Qype Your Way

Für Europas größtes Empfehlungsportal, Qype, sollten fünf Studierende der Hochschule Furtwangen eine App entwickeln. Die Vorgaben? Keine. Außer: Kreativität. Und das ist das Ergebnis: Qype Your Way“. Mit der iPhone – und Android App „Qype Your Way“ hat man die Möglichkeit sich eine Tour nach seinen Wünschen zusammenzustellen, die man nicht mehr vergessen wird! Es gibt eine umfangreiche Auswahl an Features, wie Ortseingabe durch Postleitzahl oder durch Texteingabe, Google Map und Auswahl von interessanten Aktivitäten aus einer ganzen Reihe an Kategorien. Darauf basierend empfehlen wir  eine einzigartige Tour, die individuell auf den Nutzer zugeschnitten ist. Dabei suchen wir selbstverständlich nur die besten Plätze heraus, die es bei Qype zu finden gibt. Es gibt Standardtouren um die Auswahl zu erleichtern, wie „Girls Day“, „Meet Your City“, „Partynacht“ und „Schlemmertour“ mit festen Kategorien. Möchte der Nutzer eine Tour aus zufälligen Plätzen zusammenstellen, hat er die Möglichkeit die Zufallstour „Wünscheltour“ zu erleben.

Usability & Design

Die Aufgabe der Projektgruppe "Usability & Design": „Die Entwicklung einer neuen und benutzerfreundlichen GUI, die den heutigen Designansprüchen gerecht wird und ein möglichst hohes Maß an Arbeitseffizienz schafft.“ Das Partnerunternehmen Scalaris AG bietet Input-Managment-Lösungen um papiergebundene Informationen zu erfassen und elektronisch bereit zu stellen. Geschäftskritische Einzeldokumente und Akten in Papierform werden in Rekordtempo digitalisiert und im Einklang mit den vom Kunden gegebenen betrieblichen Abläufen automatisch erfasst. Die Daten werden in einer Software typisiert, korrigiert und sortiert. Das "Graphical User Interface", kurz "GUI", soll sich nun dem Wandel der Zeit anpassen.  Ein GUI hat die Aufgabe, Anwendungssoftware auf einem Rechner mittels grafischer Elemente  bedienbar zu machen. Aufgabe war es, eine moderne Oberfläche zu schaffen mit einer maximalen Benutzfreundlichkeit. Das Projektteam musste sich in die unkonventionellen Anforderungen an ein solches Programm einarbeiten, Design-Scibbles entwerfen und einen ersten Prototypen programmieren. Den Nutzern der bisherigen Oberfläche sollte ein einfacher Wechsel, ohne zeitaufwändige Umschulungen, ermöglicht werden. Durch gewohnte Designrichtlinien sollen neue Anwender sofort mit der Software arbeiten können. Zudem soll allen Anwendern, unter zeitlichen und qualitativen Gesichtspunkten, ein effizienteres Arbeitsergebnis mit dem Programm ermöglicht werden. Zeitgemäße GUIs können mit der Verwendung von  Metaphern das Erlernen und das Verständnis der Bedienung wesentlich erleichtern, weshalb sie im Projekt "Usability & Design" häufig Verwendung finden. 

Projektmitglieder: Sebastian Seidel, Sebastian Koch

Betreuer: Prof. Dr. Dirk Eisenbiegler, Dirk Görtler

Partnerunternehmen: Scalaris AG

 

Virtuelles Rechnermuseum

Schon in 1982 wurde das Rechnermuseum an der Hochschule Furtwangen vom damaligen Professor Dr. Bischoff gegründet. Bis heute haben sich mehr als 900 Exponate über die Jahre angesammelt, davon sind ca. 250 im Obergeschoss des Hauptgebäudes und im Horray-Gebäude frei ausgestellt. Die Sammlung bietet einen faszinierenden Einblick in die Geschichte der Informatik, angefangen mit einfachen Rechenhilfen, wie den Abakus, über die ersten industriell gefertigten Rechenmaschinen bis hin zu den ersten kommerziellen Computern. Trotz dieser Vielfalt an Exponaten und den spannenden Geschichten, die sich hinter ihnen verbergen, ist die Besucherzahl sehr überschaubar. Viele Furtwängler, selbst Studenten der Hochschule, wissen oftmals nichts von der Existenz des Rechnermuseums. Aufgrund dieser Tatsache wurde im WS 2011 unser Projekt „Virtuelles Rechnermuseum“ ins Leben gerufen. Ziel des Projektes sollte sein, dem Rechnermuseum ein neues Gesicht mit dem Einsatz digitaler Medien zu geben. Dazu entstanden in zwei Semestern eine komplett neue und zeitgemäße Webseite, professionelle Fotografien einiger ausgewählter Exponate, zwei Werbeclips, 3D-Modelle von Rechenmaschinen, die die Funktionsweise dieser verdeutlichen, ein neu ausgearbeitetes Corporate Design und modern gestaltete Printmedien, wie Flyer, Retro-Poster und Info-Plakate

