HFU Newsletter 2017/1


MdL Braun zu Standortfragen

"Wo drückt der Schuh am Standort Schwenningen" war die Ausgangsfrage eines Besuchs von Martina Braun (MdL, Grüne) an der HFU. An dem Treffen nahm auch Villingen-Schwenningens Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon teil.

Etliche wichtige Bau-Themen sind für Schwenningen aktuell: Erst nachdem die Karlschule für Unterrichtszwecke zur Verfügung steht, können im Gebäudebestand Räume für Labore und das Aufstellen von schweren Maschinen frei werden. Wichtig vor allem für die große Zahl an internationalen Studierenden ist ein ausreichendes Angebot an Wohnheimplätzen. Hier gibt es Defizite. Doch wo kann ein neues Wohnheim für Studierende sowohl der Dualen Hochschule wie auch der HFU entstehen? Die Entscheidung darüber wird nicht kurzfristig fallen können.

Das Rektorat der HFU bat die Landtagsabgeordnete sich für die Belange der Hochschulen bei den entsprechenden Ämtern und Ministerien in Stuttgart einzusetzen.

Auch Themen wie ÖPNV-Anbindung, Parkmöglichkeiten, finanzielle Unterstützung von Kindertagesstätten und die Integration von Studierenden in örtliche Vereine kamen zur Sprache.

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EMAS-Überwachungsaudit

Vom 5. bis 6. April 2017 ist es wieder soweit: Nach der erfolgreichen Zertifizierung im April 2016 besucht der externe Umweltgutachter Dr. Axel Romanus zum zweiten Mal die HFU. Im Rahmen einer Dokumentenprüfung und einer Begehung aller Standorte kontrolliert er jedes Jahr bei Überwachungsaudits, ob EMAS in der Praxis richtig umgesetzt wird und bestätigt die Einhaltung der Umweltvorschriften.

EMAS ist das Gütesiegel der Europäischen Union für eines der weltweit anspruchsvollsten Umweltmanagementsysteme. Seit der Verleihung arbeitet das EMAS Board an der kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung und an der Umsetzung des Nachhaltigkeitsprogramms. Wie Sie einen Teil zur nachhaltigen Entwicklung unserer Hochschule beitragen können, lesen Sie im Nachhaltigkeitsbericht, im EMAS-Handbuch (in FRIEDA, bitte einloggen) und auf den Seiten des Referats für nachhaltige Entwicklung.

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Lehre


Neuer Studiengang Ingenieurpsychologie

(von links): Prof. Dr. Martin Heine (Dekan ITE, HFU), Dr. Joachim Schulz (Mitglied des Vorstands der Aesculap AG), Prof. Dr. Andreas Gollwitzer (Prodekan Lehre ITE, HFU), Ines Lützen (Arbeits- und Organisationspsychologin, Aesculap AG), Prof. Dr. Rolf Schofer (Hochschulrektor, HFU), Prof. Dr. Stephan Messner (Prodekan ITE und Verantwortlicher für den Aufbau des Studiengangs Ingenieurpsychologie, HFU).

Zum Wintersemester 2017 führt der dritte Standort der Hochschule Furtwangen den Bachelor-Studiengang Ingenieurpsychologie ein. Das interdisziplinäre Studium verbindet Psychologie mit Technik. Neben den Bereichen Gesundheits- und Ingenieurwissenschaften beschreitet die Fakultät Industrial Technologies (ITE) am Hochschulstandort Tuttlingen damit neue Wege.

Unter dem Motto „Technik menschlich machen“ greift das Ingenieurpsychologie-Studium am Hochschulcampus Tuttlingen den Trend in Unternehmen und Gesellschaft hin zur Technisierung auf. Es vermittelt psychologische Kenntnisse einerseits sowie technisches Know-how andererseits. „Letztendlich geht es darum, die Bedienung komplexer Produkte einfach zu gestalten: Psychologisches Wissen und der Einsatz psychologischer Methoden ist deshalb unabdingbar“, so Professor Dr. Stephan Messner, Verantwortlicher für den Aufbau des Studiengangs Ingenieurpsychologie. Denn ob Smartphone, Fahrkartenautomat oder Produktionsanlagen: Menschen interagieren privat und beruflich stetig mit Geräten und Maschinen. Je intuitiver diese zu bedienen sind, desto besser.

Studienschwerpunkte und Praxisnähe
Studienschwerpunkte sind allgemeine und kognitive Psychologie, psychologische Methodenlehre sowie Arbeitspsychologie. Mensch-Maschine-Systeme, Gebrauchstauglichkeit, Ergonomie, Technik, Management- und Kommunikationsmethoden decken weitere Kernkompetenzen eines Ingenieurpsychologen ab. Abschluss ist der Bachelor of Science.

Video von Regio TV

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Zweiter Studienvorbereitungskurs für Flüchtlinge

Ab März 2017 bietet die Hochschule Furtwangen an ihrem Campus in Schwenningen wieder einen Kurs für studierfähige Flüchtlinge an, um sie sprachlich und fachlich auf ein Studium in Deutschland vorzubereiten. Die Teilnehmer erhalten einen Sprachkurs „Deutsch für Fortgeschrittene“, einen Englisch-Sprachkurs sowie Unterricht zum Themenbereich interkulturelle Kompetenz und Diversität. Zudem kann als sogenannter Gasthörer bereits am Unterricht an der Hochschule Furtwangen teilgenommen werden.

