus des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen – Sales & Service Engineering, ins Finale einziehen und belegte dort den 6. Rang. Nach den Spielen in Rio beendete der Rottweiler seine lange und erfolgreiche Schwimmer-Karriere. I

nsgesamt kann Burkard unter anderem auf fünf Teilnahmen an Paralympischen Spielen zurückblicken. Bei den Paralympischen Spielen 2004 in Athen schwamm Burkard über 400 Meter Freistil zur Goldmedaille. Bei den Spielen 2012 in London erreichte er über 100 Meter Brust die Bronzemedaille.

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Ankündigungen


Der WING-Lauftreff startet – jeden Mittwoch gemeinsames Laufen

Auch im Sommersemester 2017 lädt der WING-Lauftreff zu entspannten Landschaftsläufen ein. Treffpunkte sind jeden Mittwoch um 19 Uhr im Hof des Gebäudes G, Baumannstraße 38 in Furtwangen oder um 19:20 Uhr am Startpunkt der jeweiligen Strecke.

Die Strecken und weitere Infos sind unter http://www.hs-furtwangen.de/studierende/campus-leben/sport/wing-halbmarathon/lauftreff.html zu finden.

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Erfolgreiches Führen einer Mehrgenerationenbelegschaft

Der nächste Vortrag in der Reihe "Best Practises" des Studiengangs Executive MBA (Fakultät Wirtschaft) findet am Freitag, 21. April 2017 um 17:30 Uhr am Campus Schwenningen, Raum E 0.04 statt. "Erfolgreiches Führen einer Mehrgenerationenbelegschaft – Fünf Generationen unterm Firmendach” ist der Titel des Vortrags von Dieter Monka, Head of Human Resources von Diehl Defence in Überlingen.

Er zeigt die strategischen Herausforderungen für das Management eines Technologiekonzerns auf, für fünf Generation mit ihren unterschiedlichen Erwartungen im Unternehmen Arbeitsbedingungen zu schaffen, die die Mitarbeiter erfolgreich motivieren und die Attraktivität als Arbeitgeber erhöhen. Der Vortrag findet in deutscher Sprache statt. Um Anmeldung zum Vortrag wird gebeten. Weitere Informationen und Anmeldungen unter  Telefon 07720 307-4315 oder E-Mail execmba(at)hs-furtwangen.de.

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Neue Sonderausstellung "Rasselbande"

Das Deutsche Uhrenmuseum zeigt vom 22. April bis 5. November 2017 seine neue Sonderausstellung "Rasselbande. Die Wecker kommen!". Wie wir uns wecken lassen, sagt viel über unser Leben aus. Entwicklung und Gebrauch von Weckern zeigt die Ausstellung anhand von Szenen aus weltbekannten Romanen auf.

Die beliebten Mittagsführungen für HFU-Mitglieder sind wieder in Planung. Neu ist der Blog zur Wecker-Ausstellung unter uhrengeschichten.wordpress.com. Wer selbst eine kuriose Geschichten rund um den Wecker beisteuern möchte, schickt diese an blog(at)deutsches-uhrenmuseum.de.

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Vortrag zu Sicherheitsmaßnahmen von Handelsunternehmen

Am Dienstag, 25. April 2017, referiert Bernd Unger, Leiter Unternehmenssicherheit international beim Lidl-Konzern, an der Hochschule Furtwangen über die Sicherheitsmaßnahmen von Handelsunternehmen. Der Vortrag in der Reihe „Furtwanger Sicherheitsdialog“ beginnt um 16 Uhr in der Aula der Hochschule Furtwangen, Robert-Gerwig-Platz 1. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ein großes Sicherheitsproblem, von dem heute nahezu jedes Einzelhandelsunternehmen betroffen ist, ist Ladendiebstahl. Hinzu kommen Einbrüche zur Nachtzeit, Raubüberfälle auf das Kassenpersonal, Produkterpressungen und Bombendrohungen. Immer wieder wird versucht, mit gefälschten Kredit- oder EC-Karten sowie mit Falschgeld zu bezahlen. Die Expansion in Auslandsmärkte wirft darüber hinaus neue Sicherheitsprobleme und die Frage nach einem weltweiten Risikomanagement auf. Referent Bernd Unger beleuchtet im Vortrag, wie Einzelhandelsunternehmen mit diesen Herausforderungen umgehen und wie die Gegenstrategien aussehen.

Der Furtwanger Sicherheitsdialog ist eine Veranstaltungsreihe des Studiengangs „Security & Safety Engineering“.

