Presse

Schwarzwälder Bote, 19.07.2016

Sie fühlen sich im Innovations- und Gründungszentrum (IGZ) bestens aufgehoben – Studenten der Hochschule Furtwangen. Betreut werden sie unter anderem von Bernhard Plum (links), wissenschaftlicher Leiter des IGZ, Gunnar von der Grün (rechts, hintere Reihe), operativer Leiter des IGZ, sowie Mitarbeiterin Besarta Mehmeti (Zweite von rechts, hintere Reihe). Fotos: Limberger-Andris Foto: Schwarzwälder-Bote

 

"Schmiede" künftiger Unternehmer

Eine kleine "Schmiede", wie man sie in dem unscheinbaren Gebäude im Hafnergässle 3 in Furtwangen kaum vermutet. Und doch wird hier am Innovations- und Gründungszentrum der Hochschule der Grundstein für unternehmerische Zukunft so manches Studenten der HFU gesetzt.

Furtwangen. Begonnen hat alles im Juni 2013 mit einer Initiative aus der HFU-Professorenschaft. Das Innovations- und Gründungszentrum (IGZ) der Hochschule wurde aus der Taufe gehoben. Die Einrichtung hat in diesen drei Jahren bereits Beachtliches erreicht. Insgesamt 110 Studenten beackerten in dieser Zeit 64 Projekte, um sie unternehmenstauglich zu machen. Nicht ganz ohne Stolz vermerkt Gunnar von der Grün, operativer Leiter des IGZ, dass daraus bereits 31 Unternehmensgründungen hervorgegangen seien – 24 im Nebenerwerb und sieben im Vollerwerb. Das IGZ sei eine Einrichtung, die von sämtlichen HFU-Studenten genutzt werden könne, erläutert Bernhard Plum, wissenschaftlicher Leiter des IGZ. Die Einrichtung arbeite mit individuellen Netzwerkpartnern zusammen. Ziel sei es, so Bernhard Plum, marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, zu fördern und diese auf dem Markt zu platzieren. Eine Stärke des IGZ sei die umfassende Betreuung von Gründungsvorhaben. So könnten innovative, technologieorientierte oder wissensbasierte Projekte auf wirtschaftliche Erfolgsaussichten hoffen. Das IGZ bietet den Studenten kostenfreie Infrastruktur für die Projektphase. In dem Wahlpflichtfach Entrepreneurship-School würden Grundlagen für eigene Projekte erarbeitet und Planspiele genutzt, so Bernhard Plum. Danach gehe es für die, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen möchten, in das IGZ. 2017 ist die Gründung der HFU-Start-up-Garage geplant. Theoretische Grundlagen zur Existenzgründung sollen dort ebenso thematisch Platz finden wie der Schritt in die Praxis vorbereitet werden, wenn es etwa um die Prototypenentwicklung oder Kundenbefragung gehe, erläutert Bernhard Plum. Ein weiterer Punkt der Start-up-Garage sei die Erstellung von Marketingkonzepten. Selbst wenn ein IGZ-Teilnehmer später möglicherweise doch nicht unternehmerisch tätig werde, sei das hier Erlernte sehr gutes Rüstzeug für Schlüsselfunktionen im Angestelltenverhältnis eines anderen Unternehmens, ist sich Gunnar von der Grün sicher. In das IGZ hineinzuschnuppern könne deshalb nie ein Fehler sein.

Das Innovations- und Gründungszentrum (IGZ) der HFU bietet

Coaching: Projektbegleitende, unterstützende Gründungsbetreuung (etwa Businesspläne, Strategien und Geschäftsmodelle sowie Marketing und Vertriebsaktivitäten)

Netzwerke: Einbindung in Netzwerke aus den Bereichen Industrie und Handel, wirtschaftsnahe Beratungsleistungen sowie Kapitalgeber

Mentoring: individuelle Betreuung durch Professoren der Fakultäten

Finanzierung: Zuschüsse, Darlehen, Gründerfonds und Innovationsgutscheine

Stipendien: Das IGZ unterstützt HFU-Gründer bei Beantragung des EXIST Gründerstipendiums

Vortragsreihen: Praktiker referieren über relevante Bereiche für Existenzgründer. Wichtige Maßnahmen und Handlungsweisen werden aufgezeigt, Fragen werden diskutiert

Infrastruktur: Das IGZ bietet Infrastruktur an Räumen und Arbeitsmitteln

SÜDKURIER, 18.07.2016

Haben bereits den Schritt in die unternehmerische Welt gewagt (von links): Samuel Kaupp, Petra Rißler und Christian Perian. Bild: Stefan Limberger-Andris

 

Drei junge Gesichter des unternehmerischen Erfolgs

Absolventen Petra Rißler, Christian Perian und Samuel Kaupp geben IGZ gute Noten

Furtwangen (lim) Petra Rißler, Christian Perian und Samuel Kaupp – drei Studenten der Hochschule Furtwangen (HFU), die den Schritt in die Selbstständigkeit bereits gewagt haben. Auch diese drei profitierten von der Unterstützung durch das Innovations- und Gründungszentrum (IGZ) der HFU.