Für diesen Studienvorbereitungskurs fallen keine Studiengebühren an. Die Zulassung zu dem Vorbereitungskurs entspricht nicht gleichzeitig der Zulassung für ein Studium. Der Kurs startet am 13. März und endet am 30. Juni 2017. Voraussetzung für die Teilnahme sind mindestens ein Sprachniveau Deutsch auf Level B2, in Ausnahmefällen sehr gutes Level B1, sowie eine Hochschulzugangsberechtigung, etwa ein Abiturzeugnis.

Interessenten sollten sich bis spätestens 10. Februar melden bei Helga Fleig, Telefon: 07720 307-3221, E-Mail: flh(at)hs-furtwangen.de.

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Unterrichtsräume in Rottweil

Für die im Neckartal befindlichen Unterrichtsräume der HFU, die von der Fakultät MME genutzt werden, sind nun die Anfahrtsbedinungen deutlich besser geworden: Es gibt eine Buslinie, die bis zur neu eingerichteten Haltestelle "Hochschule" fährt. Es gibt reguläre Verbindungen sowie auf Wunsch die Möglichkeit den Anrufbus zu buchen.

Fahrplan und Karte

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Kooperation Schule-Hochschule begonnen

Im Studienzentrum der Hochschule Furtwangen  im Neckartal in Rottweil ist die erste Serie der Praktikumsversuche für die Rottweiler Schüler erfolgreich gestartet. Angeleitet durch Hochschul-Mitarbeiter und Professoren führen Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 12 dort Experimente und Versuche durch. Etwa im Bereich Plasma-Beschichtungstechnologie. Hier lernen sie, welche vielfältigen Möglichkeiten zur Herstellung von maßgeschneiderten Oberflächen heute möglich sind und schon in Alltagsprodukten wie Geschirrspülmaschinen, aber auch im Bereich medizinischer Implantate genutzt werden. Ein Schüler sprach das wohl denkbar beste Lob aus: "Man hätte da sogar hinfahren können auch wenn dafür kein Schulunterricht entfällt.“

Im Studienzentrum Rottweil, das im März 2016 bezogen wurde, werden unter der Leitung von Prof. Dr. Volker Bucher und seinem Forscherteam zum Teil internationale Forschungsprojekte aus dem Bereich Beschichtungen für die Medizintechnik bearbeitet. Zudem findet anwendungsbezogener Technologie-Transfer für lokale Unternehmen statt.

Die Schüler der drei allgemeinbildenden Rottweiler Gymnasien (Albertus-Magnus-Gymnasium, Droste-Hülshoff-Gymnasium und Leibniz-Gymnasium) können im Rahmen der Kooperation mit der HFU direkt an den Beschichtungsanlagen und Analyse-Geräten Versuche durchführen, die den Unterricht im Bereich Naturwissenschaft und Technik mit realen Anwendungsinhalten aus Forschung und Entwicklung ergänzen. Zwei der insgesamt vier Termine des Winterhalbjahres haben schon stattgefunden. Im Sommerhalbjahr werden Versuche aus dem Bereich Mechatronik angeboten werden.

Auch Schüler der Beruflichen Schulen (Technisches Gymnasium Rottweil) haben im Rahmen der Kooperation schon Laborerfahrung gesammelt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Jörg Friedrich fand ein Seminarkurs an einem elektrischen Motorprüfstand statt. In Kürze wird in der neu angemieteten Maschinenhalle das Thema Industrie 4.0 und Robotik bearbeitet werden können.

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Vortragsreihe Praxis der Informatik erfolgreich gestartet

Als voller Erfolg darf der erste Durchgang der neuen Vortragsreihe Praxis der Informatik verbucht werden. Zum Wintersemester 2016/17 bot die Fakultät Informatik erstmalig im wöchentlichen Rhythmus Vorträge und Workshops zu aktuellen Fragestellungen der Informatik an. Versierte Praktiker, Projektmanager, Strategen und Wissenschaftler brachten ihre Erfahrungen aus der industriellen Praxis in die Hochschule.Die Bandbreite der Themen reichte von der Softwareentwicklung und dem Requirements Engineering bis hin zu agilen Managementmethoden, IoT-Strategien und Fragen des  Innovationsmanagements.  

Die als Wahlpflichtveranstaltung konzipierte Vortragsreihe für Studierende der Bachelor-Studiengänge der Fakultät Informatik war sehr gut besucht. Darüber hinaus nahmen regelmäßig interessierte Gäste die Chance wahr, in einzelne Themenfelder hinein zu schnuppern. Aufgrund der positiven Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist geplant, die Vortragsreihe zukünftig jedes Wintersemester anzubieten.  Professor Dr. Bernhard Hollunder von der Fakultät Informatik ist für die Konzeption und Organisation verantwortlich. Er freut sich über das große Interesse der Industriepartner, diese Kooperation mit der Fakultät Informatik auszubauen.

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Exkursion zum 33. Chaos Communication Congress

Wie kann die komplexe Welt der IT beherrschbar bleiben? Sicherheitslücken, netzpolitische Fragen sowie die Vernetzung mit der  internationalen Informatikszene standen im Mittelpunkt des 33. Chaos Communication Congress, der vom 26. bis 30. Dezember 2016 im Hamburger Kongresszentrum stattfand. Das Treffen mit 12.000 Teilnehmenden wird jährlich vom Chaos Computer Club veranstaltet.

