Im Bachelorstudiengang Molekulare und Technische Medizin (MTZ) absolvieren die Studierenden ein Projektpraktikum, ein Praxissemester sowie die Bachelorarbeit. Diese können entweder intern oder extern (Institutionen, Firmen, Kliniken, etc.) angefertigt werden und sind oft so interdisziplinär wie der Studiengang selbst.

Vor Ort können MTZ-Studierende zum Beispiel Themen im Rahmen aktueller Forschungsprojekte der Fakultät MLS bearbeiten:

Molekulare Diagnostik und Biomarker

Im laufenden BMBF geförderten Projekt "MultiFlow" der Professoren H.-P. Deigner und M. Kohl, welches in Zusammenarbeit mit der Firma R-Biopharm AG, Darmstadt und der Uni Tübingen durchgeführt wird, werden Nanopartikel für diagnostische Anwendungen erforscht. Das neue Projekt passt damit ideal zur Profilbildung der Fakultät MLS im Bereich Personalisierte Medizin / „Precision Medicine“ und trägt zum Ausbau dieses Schwerpunks bei.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier: MultiFlow

Mikrobiologie und Hygiene

Die Forschungsprojekte von Prof. M. Egert umfassen die Isolierung und Identifizierung von Mikroorganismen aus unterschiedlichsten Probenmaterialen, die anschließende Bewertung der Befunde hinsichtlich ihrer Bedeutung für die menschliche Gesundheit und die Entwicklung von Maßnahmen zur gezielten Manipulation der Mikrobiota der untersuchten Proben.

Aktuelle Projekte befassen sich mit folgenden Themen:

  • symbiotische und pathogene Mensch-Mikrobe-Interaktionen, v.a. aus den Bereichen der Verdauungs- und Hautmikrobiologie
  • Hygieneforschung aus den Bereichen Betriebs-, Haushalts- und Körperhygiene

Mehr Informationen finden Sie hier: PräbioSIP und immENS

Statistik in Biologie und Medizin

Statistischen Auswertemethoden kommt heute im Bereich der Lebenswissenschaften eine zentrale Rolle zu. Der Hauptgrund dafür sind die immer leistungsfähigeren Hochdurchsatzmethoden wie RNA/DNA Microarrays oder Next Generation Sequencing. Bei derartigen Experimenten werden sehr viele Rohdaten produziert, die nur mit Hilfe speziell dafür entwickelter bioinformatischer und biostatistischer Methoden ausgewertet werden können.

Seit den 1990ziger Jahren werden in vielen Kliniken Patientendaten in Patienten-Daten-Management-Systemen (PDMS) gesammelt. Dabei werden patientenspezifisch alle Informationen zu Diagnose und Therapie erfasst und dargestellt und können zentral vom entsprechenden Personal (Ärzte, Pflegepersonal) abgerufen werden. Die enormen Datenmengen, die sich mittlerweile in den Datenbanken finden, können nur mit Hilfe moderner statistischer Verfahren adäquat ausgewertet und auf diese Weise von den Kliniken genutzt werden.

Mehr Informationen zu den laufenden Projekten von Prof. M. Kohl finden Sie hier: MultiFlow, PATIENTS und Robust Risk Estimation