Unterstützung von Pflege, diskretem Leben und sozialer Teilhabe durch MEMS-Geruchssensorik (SensOdor)


Ziel

Hauptziel des Projektes SensOdor ist die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Harn- und Stuhlinkontinenz und somit die Verbesserung ihrer sozialen Teilhabe und ihrer medizinischen Versorgung. In diesem Zusammenhang wird die Frage des Einsatzes von so genannten Gerontechnologien bzw. AAL-Technologien wichtig.

Ein zu entwickelndes Sensorsystem soll den Betroffenen selbst, ihren Angehörigen und professionellen Pflegekräften helfen, den jeweiligen Status der Hygienebedürftigkeit zu erkennen und entsprechende Pflegemaßnahmen einzuleiten. Im Fokus des Projekts stehen verschiedene Zielgruppen und Versorgungsformen.

Das ReSP befasst sich mit der Modellierung der Sensoren sowie der Verarbeitung der gemessenen Signale. Herfür werden Algorithmen aus dem Bereich der Mustererkennung entwickelt. Diese sollen den unterschiedlichen Sensorsignalen das jeweilige Gasgemisch zuordnen. Um die Charakteristik der Sensoren zu bestimmen wurde eine Gasmesskammer (Bild) aufgebaut. Mit dieser ist es möglich vordefinierte Gasgemische auf die Sensoroberflächen zu leiten.

Eckdaten

Im Programm:

Assistierte Pflege von morgen – ambulante technische Unterstützung und Vernetzung von Patienten, Angehörigen und Pflegekräften.

Laufzeit:

2013 - 2016

Finanzierung:

Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms "Assistierte Pflege von morgen – ambulante technische Unterstützung und Vernetzung von Patienten, Angehörigen und Pflegekräften" durch das BMBF unter FKZ 16SV5944 gefördert.

Offizielle Projektseite:

www.sensodor.de

Projektpartner