Projektmitglieder: Daniel Glotzbach, Patricia Jehle, Gunnar Lehmann, Yannick Theobald,
Jan Vetter

Betreuer: Prof. Dr. Dirk Eisenbiegler, Dirk Görtler

 

uAct - „The Stage Is Yours“

uAct  – The Stage is Yours! Erobere die Bühne, werde zum Star am Theaterhimmel und ziehe als Regisseur die Fäden deiner eigenen Theaterstücke. Mittels Webcam kannst du dich und deine Freunde zu den Protagonisten großer Dramen wie Shakespeares Romeo und Julia machen. Zusätzlich kannst du als Regisseur den Aufführungen deine eigene Handschrift verleihen, indem du Kamerapositionen festlegst. Durch zahlreiche Spezialeffekte kannst du deinem Werk den letzten Schliff verleihen. Zeige deinen Freunden, welche großartigen Aufführungen Du inszeniert hast und vergleicht eure Werke untereinander. Erstelle personalisierte Schauspieler mit eigenen Webcam-Aufnahmen. Du hast die Möglichkeit, Kameraeinstellungen selbst zu positionieren, sowie zahlreiche Kameraeffekte einzustellen. Lass deiner Kreativität freien Lauf und beweise dein Können als Schauspieler und Regisseur zu gleich! Vorhang auf – The Stage is Yours!

Projektmitglieder: Michel Monger, Wulf-Heiko Birk, Christof Lange, Ann-Katrin Müller, Linda Schey

Betreuender Professor: Prof. Jirka Dell´Oro-Friedl

 

Entwicklung intuitiver Benutzerschnittstellen für komplexe messtechnische Anlagen

Bei diesem Projekt wurde für das Fraunhofer Institut IPM in Freiburg eine intuitive Benutzerschnittstelle für komplexe messtechnische Anlagen entwickelt. In diesen Anlagen werden im Sekundentakt Bauteile vermessen und auf Fehler überprüft. Die Aufgabe der Benutzerschnittstelle ist es, dem Benutzer zu ermöglichen die vermessenen Bauteile in einer 3D Ansicht zu begutachten. Dabei hat er die Möglichkeit zwischen unterschiedlichen Kamerapositionen zu wählen oder mit einer freien Kamera um das Messobjekt zu kreisen. Eine Minimap sorgt dafür, dass man den Überblick nicht verliert. Die gemessenen Fehler am Objekt werden angezeigt und im Programmverlauf geloggt. Der Benutzer hat weiter die Möglichkeit sich eine Punktewolke des Messobjektes anzeigen zu lassen, sowie den Systemstatus und Fortschritt der Messung zu überwachen. Im Notfall kann der Messvorgang auch angehalten werden. Zur Realisierung des Projektes musste zuerst die Kommunikation zwischen den Programmen Unity3D und QT hergestellt werden. Über das QT-Plug-In für Visual Studio wurde so das Code-Gerüst erstellt, das das Unity3D-Fenster in die mit dem QT Designer erstellte GUI aufruft und implementiert. Die Kamerasteuerung, sowie die Visualisierung der Fehler und der Punktewolke finden über Unity3D statt.

Projektmitglieder: Falko Retter, Bennet Schlenk, Simon Kaufhold, Johannes Grashorn

Betreuender Professor: Prof. Christoph Müller

Partnerunternehmen: Fraunhofer Institut IPM Freiburg

 

Videoübertragung in Echtzeit

Projektidee Idee des Projektes „Videoübertragung in Echtzeit“ ist die Konzeption und Umsetzung einer Videoübertragung der Gemeinderatsitzung in Tuningen auf die Fernsehgeräte der Bürger. Ziel des Projektes ist es, einen kompletten Modellaufbau des Streaming-Ablaufs für die Gemeinderatssitzungen von Tuningen in Furtwangen aufzubauen. Hierbei wird darauf geachtet, möglichst detailgetreu die dortige Situation der Gemeinderatssitzung nachzustellen und den Aufbau auch vor Ort (Verkabelung etc.) detailliert zu planen. Das gesamte Projekt wurde in 3 Teilbereiche unterteilt: (1) Gemeindesaal: Mit Kameras und Mikrophonen wird die Sitzung aufgezeichnet und vor Ort auf einem PC bearbeitet und an den Server sendet. (2) Serverraum: Das Signal wir vom Gemeindesaal über Glasfaserkabel zum Server geschickt und von dort aus, ebenfalls über Glaskabel an die angeschlossenen Haushalte gesendet. (3) Beim Empfänger: Die Bürger Tuningens empfangen auf einem eigens dafür eingerichteten Sender das Signal aus dem Gemeindesaal direkt auf ihrem Fernsehgerät.

