Beste Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt

Als Absolvent des Studiengangs Security & Safety Engineering stehen Ihnen viele Türen im Berufsfeld "Sicherheit" offen.

Mögliche Tätigkeiten sind:

  • Arbeitssicherheit, Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • Brandschutz, Explosionsschutz
  • Katastrophenschutz, Warn- und Rettungswesen
  • Krisenkommunikation und Krisenmanagement
  • Abwehr von Ausspähung, Werksspionage, Produktpiraterie
  • Objektschutz, Werkschutz
  • Personenschutz
  • Schutz vor Bio-Risiken (Epidemien, Pandemien, Anschlägen mit biochemischen Stoffen usw.)
  • Sicherung von Großereignissen (Großkonzerte, Sportereignisse, ...)
  • Sicherung von Mobilitäts- und Transport-Infrastruktur: Flughäfen, Häfen, Bahnhöfe usw.
  • Sicherung kritischer Versorgungs-Infrastrukturen: Kommunikation, Energie, Wasser usw.

Sicherheitsexpert/inn/en arbeiten in diesen Bereichen als Angestellte, Beamte oder auch als Selbständige. Ihre Arbeitgeber/Kunden sind:

  • Unternehmen aller Branchen und Größen - z. B. Flughäfen, Großindustrie (Chemie, Pharma usw.), Produktionsunternehmen, Logistikunternehmen, Versicherungen, Handel, Großveranstalter, Eventagenturen usw.
  • Sicherheitsdienstleister wie z. B. Feuerwehren, Rettungsdienste, Bewachungsanbieter usw.
  • Einrichtungen wie Berufsgenossenschaften und Krankenkassen, öffentlicher Dienst.

Das sagen unsere Absolventen

Heinrich Schneider, Schluchseewerk AG

Als Sicherheitsingenieur ist Heinrich Schneider für die Bereiche Arbeitssicherheit, Brandschutz und Krisenmanagement im Unternehmen zuständig. Zusätzlich unterstützt er den Vorstand in der politischen Interessenvertretung in der Bundes- und Europapolitik.

Die Schluchseewerk AG mit der Hauptverwaltung in Laufenburg (D) am Rhein betreibt fünf Pumpspeicherkraftwerke mit einer Gesamtleistung von etwa 1.800 Megawatt im südlichen Schwarzwald und beschäftigt rund 350 Mitarbeiter.

Durch den interdisziplinären Studiengang gelingt es mir heute, komplexe Sachverhalte methodisch zu lösen. Besonders der Praxisbezug aus dem Studium findet auch heute noch Anwendung im Berufsalltag.

Simon Lonau, Nestlé-Werk Wangen (Schweiz)

Als hauptverantwortlicher Manager für Saefty, Health & Environment kümmert sich Simon Lonau im Nestlé-Werk nicht nur um den klassischen Arbeitsschutz, sondern auch um Themen wie Projektmanagement, Fremdfirmenmanagement, Gesundheits- und Umweltmanagement, Sanitätswesen sowie um Security-Aspekte. "Ob Technik und Instandhaltung, Qualitätsmanagement, Produktionsplanung oder Facilitymanagement - jeden Tag sind neue Herausforderungen zu meistern", so Lonau.

Ein eigener Arbeitsunfall während eines Ferienjobs weckte bei Simon Lonau das Interesse, sich mit dem Thema "Arbeitssicherheit" zu beschäftigen. Hinzu kam der Wunsch, in einem kommunikationsintensiven Beruf zu arbeiten. Im gefällt, dass er als Fachkraft für Arbeitssicherheit beide Interessen verbinden kann: "Die Herausforderung im Arbeitsschutz ist es, die Formalitäten so zu verpacken, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch wirklich einen Mehrwert für sich erkennen."

Nestlé ist der größte Nahrungsmittelkonzern der Welt. Im Nestlé-Werk in Wangen (Schweiz) sind derzeit rund 300 Mitarbeiter beschäftigt. Schwerpunkt der Produktion sind verschiedenste Teige, z.B. für Kuchen und Pizza. 

