Im Sommersemester 2018 startet der Masterstudiengang Risikoingenieurwesen an der Hochschule Furtwangen (Abschluss M.Sc.). Er basiert auf dem jetzt auslaufenden Masterstudiengang Security & Safety Engineering. Das bisherige Studiengangskonzept wurde inhaltlich, strukturell und organisatorisch weiterentwickelt. So wurden im Sinne neuer pädagogischer Konzepte die ingenieur- und naturwissenschaftlichen Kompetenzen in die Fachmodule der Security und Safety verschoben. Dadurch erwerben die Studierenden anwendungsbezogen in einem Schritt sowohl das ingenieurwissenschaftliche Know-how als auch die fachspezifischen Kompetenzen. Gleichzeitig wurde mehr Raum für fachbezogene Inhalte geschaffen.

Der Studiengang Risikoingenieurwesen ist als Master konzipiert und baut somit auf entsprechenden ingenieurwissenschaftlichen Kompetenzen auf. Er vertieft die Kenntnisse in der klassischen Risikoanalyse und -bewertung. Dies bezieht sich auf die Themenfelder der Objektsicherheit, der Informationssicherheit, der Anlagensicherheit, des Brandschutzes, des Arbeitsschutzes, des Umweltschutzes, der Gefahrenabwehr und des vorbeugenden Katastrophenschutzes. Kenntnisse über Managementsysteme sowie rechtliche Aspekte runden das Profil ab. Die Absolventen sollen auch in die Lage versetzt werden, später einmal gutachterlich tätig zu werden. Das Wahlpflichtmodul bietet die Möglichkeit, spezielle Vertiefungen vorzunehmen.

Mit dem Abschluss M.Sc. werden zudem die Voraussetzungen für eine höhere akademische Qualifizierung (z.B. Promotion an einer Universität) geschaffen.

Die Zulassungsbedingungen ermöglichen nicht nur den Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs Security & Safety Engineering, sondern auch Bewerbern anderer Studiengänge mit entsprechenden Vorkenntnissen den Quereinstieg in den Masterstudiengang Risikoingenieurwesen. Neben dem regulären Studieneinstieg im Sommersemester ist in Einzelfällen nach Absprache mit dem Studiendekan auch der Einstieg im Wintersemester möglich.