Die Fakultät Informatik lud 25 Informatikstudentinnen und -studenten ein, an einer Exkursion zum Chaos Communication Congress teilzunehmen. Die Exkursion wurde von Prof. Dr. Friedbert Kaspar geleitet.
Zwischen LED-Schläuchen, Arduino-Boards, Kabelsalat und zahlreichen blinkenden Lichtern tauschte man sich über neuste Technologien und Internetpolitik aus. Spannend waren kritische Vorträge, die sich mit top-aktuellen Themen wie der unbemerkten Datenübertragung per Ultraschall, Abmahn-Beantwortern, den katastrophalen Sicherheitsmängeln eines Onlinebanking Angebots oder der Weltraumforschung auseinandersetzten. Ein Überraschungscoup war die Live-Schaltung zu Edward Snowden, der kritische Worte zur zunehmenden Verschärfung der staatlichen Überwachung ans Publikum richtete.

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HFU Brennerei: Wettstreit der Birnenbrände

Mit einer Verkostung der selbst hergestellten Birnenbrände endete das Wahlpflichtfach „HFU-Brennerei“ von Prof. Dr. Ulrike Salat an der Fakultät Medical and Life Sciences (MLS). Um innerhalb eines Semesters den "HFU Spirit" herzustellen, galt es die HFU-eigene Brennerei zu nutzen. Studierende der Studiengänge Bio- und Prozesstechnologie (BPT) und Molekulare und Technische Medizin (MTZ) hatten als Rohstoff für den Schnaps die Birnen auf einem von der Stadt Villingen-Schwenningen gepachteten Grundstück in Weigheim geernet, die Maische angesetzt und den gesamten Prozess der Destillation gesteuert.

Die Parameter wie Hefesorte, Enzyme oder Säuren legte jede Gruppe selbständig fest. Und somit traten vier Brände im Wettbewerb gegeneinander an - mit dem Ziel maximale Ausbeute bei bester Sensorik und mit minimalem Abfall. Die Studierenden sollten erfahren, welche physikalisch-chemischen Prozesse beim Destillieren ablaufen und wie ein Verfahrenstechniker oder ein Biotechnologe den Brennverlauf kontrollieren und beeinflussen kann.

Dass die Hochschule Furtwangen unter die Schnapsbrenner gegangen ist und ein gemeinsames Naturschutzprojekt zum Erhalt und der Pflege von Streuobstwiesen mit der Stadt Villingen-Schwenningen, dem Umweltzentrum Schwarzwald-Baar-Neckar und dem BUND Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg durchführt, wurde 2014 mit dem Landesnaturschutzpreis gewürdigt.

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GSG vernetzt sich mit weiteren Akteuren im Arbeitsschutz

Die Fakultät Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft (GSG) ist als neues Mitglied in die Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit e.V. (Basi) aufgenommen worden. Darin arbeiten rund 80 Organisationen und Einrichtungen zusammen, um die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in Deutschland zu verbessern. Die Basi unterstützt die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch der Mitglieder, unter anderem im Rahmen des von ihr organisierten Arbeitsschutz-Fachkongresses A+A in Düsseldorf, der international Beachtung findet. Vertreten wird die Fakultät von Prof. Dr. Arno Weber, der an der HFU eine Professur für Arbeits- und Gesundheitsschutz innehat.

An der Fakultät GSG ist der Arbeits- und Gesundheitsschutz in verschiedenen Studiengängen verankert. Im Studiengang Security & Safety Engineering (SSE) werden Sicherheitsingenieure ausgebildet, die im Rahmen ihres Studiums auch eine Anerkennung als Fachkraft für Arbeitssicherheit erlangen können. In zahlreichen Projekten werden zudem Themen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes aufgegriffen. Im Studiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften (AGW) wird unter anderem Betriebliches Gesundheitsmanagement gelehrt und weiterentwickelt. Auch der im Wintersemester 2016/17 gestartete Studiengang Physiotherapie wird sich mit dem Gesundheitserhalt und der Gesundheitsförderung beschäftigen.

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Medienkunst ist nicht immer laut und grell

Im Arduino-Workshop entwickelten die Studierenden ihre eigenen Selfie-Sticks.

Am 8. Dezember 2016 kamen Studierende der Fakultät Digitale Medien in den Genuss, die Köpfe hinter Lab Binaer kennen zu lernen. Prof. Thomas Krach hatte Benjamin Stechle und Martin Spengler, die er aus seiner Zeit in Augsburg bereits kannte, eingeladen, ihr Unternehmen vorzustellen, und den Studierenden im Rahmen eines Workshops die Grundlagen von Arduino näherzubringen.

Unter dem Motto „Ist dein Selfie-Stick zu kurz, ist dein Ego zu groß!“ gingen rund 20 Studierende daran, den längsten Selfie-Stick zu bauen. Zunächst gab Benjamin Stechle eine kurze Einführung in die Arduino-Plattform, die für interaktive Projekte inzwischen nahezu unumgänglich ist. In diesem konkreten Fall wurde der Auslöser der SmartPhone Kamera mittels Arduino bedient. Anschließend wurde es praktisch: Stundenlang wurde geschraubt, gelötet und programmiert, um einen möglichst langen, funktionsfähigen Selfie-Stick zu bauen.
Vormittags hatte bereits Martin Spengler die Arbeit von Lab Binaer anhand verschiedener Projekte vorgestellt. Das 2007 gegründete Labor für Medienkunst plant und entwickelt „multimediale Exponate, die es dem Benutzer erlauben, bekannte Inhalte auf bisher unbekannte Art und Weise zu erleben.“

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Neues Video

Die HFU Bibliotheken haben ein neues Video zur HFU Bib App.

