Die Berufsaussichten

Mit dem Masterabschluss erwerben die Absolventinnen und Absolventen die Qualifikation zur Übernahme anspruchsvoller Positionen in Unternehmen sowie in Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, zum Beispiel bei Berufs- und Werkfeuerwehren. Der Abschluss bietet zudem eine hervorragende Basis für eine Karriere als selbständiger Dienstleister oder Sachverständiger, z.B. für Versicherungen.

Typische Tätigkeitsfelder sind die Beratung der Geschäftsleistung zu allen Fragen der Sicherheit, die Erstellung von Präventions-, Brandschutz- und Sicherheitskonzepten, die Entwicklung von Managementsystemen sowie die Übernahme von Leitungsaufgaben.

Das sagen Studierende und Alumni des Masterstudiengangs zu den Studieninhalten und Berufsperspektiven

Jochen Jeske


Jochen Jeske ist Rettungsassistent, hat eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger und ein Bachelorstudium in Rescue Engineering absolviert.

Für das Masterstudium "Security & Safety Engineering" ist er von Hamburg nach Furtwangen gezogen und hat es nicht bereut: "Die Security-Inhalte des Studiums waren eine gute Ergänzung zu meinen vorhandenen Kenntnissen", so Jeske, der künftig Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen planen und umsetzen möchte. Gut gefallen habe ihm zudem die Studiendauer von drei Semestern und die persönliche Betreuung durch die Dozenten.

In seiner Masterarbeit hat sich Jochen Jeske mit der DIN CEN/ TS 16850:2015 befasst, einer Technischen Spezifikation für das Sicherungsmanagement in Gesundheitseinrichtungen. Für ein Krankenhaus, in dem er neben dem Studium tätig war, hat er aufbauend auf den Vorgaben der Spezifikation eine Risikoanalyse durchgeführt und einen Empfehlungskatalog erstellt.

Cathrin Nolte

Als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr interessierte sich Cathrin Nolte für Brandschutzthemen, auf den Bachelorstudiengang "Security & Safety Engineering" stieß sie über die Berufsberatung ihrer Schule. "Ein sehr breiter Studiengang", findet Nolte, "in dem man sich nicht nur mit Themen wie Arbeitssicherheit und vorbeugender Brandschutz, sondern auch mit dem 'Faktor Mensch'  beschäftigt". Wichtig sind für sie daher auch die psychologischen Inhalte des Studiums.

Nach dem Bachelorabschluss hat Cathrin Nolte im Sommersemester 2016 das Masterstudium "Security & Safety Engineering" aufgenommen. Positiv findet sie, dass die im Studium vermittelte Methodik auf alle Arbeitsbereiche angewendet werden kann. "Zudem ist ein Vorteil, dass ich den 'Fachplaner für Brandschutz' als Zusatzqualifikation im Masterstudium erwerbe", so Nolte. Ein konkretes Berufsziel hat sie noch nicht vor Augen, kann sich aber eine Tätigkeit im Katastrophenschutz oder im Krisenmanagement gut vorstellen.

Christian Schweißgut

Christian Schweißgut war einige Jahre als Zeitsoldat bei der Bundeswehr. Da ihn das Thema Sicherheit -  insbesondere die Unternehmenssicherheit - als Berufsfeld interessierte, entschied er sich im Anschluss daran für den Bachelorstudiengang "Security & Saftey Engineering" an der Hochschule Furtwangen. Auch seinen Master macht er in Furtwangen."Das Masterstudium ist eine gute Vertiefung des Wissens aus dem Bachelorstudium", so Schweißgut. Gut gefallen habe ihm an beiden Studiengängen die Lehre in kleinen Gruppen und die gute Betreuung durch die Dozenten: "Die Professoren waren immer ansprechbar".

In seiner Masterarbeit hat sich Christian Schweißgut mit Anspruch und Wirklichkeit der "Nationalen Wirtschaftsschutzstrategie" zum Schutz der deutschen Unternehmen vor Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität auseinandergesetzt. Nach dem Masterarbschluss wird er voraussichtlich eine Tätigkeit mit Personalverantwortung bei einem großen Sicherheitsdienstleister aufnehmen.

Uwe Riesterer

Uwe Riesterer wollte eigentlich Forstingenieur werden und kam durch die Empfehlung eines Bekannten zum Studium "Security & Safety Engineering". Für ihn ein Glücksfall, denn im Bachelorstudium entdeckte er ein Thema, das ihn bis heute fasziniert: den Strahlenschutz. Auf das Bachelor- folgte das Masterstudium in Furtwangen. "Mit dem Forschungsreaktor SUR-100 der Hochschule habe ich ideale Bedingungen für wissenschaftliche Arbeiten zum Strahlenschutz", so Riesterer. In seiner Masterarbeit simulierte er mit der Software FLUKA das Strahlenfeld des Reaktors.

Auch seine berufliche Zukunft sieht Uwe Riesterer im Strahlenschutz. Denkbar ist für ihn sowohl die Arbeit in einem Forschungslabor als auch eine praktische Tätigkeit. Die Berufsaussichten sind gut, denn Strahlenschutz-Experten werden gesucht - z.B. für den Betrieb oder den Rückbau von Kernkraftwerken.