Christian Perian gründete mit Kollegen die Agentur Perianmedia und weist bereits einigen unternehmerischen Erfolg vor. Das Leistungsspektrum, das sein Unternehmen anbietet, umfasst die Erstellung und das Einrichten von Webseiten, Onlineshops und Business-Apps. Auch bietet er beispielsweise eine Suchmaschinenoptimierung von Internet-Seiten an. Er habe sich mittlerweile einen großen Kundenstamm erarbeitet, freut sich Christian Perian. Unternehmerischen Boden habe er allerdings bereits vor dem Studiengang Online Medien an der HFU betreten. Trotzdem habe ihm das IGZ-Netzwerk bei der Entwicklung der eigenen Firma und beim fließenden Übergang ins Berufsleben geholfen. Er beschäftigt immerhin bereits einen Studenten und eine Redakteurin.

Petra Rißler, die an der HFU Wirtschaftsnetze (eBusiness) an der Fakultät Wirtschaftsinformatik studierte, betreibt einen Online-Shop für Arbeitsschutzprodukte. Es sei bislang gut angelaufen, so die Jungunternehmerin, die allerdings erst seit kurzem unternehmerisch tätig ist. Natürlich habe sie vom IGZ enorm profitiert und ziehe auch heute noch Nützliches aus den monatlichen Treffen der „Jungen Gründer“.

Auf die Beratung von klein- und mittelständischen Unternehmen in der Region Furtwangen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz hat sich Samuel Kaupp spezialisiert. Er befinde sich zwar noch im siebten Semester des Studiengangs Security and Safety Engineering, habe jedoch bereits erste Anfragen auf sein unternehmerisches Angebot. Samuel Kaupps Antwort auf die Frage, was er besonders am Innovations- und Gründungszentrum schätzt, kommt spontan: „Die tolle Betreuung“.

Vortragsreihe für Firmengründer, 30.03.2016

Das Innovations- und Gründungszentrum (IGZ) Furtwangen veranstaltet verschiedene Vorträge.

So spricht Referentin Barbara Niesen-Lübbers am Donnerstag, 7. April, im Gebäude B1.15 zum Thema „Selbstständigkeit und Steuern“. Um „Crowdfunding und Investing“ geht es im Referat von Mario Buric am Donnerstag, 21. April, im Gebäude B1.15. Referent Bernhard Plum betrachtet die „Gründerszene New York“ am Donnerstag, 12. Mai, im Gebäude M0.08. Matthias Schulten spricht über „Google Adwords“ am Donnerstag, 2. Juni, im Gebäude M0.08. Um „Projektmanagement“ geht es im Referat von Kurt Schlegel am Donnerstag, 16. Juni, im Gebäude B1.15. Alle Vorträge des Innovations- und Gründungszentrums beginnen um 17.30 Uhr.

Elevator Pitch 2015, 03.12.2015

Teilnehmer/innen und Gewinner 2015

Gewinner Elevator Pitch BW 2015 in Villingen-Schwenningen

Am 03.12.2015 veranstaltete das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft BW den sechsten regionalen Vorentscheid des Elevator Pitch BW 2015/16 gemeinsam mit der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, der Handwerkskammer Konstanz und der Hochschule Furtwangen.

Der regionale Vorentscheid fand in den Räumlichkeiten der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg in Villingen-Schwenningen statt. Dort haben sich zehn Gründerinnen und Gründer in den Aufzug gewagt und mit ihrer Geschäftsidee um den Regional Cup Schwarzwald-Baar-Heuberg  gepitcht. Das Team von Objektfinder hat das Rennen gemacht und sich den 1. Platz auf dem Siegertreppchen gesichert. Herzlichen Glückwunsch! Das Team von Objektfinder kann Objekte jeglicher Art mit einem iBeacon Sensor in Kombination mit einem Objektfinder (RaspberryPi System) orten. 

