Executive MBA Infoveranstaltungen
„Best Practices“
Seit 2003 bietet die Business School der HFU Hochschule Furtwangen den berufsbegleitenden Studiengang Executive MBA in International Business Management an. Dieses Programm richtet sich an Berufstätige mit erstem Studienabschluss, fundierter Berufserfahrung und Interesse an zusätzlicher Managementkompetenz.
Die Vortragsreihe „Best Practices“ist integraler Bestandteil des Studiengangs und hat in der Vergangenheit schon eine Vielzahl sehr spannender Vorträge und interessanter Diskussionen hervorgebracht. Für die Studierenden sind diese regelmäßigen Veranstaltungen eine gute Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen von Unternehmen zu werfen und interessante Informationen zu erhalten, die unmittelbar aus der Praxis kommen und in keinem Lehrbuch stehen. Zudem haben Interessenten die Möglichkeit, sich vor Ort ein Bild von der Qualität des Studiengangs zu machen, in geselliger Runde beim Buffet mit derzeitigen Teilnehmern zu sprechen und Informationen aus erster Hand zu erhalten. Zu dieser Vortragsreihe sind alle Interessierten recht herzlich eingeladen.
Die Veranstaltung beginnt um 17:30 Uhr in Raum E 0.04 der Gebäude der Hochschule Furtwangen in Schwenningen (Jakob-Kienzle-Straße 17).
Informationen gibt es unter Telefon 07720/307-4315, unter E-Mail execmba@hs-furtwangen.de oder der Internetadresse www.executive-mba.hs-furtwangen.de
Um Anmeldung zum Vortrag unter Email execmba@hs-furtwangen.de oder Tel. 07720/307-4315 wird gebeten.
„Best Practices“ Termine 2010
26.03.2010
07.05.2010
11.06.2010
25.06.2010
09.07.2010
Weitere Informationen:
Regina Feketics
Program Director Executive MBA
Business School
HFU - Hochschule Furtwangen
Jakob-Kienzle-Str. 17
D-78054 Villingen-Schwenningen
Tel. 07720-307 4315
Email Regina.Feketics@hs-furtwangen.de
Nachlese
"Best Practices" 29. 01.2010
Mit Jürgen Bleicher kehrt erneut ein Alumnus an seine ehemalige Hochschule zurück – im Jahr 2000 schloss er auf dem Campus in Schwenningen sein MBA-Studium im Vollzeitprogramm ab. Nach dem MBA-Studium begann er seine Karriere bei ZF, wo er derzeit als Geschäftsprozessarchitekt und Compliance Officer Finance/Controlling fungiert. Parallel dazu promovierte er in den USA.
Jürgen Bleicher ist in seinem Vortrag zunächst auf die Organisationsstruktur von ZF eingeganen. In einer Zeit zunehmender Komplexität und immer schnellerer Veränderungen ist die internationale Unternehmensplanung von zentraler Bedeutung. Die enge Verknüpfung und durchgängige Umsetzung von strategischer sowie operativer Planung sind wichtige Erfolgsfaktoren in einem Netzwerk internationaler Organisationen. Die Zuhörer in dem gut gefüllten Hörsaal verfolgten mit großem Interesse seinen Ausführungen.
"Best Practices" 15.01.2010
Pfister bricht Lanze für den Mittelstand
| Der Rektor der Hochschule Furtwangen, Rolf Schofer (Mitte), und seine persönliche Referentin Birgit Huber konnten gestern Abend mit Wirtschaftsminister Ernst Pfister einen »oft und gerne gesehenen Gast« zu einem Vortrag willkommen heißen. |
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Schwarzwald-Baar-Kreis. »Wir sparen nicht bei Forschung und Entwicklung, das ist tabu«, versicherte gestern Abend Wirtschaftsminister Ernst Pfister seinen Zuhörern. Er eröffnete die Vortragsreihe Best Practice des berufsbegleitenden MBA Studiengangs an der Hochschule Furtwangen auf dem Campus in Schwenningen mit einem Vortrag über Mittelstandsförderung in Baden-Württemberg.
In seiner kurzweiligen Darstellung nannte der Minister nicht allzu viele Zahlen, aber die wenigen hatten es in sich. Im Land gebe es 460000 Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten; 95 Prozent davon zählten weniger als 50 Mitarbeiter. Diesen »Garanten für hohe wirtschaftliche Leistungsfähigkeit« widme die Politik besondere Aufmerksamkeit, so Pfister eingangs im dicht besetzten Hörsaal.
Ihnen drohe bis 2015 ein massiver Aderlass an Fachkräften, referierte der Minister die Ergebnisse einer Prognos-Studie. Danach fehlten 2015 rund 280000 Mitarbeiter, bis 2025 gar 500000, Die Finanz- und Wirtschaftskrise habe zu einem Nachfragerückgang von fünf bis 7,5 Prozent im Land geführt, abgefedert nur durch den privaten Konsum, der die Konjunktur zumindest etwas stützen konnte.
Die Landesregierung habe eine Menge Geld in die Hand genommen, um dieser Entwicklung entgegenzusteuern, erklärte Ernst Pfister. Als Beispiele nannte er unter anderem verschiedene Transfer-Projekte, in denen qualifizierte Hochschul-Absolventen vorübergehende Beschäftigung im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) erhalten, und zwar speziell in kleineren und mittleren Betrieben. Rund 215 Millionen Euro will sich das Land diese Maßnahmen in den nächsten Jahren kosten lassen.
Der Aufwand rechnet sich laut Pfister dadurch, dass Produkt- und Prozessinnovationen in mittelständischen Unternehmen eine entscheidende Rolle spielen. Rund 80 Prozent aller Ausgaben für Forschung und Entwicklung blieben in den jeweiligen Firmen, legte der Minister dar.
Er nannte verschiedene Ansatzpunkte, um die Entwicklung zum Besseren zu wenden. Dem Abitursjahrgang 2012, in dem erstmals die letzten Absolventen einer neunjährigen Ausbildung und die ersten des achtjährigen Bildungsgangs an die Hochschulen drängen, sollen jährlich 16000 zusätzliche Studienplätze zu Verfügung stehen.
Betrieben bis zu 100 beschäftigten biete die Regierung Innovationsgutscheine an, mit denen sie externes Wissen von Hochschulen einkaufen könnten. Und sie trage 30 Prozent des Gehalts für einen Hochschulabsolventen mit naturwissenschaftlich-technischer Ausbildung, der als Innovationsassistent für zwölf Monate einen Arbeitsplatz bei einem Mittelständler bekommt.
Von Andreas Wende/Schwarzwälder Bote