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Neue Unterrichtsräume in Freiburg

Für die praktische Physiotherapie-Ausbildung stehen genügend Räume zur Verfügung
Die Unterrichtsräume sind mit moderner Technik ausgestattet

Im Studiengang Physiotherapie wurde im Dezember 2016 das neue Studienzentrum in Freiburg bezogen, an dem ein Teil der Physiotherapie-Ausbildung stattfinden wird. Das Studienzentrum liegt in der Konrad-Goldmann-Straße 7 im Freiburger Stadtteil Wiehre und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.

 

Im ersten und zweiten Obergeschoss befinden sich sowohl Unterrichtsräume als auch Büros der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Von den Physiotherapie-Studierenden wurden die hellen, lichtdurchfluteten Räume gut angenommen – "sehr schön hier", lautete die einhellige Meinung. Eine Erweiterung der Räumlichkeiten im gleichen Gebäude ist bereits in Planung.

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Forschung


Kooperation zwischen HFU und Cluster Zerspanungstechnik

Mit der Unterschrift unter einer Kooperationsvereinbarung besiegelten im Januar 2017 am Hochschulcampus Tuttlingen Ingo Hell, Vorsitzender des Vorstands des Clusters Zerspanungstechnik, und HFU-Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer die künftige Zusammenarbeit der beiden Institutionen. Ziel der Kooperation ist es, Know-how aus den Fachbereichen der HFU den Mitgliedsunternehmen des Clusters Zerspanungstechnik zugänglich zu machen. Im Fokus stehen zwei HFU-Forschungsinstitute: Das "Kompetenzzentrum für Spanende Fertigung" (KSF) unter der Leitung von Prof. Dr. Bahman Azarhoushang sowie das "Institut für Werkstoffe und Anwendungstechnik Tuttlingen" (IWAT) unter der Leitung von Prof. Dr. Hadi Mozaffari-Jovein.

Das Cluster Zerspanungstechnik ist seit dem 1. Januar 2017 aktiv. Es ist eine Gründung der "Gemeinnützingen Vereinigung der Drehteilehersteller", in der sich mehr als 140 Unternehmen der Zerspanungsbranche im Bezik Schwarzwald-Baar-Heuberg zusammengeschlossen haben.

www.cluster-zerspanungstechnik.de

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Seminar zur Hochschulforschung

Vom 6.- 7. April 2017 führt die Koordinierungsstelle Forschung und Entwicklung für die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften des Landes Baden-Württemberg ein Seminar zur Hochschulforschung in Esslingen durch. Die Veranstaltung richtet sich an Professorinnen und Professoren an HAW in Baden-Württemberg, die sich für den Einstieg in die angewandte Forschung und deren Rahmenbedingungen interessieren. Ebenso können Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter an dem Seminar teilnehmen.

Das Seminar behandelt unter anderem Themen zu Fördermöglichkeiten, Patenten und Hochschulerfindungen, juristische Fragestellungen bei der Durchführung von Drittmittelprojekten, Kalkulation von Drittmittelprojekten.

Detailliertes Programm

Anmeldung bis zum 28. Februar 2017 bei der Koordierungsstelle Forschung, Dr. Rolf Thum.

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Internationales


HFU belegt Top Plätze in International Student Barometer

International Student Barometer Poster (Ausschnitt)

Erneut schneidet die Hochschule Furtwangen als Studienstandort für internationale Studierende im internationalen Wettbewerb hervorragend ab. In der aktuellen Umfrage "International Student Barometer 2016" hat die HFU Platz 5 unter allen 36 deutschen Hochschulen erreicht, die 2016 an der Umfrage teilnahmen. Dieses hervorragende Ergebnis ergibt sich zudem aus den Top Plätzen, welche die HFU im Vergleich zu den insgesamt 182 Hochschulen weltweit einnimmt.

Im internationalen Vergleich erreicht die HFU in den folgenden Bereichen Spitzenplätze: Besonders zufrieden sind internationale Studierende an der HFU mit den Aspekten „Examination Office“ (Prüfungsamt, HFU international und deutschlandweit auf Platz 2), „International Class“ (internationale Lehrveranstaltungen, HFU international und deutschlandweit auf Platz 3), Tutor within Buddy-Program (Tutoren innerhalb des Buddy-Programms, HFU international und deutschlandweit auf Platz 3).

Für viele internationale Studierende sticht das Lehr- und Serviceangebot der HFU im Verlgeich zu vielen anderen deutschen Hochschulen heraus. Sehr zufrieden sind die internationalen Studierenden an der HFU im Bereich Lehre mit den Aspekten „Course Organisation“ (Kursorganisation, HFU deutschlandweit auf Platz 2), „Quality Lectures“ (Qualität der Lehrveranstaltungen, HFU deutschlandweit auf Platz 3), „Learning Support“ (Lernunterstützung, HFU deutschlandweit auf Platz 3) und „Class Size“ (Kursgröße, HFU deutschlandweit auf Platz 3). In den Bereichen „Living“ sowie „Support“ lag die Zufriedenheit in folgenden Aspekten über dem bundesdeutschen Durchschnitt: Host Friends (Freunde aus dem Gastland, Platz 2) und Bank Account (Einrichtung eines Bankkontos, Platz 3).