Folgende Gründerteams bekamen die Gelegenheit, die Jury und das Publikum von ihrer Geschäftsidee mit einem kreativen und überzeugenden Elevator Pitch zu begeistern:Black and Why MedienagenturCara Lea PhotographyIRed StreetEnergyKopiaMediaTechnoLogicConsultMeetyou2REFLECT MEDIASharityOnlineW&S – Messe NavigationObjektfinder

Die Teilnehmer wurden von einer ausgewählten Jury anhand folgender Kriterien bewertet:

· Präsentation (50 %): Rhetorik/Persönlichkeit(en), Inhalt des Vortrags, zeitlicher Rahmen

· Geschäftsmodell (50 %): Konzeption/Geschäftsmodell, Kundennutzen/Marktrelevanz, Skalierbarkeit

Die Jury bestand aus Vertretern folgender Institutionen/Unternehmen: Anja Schulze, IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Gunnar von der Grün, Hochschule Furtwangen, Thomas Rieger, Handwerkskammer Konstanz, Roman Loch, Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg, Alexander Wirich, SCHRADE & PARTNER RECHTSANWÄLTE

Folgende Teams konnten die Jury mit ihrer Geschäftsidee überzeugen:

1. Platz: Objektfinder     2. Platz: Meetyou2     3. Platz: REFLECT MEDIA

Zum “Publikumsliebling” haben die Zuschauer in Villingen-Schwenningen die Geschäftsidee von SharityOnline gewählt. Das Team erhält so noch einmal die Gelegenheit, sich für das Landesfinale im Sommer 2016 zu qualifizieren. Wir gratulieren allen Platzierten und besonders dem Team von Objektfinder ganz herzlich, das mit ihrer Geschäftsidee direkt in das große Landesfinale des Elevator Pitch BW im Sommer 2016 eingezogen ist!

Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe September ´15 - Südlicher Oberrhein

Hochschule Furtwangen: Gründungszentrum seit 2013 

21 Gründungen in zwei Jahren betreut 

An der Hochschule Furtwangen sind 3.000 Studenten eingeschrieben.Ein eigenes Innovations- und Gründungszentrum der Hochschule hat im Sommer 2013 seine Arbeit aufgenommen. Seither, so dessen Chef Gunnar von der Grün, ist die Anzahl beratener Studenten und Absolventen, der begleiteten Projekte und der tatsächlichen Gründungen kräftig angestiegen. 86 Teilnehmer wurden begleitet, die insgesamt 48 Projekte verfolgten. 21 Gründungen zählte von der Grün nun in einem Zeitraum von zwei Jahren. Das Angebot des Innovations- und Gründungszentrums ist breit, es umfasst die Hilfe bei Businessplänen, Strategien und Geschäftsmodellen, Marketing- und Vertriebsaktivitäten, das Mentoring durch Professoren, projektbezogene Studienarbeiten, die Beratung bei Finanzierungsprogrammen und die Betreuung beim Exist-Gründerstipendium (siehe auch Kasten auf Seite 9). Exist kann manchem sehr helfen: Es sichert den persönlichen Lebensunterhalt für ein Jahr in Höhe von 1.000 bis 3.000 Euro monatlich, umfasst außerdem maximal 30.000 Euro für Sachmittel und 5.000 Euro für das Coaching. Es gilt nicht nur für Einzelgründer, sondern auch für bis zu dreiköpfige Gründerteams und es wird vergeben für bis zu fünf Jahre nach Studienabschluss. Das Gründerzentrum hilft auch beim Gang zu den Banken. Vor allem örtliche Banken engagieren sich da kräftig, häufig via L-Bank. Auch über Beteiligungskapital von Business Angels und die Finanzierung über Crowdinvesting werden die Gründer beraten. Das Gründerzentrum verfügt darüber hinaus über Räumlichkeiten, wo es vier Gründungsteams Arbeitsplätze und Arbeitsmittel wie Internet, Telefon und Fax, Netzwerkdrucker, Kopierer sowie Besprechungsmöglichkeiten anbietet. Auch hat es ein umfangreiches Netzwerk von Dienstleistern wie Steuerberatern und Anwälten, Banken und öffentlichen Institutionen aufgebaut, die ihrerseits die Gründer unterstützen können.

Südwest Presse die Neckarquelle, 02.06.2015

Vertiefen die Zusammenarbeit (von links): Gunnar von der Grün, Innovations- und Gründungszentrum der Hochschule Furtwangen
(IGZ), Rolf Zahel, Bürgermeister Martin Ragg, Walter Pankoke und Bernward Damm (EGON Niedereschach).

