Beste Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt

Als Absolvent/-in des Studiengangs Security & Safety Engineering stehen Ihnen viele Türen im Berufsfeld "Sicherheit" offen.

Mögliche Tätigkeiten sind:

  • Arbeitssicherheit, Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • Brandschutz, Explosionsschutz
  • Katastrophenschutz, Warn- und Rettungswesen
  • Krisenkommunikation und Krisenmanagement
  • Abwehr von Ausspähung, Werksspionage, Produktpiraterie
  • Objektschutz, Werkschutz
  • Personenschutz
  • Schutz vor Bio-Risiken (Epidemien, Pandemien, Anschlägen mit biochemischen Stoffen usw.)
  • Sicherung von Großereignissen (Großkonzerte, Sportereignisse, ...)
  • Sicherung von Mobilitäts- und Transport-Infrastruktur: Flughäfen, Häfen, Bahnhöfe usw.
  • Sicherung kritischer Versorgungs-Infrastrukturen: Kommunikation, Energie, Wasser usw.

Sicherheitsexpert/inn/en arbeiten in diesen Bereichen als Angestellte, Beamte oder auch als Selbständige. Ihre Arbeitgeber/Kunden sind:

  • Unternehmen aller Branchen und Größen - z. B. Flughäfen, Großindustrie (Chemie, Pharma usw.), Produktionsunternehmen, Logistikunternehmen, Versicherungen, Handel, Großveranstalter, Eventagenturen usw.
  • Sicherheitsdienstleister wie z. B. Feuerwehren, Rettungsdienste, Bewachungsanbieter usw.
  • Einrichtungen wie Berufsgenossenschaften und Krankenkassen, öffentlicher Dienst.

Karriere im Sicherheitsbereich: Wo arbeiten die SSE-Absolventen heute?

Die folgende Liste gibt einen kleinen Überblick über die Tätigkeiten und Arbeitgeber der SSE-Alumni  (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Aus Datenschutzgründen werden die Firmennamen nur in Ausnahmefällen genannt. Zur Liste

Das sagen unsere Absolventen

Samuel B. Kaupp, Fachreferent Sicherheit und Gesundheitsschutz DLRG LV Schleswig-Holstein e.V.

Samuel B. Kaupp war vor seinem Studium als ausgebildeter Rettungsassistent tätig. Am Bachelorstudiengang Security & Safety Engineering (SSB) interessierte ihn das breitgefächerte Themenfeld und die guten Berufsaussichten. Hinzu kamen die Auswahlmöglichkeiten im Schwerpunktbereich: "Während des Studiums habe ich mich entschieden, mich neben Arbeitsschutz auch auf die Themen Gefahrstoffe und Brandschutz zu spezialisieren", so Kaupp. Gefallen hat ihm auch das gute Mischungsverhältnis im Studium: "Methodische Kompetenzen und fundierte naturwissenschaftliche Grundlagen stehen ebenso wie fachspezische Fragen im Fokus", erläutert der SSB-Absolvent, der aktuell ein Masterstudium absolviert.

Parallel zum Studium und bis heute engagiert sich Kaupp als ehrenamtlicher Fachreferent für Sicherheit und Gesundheitsschutz im Landesverband Schleswig-Holstein der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG LV SH). Dazu gehört u.a. der Aufbau eines Sicherheitsprogramms für Mitglieder und die Durchführung von Lehrgängen zu ehrenamtlicher Sicherheit und Gesundheitsschutz. 

In seiner Bachelor-Thesis beschäftigte sich Samuel Kaupp mit dem GDA-ORGAcheck in Vereinen wie der DLRG. Dazu veröffentlichte er auch einen Fachbeitrag in der Zeitschrift "Sicherheitsingenieur", Ausgabe 7/2017.

Als SSB-Absolvent ist man Allrounder und kann alle Sicherheitsbelange in einem Unternehmen abdecken - ob Safety oder Security.