An der Umfrage nahmen über 150.000 Studierende teil. Das "International Student Barometer" ist die größte Studie über mobile Studierende und Doktoranden weltweit. Bereits 2011 hat die HFU ein exzellentes Ergebnis im International Student Barometer erreicht, vor allem in den Bereichen "Lernen", "Qualität der Vorlesungen", "Leben", "Unterstützung", "Arbeitserfahrung" und "Vorbereitung auf den Einstieg in den Beruf".

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Sprachkurse für HFU-Dozierende

Foto: Jan von Broeckel, pixelio.de

Die HFU fördert gezielt die weitere Internationalisierung der Lehre und unterstützt englische Sprachkurse für HFU-Dozierende. Die Sprachkurse sollen im englischsprachigen Ausland besucht werden und mindestens 60 Stunden umfassen. Voraussetzung für eine finanzielle Unterstützung ist zudem, dass im Anschluss an die Förderung englischsprachige Vorlesungen an der HFU gehalten werden. Übernommen werden ausschließlich die Kosten für Sprachkurse (nicht für Reisekosten/Verpflegung etc.) bis zu einem Betrag von maximal 1.000 € je Person/Antrag. Es kann nur eine begrenzte Anzahl von Anträgen gefördert werden.

Für Fragen stehen Brigitte Minderlein (FU) oder Anette Kohler (VS) gerne zur Verfügung.
Anträge können beim International Center, z.H. Brigitte Minderlein oder Anette Kohler, eingereicht werden.
Einzureichende Unterlagen:

  1. Informationen zum geplanten Sprachkurs im Ausland mit genauer Stundenzahl und Termin
  2. Formlose Bestätigung, dass im Anschluss an den geförderten Sprachkurs englischsprachige Vorlesungen an der HFU gehalten werden.

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Weiterbildung


Beratung mit dem verhaltensorientierten Ansatz

Im Gespräch mit Studierenden und Studieninteressierten wird oft klar, dass die Ratsuchenden ihre Probleme nicht bewältigen können, weil sie sich ungünstig verhalten. Beispielsweise ergeben sich Probleme mit Abgabeterminen für Haus- oder Thesisarbeiten oft aus einem problematischen Verhalten, das man als Prokrastination (ständiges Aufschieben) bezeichnet. Mitarbeitenden, Lehrenden und Beratenden, bietet die Methode der verhaltensorientierten Beratung konkrete Techniken zur Unterstützung der Ratsuchenden an der Hochschule.

Am Montag, 3. April 2017 bietet die Zentrale Studienberatung in Zusammenarbeit mit der HFU-Akademie die Weiterbildung „Eine Einführung in die Methoden der verhaltensorientierten Beratung“ an. Das Seminar findet von 9 bis 16:30 Uhr in den Räumlichkeiten der HFU-Akademie in der Lindenstraße 1/1 am Campus Furtwangen statt. Es richtet sich an Mitarbeitende und Professoren der Hochschule Furtwangen, die Aufgaben in der Lehre und/oder der Beratung wahrnehmen. Erfahrene und „Neulinge“ im Bereich der Beratung sind herzlich willkommen. Dozent der Weiterbildung ist Professor Frank Como-Zipfel, Professor an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Er lehrt dort im Masterstudiengang „Verhaltensorientierte Beratung“.

Mehr Informationen, Anwendungsbeispiele für die verhaltensorientierte Beratung und Anmeldung: HFU-Akademie

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Kurse HFU Akademie

Kurs-Nr.    Veranstaltung    Starttermin    Anmeldeschluss    Campus
813Zeit- und Selbstmanagement: Einfach gut organisiert!
21.02.2017TUT
776Projektmanagement Aufbauseminar - Projekte professionell durchführen06.03.201706.02.2017Fu
842Meetings leiten - Besprechungen zielführend, überzeugend und sicher durchführen27.03.201701.03.2017Fu
826Eine Einführung in die Methoden der verhaltensorienierten Beratung (siehe auch gesonderter Text)03.04.201706.03.2017Fu
824Stress reduzieren, Leistungsfähigkeit gewinnen, Ressourcen aktivieren05.05.201710.04.2017Fu
839Englisch für Beschäftigte der HFU - Campus Furtwangen20.03.2017-Fu
840Englisch für Beschäftigte der HFU - Campus Schwenningen20.03.2017-VS
841Englisch für Beschäftigte der HFU - Campus Tuttlingen20.03.2017-TUT
869Sprachkursangebote für Beschäftigte der HFU (Teilnahme an regulären Vorlesungen nach Verfügbarkeit der Plätze)20.03.2017-Fu/VS

Coaching- und Beratungsangebote:

Kurs-Nr.VeranstaltungStartterminAnmeldeschlussCampus
721    Fünf geniale Arbeitserleichterungen für Ihre tägliche PC-Arbeit (desktoping)ab sofortkein AnmeldeschlussFu/VS/TUT
722    Optimierter Umgang mit E-Mails - Theorieab sofortkein AnmeldeschlussFu/VS/TUT
724    Optimierter Umgang mit E-Mails - Praxis Outlookab sofortkein AnmeldeschlussFu/VS/TUT
723    Office-Support an der HFUab sofortkein AnmeldeschlussFu/VS/TUT

 

Anmeldungen können über das Portal der HFU Akademie erfolgen. Dort finden sich auch die Details zu den einzelnen Kursen. 