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Campus Day in Schwenningen

Der Campus Day vereint die Veranstaltungen Industrietag und Business Talks. Am Campus Schwenningen findet der nächste Campus Day am Mittwoch, 26. April 2017, 9 - 15 Uhr statt. Die Eröffnungsveranstaltung beginnt am Vorabend, am 25. April um 17 Uhr.

Liste der teilnehmenden Firmen

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Härterei- und Werkstoffkreis Tuttlingen

Professor Dr. Hadi Mozaffari-Jovein, Leiter des Härtereikreises Tuttlingen, mit Professor Dr.-Ing. Franz Wendl von der Fachhochschule Südwestfalen, der beim jüngsten Treffen zum Thema „Werkzeugstähle und ihre Wärmebehandlung“ referierte.

Bereits zehn Treffen des Härtereikreises Tuttlingen haben am dritten Standort der Hochschule Furtwangen stattgefunden. Durchschnittlich folgen rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum den Einladungen zu den Vortragsveranstaltungen. Fertigen von Produkten und abschließend Härten: Der letzte Schritt im Herstellungsprozess – das Härten – gilt als besonders wichtig, denn mangelndes Wissen auf diesem Gebiet kostet Unternehmen nicht nur Geld sondern langfristig Kunden oder gar die Existenz.

Die Agenda für anstehende Zusammenkünfte sieht für 2017 folgende Termine vor:

  • Mittwoch, 26. April: Schadensfälle an wärmebehandelten Bauteilen – immer auch ein Wärmebehandlungsfehler?
  • Mittwoch, 24. Mai: Die Einsatzhärtung von Einspritzdüsen aus dem Stahl 18CrNi8 im Wandel der Zeit
  • Mittwoch, 21. Juni: Aluminiumlegierungen – Überblick, Einsatzgebiete, Wärmebehandlung
  • Mittwoch, 26. Juli: Plasmanitrieren & Plasmanitrocarburieren
  • Mittwoch, 11. Oktober: AIAG-CQI-9-Qualitätsforderungen an die Wärmebehandlungsprozesse im Automobilbau
  • Mittwoch, 8. November: Untersuchung der Abschreckvorgänge beim Härten hinsichtlich der auftretenden Wärmeübergänge
  • Mittwoch, 13. Dezember: Einfluss unterschiedlicher Wärmebehandlungsparameter auf die Gebrauchseigenschaften rostfreier martensitischer Stähle

Die Vorträge sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist unter www.hfu-campus-tuttlingen.de/event/haertereikreis_tut erforderlich.

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Veranstaltungen für Promovierende

Das Kooperative Promotionskolleg lädt alle Promovierenden der HFU ein zum Jahrestreffen der Doktorandinnen und Doktoranden am Donnerstag, 27. April 2017 um 16 Uhr. Das Treffen findet in Furtwangen im Kleinen Konferenzzimmer (B1.29) statt. Es wird unter anderem die Wahl für die Vertretung der Promovierenden in der Kommission des Promotionskollegs stattfinden.

Anmeldung bis 21. April bei Iris Steidle, sti(at)hs-furtwangen.de.

Für Promovierende und Forschende an der HFU gibt es den Workshop „Effective Visual communication of Science“, der am Montag, 29. und Dienstag, 30. Mai 2017 in der HFU-Akademie in Furtwangen stattfindet.
Der Referent Dr. Jernej Zupanc zeigt auf, wie Forschungsergebnisse bestmöglich präsentieret werden können und bei Zuhörenden Interesse für die eigene Arbeit und Ideen geweckt werden kann. Die Teilnehmenden bringen dazu ihre eigenen wissenschaftlichen Artikel, Poster, Präsentationen oder Forschungsanträge mit und erarbeiten daran, wie die visuelle Darstellung verbessert werden kann.

Anmeldung (bis 30. April 2017) und weitere Informationen unter https://www.hfu-akademie.de/hfu-akademie/?rq_AppGuid=DC728AD241275C5D6C2C72FD12B31BCBFFC4612D&rq_TargetPageGuid=B5F6006B298E53A4206473B82247E2C08B2E211F&rq_RecId=383637

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International Festival am 13. Mai

Auch in diesem Jahr wird auf dem Robert-Gerwig-Platz wieder ein Internationales Fest in Zusammenarbeit mit der Stadt Furtwangen ausgerichtet. Termin: Samstag, 13. Mai 2017. Alle ausländischen Studierenden und Mitarbeitenden sind eingeladen, ihre Länder mit kulinarischen Spezialitäten und musikalischen oder tänzerischen Darbietungen zu präsentieren.

Finanziert wird das Festival durch die Stadt Furtwangen, während die Organisation durch das International Center der HFU koordiniert wird. Eingeladen sind neben HFU-Angehörigen insbesondere Furtwanger Bürgerinnen und Bürger. Ziel der Veranstaltung ist ein besseres Miteinander von ausländischen Studierenden und Bevölkerung zu erreichen.

