In Betrieb: Das Gefahrstofflabor

Wir lassen es krachen!

Seit März 2012 können SSB-Studierende im O-Bau ihr Grundlagenwissen aus dem Bereich Gefahrstoffe durch Praktika im Gefahrstofflabor vertiefen. Was zunächst im Sommersemester 2012 als Wahlpflichtveranstaltung angeboten wurde, ist ab dem Wintersemester 12/13 Pflichtveranstaltung für die Studierenden des 2. Semesters.

Auf ca. 100m² Fläche bietet das Gefahrstofflabor den Studierenden die Möglichkeit, praktische Erfahrungen mit verschiedenen Gefahrstoffen sammeln zu können.

Folgende Themenfelder werden in Form von praktischen Versuchen unter anderem im Labor behandelt:

  • Herbeiführen von Staubexplosionen
  • Gefahren beim Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten und Gasen
  • Wirkung von ätzenden Stoffen
  • Messung verschiedener Gefahrstoffe
  • Ermittlung von Flammpunkten
  • Bestimmung von Zündgrenzen
  • Brandverhalten von Metallen
  • Untersuchung der Beständigkeit (Permeation) von Schutzhandschuhen gegen Chemikalien

Neben der Vertiefung und Anwendung des in verschiedenen Vorlesungen erhaltenen Wissens können Studierende im Rahmen von Semesterprojekten und Thesisarbeiten eigenen Themenschwerpunkten nachgehen (wie z.B. Brandverhalten und Klassifizierung von Baustoffenoder die Ätzwirkung von Säuren bei unterschiedlicher Konzentration und/oder Einwirkdauer).

Das Security-Labor

Endlich auch Security zum Anfassen!

Im Herbst 2012 wurde das Security-Labor im O-Bau fertiggestellt. Ab Beginn des Sommersemesters 2013 kann nun parallel zur Vorlesung Security 2 ein Security-Labor als Pflichtveranstaltung durchgeführt werden. Im Vorlauf war dieses Labor im WS 2012/13 als WPV mit großem Erfolg für das 3. Semester angeboten worden. Damit ist es nun möglich, einige der in der Theorie vorgetragenen Sicherungsmethoden als praktische Übung kennenzulernen und mit der Technik vertraut zu werden.

Derzeit werden folgende Versuche angeboten, deren Zahl von Semester zu Semester steigen wird und zukünftig ein möglichst großes Spektrum der Sicherungstechnik umfassen soll:

  • Handhabung verschiedener messtechnischer Geräte (Strom-, Spannung-, Widerstandsmessung)
  • Einrichtung und Programmierung einer Video-Überwachungsanlage
  • Methoden zur Öffnung von Sicherheitsschlössern
  • Zusammenbau einer einfachen Einbruchmeldeanlage
  • Herstellung eines Nachschlüssels im Metallgießverfahren
  • Anwendung eines Oszilloskops in der Messtechnik
  • Analyse und Vergleich von Rauchwarnmelder verschiedener Qualitätsstufen
  • Einbindung einer Überwachungsanlage in ein IP Netzwerk

Neben dem Pflichtpraktikum werden seit dem SS 2013 Semesterprojekte als Laborarbeiten angeboten, so dass Studierende die Möglichkeit haben werden, ihr erworbenes Wissen in die Praxis umzusetzen.

Labor für Angewandte Sicherungstechnik

Zutritt erbeten!

Im Sommersemester 2014 wurde unser Labor für Angewandte Sicherungstechnik im A-Bau eingerichtet. Im Lehrbereich Security sollen die Studierenden des 2. Semesters  dazu befähigt werden, gefährdungsorientierte Sicherungsanforderungen auch in technischer Hinsicht umzusetzen.

Dafür wurden im Labor folgende Anlagen eingebaut:

  • eine Einbruchmelde- und Überfallanlage
  • ein Videoüberwachungssystem
  • ein Zutrittskontrollsystem
  • ein Gefahrenmanagementsystem als integrative Plattform
  • unterschiedliche Kameratypen und Überwachungssensoren
  • eine Personenvereinzelungsanlage

 

Das Arbeitschutzlabor

Das Arbeitsschutzlabor in neuem Glanz!

Das Arbeitsschutzlabor (Safety-Labor) des Studiengangs Security & Safety befasst sich mit physikalisch-technischen Grundlagen des Arbeitsschutzes. Das 131 m² große Labor befindet sich im O-Bau (ehem. Krankenhaus) der Hochschule Furtwangen.

Im Safety-Labor können Studierende u.a. in folgenden Bereichen Übungen und Projekte durchführen:

  • Lärm
  • Vibrationen
  • EMF (elektromagnetische Felder)
  • Thermographie
  • BGV A3 (Elektroprüfung)
  • Bildschirmarbeitsplatzanalyse
  • Trittsicherheit
  • Maschinen- und Produktsicherheit

Die derzeitige Ausstattung des Arbeitsschutzlabors ermöglicht die Ausführung insbesondere folgender (Mess-) Aufgaben:

  • Orientierungsmessung Lärm
  • Betriebsmessung Lärm (Gerät der Klasse 1, geeicht)
  • Oktavband- und Terzbandanalyse (6,3Hz – 20kHz)
  • Schallintensitätsmessung gemäß IEC 61043
  • Schwingungsmessung bewertet und unbewertet
  • Schwingungsmessung mittels Laservibrometer
  • Echtzeit-FFT-Analyse (0-20kHz, Abschnitte <5Hz)
  • EMF-Messung (1Hz-20MHz / 10MHz-7GHz)
  • Thermographie / Bereich -20°C – 650°C / Empfindlichkeit 0,05K
  • Elektroprüfung nach BGVA3
  • Vollständige Beurteilung von Bildschirmarbeitsplätzen 
  • Trittsicherheit / Gleitreibungskoeffizient nach DIN 51131

Derzeit laufen Projekte im Bereich der Produkt- und Maschinensicherheit in Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Freiburg (Marktüberwachung),
sowie diverse Projekte mit den Schwerpunkten Lärm/Vibrationen/Impedanzen.

Das Labor für IT-Sicherheit

IT-Sicherheit (auch) zum Ausprobieren!

Im Hauptgebäude, direkt in der Nähe der Bibliothek, befindet sich das ca. 100 m2 große Labor für IT-Sicherheit. Ausgestattet ist das Labor mit einem leistungsfähigen Virtualisierungsserver und einer Reihe unspektakulärer Personalcomputer. Des Weiteren stehen zur Verfügung: ein Hardware-basierter Keylogger, ein Spektrumanalysator für das 2.4- und das 5-GHz-Band, diverse selbstverschlüsselnde Festplatten/USB-Sticks sowie weitere Demonstrationsobjekte.

Im Rahmen des Praktikums im Modul "Informationstechnologie" (SSB, 3. Semester) haben Studierende die Möglichkeit folgende Themen zu erarbeiten:

  • Installation und Konfiguration eines Unix-artigen Betriebssystems
  • Einrichtung eines Webservers inkl. Generierung der zugehörigen Verschlüsselungszertifikate
  • Konfiguration einer einfachen Firewall
  • Exploration eines gegebenen Netzwerks
  • Überwachung des Netzwerkverkehrs mittels eines Packet-Sniffers
  • Konfiguration eines E-Mail-Systems
  • Verschlüsselung von E-Mails mittels verschiedener Technologien
  • Inbetriebnahme eines Intrusion-Prevention-Systems

Zusätzlich zum Pflichtpraktikum werden das Labor und die Ausstattung für studentische Projekte und Bachelor-/Masterthesen genutzt.