Juri Jascha Tschöll, PMC Services GmbH

Juri Tschöll berät als Business Security Consultant eine Vielzahl von Unternehmen zu allen Gesichtspunkten der Informationssicherheit. Dazu gehören neben strategischen Aspekten wie IS-Richtlinien und IT-Governance auch die Weiterbildung im Zuge der Awareness sowie technische Vorgaben für aktuelle IT-Projekte. Sein Arbeitgeber ist die PMC Services GmbH, ein Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen im IT-Umfeld, das sich u.a. auf das Thema "Business Security" spezialisiert hat.

Die Entscheidung für das Bachelorstudium "Security & Safety Engineering" lag unter anderem im breit gefächerten Curriclulum des Studiengangs. Zunächst habe er großes Interesse an den Themen Zivil- und Katastrophenschutz gehabt, so Juri Tschöll, später verlagerte sich sein Interesse hin zur Informationssicherheit. "Unter dem Aspekt der Sicherheit konnte ich eine Vielzahl von Disziplinen kennenlernen. Auch wenn ich aktuell nicht jedes kleinste Detail für meinen Berufsalltag benötige, kann sich dies von Projekt zu Projekt ändern", erläutert Tschöll.

Bei seiner heutigen Tätigkeit könne er zudem auf den im Studium erlernten Umgang mit Gesetzen und Normen sowie auf die Erfahrungen mit Dokumentationen und Präsentationen zurückgreifen. "Neben den Hard Facts zu Programmierung, Netzwerkinfrastruktur, Informationssicherheitsrichtlinien und Risikoanalysen konnte ich aus Furtwangen auch eine Vielzahl von sogenannten 'weichen Faktoren' mitnehmen", führt Tschöll weiter aus. Dazu gehöre insbesondere das Gespür für Sicherheit, das sich aus der intensiven Beschäftigung mit Sicherheitsthemen entwickle.

Durch die intensive Beschäftigung mit Gefahren, Risiken und Gegenmaßnahmen im SSB-Studium habe ich ein ausgeprägtes Gespür dafür entwickelt, was schiefgehen kann, welche Maßnahmen das verhindern können und wie diese zu kommunizieren sind.

Dennis Pokupec, Sopra Steria Consulting

Dennis Pokupec schloss 2015 das Bachelorstudium "Security & Safety Engineering" an der HFU ab und arbeitet seitdem für das Beratungsunternehmen Sopra Steria. Nach seinem Einstieg als Junior Consultant ist er heute als Consultant in der Informationssicherheit tätig.

Zu Beginn des Studiums interessierte sich Pokupec vor allem für die Objektsicherung, später verlagerte sich sein Interesse hin zur Informationssicherheit in Unternehmen. Im Rahmen seiner Praxissemesterarbeit erstellte er im Auftrag eines Objektschutz-Unternehmens ein Sicherheitskonzept für ein Umspannwerk. Gut gefallen am Studium habe ihm die Themenüberschneidung von Security- und Safety-Inhalten, die ihm bis heute zugutekämen – z.B. bei der Erstellung von Sicherheitskonzepten, so Pokupec.

Als Berater in der Informationssicherheit ist er vor Ort beim jeweiligen Kunden tätig. „Die häufigen Ortswechsel machen mir nichts aus, man sammelt viel Erfahrung und lernt ständig etwas Neues hinzu“, sagt Dennis Pokupec. Ein Kernthema seiner Tätigkeit sei aktuell das IT-Berechtigungsmanagement. Bei fachlichen Fragen greift Pokupec auch gerne auf die Kontakte zu ehemaligen Kommilitonen zurück, die heute in den verschiedensten Sicherheitsbereichen tätig sind. "Baut euch frühzeitig Netzwerke auf und pflegt sie", lautet daher auch sein Tipp für die SSB-Studierenden.

Die Berufsaussichten für SSE-Absolventen in der IT-Sicherheit sind bestens.

Luciano Kudiß, Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

„Als Consultant in der Risk Assurance bei EY (Ernst & Young) decke ich informationstechnische Risiken für die Jahresabschlussprüfungen von Unternehmen ab. Dies passt sehr gut zum Studiengang „Security & Safety Engineering“ mit seiner Mischung aus Technik, Psychologie und Informatik.

