Aufgrund vorhergehender Projekte im Bereich der dielektrischen Erwärmung hat sich im LAMS eine besondere Affinität zur Hochfrequenztechnik entwickelt – folgende Bereiche werden hierbei abgedeckt:

  • Simulationen und Berechnungen rund um das Impedanz-Matching
  • FEM Simulation und Berechnung von Elektrodenanordnungen zur dielektrischen Erwärmung
  • Konstruktion und Entwicklung von Matchboxen (Anpassungsnetzwerken)
  • Entwicklung von Spezial-Anpassungsregelungen mit hoher Nachstimmgeschwindigkeit und 100% Aufzeichnung aller Parameter
  • Prototypenfertigung von Anpassungsnetzwerken und Regelungssystemen
  • Entwicklung von Hochfrequenz- und Impedanzmesstechnik
  • EMV-Messungen an Hochfrequenztechnischen Systemen
  • Entwicklung von HF-Prozessen zur dielektrischen Erwärmung
  • Entwicklung von Steuersoftware zur dielektrischen Erwärmung

Für Tätigkeiten im Bereich der Hochfrequenztechnik (vornehmlich ISM Frequenzen unterhalb 100 MHz) stehen dabei verschiedene Sondergeräte im Labor zur Verfügung. Außerdem besteht über gute Kontakte zu verschiedenen Unternehmen Zugriff auf weitere Spezialausrüstung.

Im Labor finden sich unter anderem:

  • Hochfrequenzgeneratoren bis 1,2kW bei 13,56 MHz
  • Vektorimpedanzmeter bis 110MHz mit HPIB-Interface und eigens entwickelter Sondersoftware zur Nutzung als Ein-Tor-Netzwerkanalysator und Impedanz-Spektral-Analysator
  • Spektrum-Analysator 6 GHz
  • Nahfeldsonden für elektrisches und magnetisches Feld

Außerdem verfügen wir in unserer laboreigenen mechanischen Werkstatt über ein Lager an Spulenkernen, Kupferlackdraht, HF-Litze, Keramik- und Vakuumkondensatoren, PTFE-Halbzeugen und weiteren mechanischen Materialien, sowie dem Know-How zur Hochspannungs- und Hochfrequenz-gerechten Fertigung von Versuchssystemen bis in den kW-Bereich. Über unsere Zentralwerkstätte und deren Versorgungswege können außerdem zu 100% industrietaugliche Prototypen gefertigt und im LAMS fachkundig montiert werden.