Projektmitglieder: Julian Jorda, Jens Lorenz, Susanne Schmidt, Alexander Zach

Betreuender Professor: Prof. Dr. Jürgen Anders

 

Barrierefreie Webservices ZEUS

"Barrierefreie Webservices ZEUS" beschäftigt sich mit der Umgestaltung des bestehenden Webservice ZEUS, welcher so angepasst wird, dass er von jedem Menschen unabhängig von einer eventuell vorhandenen Behinderung uneingeschränkt genutzt werden kann. Mögliche Problemquellen bei der Nutzung des Internets und Computern im Allgemeinen sind dabei nicht nur Sehbehinderungen, sondern auch motorische Einschränkungen wie beispielsweise das Fehlen von Händen oder Lähmung derselben. Für diese Menschen gibt es vielerlei assistierende Technologien, die eine Nutzung von Computer/Internet trotzdem ermöglichen. Auftrag des barrierefreien Webdesigns ist es also, die Webanwendung so zu optimieren, dass sie für jeden, völlig egal wie oder womit er das Internet nutzt, vollständig und einfach zu bedienen ist. Für blinde Menschen gibt es beispielsweise Screenreader, die die Webseite sprachlich visualisieren. Dies ist jedoch nur möglich, wenn alle Informationen in der Seite enthalten und sinnvoll positioniert sind. Da dies bislang nicht der Fall war, war es die Aufgabe des Projektteams, problematische Stellen aufzuzeigen, ein Konzept für bessere Lösungen zu entwickeln und dieses umzusetzen. Damit einhergehend wird die allgemeine Usability verbessert und das Design modernisiert.

Projektmitglieder: Thilo Bauer, Sebastian Brenner, Laura Rettig, David Wernet, Arthur Wittmann

Betreuender Professor: Prof. Dr. Wilhelm Walter

Partnerunternehmen: ISGUS GmbH

 

Messetrailer und Imagefilm der Firma Rosenberger

Im Rahmen des Projektstudiums produzierte das Team einen Messetrailer und einem Imagefilm der Firma Rosenberger in Simonswald. Die Firma entwickelt und fertigt Rohrbearbeitungsmaschinen und ist dabei führender Anbieter dieser Branche. Das Projekt umfasste die Konzeption, Realisierung und Produktion des Messetrailers und Imagefilms. Dabei wurde mit einem Ballett-Ensemble gearbeitet, das den Vergleich zwischen dem Produktionsablauf in der Firma und des Ballettes zeigen soll. Es werden verschiedene Aufnahmen des Balletts gezeigt, sowie auch der Projektprozess der Firma Rosenberger. Abgerundet wird der Imagefilm durch klassisch komponierte Musik der Studierenden der Musikhochschule Trossingen.

Projektmitglieder: Selina Spannagel, Miriam Vosseler, Simone Peter, Christoph Kuhn

Betreuender Professor: Prof. Martin Aichele

 

Produktfilme und Imagefilm der Firma Wahl GmbH

Die Firma Wahl GmbH mit Sitz in Unterkirnach gehört zur amerikanischen WAHL Clipper Corporation und ist weltweit einer der führenden Hersteller für professionelle Haar- und Tierschermaschinen. Die drei Marken des Unternehmens, WAHL, MOSER und Ermila bieten eine Vielzahl an Produkten und Möglichkeiten für die Friseurbranche. Damit sich das  Unternehmen auf Messen, in Showrooms und auf der eigenen Homepage in Zukunft besser repräsentieren kann, erstellte das Projektteam im Rahmen des Projektstudiums drei Produktfilme und einen Imagefilm. Einen auf Qualität und Tradition ausgerichteten Produktfilm für die Marke WAHL, einen Produktfilm für die Marke Moser, die besonders auf neue Technologien ausgelegt ist, und einen für die professionelle Lifestyle-Marke Ermila. Der Imagefilm sollte den hohen Technologiestand und das Know-how des Unternehmens, mit Schwerpunkt und Besonderheit auf der Schneidesatzanfertigung, zeigen und somit das Interesse der Kunden wecken. Wichtig hierbei war, die Vielfalt der Produkte aufzuzeigen, sowie den Entstehungsprozess und die vielen Teilschritte der in Deutschland produzierten Haarschneidemaschinen zu veranschaulichen.

Projektmitglieder: Ina Ebert, Fabian Auer, Anna-Maria Kyc, Jakob Rath, Robert Hajdu

Betreuender Professor: Prof. Martin Aichele