Miniaturisiertes Impulslärm-Dosimeter zur Untersuchung und Vermeidung von Gehörschädigungen beim Menschen (Min-i-Dos)

Ziel

Hauptziel des hier vorgestellten Projektes ist die Entwicklung eines neuartigen miniaturisierten Hochpegel-Impuls-Mikrofon-Systems mit Signalverarbeitungseinheit, um damit Untersuchungen von Impulslärm induzierter Gehörschädigung beim Menschen durchzuführen. Das Hochpegelmikrofon wird so ausgelegt, dass es in der Art eines Dosimeters in unmittelbarer Ohrnähe getragen werden kann und Schallereignisse aufzeichnet. Damit ist es möglich, hörschädigende Belastungen, welchen der Mensch im Alltag ausgesetzt ist aufzuzeichnen und auszuwerten. Das Dosimeter soll Impulsspitzen bis zu 180dB aufzeichnen können. Zum Vergleich: Die Schmerzgrenze des menschlichen Gehörs liegt bei 120 dB – 130 dB. Hochdynamische Schallereignisse (Knall) können zur Zeit nur mit aufwändigen Methoden erfasst werden, da preisgünstige Mikrofone nur bis zu einem Pegel von ca. 140 dB messen können.

Das ReSP befasst sich mit der Entwicklung der Elektronik, sowie der darauffolgenden Signalverarbeitung. Da hier Signalanteile bis zu 50kHz analysiert werden sollen, stellt dies einen hohe Anforderung an die Auswertealgorithmen dar. Im Projektverlauf wurde ein Daten-Logger entwickelt, welcher die gemessenen Daten auf SD-Karte abspeichert. Für die Aufbereitung der Sensorsignale wurde eine low-noise Vorverstärkerschaltung (Bild) entwickelt. Diese befindet sich auf einem Teflon-Träger, welcher eine hohe Impedanz aufweist. Die entwickelten Hochpegelsensoren wurden charakterisiert.

Eckdaten

Laufzeit:

2010 - 2013 (verlängert auf 30.09.2014)

Finanzierung:

Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms FHprofUnt durch das BMBF unter FKZ 17027B10 gefördert.

Kontakt

Prof. Dr. Dirk Benyoucef
Fakultät Mechanical and Medical Engineering
Studiendekan Elektrotechnik in Anwendungen (Bachelor)
07723 920-2342
Campus Furtwangen, Raum B 2.05
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Projektpartner