 

Anlaufstelle für Existenzgründer
Innovations- und Gründungszentrum der Hochschule informierte Niedereschacher EGON-Initiative 


Im Rahmen der Existenzgründungsoffensive Niedereschach (EGON) besuchten Mitglieder des EGON-Teams das im Jahr 2013 gegründete Innovations- und Gründungszentrum der Hochschule Furtwangen (IGZ). Mit Gunnar von der Grün, Leiter des IGZ, tauschten sich die Niedereschacher über eine intensivere Zusammenarbeit der beiden Gründungsinitiativen aus. So konnten schon bislang EGON-Gründerinnen und -Gründer das umfangreiche und hochwertige Vortragsangebot des IGZ zu wichtigen Existenzgründungsthemen kennenlernen, wie Gründungsplanung, Finanzierung, Steuern und Recht, Finanz- und Rechnungswesen. Zukünftig erhalten Gründerinnen und Gründer aus Niedereschach zusätzlich Unterstützung durch weitere Beratungsangebote des IGZ, etwa im Bereich Patent- und Markenschutz oder bei technischen und wirtschaftlichen Fragen; unter anderem auch durch Professoren der Hochschule Furtwangen. Ferner gibt es nun für EGONGründer Möglichkeiten, die hervorragende Infrastruktur der Hochschule wie Bibliothek, Labore, Werkstätten und Medienzentrum zu nutzen. Nähere Informationen zu den neuen Angeboten für Gründer in Niedereschach gibt es bei Bürgermeister Martin Ragg unter der Telefonnummer 0 77 28/648 41. 

Online Verlag GmbH, 14.04.2015

Hochschule Furtwangen

 

Hochschule Furtwangen


Am Innovations- und Gründungszentrum (IGZ) stehen wie bei den anderen universitäten Einrichtungen das Coaching von Gründungsvorhaben, insbesondere von innovativen, technologieorientierten oder wissensbasierten Projekten im Vordergrund. Viele Studierende sind im Bereich des Wirtschaftsingenieurswesens und -informatik aktiv. Das IGZ legt Wert darauf, die Geschäftsidee zu marktfähigen Produkten und Dienstleistungen zu entwickeln. Am Ende steht immer das große Ziel vor Augen, das Produkt erfolgreich am Markt zu platzieren.

Obwohl das IGZ erst seit Herbst 2013 die eigenständige Arbeit aufgenommen hat, werden schon 74 Existenzgründerinnen und -gründer in 40 Projekten betreut. Daraus entstanden bis jetzt 17 Gründungen, von denen neun in Nebenerwerb und acht in Vollzeit von den entsprechenden Gründerinnen und Gründern betreut werden.

SÜDKURIER, 28.02.2015

3. Niedereschacher Existenzgründertag, Fotograf: Marcel Härter

 

3. Niedereschacher Existenzgründertag

Unternehmensgründer und Investoren trafen sich beim dritten Niedereschacher Existenzgründertag. Neben Fachvorträgen rund um das Thema Finanzierung zu zuhören, hatte man auch die Möglichkeit das Gespräch mit Experten zu suchen.

SÜDKURIER, 21.11.2014

Der zweite Existenzgründungstag der Hochschule stieß auf reges Interesse gleichermaßen bei Studenten, Dozenten und auch Vertretern aus der Wirtschaft. Bild: Bild:Heimpel

Schon 60 Existenzgründungen möglich gemacht

Furtwangen -  Innovations- und Gründungszentrum der Hochschule Furtwangen leistet wirksame Hilfe

Im vergangenen Jahr wurde an der Furtwanger Hochschule das „Innovations- und Gründungszentrum Hochschule Furtwangen“ (IGZ) gegründet, um Studenten und Absolventen der Hochschule die Existenzgründung zu erleichtern. Nach einem Jahr fand nun nach der Eröffnungsveranstaltung im vergangenen Jahr ein zweiter Existenzgründungstag an der Hochschule statt. Das Konferenzzimmer war gut besetzt, offensichtlich sorgte diese Veranstaltung für reges Interesse gleichermaßen bei Studenten, Dozenten als auch Vertretern aus der Wirtschaft. Begrüßt wurden die Zuhörer durch Professor Bernhard Plum, dem wissenschaftlichen Leiter des IGZ. Er machte kurz deutlich, wie dieses IGZ sich innerhalb dieses ersten Jahres mit verschiedenen Institutionen vernetzt hat. Dazu gehören spezielle Kooperationen zwischen Hochschulen ebenso wie die Zusammenarbeit mit dem Institut für Existenzgründung des Landes Baden-Württemberg. Dabei kündigte er an, dass sich das IGZ künftig auch um einen weiteren Aspekt der Existenzgründung kümmern werde, nämlich die Übernahme bereits bestehender Unternehmen, wo die Unternehmensführung keinen Nachfolger mehr hat. Der operative Leiter des IGZ, Gunnar von der Grün, machte in seinem kurzen Referat dann deutlich, wo und wie sich das IGZ engagiert.

