Folgende Zertifikate können Sie bereits heute studienbegleitend erwerben

Brandschutzbeauftragte/-er nach DGUV Information 205-003

Die von einem Unternehmen bestellten Brandschutzbeauftragten unterstützen ihren Arbeitgeber bei der Umsetzung und Kontrolle aller betrieblich-organisatorischen Brandschutzmaßnahmen. Sie sind ein zentraler Ansprechpartner für alle Belange des vorbeugenden Brandschutzes im Betrieb und unterstützen den Unternehmer auch bei Gesprächen mit Brandschutzbehörden, Feuerwehren und Sachversicherern. 

Im Rahmen der Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten werden die folgenden nach DGUV-Information 205-003 notwendigen Grundlagen vermittelt:

  • Rechtsgrundlagen
  • Brand- und Löschlehre
  • Risikobewertungen von Brand- und Explosionsgefahren
  • Einführung in das Brandschutzkonzept eines Gebäudes bestehend aus baulichem, anlagentechnischen, abwehrenden und organisatorischen Brandschutz
  • Brandschutzmanagementsysteme 
  • Behörden, Feuerwehren, Versicherer
  • Übung mit handbetätigten Feuerlöscheinrichtungen zur Brandbekämpfung


Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz

Der Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz ist als Teilentwurfsverfasser während der Planung und Genehmigung eines Bauvorhabens für die Erarbeitung eines ganzheitlichen Brandschutzkonzepts zuständig. Er unterstützt das zuständige Architekturbüro auch während der Ausschreibungsphase und überprüft die Ausführung auf der Baustelle auf eine prinzipielle Übereinstimmung mit dem Brandschutzkonzept. Im Rahmen der Ausbildung zum Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz werden Kenntnisse in den folgenden Bereichen vermittelt:

  • Rechtsgrundlagen
  • Brand- und Löschlehre
  • Risikobewertungen von Brand- und Explosionsgefahren
  • Bauliche, anlagentechnische und organisatorische Brandschutzmaßnahmen
  • Einsatz und Grenzen von Löschmaßnahmen und Rettungsgeräten der Feuerwehr
  • Übersicht über Nachweise mit Ingenieurmethoden
  • Haftung und Versicherung

Das Fachplaner-Zertifikat kann nur mit dem Masterabschluß zusammen erworben werden.

IT-Sicherheitsbeauftragte(r) in der öffentlichen Verwaltung

Die Bezeichnung IT-Sicherheitsbeauftragte/IT-Sicherheitsbeauftragter ist nicht durch Gesetze oder andere Vorschriften geschützt, folglich kann sich jeder, der sich auch nur am Rande mit dem Thema beschäftigt hat, mit dieser Bezeichnung schmücken. Um Studierenden einen aussagekräftigen Nachweis der Fachkenntnisse in diesem Bereich zu ermöglichen, hat die HFU Akademie das Weiterbildungsangebot zum „IT-Sicherheitsbeauftragten in der öffentlichen Verwaltung“ entwickelt. Dieses Angebot kann mit einem Zertifikat abgeschlossen werden, das auf den Standards 100-1 bis 100-3 des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) basiert. Die Prüfung erfolgt gemäß der Prüfungsordnung der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung (BAköV) vom 1.1.2007.

Inhalte:

  • Begriffe und gesetzliche Regelungen rund um die Informationssicherheit
  • Standards zum Sicherheitsmanagement
  • Erstellen einer Leitlinie zur Informationssicherheit
  • Zentrale Maßnahmen der Informationssicherheit
  • Verschlüsselungsverfahren und elektronische Signaturen
  • Entwurf eines Sicherheitskonzepts nach BSI-Grundschutz

Störfallbeauftragter nach 5. BImSchV

Ein Störfallbeauftragter berät Unternehmen und Betriebe  in allen Sicherheitsfragen, die für diesen Betrieb oder diese Anlage relevant sind. Unternehmer, die eine genehmigungsbedürftige Anlage nach 5.BImSchV betreiben, sind nach §1 verpflichtet, einen Störfallbeauftragten zu bestellen. 

Inhalte der Ausbildung sind:

  • Anlagen- und Verfahrenstechnik nach Stand der Sicherheitstechnik
  • Gefährliche Stoffe
  • betriebliche Sicherheitsorganisation
  • Verhinderung von Störfällen und Begrenzung der Auswirkungen
  • Vorbeugender Brand- und Explosionsschutz
  • Grundkenntnisse in der Erstellung von Sicherheitsberichten, Alarm- und Gefahrenabwehrplänen
  • Beurteilung sicherheitstechnischer Unterlagen und Nachweise
  • Begrenzung von Emmission / Immission
  • Umweltrecht zu Immisionsschutz, Sicherheit, Arbeitschutz und Gefahrstoffen
  • Information der Öffentlichkeit

Fachkraft für Arbeitssicherheit nach §7 Arbeitssicherheitsgesetz

Grundausbildung und vertiefende Ausbildung zur Vermittlung von Kenntnissen für die Erfüllung von Aufgaben nach dem Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit – Ausbildungsstufen I bis III – i. V. m. § 4 der DGUV-Vorschrift 2 "Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit".

Die branchenspezifische Ausbildung (Ausbildungsstufe III) wird für folgende Bereiche bestätigt:

  • Verwaltung/ Bildschirmtätigkeit (VBG)
  • Bewachungsgewerbe (VBG)
  • Holz und Metall (BGHM)
  • Energie, Textil, Elektro und Medienerzeugnisse (BG ETEM)

Fachkunde nach §7 Lärm- und Vibrationen-Verordnung

Fachkunde gemäß § 56 der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung. Der Arbeitgeber darf mit der Durchführung von Messungen nur Personen beauftragen, die über die dafür notwendige Fachkunde und die erforderlichen Einrichtungen verfügen.


Fachkunde im Strahlenschutz S 2.2 und S 4.1

Grundkurs S 4.1 und S 2.2: Dieser Kurs entspricht laut Genehmigung vom 10.6.2010 (AZ 54-4-13/4672.21)  des Regierungspräsidiums Tübingen (ZSV) der Anforderung Fachkunde-Richtlinie Technik vom 18.06.2004 nach Strahlenschutzverordnung – StrlSchV vom 20.07.2001 (BGBl. I S. 1714, 2002 I. S. 1459), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 18.06.2002 (BGBl. I S. 1869, 1903).

Unterrichtung und Sachkundeprüfung gem. § 34 a GewO

Kenntnisvermittlung über folgende Sachgebiete zur Ablegung der IHK-Prüfung:

  • Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, einschließlich Gewerberecht und Datenschutzrecht
  • Bürgerliches Gesetzbuch
  • Straf- und Strafverfahrensrecht, einschließlich Umgang mit Waffen
  • Unfallverhütungsvorschrift Wach- und Sicherungsdienste
  • Umgang mit Menschen, insbesondere Verhalten in Gefahrensituationen und Deeskalationstechniken in Konfliktsituationen
  • Grundzüge der Sicherheitstechnik