Die Identifikation und Umsetzung risikomindernder Maßnahmen zog sich wie ein roter Faden durch die sieben Semester des Studiums und gehört jetzt zu meinen täglichen Aufgaben. Als Absolvent habe ich bei EY die Möglichkeit bekommen, sofort verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen."

Der Studiengang 'Security & Safety Engineering' bietet eine einzigartige Mischung aus Technik, Psychologie und Informatik.

Manuel Holzweißig, Aesculap AG

Als gelernter Systemelektroniker interessierte sich Manuel Holzweißig zu Beginn des Studiums besonders für die Sicherheitstechnik. Im Laufe des Studiums spezialisierte er sich auf die Bereiche Arbeitssicherheit, Brand- und Strahlenschutz.

Heute kümmert sich Holzweißig als Leiter Arbeitssicherheit, Umwelt- und Werkschutz bei der Aesculap AG in Tuttlingen um ein breites Aufgabenfeld: Von der Standard-Gefährdungsbeurteilung in der Arbeitssicherheit  über den Betrieb von Abwasseraufbereitungsanlagen - der chemisches Wissen voraussetzt -, die Lagerung von Gefahrstoffen, der bauliche und anlagentechnische Brandschutz, bis hin zum Strahlenschutz in der Materialanalyse oder der Sicherheitstechnik im Werkschutz. Oberste Prioriät haben dabei die Sicherheit der Arbeitsplätze, die Erhaltung und Förderung der Mitarbeitergesundheit und der Schutz der Umwelt.

Die Aesculap AG, Hersteller von Medizintechnik und Medizinprodukten, beschäftigt weltweit rund 11.600 Mitarbeiter und gehört zum B.Braun-Konzern.

Im Unternehmen spielen Produktions- und Verahrenstechniken eine wichtige Rolle. In meiner täglichen Arbeit benötige ich daher Wissen aus nahezu allen Fachbereichen des Studiums.

Simon Lonau, Nestlé-Werk in Wangen/Schweiz

Als hauptverantwortlicher Manager für Saefty, Health & Environment kümmert sich Simon Lonau im Nestlé-Werk nicht nur um den klassischen Arbeitsschutz, sondern auch um Themen wie Projektmanagement, Fremdfirmenmanagement, Gesundheits- und Umweltmanagement, Sanitätswesen sowie um Security-Aspekte. "Ob Technik und Instandhaltung, Qualitätsmanagement, Produktionsplanung oder Facilitymanagement - jeden Tag sind neue Herausforderungen zu meistern", so Lonau.

Ein eigener Arbeitsunfall während eines Ferienjobs weckte bei Simon Lonau das Interesse, sich mit dem Thema "Arbeitssicherheit" zu beschäftigen. Hinzu kam der Wunsch, in einem kommunikationsintensiven Beruf zu arbeiten. Im gefällt, dass er als Fachkraft für Arbeitssicherheit beide Interessen verbinden kann: "Die Herausforderung im Arbeitsschutz ist es, die Formalitäten so zu verpacken, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch wirklich einen Mehrwert für sich erkennen."

Nestlé ist der größte Nahrungsmittelkonzern der Welt. Im Nestlé-Werk in Wangen (Schweiz) sind derzeit rund 300 Mitarbeiter beschäftigt. Schwerpunkt der Produktion sind verschiedenste Teige, z.B. für Kuchen und Pizza. 

Die Bandbreite an Security- und Safety-Themen im Studium waren ein solider Baustein, um auf viele Fragen in einem produzierenden Unternehmen Antworten finden zu können.

Andreas Müller, ProteQ

Andreas Müller ist Geschäftsführer der ProteQ GmbH in Schaffhausen (Schweiz), einem Planungsbüro mit dem Schwerpunkt Brandschutz. Das Unternehmen hat er gemeinsam mit Kollegen aus der Schweiz während seines Praxissemesters gegründet. "Meine Hauptaufgaben sind die Beratung von Bauherren und Architekten während ihren Bauprojekten sowie natürlich die Begleitung, Planung und Kontrolle der notwendigen Brandschutzmassnahmen der jeweiligen Gebäude", so Müller. Das Planungsbüro beschäftige sich aber auch mit Themen rund um Arbeitssicherheit, Explosionsschutz und die Störfallverordnung.