Beachtlich ist auch die Zahl von rund 60 tatsächlichen Existenzgründungen, die in den ersten beiden Jahren vom IGZ betreut und gefördert wurden. Er zeigte die verschiedenen Bereiche auf, wo das IGZ zu Gunsten solcher Existenzgründer tätig werden kann. Ganz wichtig beispielsweise die Möglichkeit für Absolventen, dass sie innerhalb von fünf Jahren nach ihrem Abschluss ein Stipendium für ihre Existenzgründung erhalten können. Genauso wichtig ist ein inzwischen bereits gut aufgestelltes Netzwerk mit verschiedenen Institutionen, auf das die Teilnehmer zurückgreifen können. Im weiteren Verlauf des Nachmittags wurden auch solche erfolgreichen Gründungen vorgestellt.

Schwarzwälder-Bote, 12.11.2014

Eigene Firma gründen

Furtwangen. Den zweiten Existenzgründungstag bietet das Innovations- und Gründungszentrum (IGZ) am Donnerstag, 20. November, an der Hochschule Furtwangen an, den die Fördergesellschaft der Hochschule unterstützt. Im Mittelpunkt stehen Vorträge und Networking.

Ein Unternehmen zu gründen, ist nicht einfach. Um Studenten und Absolventen der Hochschule den Schritt in die Selbstständigkeit zu erleichtern, bietet das IGZ Hilfestellungen an.

Der Existenzgründungstag beginnt um 13 Uhr im großen Konferenzzimmer im B-Bau gegenüber der Aula am Campus Furtwangen. "Besonders wichtig ist uns an diesem Tag die Präsentation der Geschäftsideen", sagt Gunnar von der Grün, operativer Leiter des IGZ. Informationen und Know-how-Transfer spielen eine wichtige Rolle.

Julian Sayer von business4you spricht über den Vertrieb als Königsdisziplin jedes Start-ups, und Veit Hilser von Karrierewiese geht auf den Erfolgsfaktor Selbstbewusstsein ein.

Beide sind in der Gründerszene bereits gut etabliert. Von der Industrie- und Handelskammer sowie der Hochschule gibt es Erstinformationen zur Gründung im Haupt- und Nebenerwerb. Die Veranstaltung endet bei einem Abendessen mit offener Diskussion und Networking im Museum Gasthaus Arche in Furtwangen.

Anmeldungen sind möglich bis 18. November per E-Mail an igz@hs-furtwangen.de. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Schwarzwälder-Bote, 14.10.2014

Ganz begeistert ist Andrea Hummel-Weber (links) von der Zusammenarbeit für die Produktion eines Image-Videos für das Unternehmen Hummel Präzision. Auf dem Bild außerdem (von links) Gunnar von der Grün sowie die beiden Unternehmensgründer ­Julian Engels und Manuel Dixken. Foto: Heimpel

Furtwangen Ein Gewinn für beide Seiten

Furtwangen - Ganz begeistert ist Andrea Hummel-Weber von der Furtwanger Firma Hummel Präzision GmbH: Ein mit dem Gründungszentrum IGZ der Hochschule realisiertes Image-Video für das Unternehmen sei gelungen.

Realisiert wurde dies von zwei Studenten der Fakultät Digitale Medien im fünften Semester. "Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah", sagte Andrea Hummel-Weber. Sie ist ganz begeistert von den Möglichkeiten, über die Hochschule Projekte zu einem attraktiven Preis realisieren zu können. Weil die Studenten durch solche betreuten Projekte den Weg in die Selbstständigkeit schaffen können und gleichzeitig die Unternehmen profitieren, sei dies ein Gewinn für beide Seiten.

Von diesen Möglichkeiten hatte Andrea Hummel zu Beginn des Jahres erfahren: Bei einer Info-Veranstaltung für Unternehmer ging es um das Thema "Erfolgreich werben mit kleinem Budget". Nach Kontaktaufnahme mit dem Leiter des IGZ, Gunnar von der Grün, wurde deutlich, dass genau dies für das Furtwanger Traditionsunternehmen ein wichtiger Schritt wäre. Nachdem sich der Betrieb nach einer Neuorganisation vor fünf Jahren im Aufwärtstrend befindet und beispielsweise im Januar erstmals wieder an einer Fachmesse in Freiburg teilnehmen wird, war ein deutlicher Bedarf an einem solchen Image-Film klar.