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Gremienwahlen

Foto: Tim Reckmann, pixelio.de

Die studentischen Mitglieder für Senat und Fakultätsräte werden am, Montag, 15. Mai 2017 gewählt. In den Senat sind insgesamt sechs Studierende, in die Fakultätsräte sind jeweils sechs Studierende zu wählen.

Die Lehrenden werden gebeten, die Vorlesungen des zweiten Blocks an diesem Tag 15 Minuten früher zu beenden, um den Andrang in den Wahlräumen während der Vorlesungspausen etwas zu entzerren.

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Wieder Entscheidungstraining BEST

Um Schülerinnen und Schülern die Studienwahl zu erleichtern, findet am Mittwoch, 10. und Montag, 15. Mai 2017 das zweitägige Entscheidungstraining BEST in Furtwangen statt. Der erste Workshoptag wird am Campus Furtwangen an der Hochschule Furtwangen (HFU) durchgeführt, der zweite im Otto-Hahn-Gymnasium Furtwangen. Die Abkürzung BEST steht für Berufs- und Studienorientierungstraining. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe an den allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien.

Geleitet wird das Training von den beiden ausgebildeten BEST-Trainerinnen Britta Betz, Lehrerin am Otto-Hahn-Gymnasium, und Victoria Reineck, Leiterin der Zentralen Studienberatung der Hochschule Furtwangen. Interessierte Schülerinnen und Schüler sowie Studierende aus der Region können sich direkt unter www.bw-best.de für das Training anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro, Anmeldeschluss ist am 3. Mai. Es gibt 22 Teilnahmeplätze.

Anmeldung unter www.bw-best.de, weitere Informationen bei der Zentralen Studienberatung der HFU, Victoria Reineck (Telefon 07723 920-2430, E-Mail: studienberatung(at)hs-furtwangen.de).

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2. Innovationsforum für Zerspanungstechnologie

Am Donnerstag, 29. Juni 2017 veranstaltet TechnologyMountains in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für Spanende Fertigung (KSF) in der Stadthalle Tuttlingen das 2. Innovationsforum für Zerspanungstechnologie. Ziel ist, Unternehmen und Wissenschaft aus dem In- und Ausland an einen Tisch zu bringen. Das Themenspektrum reicht von Schleiftechnologie und Messtechnik über Werkzeuge und Werkzeugmaschinen bis hin zur additiven Fertigung und lasergestützten Zerspanung.

Die Keynotes des Innovationsforums werden von Prof. Dr. Konrad Wegener (Leiter Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigung, ETH Zürich), Prof. Dr. Volker Schulze (Leiter wbk Institut für Produktionstechnik, Karlsruher Institut für Technologie KIT) und Prof. Dr. Bahman Azarhoushang (Leiter Kompetenzzentrum für Spanende Fertigung KSF, Hochschule Furtwangen) präsentiert. Im Anschluss finden zwölf Fachvorträge mit vier thematischen Schwerpunkten statt.

Beim 1. Innovationsforum für Zerspanungstechnologie im Jahr 2015 konnten mehr als 200 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft über die neuesten Entwicklungen in der Zerspanung diskutieren, um Trends zu erkennen und zeitnah zu nutzen.

Die reguläre Teilnahmegebühr beträgt 440 € zzgl. MwSt., Mitarbeitende der HFU erhalten einen Rabatt von 50%, Studierende zahlen nur 50 €.

Programm und weitere Informationen unter www.technologymountains.de/zerspanung.
Anmeldung unter ksfinfo(at)hs-furtwangen.de.

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Veranstaltungen


Gesundheitskongress in Furtwangen

Staatssekretärin Bärbl Mielich

"Wir werden einen Mangel an Pflegekräften und an niedergelassenen Ärztinnen und Ärtzen haben", sagte Staatsekretärin Bärbl Mielich bei ihrem Impulsvortrag auf dem 8. Gesundheitskongress in Furtwangen. "Wir brauchen die telemedizinische Anwendung in der Regelversorgung." Neue Wege seien insbesondere im ländlichen Raum wichtig, unterstrich die Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg. 

Am 29. März 2017 fand der gemeinsam vom Gesundheitsnetzwerk Schwarzwald-Baar mit der Stadt Furtwangen und der Fördergesellschaft der Hochschule Furtwangen an der Hochschule Furtwangen durchgeführte Gesundheitskongress statt. "Wir sind die einzige Hochschule mit einer Professur für Gesundheit im Ländlichen Raum", sagte HFU-Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer. Ein Viertel aller Studienanfängerplätze der HFU liege mittlerweile im Bereich Gesundheit und Medizintechnik. Der neue Studiengang Physiotherapie habe das Profil der Hochschule in diesem Segment weiter vertieft. Landrat Sven Hinterseh betonte, dass der Landkreis beim Thema Krankenhausstrukturen zukunftsfest aufgestellt sei. Telemedizin könne eine Ergänzung sein.

