Der Studienablauf

Das Grundstudium im 1. und 2. Semester soll die naturwissenschaftlichen und medizinischen Kenntnisse für alle Studienanfänger auf eine gemeinsame Basis bringen und auf die fachspezifischen medizintechnischen Anwendungen vorbereiten.

Das Hauptstudium besteht aus fünf Semestern und schließt das praktische Studiensemester mit ein. Es kombiniert klassische Inhalte des Ingenieurberufs mit umfassendem Wissen zur medizinischen Gerätetechnik. Alle Fachgebiete werden durch Module, die Vorlesungen, Praktika und Projektarbeiten in der Hochschule und in Kliniken enthalten, abgedeckt.

Nach dem Praxissemester besteht die Möglichkeit sich in einem der nachfolgenden Schwerpunkte zu vertiefen:

Biomedizinische Technik

 

Die Entwicklung innovativer Verfahren und Geräte in der medizinischen Überwachung, Therapie und Diagnose erfordert tiefer gehende Kenntnisse in der Technik medizinischer Geräte und Systeme. Diese werden in speziellen Vorlesungen, Praktika und in hochschuleigenen Forschungsprojekten umfassend vermittelt.

OP-Ingenieur / Kardiotechnik

 

Dieser Schwerpunkt setzt Maßstäbe in einem völlig neuen Berufsbild. In der Klinik ist der Ingenieur das Bindeglied zwischen Arzt und Technik; er wirkt mit bei der Patientenversorgung, beim Einsatz komplexer Systeme berät er Ärzte und Geräteanwender. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt im technischen Wissen ausgerichtet auf operationstechnische Geräte und Systeme, wie z.B. der Herz-Lungen-Maschine. Zur notwendigen Qualifikation werden deshalb auch vertiefende medizinische Kenntnisse vermittelt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit das europäische Zertifikat für Kardiotechnik (ECCP) zu erwerben.

Eine detaillierte Beschreibung des Studienablaufs finden Sie in der Studien- und Prüfungsordnung (SPO) des Studiengangs.

Die enge Zusammenarbeit mit unseren Industriepartnern und medizinischen Versorgungseinrichtungen garantiert eine anspruchsvolle Ausbildung mit exzellenten Berufschancen.