Das IGZ konnte dann den Kontakt zu den beiden Studenten Manuel Dixken und Julian Engels herstellen, die noch mitten im Studium ihr Unternehmen "Picant Film- und Fotoproduktion GbR" gegründet hatten. Neben anderen Aufträgen auch aus der Hochschule war dieses Projekt eine wichtige Aufgabe für das Duo.

Ganz begeistert war das Duo über die breite Unterstützung aus der Hochschule, die ihnen die Firmengründung wesentlich erleichtert hatte. Nach einer Betriebsbesichtigung bei Hummel Präzision wurde dann das Projekt angegangen. Es war klar, dass hier Video-Sequenzen mit Animationen verbunden werden sollen. Immer wieder war man im Gespräch mit Andrea Hummel-Weber, die sich von dem Elan der beiden sehr beeindruckt zeigte.

Und nun konnte das Video vorgestellt werden, das auch bereits über die Homepage von Hummel Präzision abrufbar ist und möglichen Kunden einen Einblick in die Leistungsfähigkeit des Unternehmens bietet.

Weitere Informationen auf IGZ Homepage

Stadt Furtwangen, 20.01.2014

Furtwangen

Innovations- und Gründerzentrum der Hochschule Furtwangen

Das im letzten Jahr gegründete Innovations- und Gründungszentrum (IGZ) der Hochschule Furtwangen University kann neben Studierenden, Angehörigen, Absolventen sowie Alumni der Hochschule im Einzelfall auch externe Existenzgründer unterstützen.

In Zusammenarbeit mit individuellen Netzwerkpartnern hat das IGZ zum Ziel, die Entwicklung marktfähiger Produkte und Dienstleistungen zu fördern und auf dem Markt zu platzieren. Es gewährleistet eine umfassende Betreuung von Gründungsvorhaben mit guten wirtschaftlichen Erfolgsaussichten. 

Das Coaching mit seiner projektbegleitenden, unterstützenden Gründungsbetreuung erfolgt durch einen erfahrenen Gründungsberater. Neben der Forcierung der Geschäftsidee zur Entwicklung marktfähiger Produkte und Dienstleistungen hat die Stärkung der Unternehmerpersönlichkeit Priorität.

Bei der Beratung von Finanzierungsmöglichkeiten werden sowohl klassische Finanzierungsformen mit konventionellen und öffentlichen Mitteln, als auch Alternativen, wie Kapitalbeschaffung durch Business Angels und Crowdinvesting berücksichtigt.
 
Bei unseren Vortragsreihen in relevanten Bereichen der Existenzgründung referieren Praktiker und zeigen die wichtigsten Maßnahmen und Handlungsweisen auf. Im Diskussionsteil wird auf individuelle Fragen eingegangen. Diese Vorträge sind auch insbesondere für externe Existenzgründer von Interesse. 
 
Das IGZ bietet Ihnen eine speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Infrastruktur an Räumlichkeiten und Arbeitsmittel. Sie verfügen über Internet, Telefon, Netzwerkdrucker, Beamer etc.
 
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage Stadt Furtwangen

Südkurier, 21.11.2013

Die Teilnehmer des Elevator Pitchs, in der Mitte mit Urkunden die Sieger
Daniel Deusing (links) und Harald Müller bei der Präsentation Ihrer Geschäftsidee "HOA".

Elevator Pitch: Karriere im Aufzug

Die Hochschule Furtwangen veranstaltet einen Wettbewerb für Existenzgründer. Die bewerben ihre Projekte rasant, denn sie haben dafür nur wenig Zeit – ganz wie bei der Aufzugfahrt mit potentiellen Sponsoren.

Stellen Sie sich vor, sie hätten eine zündende Geschäftsidee, einen gut durchdachten Geschäftsplan und den Markt gründlich analysiert. Aber leider haben Sie kein Geld. Und dann treffen Sie im Aufzug eines Frankfurter Bankgebäudes zufällig auf Josef Ackermann. Sie haben jetzt ganz wenig Zeit, ihn so zu begeistern, dass er die nötige Kohle locker macht. Das ist der berühmte Elevator Pitch – das Verkaufsgespräch im Aufzug.

Die Teilnehmer an diesem Wettbewerb an der Hochschule Furtwangen University (HFU) kamen aus verschiedenen Informatik-Fachbereichen. Aber auch Existenzgründer aus ganz andern Richtungen stellten sich den zehn Jurymitgliedern in der Aula der Hochschule.