In sogenannten Marktplätzen ging es anschließend in parallel stattfindenden Vorträgen um unterschiedlichste Medizin- und Gesundheitsthemen. Etwa um die Fortschritte bei roboterassistierten Operationen in der Urologie, um die Akademisierung der Gesundheitsfachberufe oder um die Erfahrungen bei "Ärzte ohne Grenzen".

Eingeladen waren alle Gesundheitsanbieter aus der Region sowie in Politik, Forschung und Lehre Tätige.

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Erster gemeinsamer Workshop der Promotionskollegs

Am 27. Januar 2017 fand am Campus Tuttlingen erstmals ein gemeinsamer Workshop der Kooperativen Promotionskollegs der Hochschule Furtwangen (HFU) und der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Gestaltung Konstanz (HTWG) statt: Prof. Dr. Michael Decker führte neun Kollegiat/innen beider Hochschulen in die Methodologie interdisziplinären Denkens und Forschens ein. Dazu veranschaulichte er in zwei praxisnahen Kurzvorträgen die Entwicklung inter- und transdisziplinärer Forschungsansätze und machte anhand eines Fallbeispiels deutlich, wie gesellschaftliche Bedarfe die Entwicklung technischer Innovationen in Forschungsprojekten leiten. Dabei wurde deutlich, dass sich die Präzisierung  von Forschungsfragen und die Auswahl geeigneter Methoden in der Auseinandersetzung mit angrenzenden Disziplinen und Fragestellungen schärfen.

Die Teilnehmenden stellten ihre Promotionsprojekte mit ihren interdisziplinären Ansätzen, Thesen und Methoden vor. Sie zogen ein durchweg positives Fazit der Veranstaltung: Begeistert waren sie von dem Referenten und seinem praxisbezogenen Vortrag sowie von der Möglichkeit, sich mit anderen Promovierenden quer über die Disziplinen hinweg über Promotionsprojekte auszutauschen und weiterzuentwickeln.

Professor Decker ist Leiter des Bereichs „Informatik, Wirtschaft und Gesellschaft“ und Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

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Logistik-Event organisiert durch WNB-Studentinnen

Das Orga-Team

Autonomes Fahren, Flottenmanagement und die Neuerungen in den Spediteurbedingungen waren Kernthemen einer Veranstaltung der Bundesvereinigung Logistik (BVL), Regionalgruppe Südbaden. Das Treffen am 24. Januar 2017 in den Räumen von Continental Automotive in Villingen-Schwenningen wurde organisiert von Studentinnen des Studiengangs WirtschaftsNetze eBusiness der Hochschule Furtwangen. Rund 50 Teilnehmende kamen zu der „Inside Continental“ benannten Veranstaltung. Vertreten waren neben den Studierenden der HFU zahlreiche Mitglieder der Bundesvereinigung Logistik und Mitarbeitende von Unternehmen der Logistikbranche.

Bei der Werksbesichtigung wurden verschiedene Produktionsbereiche der rund 28.000 m² großen Produktionsfläche gezeigt. Unter anderem wurden die unterschiedlichen Bereiche der Tachographenproduktion sowie die hausinterne Spritzgussanlage besichtigt. Die anschließenden Vorträge zu den Themen Autonomes Fahren und VDO Fleet Management & Cloud Solutions gaben Einblicke in den Ablauf logistischer Prozesse und zeigten eine Vision, wie sich diese in den nächsten Jahren weiterentwickeln werden. Für die Logistik sind dabei vor allem die Themen Platooning und das automatisierte Einparken der LKW zur Entladung vielversprechend. Weitere Vereinfachung,etwa des Trailermanagements, sind durch Cloud-Lösungen aussichtsreich und teilweise sogar schon heute Alltag in der Logistik. Die gemeinsame rechtliche Grundlage für die Geschäftsbedingungen zwischen Spediteur und Auftraggeber war das Thema des Vortrags ADSp2017. Diese neuen Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen regeln unter anderem Haftung und Haftungsanspüche der Handelnden in der Logistikkette.

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Impressum


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Dieser Newsletter wird herausgegeben von der Hochschule Furtwangen, Robert-Gerwig-Platz 1, 78120 Furtwangen, vertreten durch Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer

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Jutta Neumann, Pressesprecherin/Online Redaktion
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