Die Berufsaussichten

So vielfältig wie das Studium, sind auch die Tätigkeitsfelder unserer Absolventinnen und Absolventen: Sie können im Gesundheitsmanagement von Betrieben ebenso tätig werden, wie im Versorgungsmanagement bei Gesundheitsversorgern oder auch in der Gesundheitsberatung in Kommunen.

Für welchen Weg Sie sich auch entscheiden: Eine zunehmende Zahl an qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird in Zukunft in unterschiedlichen Berufsfeldern des Gesundheitswesens gefragt sein. Die akademische Ausbildung an der HFU mit international anerkanntem Hochschulabschluss bereitet Sie optimal auf Aufgaben in der Berufswelt vor.

Auswahl typischer Berufsbilder

Gesundheitsförderung in öffentlichen Einrichtungen

In Kommunen arbeiten Sie an der Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität der Bürger. Im Zuge dessen können folgende Fragestellungen Gegenstand der Arbeit sein: Wie kann die Zusammenarbeit der Akteure vor Ort verbessert werden? Wie lernen Kinder, sich gesund zu ernähren? Was kann man tun, um Bewegung und Sport zu fördern? Wie erreichen Gesundheitsangebote auch sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen? Was kann die Kommune dafür tun, ein aktives und gesundes Altern zu unterstützen? 

Betriebliches Gesundheitsmanagement

In Betrieben sorgen Sie für eine gesunde Belegschaft: Dazu analysieren Sie Arbeitsbedingungen und Gesundheitsgefährdungen der Mitarbeiter, konzipieren und evaluieren Programme zur Gesundheitsförderung, beraten im Gesundheitsmanagement und koordinieren Gesundheitsangebote für die Mitarbeiter.

Konzeption technischer Assistenzsysteme

In Technologieunternehmen arbeiten Sie an der Konzeption und Gestaltung neuer Assistenzsysteme zur Alltagsunterstützung und Gesundheitsversorgung. Dazu analysieren Sie Einsatzpotentiale neuer Technologien und helfen Entwicklern dabei, die Bedürfnisse von Anwendern besser zu verstehen. In interdisziplinären Teams konzipieren Sie bedarfsgerechte Unterstützungssysteme und darauf aufbauende Versorgungs­dienstleistungen, wie das betreute Wohnen zu Hause oder die telemedizinische Versorgung chronisch Kranker.


Eindrücke aus dem Praxissemester

Ariane Singer, Praxissemester im Pflegestützpunkt Schwarzwald-Baar-Kreis

Während des Praktikums Praktikums hatte Frau Singer u.a. die Aufgabe, Rat- und Hilfesuchende zu den Themen Pflege, Versorgung und Wohnen im Alter zu beraten.

Von Anfang an hatte ich zahlreiche eigene Aufgaben,was mir das Gefühl gab, für die Einrichtung eine wertvolle Mitarbeiterin zu sein. Es war toll zu erleben, dass gelernte Inhalte aus dem Studium Anwendung finden und man damit anderen Menschen helfen kann.

Selina Eberhart, Praxissemester bei der HUGO BOSS AG

Frau Eberhart war im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) tätig und konnte während des Praktikums bei der Organisation, Planung und Ausführung vieler Projekte und Angebote mitarbeiten, welche die Gesundheit der Mitarbeiter im Unternehmen erhalten und verbessern.

Ich war Ansprechpartnerin für Fitnesstrainer, die Betriebsarztpraxis und Mitarbeiter, bei Fragen zum Thema Familie, Gesundheit und Fitness. Das Praktikum hat mich bestärkt, meine weitere Laufbahn im Bereich BGM fortzuführen.

Patrick Eder, Praxissemster am FZI Forschungszentrum Informatik Karlsruhe

Während des Praxissemesters begleitete Herr Eder mehrere Projekte im Forschungsbereich Informatik und Notfallmedizin. Unter anderem entwickelte er Algorithmen für eine Software zur Qualitätssicherung.

Dabei konnte ich sehr eigenständig arbeiten und an Meetings mit externen Projektpartnern teilnehmen. Der Praxisbezug hat mir besonders gut gefallen.

Senta Wahl, Praxissemester im Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg in Stuttgart

Zu den Aufgaben von Frau Wahl gehörten eine umfangreiche Bestands- und Bedarfsanalyse zur aktuellen Wohn- und Lebenssituation von Seniorinnen und Senioren innerhalb einer Partnerkommune,  die Mitgestaltung des Newsletters „Infodienst Gesundheitsförderung“ sowie die Mitarbeit bei der Redaktion und dem Layout verschiedener Handlungsempfehlungen, die vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg veröffentlicht werden. Auch die Organisation von Veranstaltungen, Tagungen, Besprechungen oder Netzwerktreffen gehörte zu den Tätigkeiten.

Das Praktikum hat mich motiviert, weiterhin im Bereich der Gesundheitsförderung aktiv zu werden. Die eigenverantwortliche Arbeitsweise wird mir ebenso wie die tolle Atmosphäre in positiver Erinnerung bleiben.