Einen respektablen dritten Rang belegte Maria Gotthard aus Furtwangen mit Petlodge, einer Plattform für Hundebesitzer und Hundebetreuer. Gemeinsam mit Henriette Schmidt aus München möchte sie Hunden mit Bewegungsdrang qualifizierte Begleiter vermitteln, deren Befähigung sich aus der Anforderung nach und nach steigert. Stichproben sollen die Qualität sichern. Dafür gab es 200 Euro.

Zweite wurde Anwaltsgehilfin und Akademiestudentin Ramona Lins aus Villingen-Schwenningen. Mit ihrer Emotion-Company möchte sie Menschen helfen, die andere beglücken möchten, aber nicht wissen, wie sie ihr Gefühl an den Mann oder die Frau bringen sollen. Fantasievoll verpackte Geschenke können Liebe oder zumindest Anerkennung schon auf die Sprünge helfen.

Dafür erhielt sie 300 Euro als Preisgeld.

Den ersten Platz belegten Daniel Deusing und Harald Müller, Studenten im zweiten Semester des Master-Studiengangs Advanced Computer Science. Ihre Geschäftsidee stellten sie, getreu dem Motto „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, in einer witzigen Strip-Show auf Piktogrammen vor.

Auf nach und nach ausgezogenen T-Shirts schälte sich da die Idee einer Steuerung heimischer Elektrogeräte jeder Art via Apps, auch per iPhone, Tablet and so on, heraus. 500 Euro und die Teilnahme am Elevator Pitch aller Regional Cups Baden-Württembergs am 3. Juli 2014 in Karlsruhe waren ihr Preis.

Den Publikumspreis, eine zweite Chance zur Teilnahme am Finale erhielt das Team Heythere. Ihre Plattform zur Kommunikation über den aktuellen Aufenthaltsort wurde von Dominik Burkart vorgestellt. Das Team bilden fünf Studenten der HFU.

SÜDKURIER, 16.11.2013

Rund 60 Unternehmer aus der Region informieren sich beim Unternehmerfrühstück der Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Stadt Furtwangen über die Hochschule und ihr Angebot für die Industrie. Vorne (von links) Bürgermeister Josef Herdner, Thomas Albiez (IHK) und Robert Strumberger, Vöhrenbacher Bürgermeister. Bild: Fürderer

IHK-Chef Albiez fordert Ende der Bescheidenheit 

Furtwangen -  60 Unternehmer aus der Region in der Hochschule. Gunnar von der Grün stellt Gründerzentrum vor. Viele Möglichkeiten zur gemeinsamen Fortbildung.

Rund 60 Unternehmer aus dem gesamten Schwarzwald-Baarkreis informierten sich beim Unternehmerfrühstück der Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Stadt Furtwangen über die Hochschule und ihr Angebot für die Industrie. Thomas Albiez, Hauptgeschäftsführer der IHK, forderte dabei dazu auf, die Themen Forschung und Entwicklung ernst zu nehmen. Außerdem müsse die erfolgreiche Region Schluss machen mit ihrer Bescheidenheit.

Albiez sprach von einer Metropolregion. Der Schwarzwald sei weltweit bekannt, die Firmen immer mehr. Er glaube fest an eine Renaissance des ländlichen Raums, der selbstbewusster auftreten müsse. Es könne nicht sein, dass in den ostdeutschen Ländern mehrspurige Autobahnen gebaut werden, auf denen niemand fährt, während in der Region der Lückenschluss von St. Georgen zur Autobahn fehlt. „Wir müssen einfordern, was uns zusteht“, sagte Albiez und erntete dafür den Applaus der Teilnehmer.

Die Hochschule Furtwangen (HFU) hatte zuvor Prorektor Ulrich Mescheder vorgestellt und wies dabei darauf hin, dass sie 2012 erstmals die Schallgrenze von 5000 Studenten überschritten habe und mittlerweile schon über 6000 unterrichtet. Der Großteil mit rund 3400 entfällt auf Furtwangen. Die Anzahl der Professoren soll bis 2014 auf 190 steigen.

Entgegen mancher Vorwürfe werden heute mehr Ingenieure aus als vor 20 Jahren ausgebildet und der technische Bereich ist immer noch das größte Kompetenzfeld. Die Chancen der Hochschule liegen aber laut Mescheder - „wie bei den Unternehmen“ - in neuen Produkten. Vor allem die Gesundheitswissenschaft nannte er dabei. Den Unternehmen in der Region biete die Hochschule zahlreiche Kooperations- und Weiterbildungsangebote.