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Kick-off-Veranstaltung des Weiterbildungsverbunds „Weiter in Südbaden“

Dr. Thomas Jechle präsentiert hochschulübergreifende Weiterbildungsangebote

Die Zusammenarbeit in der wissenschaftlichen Weiterbildung der südbadischen Hochschulen in Form eines Weiterbildungsverbunds schreitet voran. Ende November 2016 trafen sich rund 20 Vertreterinnen und Vertreter von sechs Hochschulen zu einer Auftaktveranstaltung auf Arbeitsebene. Ein Vortragsprogramm mit anschließenden Diskussionen rundete die Veranstaltung ab.

Hans-Rudolf Frey, ehemaliger Präsident von Swissuni, hielt einen Beitrag zur Gestaltung von Weiterbildungsabschlüssen. Mit dem Erwerb eines Certificate of Advanced Studies (CAS) und Diploma of Advanced Studies (DAS) möchte auch der Verbund „Weiter in Südbaden“ einheitliche und qualitätsgesicherte Abschlüsse anbieten. Die Entwicklung von hochschulübergreifenden CAS und DAS-Angeboten wird mit zwei Award-Ausschreibungen zu je 70.000 Euro vom Projekt „Weiter in Südbaden“ zusätzlich gefördert.

Dr. Thomas Jechle, Leiter der HFU Akademie, veranschaulichte anhand von bestehenden Weiterbildungen der HFU und der Universität Freiburg die praktische Umsetzung und Durchführung solcher gemeinsamen Angebote. Die Vermarktung der Angebote spielt für den Weiterbildungsverbund eine entscheidende Rolle. In die geplanten Maßnahmen gab Katrin Ziem, Projekt-Mitarbeiterin an der HFU Akademie, einen Einblick.
Thomas Jechle hat gemeinsam mit Jan Ihwe, Akademischer Direktor der Freiburger Akademie für Universitäre Weiterbildung (FRAUW) die Projektleitung von „Weiter in Südbaden“ inne. Das Projekt wird vom Europäischen Sozialfonds in Baden-Württemberg und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert.

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Tag der offenen Tür an der HFU Akademie

Am 10. Januar 2017 präsentierte sich die Weiterbildungseinrichtung der Hochschule Furtwangen in ihren neuen Räumen. Eingeladen waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule, das Rektorat sowie am Nachmittag die Bewohner und Bewohnerinnen des Hauses Lindenstraße 1, in dem die HFU Akademie nun unterbracht ist. In lockerer Atmosphäre erläuterten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HFU Akademie ihre Aufgaben und führten durch die modern ausgestatteten Seminar- und Büroräume.

Auf Infoplakaten stellte die HFU Akademie ihr breit gefächertes Angebot vor, das von der internen Weiterbildung über das Gasthörerangebot bis hin zu Modulstudien reicht. Gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern innerhalb und außerhalb der Hochschule deckt die HFU Akademie ein breit gefächertes Themenspektrum ab.

Weitere Informationen zur HFU Akademie unter: www.hfu-akademie.de

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Personalia


Honorarprofessor Dr. Frithjof Blessing

Die Hochschule Furtwangen (HFU) verleiht den Titel Honorarprofessor an Dr. Frithjof Blessing. Damit würdigt die Hochschule Blessings jahrelangen Einsatz als Lehrbeauftragter. Er unterrichtet unter anderem in den Studiengängen „Molekulare und Technische Medizin“ sowie „Bio- und Prozesstechnologie“ am Campus Schwenningen in seinem Spezialgebiet, der Laboratoriumsmedizin. Unterrichtsthemen sind zum Beispiel moderne infektionsdiagnostische Möglichkeiten, neue Methoden im Bereich der genetischen Diagnostik, aktuelle Standards der Infektionshygiene in den Einrichtungen des Gesundheitswesens und Management von multiresistenten Erregern. Dr. Frithjof Blessing ist niedergelassener Facharzt für Laboratoriumsmedizin und Gesellschafter im Institut für Laboratoriumsmedizin in Singen.

Der Kontakt zwischen der Hochschule und ihm war zustande gekommen über Prof. Dr. Markus Egert. Dr. Blessing hat in Göttingen und Ulm Humanmedizin studiert und seine Facharztausbildung an der LMU in München durchlaufen.

Seine Antrittsvorlesung hielt Professor Dr. Frithjof Blessing am 24. Januar 2017 beim Kolloquium der Fakultät Medical and Life Sciences (MLS) über das Leistungsspektrum der modernen Labordiagnostik.

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WING-Student Benedikt Doll gewinnt Biathlon-Weltcup

Screenshot www.facebook.com/BenediktDollBiathlon

Herzlichen Glückwunsch, Benedikt Doll! Der Wirtschaftsingenieurwesen – Marketing und Vertrieb Student konnte Mitte Januar 2017 den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere feiern. Mit seinen Teamkollegen Erik Lesser, Arnd Peiffer und Simon Schempp gewann der Schwarzwälder beim Biathlon-Weltcup in Antholz den 4 x 7,5 Kilometer Wettbewerb vor den Staffeln aus Norwegen und Russland.

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WING-Student Jan Rotter Mannschaftsmeister im Ringen

Foto: Michael Kienzler

Herzlichen Glückwunsch, Jan Rotter! Der Wirtschaftsingenieurwesen – Product Engineering Student darf sich mit dem SV Germania 04 Weingarten seit 14. Januar 2017 Deutscher Mannschaftsmeister im Ringen nennen. Fünf Jahre nach ihrem letzten Titel-Gewinn sicherte sich die Germania in Pforzheim zum insgesamt dritten Mal die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft.