"Im Bachelorstudium Security & Safety Engineering habe ich gelernt, die passenden Richtlinien zu suchen und anzuwenden sowie die richtigen Fragen zu stellen. Auch was die Auslegung beziehungsweise die Deutung von Richtlinien und Sätzen angeht, hat mir das Studium geholfen", sagt Andreas Müller. Inhatlich habe er sich jedoch in der Schweiz neu einarbeiten müssen, da hier eine andere Gesetzgebung zugrunde liege.

Die Erfahrungen aus dem Studium spiegeln sich auch in unserem Leitsatz wieder: Sicherheit passiert nicht einfach, sondern ist geplant und koordiniert.

Christian Niedrig, WABCO

Christian Niedrig hat vor dem Studium eine Ausbildung zum Werkstoffprüfer in einem Chemielabor absolviert. "Dabei fragte ich mich bei vielen Vorschriften zum Arbeitsschutz und zum Umgang mit Chemikalien, ob diese wirklich sinnvoll sind, da sie ein effizientes Arbeiten oftmals verhinderten", so Niedrig. Der Wunsch, Arbeitsprozesse nicht durch unnötige Vorschriften ineffizient zu gestalten und gleichzeitig den Arbeitsschutz für die Mitarbeiter interesant und plausibel zu machen, führten ihn zum Studium "Security & Safety Engineering" an die HFU.

Als Sicherheitsingenieur und Brandschutzbeauftragter bei WABCO unterstützt Christian Niedrig heute die Geschäftsführung und Führungskräfte bei der Umsetzung der rechtlichen Anforderungen und gibt Impulse zur ständigen Verbesserung des Arbeits-, Gesundheits- und Brandschutzes im Unternehmen an den vier Standorten in Niedersachsen. "Im Arbeitsalltag beschäftige ich mich mit Fragen, bei denen ich dankbar für das breite Spektrum des Studiengangs bin", so Niedrig. "Dazu gehört beispielsweise: Was muss bei dem Fahrversuch auf der Testbahn aus SHE- Sicht beachtet werden? Wie kann die psychische Belastung am Arbeitsplatz bewertet werden? Wird die Löschanlage nach dem Umbau der Maschine noch benötigt?"

WABCO ist ein weltweit führender Zulieferer der Nutzfahrzeug- und Automobilbranche mit Hauptsitz in Brüssel. Das Unternehmen beschäftigt rund 12.000 Mitarbeiter in 39 Ländern, davon 2.500 Mitarbeiter in Niedersachsen.

In meiner Arbeit greife ich immer wieder auf Wissen aus dem SSE-Grundstudium zurück, z.B. Elektrotechnik zum Verstehen von Sicherheitssteuerungen an Maschinen und Anlagen. Oder z.B. Chemie, um Prozesse mit Gefahrstoffen bewerten zu können.

Heinrich Schneider, Schluchseewerk AG

Als Sicherheitsingenieur ist Heinrich Schneider für die Bereiche Arbeitssicherheit, Brandschutz und Krisenmanagement im Unternehmen zuständig. Zusätzlich unterstützt er den Vorstand in der politischen Interessenvertretung in der Bundes- und Europapolitik.

Die Schluchseewerk AG mit der Hauptverwaltung in Laufenburg (D) am Rhein betreibt fünf Pumpspeicherkraftwerke mit einer Gesamtleistung von etwa 1.800 Megawatt im südlichen Schwarzwald und beschäftigt rund 350 Mitarbeiter.

Durch den interdisziplinären Studiengang gelingt es mir heute, komplexe Sachverhalte methodisch zu lösen. Besonders der Praxisbezug aus dem Studium findet auch heute noch Anwendung im Berufsalltag.