Das gerade neu ins Leben gerufene Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) der Hochschule präsentierte Gunnar von der Grün, operativer Leiter der Einrichtung. Im M-Bau der Hochschule betreut er maximal 16 Gründer auf ihren ,,Inseln. Studenten oder Absolventen der Hochschule erfahren dort vielfältige Unterstützung bei einer Unternehmensgründung. Dies reicht von der Zurverfügungstellung von Arbeitsmaterialien bis hin zur wissenschaftlichen Problemlösung, der Vermittlung von Geldgebern oder von Kontakten. Acht angehende Unternehmer werden bislang schon betreut und man habe sich „richtig große Ziele gesetzt“.

Konkret an Unternehmer richtet sich das Weiterbildungsangebot der HFU-Akademie. Weiterbildende Studiengänge, offene Trainings, Online-Angeboten bis hin zu innerbetrieblichen Fortbildungsprogrammen, die von Hochschulmitarbeitern unterstützt und angeleitet werden, listete Thomas Jechle auf, Leiter der Akademie. Er verwies auf eine beispielhafte Zusammenarbeit mit der EGT in einem solchen Fall.

SÜDKURIER, 07.06.2013

Furtwangen Neues Zentrum für Existenzgründer

Furtwangen -  Existenzgründer aus dem Hochschulbereich haben jetzt einen leichteren Start. Für sie gibt es ab Juni am Standort Furtwangen ein Innovations- und Gründungszentrum (IGZ). Das Zentrum ist aus einer Zusammenarbeit der Furtwanger Fakultäten Computer & Electrical Engineering, Digitale Medien, Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik und des Instituts für Angewandte Forschung (IAF) entstanden.
Die Hochschule Furtwangenbeantragte dazu eine Finanzierung für das Projekt Innovations- und Gründungszentrum beim Land Baden-Württemberg, die bewilligt wurde.

So können nun die nächsten drei Jahre Studierende innovative Ideen unternehmerisch umsetzen. Ziel des Projekts ist es, studentische Entrepreneure bei ihrer Unternehmensgründung in Furtwangen umfassend zu unterstützen. Dieses Kernelement der Arbeit spiegelt sich in allen Angeboten wider.

Das Innovations- und Gründungszentrum stellt den studentischen Existenzgründern Räume für ihre Unternehmen zur Verfügung: von Geschäftsräumen und Laboren über ein eigenes Sekretariat bis zu Konferenzräumen, in denen sie Kunden und Lieferanten empfangen können. Zusätzlich bietet es ein Coaching und Vortragsreihen mit Referenten aus der Praxis zu Themen wie Recht, Steuern oder Management und Führung.

Bei der Suche nach Kapitalgebern ist das Zentrum den Jungunternehmern ebenfalls behilflich. Insbesondere unterstützt das Zentrum die Gründer bei der Erstellung von Businessplänen und bei der Vorbereitung von Gesprächen mit Kapitalgebern. Als Mitglied des Gründerverbundes CTO besteht für die Hochschule Furtwangen und mit ihr auch für das Innovations- und Gründungszentrum die Möglichkeit, Förderprogramme des Bundes und des Landes zu beantragen.

In einem besonderen Mentoren-Programm werden die Jungunternehmer von Professorinnen und Professoren aus unterschiedlichen Fakultäten betreut. Diese sind Ansprechpartner zum Beispiel bei technischen und wirtschaftlichen Fragen. Die jungen Unternehmer profitieren dabei vor allem von deren Erfahrungsschatz und Beziehungen zur Wirtschaft.

Die Mentoren können Problemstellungen ihrer Mentees auch als Projekt von ihren Studierenden im Rahmen des Curriculums bearbeiten lassen. So ergibt sich durch die engere Verzahnung zwischen Unternehmen und Lehrprojekten für beide Seiten eine Win-Win-Situation, heißt es in einer Mitteilung.

Bei einem regelmäßig stattfindenden Gründerstammtisch können sich die Existenzgründer austauschen und ihre Erfahrungen miteinander teilen. Das Zentrum wird auch durch die Stadt Furtwangen unterstützt. Sie hofft, dass sich durch erfolgreiche Existenzgründer Unternehmen ansiedeln. Professor Bernhard Plum, Koordinator des Innovations- und Gründungszentrums, erläutert: „Das Zentrum ist ein Brutkasten für Existenzgründer, deren Ideen noch nicht so stark sind, dass sie sich selbst tragen. Wir bieten ihnen eine geschützte Umgebung, in der sie sich mit relativ geringem Risiko nachhaltig als Unternehmen etablieren können.“