Auslandserfahrung als Karriereplus

Internationale Erfahrungen sind besonders in den forschungsorientierten Life Sciences von Vorteil. An der Hochschule Furtwangen (HFU) bieten sich vielfältige Möglichkeiten eine gewisse Zeit während des Studiums im Ausland zu verbringen. So kann die HFU viele renommierte Partnerschaften mit Universitäten in anderen Ländern vorweisen. Außerdem bietet sich die Gelegenheit, das praktische Studiensemester oder die Bachelor-Thesis bei einem Unternehmen oder Institut im Ausland zu absolvieren.

Bisher gehen etwa 10 % der Studierenden des Studienganges "Molekulare und Technische Medizin" für ein Semester ins Ausland, etwas mehr für das praktische Studiensemester.

Der günstigste Zeitpunkt für einen sechs- bis zwölfmonatigen Auslandsaufenthalt liegt im Allgemeinen nach Abschluss des Grundstudiums, vorzugsweise im 6. Semester. In jedem Fall sollte der Auslandsstudienaufenthalt langfristig geplant und gut vorbereitet werden.

Ansprechpartnerinnen im Studiengang Molekulare und Technische Medizin sind für das Auslandssemester Frau Prof. Ulrike Fasol und für das praktische Studiensemester Frau Prof. Meike Burger.

Weitere Infos, auch zu Fördermöglichkeiten, finden Sie auf der Homepage der HFU.

Statements und Erfahrungsberichte aus dem Auslands- und Praxissemester

Hier finden Sie einen kurzen Erfahrungsbericht eines MTZ Studenten aus dem Praxissemester in Neuseeland.

Ebenso waren bislang mehrere Studierende im Rahmen einer Bachelorarbeit an der gleichen Einrichtung. Mehr dazu lesen Sie hier.

Lukas Braun, Absolvent - Praxissemester am Auckland Cancer Society Research Center, University of Auckland, Neuseeland.

Momentan Masterstudium der Molekularen Medizin (Universität Freiburg)

Das Praxissemester war für mich eine wunderbare Möglichkeit um erste Einblicke in die Forschungswelt zu erhalten, eigenständig ein Forschungsprojekt zu bearbeiten und bereits während des Bachelorstudiums Kontakte zu knüpfen.

Isabel von Rüsten, Studentin - Auslandssemester an der University of New Brunswick, Kanada

Ein Auslandssemester stand seit Beginn meines Studiums ganz oben auf der Liste von Dingen die ich erleben wollte. Eine Universität in einem anderen Land und sogar in einem anderen Kontinent kennenlernen zu können und zudem meine sprachlichen Kenntnisse in Englisch zu erweitern, sah ich als eine große Chance für mich.

Es war mit die beste Zeit meines Studiums und ich kann ein Auslandssemester und vor allem die UNB nur weiter empfehlen!

Erfahrungsbericht - Isabel von Rüsten

University of New Brunswick, Foto: I. von Rüsten

Zunächst informierte ich mich über diverse Vorträge an der HFU zu Auslandssemestern und reichte nach der Entscheidung für meine Wunschuniversität, der University of New Brunswick (UNB) in Kanada, meine Bewerbung an die HFU ein. Nach den Zusagen der HFU und der UNB ging es an die finale Planung meines Auslandsaufenthalts.
Die UNB ist eine große Universität mit ca. 11.500 Studenten und die älteste englischsprachige Universität in ganz Kanada. Die Ansprüche an die Studenten sind sehr hoch und auch ich entwickelte vor Ort sehr schnell eine enge Beziehung zur Bibliothek. Die fachlichen Angebote sind breit gefächert, die Professoren sind sehr engagiert und freundlich. Die Anforderungen sind die gleichen wir für kanadische Studierende. Ich habe mich unter anderem für die UNB entschieden, da diese ein hohes Angebot an genetischen Fächern hat und ich mich gerne in diese Richtung spezialisieren möchte.
Die UNB bietet außerdem ein sehr großes Freizeitangebot für alle Studenten, wie beispielsweise ein kostenloses Fitnessstudio, kostenlose Eis-Hockey Spiele, BBQs, Partys, Pokerabende und vieles mehr. Es wird einem also nicht langweilig.
Die Kanadier sind wahnsinnig nett, so dass man sehr leicht Anschluss findet. Gute Englischkenntnisse sind jedoch wichtig, um einerseits schnell Anschluss zu finden und anderseits in den Vorlesungen mitzukommen und gute Noten erzielen zu können.

Es war mit die beste Zeit meines Studiums und ich kann ein Auslandssemester und vor allem die UNB nur weiter empfehlen! Nehmt den Aufwand auf euch und bewerbt euch! Die Erfahrungen, meine erworbenen Englischkenntnisse, die internationalen Kontakte und die neu kennengelernte Kultur möchte ich nicht missen.

Isabel von Rüsten, Studentin - Praxissemester an der Universidad de Buenos Aires (UBA), Facultad de Farmacia y Bioquímica, Immunología

Ich habe eine Doktorandin für ein halbes Jahr bei einer Doktorarbeit unterstützt und mit ihr zusammen gearbeitet. Von Anfang an durfte ich selbstständig arbeiten und mir die Zeit relativ frei einteilen. Ich habe in den fast sechs Monaten Praktikum enorm viel gelernt und wurde in meiner Studiengangwahl in Bezug auf die späteren Arbeitsaussichten mehr als bestätigt.

Ich kann das Praxissemester in Buenos Aires an der Fakultät Biochemie und Pharmazie allen Studenten empfehlen, generell den Schritt zu gehen und die organisatorischen Anforderungen auf sich zu nehmen und Auslandserfahrung zu sammeln.

Arbeitsgruppe an der Fakultät für Biochemie und Pharmazie, UBA

Arbeitsgruppe an der Fakultät. Foto: I. von Rüsten

Ich habe mich recht früh in meinem Studium für ein Praxissemester im Ausland entschieden, da mich Labore/ Institute im Ausland und deren Organisation bereits seit Beginn meines Studiums interessiert haben. Durch andere Studierenden, die zuvor ein Praxissemester an der Universidad de Buenos Aires gemacht hatten und mir diese weiter empfehlen konnten, habe ich mich durch eine Email direkt beworben.

 

 

 

Nadine Odenthal, Studentin - Praxissemester am Queensland Institute of Medical Research, Brisbane, Australien

Ich würde jedem diese Erfahrung empfehlen.
Foto: N. Odenthal
N. Odenthal zusammen mit Deepani Fernando, PhD Studentin, Foto: N. Odenthal

Ich habe mein Praxissemester QIMR Berghofer Institut in Australien absolviert. Man hat mir ein eigenes Projekt zugeteilt, an dem ich selbstverantwortlich gearbeitet habe. Dabei hatte ich immer die Unterstützung von meinem Team. Außerdem hat man mir stets Weiterbildungsmöglichkeiten in Form von Seminaren und Workshops angeboten. Neben der Perspektive der Arbeit konnte ich ein neues Land und Menschen kennenlernen, sowie die englische Sprache verbessern. Besonders diese Aspekte haben mich von meinem Auslandsaufenthalt positiv überzeugt.  
Ich würde jedem diese Erfahrung empfehlen!