Die Bandbreite an Security- und Safety-Themen im Studium waren ein solider Baustein, um auf viele Fragen in einem produzierenden Unternehmen Antworten finden zu können.

Manuel Holzweißig, Aesculap AG

Als gelernter Systemelektroniker interessierte sich Manuel Holzweißig zu Beginn des Studiums besonders für die Sicherheitstechnik. Im Laufe des Studiums spezialisierte er sich auf die Bereiche Arbeitssicherheit, Brand- und Strahlenschutz.

Heute kümmert sich Holzweißig als Leiter Arbeitssicherheit, Umwelt- und Werkschutz bei der Aesculap AG in Tuttlingen um ein breites Aufgabenfeld: Von der Standard-Gefährdungsbeurteilung in der Arbeitssicherheit  über den Betrieb von Abwasseraufbereitungsanlagen - der chemisches Wissen voraussetzt -, die Lagerung von Gefahrstoffen, der bauliche und anlagentechnische Brandschutz, bis hin zum Strahlenschutz in der Materialanalyse oder der Sicherheitstechnik im Werkschutz. Oberste Prioriät haben dabei die Sicherheit der Arbeitsplätze, die Erhaltung und Förderung der Mitarbeitergesundheit und der Schutz der Umwelt.

Die Aesculap AG, Hersteller von Medizintechnik und Medizinprodukten, beschäftigt weltweit rund 11.600 Mitarbeiter und gehört zum B.Braun-Konzern.

Im Unternehmen spielen Produktions- und Verahrenstechniken eine wichtige Rolle. In meiner täglichen Arbeit benötige ich daher Wissen aus nahezu allen Fachbereichen des Studiums.

Christian Niedrig, WABCO

Christian Niedrig hat vor dem Studium eine Ausbildung zum Werkstoffprüfer in einem Chemielabor absolviert. "Dabei fragte ich mich bei vielen Vorschriften zum Arbeitsschutz und zum Umgang mit Chemikalien, ob diese wirklich sinnvoll sind, da sie ein effizientes Arbeiten oftmals verhinderten", so Niedrig. Der Wunsch, Arbeitsprozesse nicht durch unnötige Vorschriften ineffizient zu gestalten und gleichzeitig den Arbeitsschutz für die Mitarbeiter interesant und plausibel zu machen, führten ihn zum Studium "Security & Safety Engineering" an die HFU.

Als Sicherheitsingenieur und Brandschutzbeauftragter bei WABCO unterstützt Christian Niedrig heute die Geschäftsführung und Führungskräfte bei der Umsetzung der rechtlichen Anforderungen und gibt Impulse zur ständigen Verbesserung des Arbeits-, Gesundheits- und Brandschutzes im Unternehmen an den vier Standorten in Niedersachsen. "Im Arbeitsalltag beschäftige ich mich mit Fragen, bei denen ich dankbar für das breite Spektrum des Studiengangs bin", so Niedrig. "Dazu gehört beispielsweise: Was muss bei dem Fahrversuch auf der Testbahn aus SHE- Sicht beachtet werden? Wie kann die psychische Belastung am Arbeitsplatz bewertet werden? Wird die Löschanlage nach dem Umbau der Maschine noch benötigt?"

WABCO ist ein weltweit führender Zulieferer der Nutzfahrzeug- und Automobilbranche mit Hauptsitz in Brüssel. Das Unternehmen beschäftigt rund 12.000 Mitarbeiter in 39 Ländern, davon 2.500 Mitarbeiter in Niedersachsen.

In meiner Arbeit greife ich immer wieder auf Wissen aus dem SSE-Grundstudium zurück, z.B. Elektrotechnik zum Verstehen von Sicherheitssteuerungen an Maschinen und Anlagen oder Chemie, um Prozesse mit Gefahrstoffen bewerten zu können.