Die HFU unterstützt Spitzensportler, die neben ihrer sportlichen Karriere studieren. Eine Kooperationsvereinbarung mit dem Olympiastützpunkt Freiburg wurde 2006 abgeschlossen. Zudem sind die besonderen Regelungen für Kadersportler in der Studien- und Prüfungsordnung festgeschrieben.

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Ankündigungen


Tag der Informatik

Am Freitag, 27. Januar 2017 präsentieren angehende Informatikerinnen und Informatiker zwischen 9 und 12 Uhr im C-Bau der Hochschule Furtwangen innovative Entwicklungen der Informatik. Im Mittelpunkt des Informatiktages, der einen Höhepunkt im Semester darstellt, stehen die Ergebnisse der Projektarbeiten, die im 4. und 6. Semester in Teams durchgeführt werden. Drei ausgewählte Projektarbeiten aus dem Informatik-Workshop des 1. Semesters Allgemeine Informatik werden ebenfalls vorgestellt. Parallel dazu findet ab 7:45 Uhr die Präsentation der Thesisarbeiten der Bachelorstudiengänge Allgemeine Informatik, Computer Networking und Software Produktmanagement statt.

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Veranstaltungen


AGW-Tag

Gewinner des AGW-Posterpreises (von links): Die Studierenden Alexander Riegel, Tim Bertsche, Johannes Friedel, Bianca Mayer und Lena Schmidt mit Ulrike Schmitt und Ramona Kienzler vom Alten- und Pflegeheim St. Cyriak in Furtwangen.

Die Themenvielfalt im Studium der Angewandten Gesundheitswissenschaften (AGW) präsentierten Studierende am 24. Januar 2017 an der Hochschule Furtwangen. Zum „AGW-Tag“ waren neben Studierenden auch zahlreiche Besucher gekommen.

Am Vormittag standen die Studienarbeiten des dritten und vierten Semesters im Vordergrund. Deutlich wurden dabei zwei Schwerpunkte des Studiums: Die Förderung der Gesundheit im ländlichen Raum und der Einsatz assistiver Technologien zur Unterstützung von Menschen mit Hilfsbedarf (Ambient Assisted Living).
Den AGW-Posterpreis erhielt eine Studiengruppe, die sich in Kooperation mit dem Alten- und Pflegeheim St. Cyriak in Furtwangen die Aktivierung von Demenzkranken zum Ziel gesetzt hatte.

Am Nachmittag präsentierten 38 Absolventinnen und -Absolventen der Angewandten Gesundheitswissenschaften ihre Abschlussarbeiten. Das Themenspektrum reichte dabei von der Versorgung durch Hebammen im ländlichen Raum über Wohnformen für Seniorinnen und Senioren mit Pflegebedarf bis hin zum Einfluss von Fitness-Apps auf das Bewegungsverhalten bei Studierenden. In den Pausen konnten Interessierte das zum Studiengang gehörende „Future Care Lab“ im Rahmen einer Führung kennenlernen und sich über technische Assistenzsysteme informieren, die pflegebedürftigen Menschen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen sollen.

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Zukunft Industrie 4.0

Internet der Dinge, Smart Factory, Big Data – wenn es um die digitale Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland geht, ist der Begriffswirrwarr groß. Mit einer gemeinsamen Veranstaltung "Zukunft Industrie 4.0 - Tools für den eigenen Weg zur Digitalisierung" am 17. Januar 2017 brachten die Hochschule Furtwangen (HFU) und das Innovationsnetzwerk Schwarzwald-Baar-Heuberg Licht ins Dunkel. In Vorträgen zeigten Professor Harald Kopp und Professor Dr. Christian van Husen von der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen Wege und Potentiale für kleine und mittlere Unternehmen in der Region auf. Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten mit ihnen die Chancen und Risiken und nutzten den Infoabend zum Austausch.

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Sicherheitsdialog zu Krisenregionen

Von links: Prof. Dr. Stephan Lambotte, Dekan, Prof. Dr. Rolf Schofer, Rektor, Prof. Dr. Arno Weber, Koordinator des Sicherheitsdialogs, Thorsten Frei, Bundestagsabgeordneter, und Dr. Helmut Körber, Lehrbeauftragter des Studiengangs.

Gut besucht war der "Furtwanger Sicherheitsdialog" des Studiengangs Security & Safety Engineering am 10. Januar 2017. Über hundert Interessierte waren in die Aula der Hochschule Furtwangen gekommen, um sich über die Sicherheit in Krisenregionen zu informieren. Zunächst berichtete der Bundestagsabgeordnete Thorsten Frei über die schwierige Sicherheitslage in Südasien und deren historische Ursachen. Frei ist Mitglied im Auswärtigen Ausschuss mit dem Schwerpunkt Afghanistan, Bangladesch, Indien und Pakistan und hat diese Länder bereits mehrfach besucht. "Am Beispiel Afghanistan wird deutlich, wie wichtig Sicherheit für die politische, gesellschaftliche und ökonomische Entwicklung eines Landes ist", so Thorsten Frei. Wichtig sei daher das langfristige Engagement der internationalen Staatengemeinschaft in der Region, auch um Fluchtursachen zu bekämpfen. Als Beispiele für gelungene deutsche Aufbauhilfe nannte Frei neben der Ausbildung von Sicherheitskräften auch die Verbesserung von Bildung, Gesundheitswesen und Verkehrsinfrastruktur.

Im Anschluss referierte der Lehrbeauftragte Dr. Helmut Körber über die Vermeidung von Störfällen auch außerhalb der EU durch den Einsatz von Sicherheitstechnik. Im Studiengang Security & Safety Engineering kann als Zusatzqualifikation die Befähigung zum Störfallbeauftragten erlangt werden.

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Pflegen ist nichts für Feiglinge

Die Pflege von Angehörigen zusätzlich zu dem Beruf zu meistern ist kein Zuckerschlecken. In der Regel kann hierbei wirklich von einer Doppelbelastung für unsere Beschäftigten gesprochen werden. „Pflegen ist nichts für Feiglinge“, so lautete der Vortragstitel von Referentin Petra Pachner, Behindertenbeauftragte und Trainerin unter anderem im Bereich Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Aber können durch die Pflege von Angehörigen sogar Ressourcen und Kompetenzen gewonnen werden? Pachner veranschaulichte durch Fakten und Anekdoten, dass pflegende Beschäftigte die „High-Performer“ in unserer Gesellschaft sind. Bekanntlich sind viele Kompetenzen erforderlich, um Pflege und Beruf unter einen Hut zu bringen: So sind Empathievermögen, ein gutes Selbst- und Zeitmanagement sowie ein hohes Maß an Flexibilität sowohl für die Pflegeverantwortung, als auch für den Beruf wichtige Erfolgsfaktoren. Die Zuhörenden gewannen somit eine neue Sicht auf das doch meist negativ behaftete Thema Pflege und konnten sich anhand eines Resilienz-Tests, der eigenen Ressourcen bewusst werden.

Die Vorträge wurden von der Stabsstelle Familiengerechte Hochschule organisiert und dienen als Unterstützungs- und Sensibilisierungsangebot zum Thema Vereinbarkeit von Pflege und Beruf.

Der nächste und letzte Vortrag findet am Dienstag, 31. Januar 2017 von 11 - 12 Uhr im kleinen Konferenzzimmer (B 1.29)  am Campus Furtwangen statt.

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Absolventenverabschiedung der Fakultät Digitale Medien

Am 16. Dezember 2016 wurden in der Aula der Hochschule Furtwangen die Absolventinnen und Absolventen der Bachelorstudiengänge Medienkonzeption, OnlineMedien und Medieninformatik sowie der Masterstudiengänge Design Interaktiver Medien und Medieninformatik des Sommersemesters 2016 von der Fakultät Digitale Medien (DM) verabschiedet.

Unter dem Motto „Hollywood – auch Stars müssen einmal gehen“ trafen sich die Absolventinnen und Absolventen zusammen mit ihren Familien um den erfolgreichen Studienabschluss zu feiern. Musikalisch umrahmt wurde der offizielle Teil des Abends von Mathilde Hoffmann und Sophia Kohlbecher, zwei Studentinnen aus dem Partnerstudiengang Musik Design, mit modernen, teils auch eigenen Stücken.

Die Absolventinnen Sandra Beuck und Lydia Friedrich (beide Design Interaktiver Medien M.A.) führten die rund 150 Gäste durch den Abend. Es wurden verschiedene studentische Arbeiten aus den letzten dreieinhalb Jahren gezeigt. 

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Härtereikreis zu Formänderungen bei Wärme

Der Härterei- und Werkstoffkreis Tuttlingen traf sich zur Veranstaltung "Verzug: Maß- und Formänderungen in Verbindung mit Wärmebehandlungen" am Hochschulcampus Tuttlingen. Die Veranstaltungen des Härtereikreises Tuttlingen finden seit der Gründung im Jahr 2015 eine gute Resonanz bei der lokalen Industrie und sind mittlerweile weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt.

Prof. Dr. Franz Hoffmann vom IWT-Bremen präsentierte unterschiedliche Einflussfaktoren des Wärmebehandlungsprozesses in Zusammenhang mit den Bauteilqualitäten und deren Formänderungsverhalten. Er verglich, abhängig von den jeweiligen Herstellungsverfahren, das Verzugsverhalten von verschiedenen metallischen Produkten. Anhand der durchgeführten experimentellen Untersuchungen zeigte er die Maßänderungen von verschiedenen exemplarisch ausgewählten Geometrien in Abhängigkeit von den eingesetzten Herstellungs- und Fertigungsprozessen. Die Ausführungen von Professor Hoffmann machten deutlich, dass der Verzug im Bauteil nicht nur abhängt von Werkstoffzusammensetzung und Homogenitätszustand des Ausgangsmaterials, sondern auch sehr stark durch Prozessschritte wie Aufheiz-oder Abkühlgeschwindigkeiten oder vorhandene Spannungszustände in den Bauteilen beeinflusst wird.

Hintergrund
Die Härtereikreise gehören zur Arbeitsgemeinschaft Wärmebehandlung und Werkstofftechnik e. V. Der Härtereikreis Tuttlingen war bei seiner Gründung 2015 der 16. Härtereikreis in Deutschland. Mit ihren Vortragsveranstaltungen wenden sich die Härtereikreise an Personen, die in der industriellen Praxis tätig sind, und dienen der fachlichen Weiterbildung und dem Erfahrungsaustausch. Diskutiert werden bei den Treffen insbesondere Aspekte der Wärmebehandlung, Werkstofftechnik sowie Fertigungs- und Verfahrenstechnik.

Kontakt: Prof. Dr. Hadi Mozaffari Jovein

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Impressum


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Dieser Newsletter wird herausgegeben von der Hochschule Furtwangen, Robert-Gerwig-Platz 1, 78120 Furtwangen, vertreten durch Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer

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